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All Posts By Dr. Tobias Weigl

Schlaganfall (Apoplex, apoplektischer Insult) – einschneidendes Erlebnis und dritthäufigste Todesursache

Der Schlaganfall ist deutschlandweit die dritthäufigste Todesursache nach dem Herzinfarkt und Krebs, weltweit rangiert der Schlaganfall sogar auf Platz zwei. 20 Prozent aller Betroffenen versterben innerhalb der ersten 4 Wochen nach dem Schlaganfall, weitere 37 im Jahr darauf. Ein Schlaganfall ist eine Notfallsituation und erfordert schnellstmögliche Behandlung.

Aktuelle Forschung – Sterberisiko durch künstliche Süßstoffe und Zucker in Getränken erhöht

Dass Süßgetränke in größeren Mengen (und manchmal auch schon in ganz kleinen) ungesund sind, wissen wir. Übergewicht und Typ-2-Diabetes haben vor allem in westlichen Ländern in ihrer Häufigkeit stark zugenommen. Und verantwortlich gemacht werden dafür unter anderem die Süßgetränke, weil sie zwar den Appetit anregen, nicht aber sättigen und uns so zu einer erhöhten Kalorienzufuhr verleiten. Zuvor hatten Studien bereits ein leicht erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen beim Konsum von Süßgetränken nachweisen können.

Aufgeklärt! Antibiotika bei Rückenschmerzen – was ist dran?

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) ehrte die dänische Wissenschaftlerin Dr. Hanne Albert für ihre „bahnbrechende“ Forschung mit dem Deutschen Schmerzpreis 2017. Sie hat nämlich in zahlreichen Studien herausgefunden, dass Schmerzen im Rücken von Bakterien herrühren können. Damit kommen als Heilmittel Antibiotika gegen Rückenschmerzen in Frage. Was genau hinter dieser Forschung steckt, wann und wie […]

Aufgeklärt! Wenn Cortison bei Kniearthrose schadet, statt zu helfen

Im Mai 2017 haben Forscher aus Boston die Ergebnisse einer Kniearthrose-Studie vorgestellt, die in der medizinischen Welt viel Beachtung fand: Sie ergab, dass regelmäßige Cortison- den Heilungsprozess nicht unterstützen, dafür aber den Knorpelabbau beschleunigen, also dem Knie eher schaden. Wann hilft Cortison, wann schadet es? Sehen wir uns die besagte Studie doch einmal genauer an. […]

Allopurinol – gegen erhöhte Harnsäurewerte, aber auch gegen entzündliche Darmerkrankungen?

Der weltweit am häufigsten eingesetzte Harnsäuresenker ist Allopurinol. Es hemmt den Purinabbau und unterdrückt die Purinbiosynthese. Eingesetzt wird es vor allem bei erhöhten Harnstoffkonzentrationen im Blut oder Urin. Es kann als Gichtmittel dienen und ebenfalls zur Prävention oder Auflösung von Nierensteinen eingesetzt werden.

Thomapyrin® Classic, das Kombipräparat – besser als Kopfschmerzmittel mit nur einem Wirkstoff?

Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile – dieser Satz beschreibt gut, welcher Sinn hinter dem Kombipräparat Thomapyrin® Classic steckt. Denn es vereint nicht nur die Wirkstoffe Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Coffein in einer Tablette, sondern sie verstärken sich in ihren Wirkungen gegenseitig – ein „Mehrwert“ entsteht. So weist das Arzneimittel eine höhere Effizienz auf als die einzeln angewendeten Wirkstoffe.

Zytostatika – Wie wirken Chemotherapie-Medikamente?

Zytostatika sind Medikamente, die im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt werden. Vielen sind sie vermutlich lediglich als Krebsmedikamente bekannt. Unabhängig von den verschiedenen Wirkstoffklassen haben die verschiedenen Substanzen eines gemeinsam: Sie greifen in die Zellteilung der Krebszellen ein und sorgen dafür, dass diese letztlich absterben. Das Problem dabei ist, dass Zytostatika systemisch wirken, letztlich also den ganzen Körper betreffen und daher auch gesunde Zelle attackieren.

Erhöhter Hirndruck – Unser Gehirn stößt an Grenzen

Unser Gehirn ist immer im Einsatz. Um Umweltreize, Informationen und Empfindungen zuverlässig verarbeiten zu können, hat es einen hohen Sauerstoff- und Nährstoffbedarf, der über eine gleichmäßige Durchblutung sichergestellt wird. Der knöcherne Schädel bietet dem Gehirn und anderen Bestandteilen zudem Schutz vor äußeren Einwirkungen. Ab dem späten Kindesalter ist er darum sehr hart und unnachgiebig. Der Platz im Inneren ist begrenzt und genau das kann im Falle einer Verletzung oder Erkrankung des Gehirns verhängnisvoll werden. Kommt es nämlich zu einer Schwellung des Gehirns, drückt dies vermehrt gegen die unflexible Schädelwand. Mangeldurchblutung und unterbrochene Sauerstoffversorgung drohen – ein lebensgefährlicher Zustand!