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Vitiligo – Ist Zinkmangel ein Auslöser für die Weißfleckenkrankheit?

Die sogenannte Weißfleckenkrankheit, medizinisch Vitiligo genannt, stellt Mediziner bis heute vor Rätsel. Diese nicht ansteckende Hautkrankheit sorgt für pigmentfreie, also weiße Flecken auf der Haut. Sie ist nicht ansteckend, ihre genaue Ursache ist aber weiterhin unbekannt. Einige Menschen leiden nur zeitweise daran, andere Menschen ihr gesamtes Leben. Oftmals tritt die Erkrankung im Zuge von anderen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto auf, weswegen auch hier eine autoimmune Ursache vermutet wird.

Einen anderen Ansatz haben jetzt irakische Forscher verfolgt. In ihrer Studie haben sie untersucht, inwiefern bestimmte Nährstoffkonzentrationen im Körper einen Einfluss auf die Ausbildung der Weißflecken haben kann. Dafür untersuchten sie unter anderem auch die Zinkkonzentration. Zink ist ein lebensnotwendiger Nährstoff, der im Körper wichtige Funktionen für das Immunsystem und den Stoffwechsel ausführt.

Ein Zinkmangel äußert sich bei vielen Menschen durch trockene, schuppige Haut, hat also definitiv einen Einfluss auf die Hautbeschaffenheit. Zink kommt in Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchten in größeren Mengen vor, allerdings ist ein großer Zinküberschuss eher selten. Deswegen konzentrierten die Forscher sich auch hauptsächlich auf die Auswirkungen eines Zinkmangels.

Hier wurden insgesamt 100 Teilnehmer untersucht – 50 mit Vitiligo, 50 gesunde Teilnehmer in einer Kontrollgruppe. Dabei beobachteten die Forscher, dass die durchschnittliche Zinkkonzentration im Blut bei Vitiligo-Betroffenen signifikant niedriger war, als in der Kontrollgruppe. Dabei gab es keine bedeutsamen Unterschiede zwischen Geschlechtern oder Altersgruppen. Am Ende aller Tests bleibt die Schlussfolgerung, dass Vitiligo-Betroffene auffallend oft eine niedrige Zinkkonzentration im Körper aufweisen.

Quelle:

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