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Bauchstraffung – Häufiger ästhetischer Eingriff

„Die Schönheitschirurgie wurde 1898 von einem deutschen Chirurgen erfunden. Die Revolution der Medizin macht auch vor dem Bauch nicht Halt.“
— Dr. Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

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Nicht nur im Sommer und am Strand ist ein schlanker, trainierter Bauch der Wunsch vieler Menschen, die nicht von Natur aus mit einem flachen Bauch gesegnet sind. Neben ästhetischen Gründen können auch Krankheiten, extremer Gewichtsverlust oder eine Schwangerschaft zu unansehnlichen Falten, überschüssiger Haut oder Beulen im Bauchbereich führen. Vor allem überschüssige Haut wird nicht nur als unästhetisch empfunden, sondern dazwischen können sich auch Entzündungen bilden. Die Bauchstraffung ist – häufig in Verbindung mit einer Fettabsaugung – eine medizinische Möglichkeit, dem Bauch wieder ein schlankes und straffes Erscheinungsbild zu verleihen. Die Operation bedeutet für viele Patienten nicht nur einen ästhetischen Mehrwert, sondern auch das Gefühl, sich endlich wieder wohl in ihrer Haut zu fühlen. Die Straffung der Bauchdecke klingt nach einem kleinen Eingriff. Trotzdem handelt es sich um eine Operation, der in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt wird und wie jede gewisse Risiken mit sich bringt. Um verschiedene Methoden und deren Erfolg sowie eventuelle Gefahren gegeneinander abzuwägen und einen Chirurgen zu finden, der die Bauchstraffung genau so vornimmt, wie Sie es sich wünschen, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, um über den Eingriff nachzudenken.


Warm scheint die Sonne durch das Blätterdach der angrenzenden Bäume. Am Badesee tummeln sich Jung und Alt und kühlen sich in den blauen Wogen ab. Auch die drei Freundinnen Miri, Lea und Annalena haben sich dort eingefunden. Alle drei stehen mittlerweile fest im Leben, sodass solche Treffen nur rar sind. Als sich Miri und Annalena daranmachen, die T-Shirts auszuziehen um danach in Badesachen schwimmen zu gehen, ziert sich Annalena. „Ach komm schon, je länger wir warten, desto heißer wird es“, drängt Lea. Doch sie zieht es vor, nicht mitzukommen. Während Lea seufzend geht, bleibt Miri einen Moment: „Anna, was ist denn los?“ Nach einem Moment des Nachdenkens offenbart sich die Freundin schließlich: „Das ist das erste Mal nach der Geburt meiner Zwillinge, dass ich mich in der Öffentlichkeit zeige. Obwohl ich die Schwangerschaftskilos wieder runter habe, hängt mein Bauch in Hautlappen. Ich fühle mich extrem unwohl …“ Miri überlegt: Eine befreundete Chirurgin könnte da doch helfen …

 

Allgemeine Informationen: Bauchstraffung

Mit zunehmendem Alter, bei Frauen häufig im Zusammenhang mit der Menopause, aber auch im Zuge einer Schwangerschaft oder einer radikalen Gewichtsabnahme, kommt es zu einer Erschlaffung des Gewebes im Bauchbereich. Haut- und Gewebeüberschüsse können häufig nicht mehr durch gezieltes Training und eine gesunde Lebensweise zu einem flachen, straffen Äußeren führen. Um dem Unwohlsein und der Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper entgegenzuwirken, kommt für viele deshalb eine operative Bauchdeckenstraffung infrage.

Sind es nicht nur Haut und Gewebe, sondern auch Fett, welches den Bauch unförmig erscheinen lässt, wird die Bauchstraffung häufig in Verbindung mit einer Fettabsaugung vorgenommen. Diese beiden ästhetisch-chirurgischen Eingriffe zählen zu den in Deutschland am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen und sind in ihrer Kombination auch deshalb sinnvoll, weil eine Fettabsaugung allein unschöne Dellen am unteren Bauch verursachen kann. Eine zusätzliche Unterbauchstraffung wirkt diesem sogenannten Tummy Tuck-Phänomen entgegen und verleiht ein beulenfreies Äußeres.

Neben den ästhetischen Gründen für eine Bauchstraffung spielen auch medizinische Ursachen eine Rolle bei der Entscheidung für einen operativen Eingriff. Vor allem nach starkem Gewichtsverlust im Rahmen einer Diät kann sich die Haut nicht schnell genug zurückbilden. Hängende Bauchfalten bleiben zurück. An den Stellen, wo die Haut aufeinanderliegt oder gegeneinander scheuert, kann es zu Schuppenbildung und in der Folge zu Entzündungen der Haut kommen. Ein Bauch sorgt aber nicht nur für die Dehnung der äußeren Haut: Auch die geraden Bauchmuskeln bewegen sich oftmals auseinander, so dass nach der Gewichtsabnahme selbst mit regelmäßigem und gezieltem Bauchmuskeltraining kein flacher und straffer Bauch mehr zu erreichen ist.

Bei der Bauchstraffung unterscheidet man zwischen der Bauchdecken- und der Unterbauchstraffung. Die Fettabsaugung geht der Straffung selbst häufig voran und sorgt für den anatomisch flachen Bauch, der dann in einem zweiten Schritt, oftmals im Zuge einer einzigen Operation, dort gestrafft wird, wo der größte Hautüberschuss vorliegt. Seit einigen Jahren eröffnet das sogenannte Coolsculpting zudem die Möglichkeit, überschüssige Fettzellen ganz ohne Operation zu entfernen – mithilfe eines Saugkopfes werden die betreffenden Zellen tiefgefroren und später ganz natürlich vom Körper abgebaut.

In der Regel informieren kompetente Chirurgen ihre Patienten darüber, unter welchen Umständen eine Bauchstraffung sinnvoll ist und wann diese nicht durchgeführt werden darf. Zu den Voraussetzungen, unter denen eine Bauchstraffung nicht vorgenommen werden sollte, zählen u.a.

  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • Wunsch nach einer Schwangerschaft oder weiteren Kindern
  • körperliche oder psychische Erkrankungen, die den gesundheitlichen Allgemeinzustand beeinträchtigen
  • regelmäßige Gewichtsschwankungen
  • Minderjährigkeit

Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg einer Bauchstraffung ist der Elastizitätsgrad der Haut – je straffer und elastischer die Haut grundsätzlich beschaffen ist, desto besser lässt sie sich nach dem Eingriff wieder an den Körper anlegen.

Methoden und Risiken

Als verhältnismäßig kurzer ästhetisch-chirurgischer Eingriff dauert eine Bauchstraffung im Durchschnitt zwischen zwei und vier Stunden. In der Regel erfolgt die Operation unter Vollnarkose, nur selten (und bei sehr kleinen Eingriffen) bei örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf. Weil es in den ersten Tagen bei übermäßiger Bewegung zu nachträglichen Komplikationen kommen kann, wird die Operation meist mit einem mehrtägigen Klinikaufenthalt verbunden. Lediglich die sehr kleine Unterbauchstraffung (sog. ‚Mini-Bauchstraffung‘) genannt, wird in seltenen Fällen ambulant durchgeführt.
Die Bauchdeckenstraffung (sog. ‚Abdominalplastik‘) dient dazu, vor allem das Unterhautgewebe, das für die Erschlaffung des Bauchs verantwortlich ist, neu zu modellieren und wieder in Form zu bringen. Ob eine Bauchdecken- oder eine Unterbauchstraffung, eventuell in Verbindung mit einer Fettabsaugung, für Sie infrage kommt, hängt von den individuellen körperlichen Voraussetzungen ab. Das Ziel einer Bauchstraffung besteht nicht darin, möglichst viel Haut oder Gewebe wegzunehmen, sondern dem Bauch ein natürliches Aussehen zurückzugeben.

Die Bauchdeckenstraffung, die Unterbauchstraffung sowie das Coolsculpting unterscheiden sich folgendermaßen:

  • Bauchdeckenstraffung: Diese Straffung ist die größere und umfangreichere Operation und wird dann vorgenommen, wenn beispielsweise nach einem großen Gewichtsverlust viel überschüssiges Gewebe vorhanden ist. Im Zuge des Eingriffs werden Haut- und Fettgewebe aus dem Mittel- und Unterbauch entfernt. Ausgehend von einem horizontalen Schnitt oberhalb des Schambereichs wird die Haut zwischen Schamgrenze und Rippenbogen angehoben und überschüssiges Haut- und Fettgewebe wird entfernt. Die verbleibende Haut wird wieder straff auf die Bauchdecke gesetzt, wobei der Bauchnabel häufig umschnitten und versetzt werden muss, um ein natürliches, symmetrisches Aussehen des Bauchs zu gewährleisten. Im Rahmen der Anhebung der Bauchhaut können auch die Bauchmuskeln gestrafft werden.
  • Unterbauchstraffung: Diese Art der Straffung stellt einen weitaus kleineren chirurgischen Eingriff dar als die Bauchdeckenstraffung, und wird auch als Mini-Bauchdeckenstraffung bezeichnet. Zum einen wird hier nur ein kleiner Schnitt, ebenfalls oberhalb der Schamgrenze, gesetzt, zum anderen muss der Bauchnabel nicht versetzt werden. Überschüssiges Fett- und Hautgewebe wird nur im Bereich zwischen Schnitt und Bauchnabel entfernt. Abschließend wird die verbleibende Haut straff auf den Unterbauch aufgesetzt. Auch bei diesem Eingriff ist es möglich, die Bauchmuskeln des Unterbauchs zu korrigieren.
  • Coolsculpting: Eine weitere Methode, unerwünschtes Bauchfett loszuwerden, besteht in diesem nicht-invasiven Behandlungsverfahren. Die sogenannte Kryolipolyse friert mit dem Einsatz von Kälte das überflüssige Fett ein. Zwischen 0 und 4 Grad Celsius sterben die Zellen innerhalb einer Stunde ab. Das durch einen Saugkopf entstehende Vakuum an der Stelle der ehemaligen Zellen sorgt für straffere Haut. Innerhalb von sechs bis acht Wochen sollen die abgestorbenen Fettzellen dann vom Körper abtransportiert werden. Die Behandlung ist jedoch teuer und eignet sich u.a. nicht für Menschen, die stark übergewichtig sind.

Neben allgemeiner Operationsrisiken wie Nachblutungen, Schwellungen und Blutergüsse, Narbenbildung oder Wundheilungsstörungen sollte der behandelnde Chirurg stets über spezifische Risiken aufklären, die im Zusammenhang mit einer Bauchstraffung auftreten können. So kommt es beispielsweise häufig zu kleinen Blutergüssen und Gefühlsstörungen im Operationsgebiet, die jedoch in der Regel schnell wieder abklingen. Bei zu starker oder zu früher Bewegung können die Wundränder aufreißen und in der Folge zu unansehnlichen Narben führen. Sammelt sich im Bauchraum auch nach der Entfernung der Drainage noch Lymph- oder Gewebeflüssigkeit an, kann es sein, dass eine Folgebehandlung notwendig wird. Zu den Spätfolgen zählen u.a. das Absinken und die Verbreiterung von Narben, die dem natürlichen Alterungsprozess der Haut zuzuschreiben sind.
Über das Wundgebiet und die Narben hinaus können auch im Bereich des Gewebes und der Haut Komplikationen entstehen, wie etwa das Absterben von Gewebe (sog. ‚Wundrandnekrose‘), die Entzündung der Muskelhaut oder die Verletzung von die Wunde umgebenden Nerven, Gefäßen oder Sehnen während der Operation. In seltenen Fällen kommt es zu ästhetischen Fehlern wie Dellen, Gewebeüberschüsse und Asymmetrien, die ebenfalls eine Folgebehandlung erfordern.

Umfrage: Wenn auch Sie sich bereits einer Bauchstraffung unterzogen haben, kennen Sie vielleicht einige der Operationsrisiken. Bitte kreuzen Sie an, welche Sie aus eigener Erfahrung kennen. Damit geben Sie Ihren Mitpatienten einen Hinweis auf die Häufigkeit!
Gut zu wissen!
Sogenannte Schönheitsoperationen sind ein immer größerer Zweig der Chirurgie. So haben Erhebungen zweier Ärztekammern – die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) und die Gesellschaft für Ästhetisch-Plastischen Chirurgie (DGÄPC) – ergeben, dass im Jahr 2016 die Zahl solcher Eingriffe im Vorjahresvergleich um 9 Prozent gewachsen ist. Den Großteil der Operierten mit 88 Prozent machen Frauen aus. Häufiger als Bauchstraffungen werden Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen, Oberlidstraffungen und Nasenoperationen durchgeführt.

Vorbereitung und Nachbehandlung

Wie bei allen Operationen, die unter Vollnarkose ausgeführt werden, müssen Sie circa zwei Wochen vor dem Eingriff blutverdünnende Medikamente wie z.B. Aspirin absetzen und auf den Konsum von Alkohol und Nikotin verzichten. Am Tag der Operation sollten sie das Eincremen sowie ölige Duschlotionen vermeiden. Der Bauch bzw. das Operationsfeld muss rasiert sein und Körperpiercings und Metallschmuck müssen an den entsprechenden Stellen entfernt werden.

Im Anschluss an die Operation wird nach circa zwei bis vier Tagen die Drainage, die im Bauchraum entstehendes Wundwasser auffängt, entfernt. Nach vier bis sieben Tagen in der Klinik werden Sie nach Hause entlassen und nach circa zwei Wochen die Fäden gezogen, jedoch sind in den ersten Wochen einige Regeln und Verhaltensweisen zu beachten:

  • während der ersten Woche kein Duschen
  • Thrombose-Prophylaxe für ca. eine Woche
  • für sechs bis acht Wochen muss ein Wund- bzw. Kompressionsverband getragen werden
  • die Wunde muss regelmäßig versorgt und hygienisch sauber gehalten werden, um Infektionen zu vermeiden
  • Vermeiden von Spannung der Nähte

Nach etwa drei Wochen ist die Gesellschaftsfähigkeit wiederhergestellt. Auf Sport bzw. körperliche Anstrengung, die die betroffenen Muskeln belastet, sollte jedoch für mindestens sechs Wochen verzichtet werden. Das endgültige Ergebnis ist in den meisten Fällen erst nach drei bis sechs Monaten sichtbar. Um ein optimales Resultat zu erhalten, ist es wichtig, den Bauch regelmäßig zu mobilisieren. In der Praxis bedeutet das, dass sowohl völliges Ruhighalten als auch zu große Bewegungen und Belastungen vermieden werden sollten. Eine sanfte und geringfügige Bewegung, die keinen Druck auf die Nähte ausübt, kann bereits in den ersten Tagen nach der Operation begonnen werden. Für mindestens sechs Wochen bzw. bis zum Abklingen von Blutergüssen und Schwellungen sollte zudem auf direkte Sonneneinstrahlung auf die Narben sowie Saunagänge, Solarien und Infrarotkabinen verzichtet werden.

Mehr Informationen zur OP-Vorbereitung in diesem Video

Eine Operation bedarf einer gewissenhaften Vorbereitung – nicht nur vonseiten des Ärzteteams! Worauf Sie als Patient vor einem chirurgischen Eingriff beachten müssen, erklärt Dr. Tobias Weigl in diesem Einführungsvideo!

 

Kosten und Finanzierung

Abhängig davon, ob eine Bauchdecken- oder Unterbauchstraffung vorgenommen wird, unterscheiden sich die Kosten für eine Bauchstraffung zum Teil erheblich und liegen zwischen 2.000 und ca. 8.500 Euro, wobei eine Unterbauchstraffung günstiger ausfällt als eine umfangreichere Bauchdeckenstraffung. Die Beratungskosten im Vorfeld des Eingriffs liegen meist nur bei 30 bis 80 Euro – die eigentlichen Kosten richten sich nach der Leistung des Chirurgen und setzen sich wie folgt zusammen:

    • Beratungsgespräch(e) vor der Operation
    • Vor- und Begleituntersuchungen durch Chirurg und u.U. den Narkosearzt zur Feststellung des allgemeinen Gesundheitszustandes
    • Operation (hierzu zählen der Chirurg, die anwesenden OP-Schwestern, der sterile Raum, Material und Instrumente)
    • Anästhesie und Narkosemittel
    • Nachsorge
    • Betreuung, Übernachtung und Verpflegung in der Klinik
    • ggf. Folgebehandlungen, sollte es zu Komplikationen der Wundversorgung o.ä. kommen

    Handelt es sich bei der Bauchstraffung um eine rein ästhetisch bedingte Operation, müssen die Patienten die Kosten für den Eingriff in der Regel selbst tragen. Nur wenn medizinische Gründe vorliegen, übernehmen die Krankenkassen die Behandlung zumindest anteilig. Das ist beispielsweise bei einer Bauchstraffung nach einer starken Gewichtsabnahme der Fall, die zu größeren Hautüberschüssen führt. Ein frühzeitiger Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse informiert darüber, wie hoch die tatsächlichen Kosten, die auf die Patienten zukommen, sind.

    Häufige Patientenfragen

    Sind Bauchstraffungen dafür da, um schlanker auszusehen?

    Dr. T. Weigl
    Auch wenn ästhetische Aspekte durchaus eine Rolle spielen, dienen Bauchstraffungen – und damit verbundene Fettabsaugungen – nicht dazu, dass Sie ungewünschten Körperfett loswerden können. Viel eher klagen Patienten über körperliches Unwohlsein, hervorgerufen beispielsweise durch die Folgen einer Schwangerschaft oder einem extremen Gewichtverlust. Die Haut kann sich am Bauch oft nicht so schnell zurückbilden, wie das Gewicht verloren wurde. Dies kann gefährlich werden, da sich innerhalb dieser Hautlappen Entzündungen entwickeln können.

    Welche Risiken beherbergt dieser Eingriff?

    Dr. T. Weigl
    Auch wenn es sich bei den genannten Eingriffen um kürzere chirurgische Eingriffe handelt, sollten die Risiken, die eine OP immer beherbergt, nicht unterschätzen. Dazu gehören neben den geradezu klassischen Nebenwirkungen wie Nachblutungen oder Narbenbildung auch spezifische Risiken. Darunter fallen zum Beispiel Wundrandnekrosen, Aufreißen der Nähte oder Verbreiterung der Narben.

    Übernimmt meine Krankenkasse eine Bauchstraffung?

    Dr. T. Weigl
    Wer die Kosten für solch einen Eingriff tragen muss, hängt von der medizinischen Notwendigkeit dessen ab. Sekbst wenn medizinische Gründe vorliegen, die solch eine Operation erfordern, zahlen Krankenkassen zumeist nur einen Teil der anfallenden Kosten. Wie hoch die letztendliche Summe ist, die zu entrichten ist, hängt von weiteren Faktren wie den Chirurgen ab.

     

    Einige Wochen später wagt Annalena den Schritt zur Chirurgin und ihrer Krankenkasse. Sie wird eine Bauchstraffung durchführen lassen. Endlich kann sie sich wieder wohl fühlen und die Hautlappen, die sie seit dem post-natalen Gewichtverlust immer mit sich getragen hat und die laut ihrer Chirurgin anfällig für Entzündungen sind, gehören bald der Vergangenheit an. Trotz der Risiken ist sich Annalena sicher, dass sie den richtigen Schritt macht!

    Haben auch Sie Erfahrungen mit Bauchstraffungen? Oder Fragen zum Thema? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten für den Austausch untereinander und mit uns!

     

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    Autoren: Dr. Tobias Weigl

    Lektorat: Andrea Lorenz

    Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

    Quellen

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