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Helfen Avocados bei Übergewicht?

Viszerales Fettgewebe, vereinfacht gesagt das Bauchfett, ist eng verknüpft mit diversen Erkrankungen und ab bestimmten Ausmaßen außerordentlich ungesund. Dementsprechend wird in der Wissenschaft intensiv dazu geforscht, welche Lebensmitteln bspw. das Abnehmen unterstützen könnten. In letzter Zeit haben mehrere Beobachtungsstudien einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Avocados und der Verringerung von Adipositas, des Körpergewichts und des Risikos für das metabolische Syndrom festgestellt. Da bisher randomisiert-kontrollierte Studien fehlten, haben sich Expert*innen um Naiman A. Khan dessen angenommen, um diese Lücke zu schließen und belastbare Daten zu liefern.

Über 12 Wochen lang haben 105 übergewichtige oder adipöse Erwachsene, die zwischen 25 und 45 Jahre alt waren, täglich eine Mahlzeit mit einer frischen Avocado verzehrt. Bei Frauen betrug die Menge 140 g, bei Männern mit 175 g etwas mehr. Die Kontrollgruppe musste eine vergleichbare Mahlzeit mit ähnlichen Zutaten zu sich nehmen, allerdings ohne Avocado. Es wurde u. a. geprüft, welchen Einfluss Avocados womöglich auf das viszerale Fettgewebe, das subkutane Bauchfettgewebe und die Insulinsensitivität haben.

Avocados helfen offenbar nicht

Insgesamt vielen die Ergebnisse eher ernüchternd aus. Bei der Kontrollgruppe konnte festgestellt werden, dass sich das subkutane Bauchfettgewebe etwas verringert hatte. Die insulinbezogenen Werte verändert sich in keiner der Gruppen signifikant. Einzig eine Verringerung des viszeralen Fettgewebes bei Frauen der Behandlungsgruppe konnte festgestellt werden. An dieser Stelle müssen wir aber sogleich auf einige Probleme dieser Studie hinweisen. Unklar bleiben nämlich die exakten Methoden, mit der diese Studie durchgeführt wurde. Normalerweise gehört es grundlegend zum Aufbau einer Studie, die genutzten Methoden präzise offen zu legen. Gleichzeitig kann man in Frage stellen, wie signifikant die Verringerung des Viszeralfetts bei den Frauen war. Gute, belastbare Daten liefert diese Studie damit leider nicht.

Quelle: Naiman A. Khan u. a. (2021): Avocado Consumption, Abdominal Adiposity, and Oral Glucose Tolerance Among Persons with Overweight and Obesity. In: The Journal of Nutrition.

Forschungsübersicht zu Vitamin E

Stand unserer Recherchen 2021

In dieser Forschungstabelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die aktuelle Studienlage zum Thema Vitamin E geben, damit Sie sich selbst einen Eindruck über die derzeitige Forschungssituation machen können. Selbstverständlich erheben wir aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern können hier nur einen kleinen Einblick geben. Wir zeigen Ihnen diese Übersicht, da Avocados sehr reich an Vitamin E sind. Die Tabelle zeigt, welche Vorgänge im Körper von Vitamin Epositiv beeinflusst werden können.

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Studien Forschung Forschungsmatrix Avocados Vitamin E


In der linken Spalte finden Sie den Evidenzgrad. Der Evidenzgrad zeigt an, welche Qualität die analysierten Studien haben. Man könnte sagen: Je höher der Evidenzgrad desto aussagekräftiger ist auch das Studienergebnis. In der zweiten Spalte finden Sie das Organ, das Körperteil, den Vorgang im Körper usw., für den die jeweilige Stoffwirkung untersucht wurde. Wie stark die Wirkung dieses Stoffes von der Forschung eingeschätzt wird, zeigt die dritte Spalte. In der vierten Spalte zeigen wir Ihnen, wie viele Studien wir uns für Sie angeschaut haben. In der letzten Spalte geben wir Ihnen noch kurze Anmerkungen mit auf dem Weg, damit Sie die Studienlage etwas besser einschätzen können.

Abschließend möchten wir noch darauf aufmerksam machen, dass Wissenschaft und Forschung ständigem Wandel unterliegen. Neue Erkenntnisse können bspw. eine Überarbeitung bestehender Leitlinien erfordern und medizinische Behandlungsmaßnahmen verändern. Wir versuchen mit unseren Artikeln, Sie auf dem neuesten Stand der Forschung zu halten und geben die wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen wertungsfrei wider. Im Folgenden finden Sie außerdem noch eine Auswahl der Studien, die wir für Sie analysiert haben. Gerne können Sie sich diese Studien selbst ansehen.

Studienauswahl


Julie E. Buring (2006): Aspirin prevents stroke but not MI in women; vitamin E has no effect on CV disease or cancer. In: Cleveland Clinical Journal of Medicine 73/9:863–870.

Arun J. Sanyal u. a. (2010): Pioglitazone, vitamin E, or placebo for nonalcoholic steatohepatitis. In: New England Journal of Medicine 362/18:1675–1685.

Aida H. G. Rasool u. a. (2006): Dose dependent elevation of plasma tocotrienol levels and its effect on arterial compliance, plasma total antioxidant status, and lipid profile in healthy humans supplemented with tocotrienol rich vitamin E. In: Journal of Nutritional Science and Vitaminology 52/6:473–478.

Panayiotis A. Economides u. a. (2005): The effect of vitamin E on endothelial function of micro- and macrocirculation and left ventricular function in type 1 and type 2 diabetic patients. In: Diabetes 54/1:204–211.

Edgar R. Miller 3rd u. a. (2005): Meta-analysis: high-dosage vitamin E supplementation may increase all-cause mortality. In: Annals of Internal Medicine 142/1:37–42.
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