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10 Vitamine mit denen Sie länger leben

Ein langes Leben wünschen sich die Meisten. Ein US-Forscher hat nun insgesamt zehn Stoffe aufgelistet, die ein langes, gesundes Leben fördern. Die neuen „Langlebigkeitsvitamine“ können für ein angenehmes Altern ähnlich essentiell sein, wie herkömmliche Vitamine für unseren Körper. Neben bekannten „Jungbrunnen“ wie Magnesium, Selen, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren gehören laut dem Wissenschaftler auch einige pflanzliche Carotinoide, sowie Ergothionein, das in Pilzen vorkommt, auf die Liste. Auch die zwei bakteriellen Antioxidantien PQQ und Queuin zählt er zu den lebensverlängernden Substanzen.

Als Vitamine bezeichnet man die Stoffe, die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann. Daher müssen wir sie in ausreichender Menge mit der Nahrung aufnehmen, um überlebensfähig zu sein. Insgesamt sind es etwa 30 Vitamine und Mineralstoffe, die für einen ideal funktionierenden Stoffwechsel nötig sind. Fehlt uns etwas davon, kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen kommen.

Langsamer altern mit der korrekten Ernährung

Es hängt also nicht nur unser Überleben von den Vitaminen ab, sondern auch unser Gesundheitszustand – und damit unsere Lebensdauer. Bestimmte Substanzen haben dabei mehr Einfluss als andere, wie der Forscher Ames nun herausfand. Diese speziellen „Langlebigkeitsvitamine“ steuern maßgeblich zur reibungslosen Funktion vieler Enzyme und Proteine im Körper bei. Bei einem Mangel kann der Alterungsprozess beschleunigt werden, denn gerade eine Beeinträchtigung der Langlebigkeitsproteine führt zu einem höheren Risiko für altersbedingte Erkrankungen.

Zu den beschriebenen Vitaminen und Mineralstoffen zählen einige bekannte, welche neben kurzfristigen Körperfunktionen auch langfristige Schäden an Zellen, Erbgut und Gewebe verhindern, und so dem Alterungsprozess entgegenwirken. Einige Beispiele sind die Spurenelemente Magnesium und Selen, aber auch Vitamin D, sowie die Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA). Letztere wirken sogar präventiv gegen Demenz.

Wirkstoff in Pilzen schützt Zellen

Zusätzlich zu den bekannten Stoffen empfiehlt Ames zehn weitere „Langlebigkeitsvitamine“, die bisher nicht als Vitamine klassifiziert werden, aber es laut ihm künftig sollten. Ihre Verbindungen zögern die Alterung wirksam hinaus. Eine dieser „Jungbrunnen-Substanzen“ findet man in Pilzen: Das sogenannte Ergothionein (ESH). Untersuchungen zufolge beinhalten fast alle menschlichen Zell- und Gewebetypen ESH, welches dort eine bedeutende Rolle als Antioxidans innehat. Der Stoff ist außerdem von großer Wichtigkeit für bestimmte zelluläre Transportsysteme, wirkt schützend auf die Zellen und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Im Rahmen der Studie konnte Ames feststellen, dass der Ergothionein-Gehalt bei über 80-Jährigen stark sinkt. Bei Personen mit leichten kognitiven Einschränkungen konnte ebenfalls ein verringerter Anteil der Substanz beobachtet werden. Der Verdacht, dass ESH tatsächlich ein Vitamin ist, besteht dem Wissenschaftler zufolge schon länger.

Unterstützende Bakterien

Zwei der anderen Langlebigkeitsvitamine werden von Bakterien produziert und erreichen unseren Körper durch die Nahrungsaufnahme oder die Darmflora. Eines davon ist das sogenannte Pyrroloquinolin-Quinon (PQQ), welches für die Gesundheit der Mitochondrien essentiell ist. Auch PQQ war in der Vergangenheit bereits mehrmals als mögliches Vitamin im Gespräch, denn es wirkt antioxidativ und beugt einer nachlassenden Mitochondrienfunktion entgegen.

Bei dem zweiten Langlebigkeitsvitamin handelt es sich um Queuin. Dieses ist wichtig für die Synthese von Biomolekülen, wie der Aminosäure Tyrosin oder dem Botenstoff Serotonin. Auch die Funktion der Transport-RNA in den Zellen benötigt Queuin. Die evolutionär extrem alte Verbindung ist außerdem am Zellstoffwechsel der Eukaryoten beteiligt und wirkt gegen Multiple Sklerose, wie aus Versuchen mit Mäusen hervorgeht.

Jungbrunnen Carotinoide

Die Liste wird durch sieben weitere Substanzen pflanzlicher Herkunft vervollständigt. Zu den drei vorgestellten Langlebigkeitsvitaminen aus Pilzen und Bakterien gesellen sich sieben Carotinoide, eine Gruppe an Verbindungen, die schon länger als Antioxidantien bekannt sind. Zu den lebensverlängernden Carotinoiden gehören laut Ames Astaxanthin, Alpha- und Beta-Carotin, Beta-Cryptoxanthin, Lutein, Lycopen und Zeaxanthin.

Es gibt mittlerweile hochwertige Belege dafür, dass diese Carotinoide hilfreich sind, um eine optimale und gesunde Lebensdauer zu erreichen. Ein entsprechender Mangel steht hingegen in Zusammenhang mit kognitiven Einschränkungen und Hörverlust, sowie der Entwicklung von DNA-Schäden, Makuladegeneration, dem metabolischen Syndrom, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, verschiedenen Krebsarten, Entzündungen und Immunschwäche.

Der Einschätzung des amerikanischen Forschers zufolge gehören die zehn genannten Substanzen zusammen mit den anderen bereits populären Vitaminen zu den Langlebigkeitsvitaminen, die für ein langes und gesundes Leben sorgen. Es gilt nun mithilfe von detaillierten Untersuchungen zu erforschen, welche Konzentrationen für eine optimale Enzym- und Proteinfunktion notwendig sind

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