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Behandlung und Hausmittel gegen Aphten

Eigenständige Behandlung gegen Aphten

In den meisten Fällen erreichen Aphten keinen Durchmesser über einem Zentimeter und heilen innerhalb von vier bis vierzehn Tagen von allein wieder ab. Etwa zehn Prozent der Betroffenen entwickeln jedoch größere Geschwüre mit einem Durchmesser von bis zu drei Zentimetern. Bei diesen verlängert sich der Heilungsprozess auf zehn bis 42 Tage. Weitere zehn Prozent leiden bei der Mundschleimhauterkrankung unter vielen kleinen herpetiformen Aphten, welche sich im gesamten Mundraum ausbreiten. Laut Fachkundigen erfordert das Krankheitsbild fast nie medizinische Behandlung, die Betroffenen können jedoch selbst gegen die unangenehmen Symptome vorgehen.

Aphten können nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch extrem störend sein. Oft verleiten die Erhebungen dazu, ständig mit der Zunge darüber zu fahren oder behutsam darauf herum zu kauen. Das führt allerdings oft dazu, dass die Stellen sich noch stärker entzünden und die Schmerzen noch stärker werden. Egal wie verführerisch es also ist – damit tut man sich keinen Gefallen. Daher dem Drang möglichst widerstehen, um den Heilungsprozess nicht zu verlangsamen.

Ist die Mundschleimhaut akut von Aphten befallen, sollte auf einige Nahrungsmittel verzichtet werden. Dazu gehören harte Speisen wie beispielsweise Nüsse, altes Brot oder Zwieback. Auch stark saure oder salzige Lebensmittel sollten besser gemieden werden, genauso wie Alkohol und Getränke mit viel Kohlensäure. Diese begünstigen die Geschwürentstehung in einigen Fällen nachweislich. Geraten wird wiederum zu weichen, kühlen Speisen wie Eis, Joghurt oder Quark, da diese unproblematisch für die Wunden sind und schmerzlindernd wirken können. Außerdem wird empfohlen Zahnpasten mit Natriumlaurylsulfat vorübergehend abzusetzen.

Wirksame Hausmittel

Bei starken Beschwerden kann man sich jedoch immer an einen Arzt wenden, der je nach Einschätzung dann Gele, Salben, Mundspülungen oder -sprays verschreibt. Meist handelt es sich dabei um Chlorhexidin-Spülungen, lokalanästhetikahaltige Präparate, Cremes mit Salicylsäure oder Kamillenextrakt. In seltenen extremen Fällen werden auch kortisonhaltige Medikamente verordnet. Derartige Mittel gibt es teils zwar frei verkäuflich, es wird allerdings zu den verschreibungspflichtigen Exemplaren geraten.

Darüber hinaus gibt es aber auch verschiedene Hausmittel, die Beschwerden lindern können. Eine Mundspülung mit Eibisch-, Kamillen- oder Salbeitee hilft oft Wunder und ist ganz einfach zuzubereiten. Des Weiteren kann das Bestreichen mit Kamillen-Extrakt oder Myrrhen-Tinktur beruhigend wirken und das völlig natürlich ohne Risiken oder Nebenwirkungen.

Aphten sind somit kein Grund zur Beunruhigung, wenn die genannten Kleinigkeiten befolgt werden. Mit den wichtigsten Infos zum Thema sind Sie nun für die laufende Saison gewappnet.

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