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Bekämpfen Probiotika und Fettsäuren stille Entzündungen im Körper?

Im menschlichen Körper sind eigentlich jederzeit Entzündungsprozesse aktiv. Das ist wichtig, denn durch diese Prozesse können Erreger eingefangen und abgewehrt werden. Normalerweise ist das auch nicht schädlich für die Gesundheit und wir nehmen das gar nicht wahr. Es gibt allerdings auch chronische, stille Entzündungen, die unsere Gesundheit langfristig negativ beeinflussen. Sie werden mit vorzeitigem Altern, Übergewicht oder sogar Diabetes verknüpft.

Forscher der schwedischen Universitäten Örebrö und Linköpping haben deswegen nun eine neue Studie veröffentlicht, in der untersucht wird, was gegen diese stillen Entzündungen hilft. Dabei untersuchten sie insbesondere die Rolle von Fettsäuren und Probiotika. Die Darmflora ist entscheidend an vielen Entzündungsprozessen beteiligt. Eine Veränderung dieser durch eben Fettsäuren oder Probiotika hat deshalb mögliche Auswirkungen auf Entzündungen im Körper.

Die Probiotika Lactobacillus und Bifidobaktieren besitzen Eigenschaften, die die Durchlässigkeit des Darms senken und somit Schadstoffen den Zutritt in den Körper verwehren. Außerdem senken sie die Reaktion auf Polysaccharide, Mehrfachzucker in der Nahrung, die sich ebenfalls durch erhöhte Entzündungsneigung ausdrücken.

Fettsäuren, insbesondere die ω-3-Fettsäuren, zeigten einen positiven Einfluss auf Diabetes, Hyperglykämie und weitere Entzündungskrankheiten. Sie interagieren mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel und Entzündungswegen und senken die Entzündungsreaktionen des Körpers.

Insgesamt zeigt sich durch die Kombination von Probiotika und ω-3-Fettsäuren eine vielversprechende Wirkung zur Verringerung der stillen Entzündungen im Körper. Davon profitierten laut der Forscher insbesondere übergewichtige und ältere Menschen, es wirkt sich aber auch positiv auf die Gehirn-Bauch-Achse aus und verbessert damit die Interaktion zwischen Gehirn und Verdauungsorganen.

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