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Erneute Warnung vor Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine belastende und schmerzende Angelegenheit. Aktuell hat sie wieder Hochsaison: In der Zeit von Spätsommer und Herbst infizieren sich die meisten Kinder. Am häufigsten trifft es dabei stets Kinder unter zehn Jahren. Symptome wie Halsschmerzen, Fieber und Appetitlosigkeit deuten auf die Erkrankung hin, bis es dann nach ein bis zwei Tagen schließlich zu der typischen Bläschenbildung an und im Mund, an Beinen, Handinnenflächen und Fußsohlen kommt. Daher stammt auch der Name des Virus, gegen den es bisher leider keinen Impfstoff gibt.

Bemerken Eltern die Krankheit, sollten sie alsbald einen Kinderarzt aufsuchen. Zwar existiert keine ursächliche Heilmethode für die Erkrankung, die Beschwerden können allerdings stark gelindert und die Genesung beschleunigt werden. Zusätzlich sollten die Eltern darauf achten, dass das infizierte Kind ausreichend Flüssigkeit trinkt und keine sehr heißen oder stark würzigen Speisen verzehrt. Dies kann die Symptome verschlimmern.

Weitere wichtige Infos

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist hochgradig ansteckend. Eine Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, also typischerweise durch Speichel, Nasensekret oder die Bläschenflüssigkeit. Husten und Niesen sind meist die Übeltäter. Auch über den Stuhl kann die Krankheit weitergegeben werden. Eine Immunität entsteht nach einer Infektion nicht, jeder kann die Hand-Fuß-Mund-Krankheit erneut bekommen.

Wichtig ist außerdem zu wissen, dass die typische Kindererkrankung auch auf Erwachsene übertragen werden kann. Betroffene Kinder sollten erst in den Kindergarten oder die Schule zurückgeschickt werden, wenn sie auch wirklich wieder fit sind und die Bläschen allesamt getrocknet sind. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) dauert dies im Durchschnitt fünf bis sieben Tage.

Auch wenn die Krankheit an sich harmlos ist, gibt es einige Ausnahmefälle, bei denen besondere Vorsicht geboten ist. Für Babys kann sie beispielsweise schwer verlaufen. Infizierte Geschwisterkinder sollten sich von Neugeborenen deshalb möglichst fernhalten. Auch Schwangere halten besser Abstand von Erkrankten, da sie den Virus bei der Geburt an das Baby weitergeben können und dieses so gefährden. Als Schutz vor einer Ansteckung wird zusätzlich häufiges und gründliches Händewaschen mit Seife, sowie die Desinfektion von Türklinken, Kinderspielzeug und anderen Gegenständen, sowie gemeinsam genutzten Toiletten empfohlen.

Quellen

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