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Wie der Klimawandel das Herz-Kreislauf-System belastet

Der Klimawandel hat massiven Einfluss auf unsere Gesundheit – mehr und stärkere Hitzewellen, ein erhöhter Pollenausstoß, der zu mehr allergischen Reaktionen führt, Umweltkatastrophen wie Überflutungen und einiges mehr. All dies kann kann uns gesundheitlich beeinträchtigen und gerade Vorerkrankte und Risikogruppen können auf Dauer stark gefährdet sein. Nachweislich führen mehrere durch den Klimawandel hervorgerufene Umweltfaktoren zu einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko, wie die beiden Autorinnen Annette Peters und Alexandra Schneider in ihrer Übersichtsarbeit zusammenfassen.

So konnte bereits beobachtet werden, dass während starker Hitzeperioden in den letzten Jahren das Herzinfarktrisiko gestiegen sei. Besonders Personen, die andere Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck vorwiesen, waren anfälliger für solche Herz-Kreislauf-Ereignisse. Das insgesamt höhere Risiko sei u. a. auch darauf zurückzuführen, dass während der Hitze einige körperliche Anpassungsprozesse vonstatten gehen, wie eine höhere Herz- und Atemfrequenz, Gefäßerweiterungen sowie eine erhöhte oder verringerte Blutgerinnung. Dies kann zu bestimmten „Steuerungsprozessen“ beim Herz führen, die dann z. B. in einen Herzinfarkt münden können. Potenzielle Risikogruppen seien auch Menschen mit einer Herzinsuffizienz, das Herz Betroffener könne die starke Belastung dann womöglich nicht mehr verarbeiten.

Klimawandel: viele Faktoren können das Herz belasten

Doch nicht nur das: auch Luftverschmutzung, etwa durch massive Waldbrände verursacht, kann durch eine starke Feinstaubbelastung ebenfalls negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben, besonders in Kombination mit großer Hitze. Die beiden Forscherinnen fordern deshalb, präventiv tätig zu werden: zum einen seien Städte gefordert, wirksame Hitzeschutzkonzepte zu entwickeln, zum anderen müsse jeder für die potenziellen Gefahren sensibilisiert werden. Dies gelte besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, die vom Klimawandel in Zukunft besonders betroffen sein werden.

Quelle: Annette Peters & Alexandra Schneider (2021): Cardiovascular risks of climate change. In: Nature Reviews. Cardiology 18/1, S. 1–2.

Forschungsübersicht zu Bluthochdruck

Stand unserer Recherchen 2021

In dieser Forschungstabelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die aktuelle Studienlage zum Thema Bluthochdruck geben, damit Sie sich selbst einen Eindruck über die derzeitige Forschungssituation machen können. Selbstverständlich erheben wir aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern können hier nur einen kleinen Einblick geben. Die Tabelle zeigt, was sich möglicherweise positiv auf Bluthochdruck auswirken kann.

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Studien Forschung Bluthochdruck Safran Blutdruck Herz-Kreislauf-Risiko

Studienauswahl


In der linken Spalte finden Sie den Evidenzgrad. Der Evidenzgrad zeigt an, welche Qualität die analysierten Studien haben. Man könnte sagen: Je höher der Evidenzgrad desto aussagekräftiger ist auch das Studienergebnis. In der zweiten Spalte finden Sie das Organ, das Körperteil, den Vorgang im Körper usw., für den die jeweilige Stoffwirkung untersucht wurde. Möglich ist auch der umgekehrte Fall, dass in der zweiten Spalte ein Supplement aufgelistet wird. Wie stark die Wirkung dieses Stoffes von der Forschung eingeschätzt wird, zeigt die dritte Spalte. In der vierten Spalte zeigen wir Ihnen, wie viele Studien wir uns für Sie angeschaut haben. In der letzten Spalte geben wir Ihnen noch kurze Anmerkungen mit auf dem Weg, damit Sie die Studienlage etwas besser einschätzen können.

Abschließend möchten wir noch darauf aufmerksam machen, dass Wissenschaft und Forschung ständigem Wandel unterliegen. Neue Erkenntnisse können bspw. eine Überarbeitung bestehender Leitlinien erfordern und medizinische Behandlungsmaßnahmen verändern. Wir versuchen mit unseren Artikeln, Sie auf dem neuesten Stand der Forschung zu halten und geben die wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen wertungsfrei wider. Im Folgenden finden Sie außerdem noch eine Auswahl der Studien, die wir für Sie analysiert haben. Gerne können Sie sich diese Studien selbst ansehen.

Wieke Altorf-van der Kuil u. a. (2010): Dietary protein and blood pressure: a systematic review. In: PLoS One 5/8.

K. Davison u. a. (2008): Effect of cocoa flavanols and exercise on cardiometabolic risk factors in overweight and obese subjects. In: International Journal of Obesity 32/8:1289–1296.

Karin Ried u. a. (2010): Aged garlic extract lowers blood pressure in patients with treated but uncontrolled hypertension: a randomised controlled trial. In: Maturitas 67/2:144–150.

S. Lee u. a. (2009): Effects of oral magnesium supplementation on insulin sensitivity and blood pressure in normo-magnesemic nondiabetic overweight Korean adults. In: Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases 19/11:781–788.

Leah T. Coles & Peter M. Clifton u. a. (2012): Effect of beetroot juice on lowering blood pressure in free-living, disease-free adults: a randomized, placebo-controlled trial. In: Nutrition Journal.
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