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Was Sie noch nicht über Hashimoto wussten

Einfacher und günstiger Check

Derweil ist die Untersuchung der Schilddrüse weder kompliziert, noch kostenintensiv – im Gegenteil: Endokrinologen oder Nuklearmediziner überprüfen lediglich die Hormonwerte im Blut und kontrollieren anhand von Unterschall, ob die Schilddrüse Abweichungen bezüglich Struktur und Größe aufweist. Für eine eindeutige Diagnose wird abschließend noch das Blut auf Antikörper gegen das Schilddrüsenenzym Thyreoperoxidase oder das Schilddrüseneiweiß Thyreoglobulin untersucht. Diese sind die „Übeltäter“, die für die Zerstörung des Hormonhaushalts verantwortlich sind.
Hat man die Diagnose Hashimoto erhalten, ist dies aber kein Grund zur Panik. Die Autoimmunerkrankung ist nicht lebensgefährlich und heutzutage gut behandelbar. Problematisch wird es nur, wenn die Krankheit zu lange unentdeckt bleibt.

Schilddrüsenunterfunktion als Folge

Bei Hashimoto kommt es immer auch gleichzeitig zu einer Unterfunktion der Schilddrüse. In wenigen Fällen tritt davor zunächst kurzzeitig eine Überfunktion auf. In vielen Fällen wird die Erkrankung erst ab diesem Zeitpunkt diagnostiziert und behandelt. Betroffene bekommen dann das Schilddrüsenhormon T4 (L-Thyroxin) verschrieben und nehmen jeden Morgen eine Tablette davon. Die Therapie erfolgt meist ein Leben lang. Für einen kleinen Teil der Patienten hat es zusätzlich einen positiven Effekt auch noch das Hormon T3 einzunehmen.

Selbsthilfe

Viele Betroffene suchen auf eigene Faust nach einer Lösung für ihr Leiden – und das zurecht. Häufig wird angezweifelt, dass die Gabe von L-Thyroxin als Hormonvorstufe eine ausreichende Therapie darstellt. Dank dem Internet kann jeder schnell und einfach Informationen über Hashimoto abrufen – und davon gibt es eine Menge. Patienten fangen an, sich eingehend mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen und wissen auf diese Weise oft sogar mehr als die Mediziner. Durch die Einnahme der richtigen Vitalstoffe, Hormonpräparate oder die Umstellung der Ernährung kann tatsächlich ein Rückgang der Entzündung, sowie eine Stärkung der Schilddrüse erreicht werden. Hierbei sind jedoch viele individuelle Faktoren zu berücksichtigen und eine grundlegende Vorsicht vor riskanten Selbstversuchen angebracht – man möchte dem Körper schließlich etwas Gutes tun und den Verlauf der Krankheit nicht negativ beeinflussen.

Was Sie in jedem Fall tun können

In schweren Formen ist Hashimoto irreversibel, bei schwächerer Ausprägung besteht jedoch eine kleine Chance der Heilung. Um auf diese hoffen zu können, ist eine gesunde Lebensweise essentiell.
Ausreichend Ruhe, Schlaf und Bewegung, sowie eine gesunde Ernährung und möglichst wenig Stress unterstützen den Körper maßgeblich im Kampf gegen die Autoimmunerkrankung. Kombiniert mit den Hormontabletten werden die genannten Symptome oft sogar relativ zeitnah weniger und verschwinden dann ganz.

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