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Steigert Spirulina die sportliche Leistungsfähigkeit?

Nirgendwo werden Nahrungsergänzungsmittel so häufig eingesetzt wie im Sport. Irgendwo selbstverständlich, werben sie doch mit vielfältigen Vorteilen. Einige Mittel steigern den Muskelaufbau, andere fördern eine schnelle Regeneration oder versorgen den Körper effizienter mit Energie. Die hohe Nachfrage nach diesen Produkten führt dazu, dass sich regelmäßig neue Studien damit beschäftigen. Als neues Produkt hatSpirulina zuletzt im Sport als Eiweißlieferant einen Namen gemacht.

Ein eher unbekanntes Produkt ist Spirulina. Das ist eine Mikroalge, die man getrocknet in Form von Tabletten, Presslingen, Kapseln, Pulver oder Flocken zu sich nehmen kann. Spirulina lockt mit einem hohen Eiweißgehalt und viel Chlorophyll, ist deswegen also generell interessant für Sportler. Allerdings sind Studien dazu aktuell noch rar gesät. Eine neue Studie beschäftigt sich jetzt mit der Wirkung von Spirulina auf den Muskelaufbau.

Wie fast alle Studien zum Thema Spirulina und Sport handelt es sich dabei aber um eine tierexperimentelle Studie, die an Ratten durchgeführt wurde. Diese Ratten erhielten in vier Gruppen unterschiedliche Dosen an Spirulina. Angefangen mit der Plazebogruppe, erhielten die anderen jeweils 50/150/500 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Eine mögliche Leistungssteigerung wurde anhand eines Trainingsprogramms festgestellt, das zu Beginn und am Ende der achtwöchigen Studienphase durchgeführt wurde.

In dieser Studie zeigt sich, dass insbesondere die Dosierungen von 150 und 500 mg pro Kilogramm Körpergewicht Auswirkungen auf den Muskelaufbau hatten. So zeigten Blutproben dieser Ratten niedrigere Werte für oxidativen Stress und auch die trainingsbedingten Entzündungen der Muskeln fielen seltener aus. Das verspricht insgesamt einen positiven Effekt für Spirulina im Sport. Außerdem konnte in der hochdosierten Gruppe keinerlei negative Auswirkung dieser hohen Dosis auf die Gesundheit festgestellt werden.

Ob diese Studie auf den Menschen übertragbar ist, bleibt allerdings fraglich. Einerseits, weil Tierstudien generell nur begrenzt übertragbar sind, andererseits allerdings auch, weil Ratten eine Dosierung von 500mg/kg leicht erreichen. Bei Menschen erfordert dies allerdings eine Tagesmenge, die nur durch eine weitreichende Ernährungsumstellung erreichbar wäre.

Quelle:

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  • Aline de Freitas Brito u. a. (2020): Spirulina platensis prevents oxidative stress and inflammation promoted by strength training in rats: dose-response relation study. In: Scientific Reports 10/1.
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