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Amputation durch Sushi

Eine kürzliche Meldung sorgt aktuell für Schock bei allen Sushi-Fans: Ein Mann aus Südkorea muss jetzt ohne seinen Unterarm leben – und das nur, weil er Sushi gegessen hat. Nachdem der 71-jährige sich ein Set zum Mitnehmen gekauft und verzehrt hat, ging es ihm plötzlich immer schlechter, bis sein Zustand sehr kritisch war. Der Grund: Sein Fleisch begann zu faulen. Er hatte kam über die Mahlzeit mit einem Fleisch fressenden Bakterium in Kontakt, das ihn langsam aber sicher von innen verspeiste. Nach zwölf Stunden zeigten sich bereits dunkle Geschwüre auf der Haut des Seniors, die sich immer weiter ausbreiteten. Es kam zu hämorrhagischen Blasen mit einer Größe von um die 3,5 mal 4,5 cm, sowie einer starken Schwellung mit kleineren Bläschen, sowie Hautblutungen. 25 Tage nach der Infektion musste dem Mann dann der Unterarm mit der Hand abgenommen werden, als er sich mit Fieber und starken Schmerzen endlich in eine Klinik begab.

Der Südkoreaner litt zuvor bereits an einigen schweren Erkrankungen, unter Anderem Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und eine Nierenkrankheit im Endstadium. Sein Immunsystem war daher bei der Infektion schon immens geschwächt. Nach der Operation konnte der Mann sich aber gut erholen und die Klinik schon bald wieder verlassen.

Das Bakterium: Vibrio vulnificus

Die Ärzte diagnostizierten eine Hautinfektion mit dem Bakterium Vibrio vulnificus, das die Unterhaut und Faszien befallen hat und eine chirurgische Intervention notwendig machte. Übertragen wird Vibrio vulnificus durch den Kontakt einer Wunde mit verunreinigtem Meerwasser oder durch den Konsum von kontaminierten rohen bzw. nicht abgekochten Fischen oder anderen Meeresfrüchten. Personen mit einem schwachen Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko sich zu infizieren. Speziell Diabetiker sind hier zu nennen, da sie anfälliger für Hautgeschwüre sind als andere Menschen. Das liegt an der beschränkten Funktion des Blut- und Nährstoffflusses auf der Haut, der mit der Krankheit einhergeht.

Da das Fleisch des Südkoreaners bereits zu stark durch die Sepsis verfault war, konnte sein Unterarm leider nicht mehr gerettet werden. Die sogenannte Nekrose, also das Absterben des Gewebes, war durch die tiefen Geschwüre schon zu weit fortgeschritten. Hätte der Mann sich früher in ärztliche Obhut begeben, wäre dies mit großer Wahrscheinlichkeit noch gelungen. So mussten sich die Mediziner geschlagen geben, nachdem auch die Wirkung von starken Antibiotika ausblieb.

Quellen

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