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Marienkäfer Überträger von Geschlechtskrankheiten

Es klingt wie ein schlechter Scherz, jedoch ist an der folgenden Behauptung tatsächlich etwas dran: Marienkäfer können uns mit sexuell übertragbaren Krankheiten infizieren. Eine in Asien beheimatete Marienkäferart breitet sich aktuell auch in anderen Gebieten aus und bereitet Großbritannien aktuell Sorgen. Der sogenannte „Harlekin-Marienkäfer“ (wissenschaftlich Harmonia axyridis) scheint nicht nur die heimischen Marienkäferarten zu bedrohen, sondern auch die Menschen, da er möglicherweise eine Geschlechtskrankheit übertragen kann.

Mangelnder Wissensstand zum Thema

Analysen haben aufgedeckt, dass auch in Deutschland immer mehr Menschen an einer Geschlechtskrankheit leiden. Laut Experten liegt dies unter Anderem daran, dass zu wenig Wissen über die möglichen Infektionswege, sowie die Krankheiten per se vermittelt wird. Beispielsweise hört man noch oft, wie Menschen sich diesbezüglich Sorgen über öffentliche Toiletten machen, obwohl allein durch das Sitzen auf den Klobrillen keine Geschlechtskrankheiten übertragen werden können. In Großbritannien ist der Weg über den Marienkäfer jedoch auch neu.

Ausbreitung des Harlekin-Marienkäfers

Laut des „Mirror“ ist Großbritannien aktuell Opfer einer regelrechten Insekten-Invasion. Bei milden Herbstwinden fliegen die Harlekin-Marienkäfer aus Asien und Nordamerika nach Europa. Das Insekt kam erstmals im Jahr 2004 nach Großbritannien und verfügt im Vergleich zum heimischen Pendant über schwarze statt rote Flügel. Der Zeitung zufolge dringt das Krabbeltier, das auch asiatischer oder vielfarbiger Marienkäfer genannt wird, bei seiner Suche nach einem Winterquartier gerne in Häuser ein. Die Migranten sind eine ernste Bedrohung für die heimischen Käfer, da sie die „Laboulbeniale Pilzkrankheit“ in sich tragen, welche sexuell übertragen wird. Da die Insekten Menschen beißen können, befürchten Experten nun, dass sich auch Menschen anstecken könnten.

Situation in Deutschland

Wie bereits beschrieben, sind die Zeiten vorbei, als der Harlekin-Marienkäfer ausschließlich in Japan und China vorzufinden war. Nordamerika und Europa sind bereits besiedelt, so der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Der Käfer wurde auf Grund seines großen Appetits auf Blattläuse in den 80er Jahren als natürliches Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt. 1988 wurden in den USA dann die ersten Exemplare im Freiland gesichtet, um die Jahrtausendwende auch in Europa, unter anderem in Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Inzwischen ist der Harlekin-Marienkäfer bereits in ganz Deutschland beheimatet. Fachleuten zufolge bleibt jedoch erst einmal abzuwarten, ob und in welchem Ausmaß der Zuwanderer den heimischen Arten Schaden zufügt.

Risikoanalyse

Laut dem Online-Portal „News Archives UK“ traf ein Mediziner gegenüber dem Medienunternehmen „LADbible“ die Aussage, dass einige kürzlich veröffentlichte Zeitungsberichte bezüglich der Pilzinfektion des Harlekin-Käfers, sowie deren Übertragung bei vielen Menschen Unruhe ausgelöst haben. Die Krankheit kann jedoch laut der „Birmingham Mail“ gar nicht auf den Menschen übertragen werden, was die Sorgen völlig unbegründet werden lässt. Lediglich für unsere heimischen Marienkäfer könnte dies zum ernsthaften Problem werden.

Quellen

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