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Insektenstiche – Passender Schutz und korrekte Versorgung

Schmerzende, juckende Stiche können die Freude am Sommer ganz schön trüben. Gerade auf dem Land oder am Wasser machen die kleinen Tierchen einem bei den aktuellen Temperaturen oft das Leben schwer. Wir verraten Ihnen die besten Maßnahmen, um sich zu schützen und ihre Haut bei Bedarf richtig zu versorgen.

Prävention leicht gemacht

Insekten sind für die Natur extrem wichtig – leider für unsereins aber auch ziemlich lästig. Damit Sie diesen Sommer in Ruhe picknicken, baden, grillen etc. können, ohne Angst vor fiesen Attacken der kleinen Tierchen, sollten Sie schon im Vorhinein vorsorgen. Bestimmte Düfte mögen die Plagegeister überhaupt nicht. Spezielle Mittel zum Auftragen auf die Haut schützen den Körper für eine bestimmte Zeit zuverlässig. Mittlerweile gibt es auch eine große Auswahl der Schutzmittel auf natürlicher Basis. Hier braucht mittlerweile niemand mehr befürchten, der Haut zusätzlich zu schaden. Auch in Form von ätherischen Ölen können die Düfte im Freien Wunder wirken: Stellen Sie eine kleine Schale auf den Balkon, die Terrasse oder direkt in den Garten, wo Sie gerne sitzen. Nelke, Melisse, Pfefferminze, Lavendel, Palmarosa, Sandel- oder Zedernholz sind dabei eine gute Wahl. Am effektivsten ist allerdings meist Zitronenöl, das nebenbei eine wunderbar frische und exotische Note versprüht. Damit kommt auch gleich entspanntes Urlaubsfeeling auf! Natürlich können die Öle selbst auch auf die Haut aufgetragen werden, dafür sollten sie jedoch nicht pur genommen, sondern mit einem Pflegeöl, einer Creme oder Lotion gemischt werden.

Darüber hinaus können und sollten Insekten durch Gitter oder Netze von Nahrungsmitteln und dem Wohnbereich ferngehalten werden. Gitter können für Fenster und Türen von entsprechenden Anbietern auch maßangefertigt werden, wenn keine Einheitsgröße passt. Speisen und Getränke sollten allesamt mit Deckeln oder Abdeckhauben geschützt werden, um Verletzungen und dem Anlocken von weiteren Artgenossen bestmöglich entgegenzuwirken.

Die richtige Behandlung

Haben die Tierchen erst einmal zugestochen oder -gebissen, hilft akut eine möglichst schnelle Kühlung der Stelle. Dies kann durch kaltes Wasser, Eis, Kühlkompressen oder -akkus oder auch Aloe Vera Gel vorgenommen werden. Gegen den Juckreiz hilft dann am besten Wunddesinfektionsspray oder Teebaumöl. Auch Wodka oder anderer purer Alkohol kann verwendet werden, sollte keine andere Option vorhanden sein. Ein relativ neues Hilfsmittel gegen nervige Stiche ist der sogenannte „Zap it-Klicker“. Das Gadget sendet bei Klicken kleine Stromimpulse aus, die dafür sorgen, dass erst gar keine Schwellung und kein Juckreiz entsteht. Diese sind nämlich eine Reaktion des Immunsystem auf den Speichel der Übeltäter. Wird das fremde Sekret durch die elektrischen Impulse rasch unschädlich gemacht, bleiben die unangenehmen Folgen so erspart. Hier gilt es jedoch möglichst schnell zu handeln, um die volle Wirkung zu erzielen.

Sollte ein größeres Insekt wie eine Biene, Wespe oder Hummel zugestochen haben, ist es wichtig zu überprüfen, ob sich der Stachel noch in der Haut befindet. Falls ja, ist es nötig diesen direkt zu entfernen. Am besten zieht man ihn mit einer feinen Pinzette vorsichtig aus der Haut. Anschließend sollte die Stelle desinfiziert werden. Auch hier kann auf die oben genannten Möglichkeiten zurückgegriffen werden. Einige schwören zudem auf spezielle Vakuumpumpen aus der Apotheke, mit denen sich das Insektengift zumindest zu einem Teil aus der Wunde saugen lässt. Doch hier gibt es ein alternatives Hausmittel, das fast genauso gut funktioniert: Einfach ein nasses Stück Würfelzucker auf den Stich legen. Auch Lavendelöl ist ein wirksames Mittel gegen Schwellungen, Juckreiz und Rötungen. Einfach dreimal täglich einen Tropfen sanft auftragen. Sollte die Schwellung sehr stark sein, kann auch ein Wickel mit Quark oder einer Mischung aus essigsaurer Tonerde aus der Apotheke mit Wasser Linderung bringen.

Besondere Vorsicht ist allerdings geboten, wenn sich die Stichstelle im Mund- oder Rachenraum befindet. In diesem Fall sollte direkt ein Notarzt gerufen und bis zu dessen Eintreffen Eiswürfel gelutscht werden, damit die Schwellung nicht zu stark zunimmt und so die Atemwege verengt. Kommt es bereits zu Schluckbeschwerden sollte kein Eis mehr gelutscht werden, damit keine Reste davon in die Atemwege gelangen.

Auch wenn eine Insektengiftallergie vorliegt, sollte sofort ein Notarzt verständigt werden, da diese lebensgefährlich sein kann. Anzeichen für eine Allergie sind unter anderem Fieber, starke Schwellungen, Kopf- und/oder Brustschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Ausschlag, eine Verengung der Atemwege, sowie daraus resultierende Atemnot.

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