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Gesundheitsrisiko Luftverschmutzung

Die regelmäßige Belastung durch Feinstaub und Smog stellt für die Menschen ein ernstes Gesundheitsproblem dar. Aus Weltmetropolen wie Los Angeles und Peking ist das vermehrte Auftreten weitgehend bekannt. Aber auch hierzulande werden die Maximalwerte der Schadstoffe häufig überschritten.
Das Thema Luftverschmutzung wird in Großstädten immer mehr zum Problem. Und auch die Innenräume bleiben von der Feinstaubbelastung nicht verschont. Da kommen häufig die Fragen auf, was Feinstaub beziehungsweise Smog überhaupt ist, wie dieser entsteht, welche Folgen sich daraus ergeben und wie man sich am besten davor schützen kann.

Was ist Smog?

Ursprünglich war der Smog eine Mischung aus Nebel und Rauch. Aus diesem Grund setzt sich der der Begriff aus den englischen Worten „fog“, also Nebel und „smoke“, also Rauch zusammen. Inzwischen wird der Begriff jedoch allgemeiner verwendet und definiert die unterschiedlichsten Arten der Luftverschmutzung. Diese Arten werden alle durch Emissionen hervorgerufen. Dabei wird in drei verschiedene Arten unterteilt:

*Klassischer Smog
*Sommersmog
*Elektrosmog

Der „klassische“ Smog

Dieser wird auch als Winter- oder London-Smog bezeichnet. Verursacht wird der klassische Smog durch Schwefeldioxid und Ruß. Diese Luftschadstoffe entstehen immer dann, wenn schwefelhaltige Kohle verbrannt wird. Die klassische Form des Smogs ist schon seit vielen Jahren bekannt. Im Jahr 1952 starben etwa 12.000 Menschen in London daran. Etwa 10 Jahre später fielen auch im Ruhrgebiet 150 Menschen dem Smog zum Opfer. Und auch wenn das Aufkommen durch die optimierte Rauchgasreinigung vermindert werden konnte, so sind auch heute noch zahlreiche Dunstwolken über den Großstädten dieser Welt zu beobachten, welche nicht nur mir Schwefeldioxid und Ruß, sondern auch mit Stickstoffoxid und Kohlenstoffmonoxid gefüllt sind.

Der Sommersmog

Handelt es sich um eine verstärkte bodennahe Ozon-Bildung, ist die Rede vom Sommersmog. Weitere Bezeichnungen sind der Los Angeles-Smog oder der photochemische Smog. Kommt es zu einer bestimmten Wetterlage, wird diese Art von Smog begünstigt. Diese Wetterlage definiert sich über eine Schönwetterperiode, welche über mehrere Tage andauert. Während dieser Periode geht die intensive UV-Strahlung eine Verbindung mit folgenden Schadstoffen ein:

*Wasserstoffperoxide
*Stickoxide
*Kohlenmonoxid

Daraus resultiert eine erhöhte Konzentration an Ozon, welches sich zum Beispiel aus Photooxidantien zusammensetzt. Kraftwerke und Fahrzeuge sind überwiegend daran beteiligt, dass vor allem Stickoxide an die Luft abgegeben werden.

Der Elektrosmog

Bei dem Elektrosmog handelt es sich um eine Luftverschmutzung, welche durch elektrische Geräte hervorgerufen wird. Magnetische und elektrische Felder entstehen vor allem in der Nähe von:

*Smartphones
*Elektroherde
*Mikrowellengeräte
*TV-Geräte

Gesundheitliche Risiken durch die Luftverschmutzung

Handelt es sich um ein besonders hohes Aufkommen an Smog, bedeutet dies grundsätzlich die Gefahr, dass wir Menschen den Feinstaub in erhöhtem Maße aufnehmen. So können kleine Partikelchen welche eine Größe von 5 bis 10 Mikrometern aufweisen durch den Nasenrachenraum wandern und die Bronchien belasten. Handelt es sich um kleinere Partikelchen welche nicht größer als 3 Mikrometer sind, gelangen diese sofort in die Bronchien und in die Lungenbläschen. Ultrafeine Staubteilchen schaffen es sogar, direkt bis in das Lungengewebe vorzudringen. Dort lassen sich diese nur sehr schwer oder gar nicht mehr entfernen. Werden die schädlichen Gase in Verbindung mit Feinstaub eingeatmet, können diese gesundheitliche Einschränkungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. Aber auch verschiedene Atemwegserkrankungen werden durch das Einatmen der Gase begünstigt.

Der Schutz vor Feinstaub

Um sich auf der Straße vor der Luftverschmutzung zu schützen, würde eine Atemschutzmaske dabei helfen, den Feinstaub nicht einzuatmen. Was in einigen Ländern Asiens bereits Gang und Gäbe ist, würde in Deutschland vermutlich zu vielen unerwünschten Blicken führen. Und auch im Innenraum ist der Feinstaub ein wichtiges Thema. Schließlich verbringen wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Zu den Quellen im Innenraum gehören:

*Kerzenruß
*Tabakrauch
*Kopierer
*Drucker
*Computer
*Kochen / Braten

Diese werden durch die Heizungsluft im Winter noch verstärkt. Um den Feinstaub im Innenraum zu bekämpfen, sollten die Böden regelmäßig staubgesaugt und gewischt werden. Nach dem Staubsaugen ist es ratsam den Raum kurz zu lüften, um aufgewirbelten Feinstaub zu entfernen.

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