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Der Fersensporn – Symptome, Ursachen & Behandlung

„Einen Fersensporn hat in Deutschland etwa jeder Zehnte. Doch oftmals bemerken Betroffene ihn gar nicht, weil er keine Beschwerden verursacht. Mitunter kann der von einem Fersensporn verursachte Schmerz aber so stark sein, dass schon Aktivitäten wie Spaziergänge unterbrochen werden müssen.“
— Dr. Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

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Bei einem Fersensporn handelt es sich um einen knöchernen Auswuchs an der Ferse. Hier wird zwischen einem hinteren und einem vorderen Fersensporn unterschieden. Der hintere/obere (sog. ‚dorsale‘) Fersensporn findet sich am Achillessehnenansatz und der vordere/untere (sog. ‚plantare‘) ist an der Unterseite des Fersenbeins lokalisiert. Knapp 10 Prozent der deutschen Bevölkerung haben einen Fersensporn, bemerken ihn aber nicht, da er oft nur einige wenige Millimeter groß ist und keine Beschwerden verursacht. Mitunter kann es aber zu teils starken stichartigen Schmerzen kommen, aufgrund derer Betroffene ihre Aktivitäten unterbrechen müssen. Am besten behandelt wird ein Fersensporn, indem der Druck auf die Ferse verringert wird und Schuheinlagen getragen werden. Es gibt allerdings noch weitere Therapieoptionen, die unter anderem eine Stoßwellentherapie sowie eine medikamentöse Behandlung umfassen. Mehr zur Erkrankung und ihrer Therapie erfahren Sie im Folgenden.

Britta ist eigentlich sehr aktiv. Aber in letzter Zeit hat sie schon vor der Bewegung, bzw. zu Beginn ihres Handball-Trainings, Schmerzen im Bereich der Ferse. Diese lassen dann für einen Moment nach, kehren dann aber heftig zurück, teilweise so stark, dass sie eine Pause braucht. Allerdings ist das ja mit einem Mannschaftssport wie Handball nicht gut zu vereinbaren und es macht ihr Sorgen, dass sie ihrer Mannschaft auf längere Zeit nicht im Saisonbetrieb helfen kann. Sie entschließt sich daher dazu, einen Orthopäden aufzusuchen, der die Ursachen der Schmerzen hoffentlich ausfindig machen kann.

 

Was ist ein Fersensporn und wie entsteht er?

Ein Fersensporn beschreibt die Verknöcherung von Sehnenansätzen am Fersenbein. Diese Verknöcherung kann als vorderer/unterer (sog. ‚plantarer‘) Fersensporn und als hinterer/oberer (sog. ‚dorsaler‘) Fersensporn in Erscheinung treten. Der untere Fersensporn ist deutlich häufiger vorzufinden. Bei beiden Spornen handelt es sich um eine sogenannte Exostose, die einen, sich von der Knochenoberfläche aus entwickelnden, knöchernen Zapfen beschreibt. Der untere Fersensporn beschreibt dem Namen nach eine solche dornartige Exostose am Sehnenansatz der kurzen Fußmuskulatur. Zu dieser Muskulatur gehören

  • der kurze Zehenbeuger (sog. ‚Musculus flexor digitorum brevis‘)
  • der Großzehenabzieher (sog. ‚Musculus abductor hallucis‘)
  • ein Teil der Kleinzehenabzieher (sog. ‚Musculus abductor digiti minimi‘)
  • die Fußsohlensehnenplatte (sog. ‚Plantaraponeurose‘)
Gut zu wissen!
Bei einem plantaren Fersensporn handelt es sich im Grunde eigentlich immer um eine sogenannte Plantarfasziitis. Diese beschreibt eine Entzündung der Plantarfaszie, die sich von der Unterseite des Fersenbeinhöckers bis nach vorne zieht. Überlastungen der Sehnenplatte verursachen kleine Verletzungen oder Risse. Diese Schäden versucht der Körper mit Enzymen zu beheben. Allerdings rufen ebendiese Enzyme Entzündungen hervor und können dazu beitragen, dass ein Umbau der Knochen angestoßen wird. Eine Plantarfasziitis hat aber nicht immer die Bildung eines Knochensporns zur Folge und auch ein Knochensporn muss nicht immer eine schmerzhafte Entzündung hervorrufen.

Demgegenüber steht der obere Fersensporn, auch bekannt als Haglund-Exostose, der eine spornartige Exostose am Achillessehnenansatz darstellt.

Die Größe eines Fersensporns variiert zwischen 1–2 und 15 Millimetern, wobei diese Größe nicht mit der Stärke der Beschwerden zusammenhängt. Das heißt, dass ein kleiner Fersensporn mitunter große Schmerzen verursachen kann, während ein großer Fersensporn sich teils gar nicht erst durch schmerzhafte Beschwerden äußert.

Aber was ist die Ursache für diese knöcherne Ausziehung?
Ganz allgemein gesagt, kommt es zu einer Verkürzung oder Versteifung von Sehnen bzw. einer bestimmten Sehne. Dies passiert zumeist aufgrund falscher, fehlender oder zu starker Belastung. Die Sehne verwächst und es entwickelt sich eine erhöhte Spannung. Der Sehnenansatz an der Ferse, dieser zieht nun verstärkt. Die mit der Ferse verbundene Sehne zieht an der Ferse und dadurch bildet sich ein sog. Hohlraum. In diesen Hohlraum wandern dann knochenbildende Zellen ein, sog. Osteoblasten, und diese bilden den Sporn. Dies ist ein ganz normaler und häufiger Vorgang. Nicht nur an der Ferse, sondern an vielen Stellen in unserem Körper passiert so etwas. An der Ferse jedoch passiert es häufig und die Wahrscheinlichkeit, dass wir Schmerzen bekommen ist höher.
Als Grund für den unteren Fersensporn gilt vor allem eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, bspw. infolge eines Knick-Senkfußes oder eines Plattfußes. Der dadurch verstärkte Zug am Sehnenansatz der obengenannten kurzen Fußmuskeln kann einen Fersensporn verursachen. Ursächlich ist also vor allem eine chronische Überlastung. Als wichtige Faktoren, die das Entstehen eines unteren Fersensporns begünstigen, gelten ein dauerhaftes Stehen auf hartem und ebenem Untergrund sowie Übergewicht (sog. ‚Adipositas‘).

Der obere Fersensporn hingegen ist in den meisten Fällen Folge einer sogenannten Insertionstendopathie der Achillessehne. Dabei handelt es sich um eine chronische Reizung des Sehnenansatzes am Knochen, der nach längerem Bestehen auch degenerative Erscheinungen zur Folge hat.

Die Symptome: Welche Beschwerden hat man, wenn man unter einem Fersensporn leidet?

Generell kann man als Symptome des Fersensporns vor allem Schmerzen zu Beginn einer körperlichen Aktivität nach längeren Ruhepausen (sog. ‚Anlaufschmerz‘) nennen. Manchmal schwächen sich die Schmerzen durch die Bewegung ab. Sie können aber im gleichen Zug, vor allem bei längerer Belastung, auch wieder mit gewohnter Stärke auftreten. Mitunter müssen Betroffene ihre Aktivitäten aufgrund des zu starken, als messerstichartig beschriebenen Schmerzes unterbrechen. Der Sporn lässt sich in einigen Fällen ertasten. Überdies kann es zu Druckschmerzen kommen, wenn die entsprechende Stelle gedrückt wird.

Aber auch hier gilt es wieder, die Symptome je nach Art des Fersensporns zu unterteilen.

Der untere Fersensporn äußert sich durch heftige Druckschmerzen im unteren Anteil des Fersenbeins und verursacht belastungsabhängige stechende Schmerzen in der Fußsohle. In besonders schweren Fällen ist dann nur noch eine Belastung des Vorfußes möglich.

Der obere Fersensporn, verursacht vor allem Schmerzen sowie einen Fersendruck beim Gehen und Stehen mit festem Schuhwerk. Überdies äußert sich diese Art Fersensporn durch Druckschmerzen am Ansatz der Achillessehne.

Hatten Sie schon einmal einen Fersensporn? Welche Symptome haben bei Ihnen auf das Vorliegen der Erkrankung hingewiesen? (Mehrfachnennungen möglich) Mit Ihrer Teilnahme an dieser Umfrage helfen Sie anderen Betroffenen dabei, ihre Symptome besser einschätzen zu können.

Wer ist am ehesten betroffen?

Etwa 10 Prozent der Bevölkerung leiden an einem Fersensporn in unterschiedlicher Ausprägung. Dabei kann die knöcherne Ausziehung teilweise ohne Beschwerden einhergehen und daher unbemerkt bleiben.

Als Risikofaktoren für das Entstehen eines Fersensporn gelten Übergewicht sowie ein dauerhaftes Stehen auf hartem und ebenem Untergrund.

Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose

Am Anfang der Diagnose steht das Anamnesegespräch, in welchem der Arzt die Umstände der Beschwerden erfragt. Wie lange bestehen die Beschwerden schon? Wie äußern sich diese? Nimmt der Patient regelmäßig Medikamente ein?

Darauf folgt die klinische Untersuchung, im Rahmen welcher der Arzt den Patienten an der angegebenen Stelle abtastet und festzustellen versucht, ob dieser bei Berührung einen Druckschmerz verspürt.

Zu guter Letzt erfolgt noch eine seitliche Röntgenaufnahme des Rückfußes, mithilfe welcher der Fersensporn letztlich nachgewiesen werden kann. Selten erfolgt eine Magnetresonanztomographie (MRT).

Fakten-Box
Fersensporn
10 Prozent der Bevölkerung sind betroffen.
Nicht immer äußert sich der Fersensporn durch Beschwerden.
Risikofaktoren: Übergewicht und längeres Stehen auf hartem und ebenem Untergrund.
Symptome

  • Anlaufschmerzen in der Ferse
  • Fersenschmerzen nach längerer Belastung
  • Aktivitäten mussten aufgrund von Schmerzen unterbrochen werden
  • Messerstichartige Fersenschmerzen
  • Druckschmerzen
  • Sporn kann ertastet werden
  • Stechende Schmerzen in der Fußsohle

Speziell bei unterem Fersensporn

  • Druckschmerzen im unteren Anteil des Fersenbeins
  • Nur noch Belastung des Vorfußes möglich

Speziell bei oberem Fersensporn

  • Schmerzen beim Gehen und Stehen in festem Schuhwerk
  • Druckschmerzen am Achillessehnenansatz

 

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung

Bei einem Fersensporn können sowohl eine konservative als auch eine operative Therapie zum Einsatz kommen, wobei letztere nur als ultima ratio, als letztes Mittel, in Betracht gezogen wird.

Im Vordergrund der Therapie steht zunächst die Entlastung des Fußes. Dies kann bspw. durch eine Hochlagerung des Fußes in Kombination mit einer Kältebehandlung (sog. ‚Kryotherapie‘) erreicht werden. Letztere hemmt entzündliche Prozesse. Ist das Längsfußgewölbe abgesunken, so können überdies Schuheinlagen mit Aussparungen an den entsprechenden Stellen verordnet werden. Diese bestehen aus einem elastischen Material und kommen bspw. als sogenannte Fersenkissen daher, die eine Entlastung der schmerzanfälligen Region ermöglichen. Die Beschwerden werden in diesem Zusammenhang vor allem durch die stoßdämpfe Wirkung der Einlagen vermindert.

Des Weiteren schmerzlindernd können durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Fußbäder, eine Kurzwellen- oder Ultraschallbehandlung sein.

Die medikamentöse Behandlung sieht das Einspritzen von Lokalanästhetika zur Schmerzbehandlung vor.

Bei einem unteren Fersensporn kann auch die Stoßwellentherapie Anwendung finden. Dabei werden niedrig- bis hochenergetische Stoßwellen von außerhalb des Körpers dazu eingesetzt, die Schmerzen zu lindern.

Ist die akute Phase der Erkrankung überstanden, sollten diverse Dehn- sowie Kräftigungsübungen erfolgen. Außerdem ist dadurch, dass Übergewicht zum Entstehen eines Fersensporns beitragen kann, auch eine Gewichtsreduktion angeraten. Auf diese Weise kann eine Ausheilung begünstigt, sowie neuen Beschwerden vorgebeugt werden.

Eine weitere wichtige Methode zur Schmerzbehandlung ist die Bestrahlung. Diese kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die bisherigen konventionellen Ansätze sowie die medikamentöse Behandlung keine Wirkung zeigen. In Studien konnte die Wirksamkeit dieser Methode nachgewiesen werden. Sie ist praktisch frei von Nebenwirkungen und Strahlenspätfolgen. Wichtig ist aber: Je früher diese Therapie erfolgt, desto wahrscheinlicher ist ihr Erfolg.

3 effiziente Übungen bei Fersensporn

Die folgenden 3 Übungen haben sich als sehr effizient und für jeden durchführbar erwiesen. Lediglich bei Übung 2 benötigen Sie einen Tennisball oder ähnliches.

Übung 1: Dehnung der Wadenmuskulatur

Die Königsübung bei einem schmerzhaften Fersensporn ist die Dehnung der Wade. Diese Übung ist insbesondere beim oberen Fersensporn hilfreich. Zunächst einmal mag es paradox erscheinen, dass diese Übung hilft, da ja die Achillessehne dann nochmehr zieht und einen Fersensporn begünstigt. Dies mag stimmen, aber wichtiger ist der Effekt, dass die Sehne und auch die umliegenden Faszien, Muskeln etc. wieder geschmeidiger, dehnbarer und entspannter werden. Die Sehne ist ja meist verkürzt und einseitig belastet und durch die gezielte Wadendehnung wird diese Fehlstellung ausgeglichen.
Stellen Sie sich dazu mit beiden Händen gegen eine Wand und den Fuß mit dem Fersensporn stellen Sie nach hinten. Nun versuchen Sie Spannung bzw. Dehnung auf die Wade aufzubauen. Halten Sie diese Position für ca. 2-3 Minuten und versuchen Sie währenddessen wenn möglich „nachzujustieren“.

Übung 2: Übung mit dem Tennisball

Rollen Sie Ihren Fuß über einen Tennisball. Nach vorne, nach hinten, zur Seite etc. Wechseln Sie kreisende Bewegungen ab mit Bewegungen nach vorne und nach hinten. Diese Übung entlastet die Bänder, löst verklebte Faszien und stärkt v.a. die kleinen Fußmuskeln. Diese Übung ist insbesondere sinnvoll bei einem unteren Fersensporn. Führen Sie diese Übung für mehrere Minuten mehrmals durch.

Übung 3: Übung mit dem Handtuch

Bitte setzen Sie sich für diese Übung hin und nehmen Sie sich ein Handtuch. Wickeln Sie das Handtuch um den Fuß und halten Sie die Enden des Tuches mit beiden Händen fest. Nun ziehen Sie das Tuch ganz vorsichtig in Richtung Körper. Dadurch werden die Fußsohle bzw. die dort vorhandene Muskulatur und Faszien gedehnt und lang gezogen. Diese Dehnung sollten Sie in der Wade spüren. Wenn möglich halten Sie diese Stellung für ca. 30 Sekunden. Nach einer kurzen Pause sollte die Übung wiederholt werden. Gerne führen Sie diese Übung 10mal durch.

Wann wird operiert?

Eine operative Therapie erfolgt dann, wenn alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, die Beschwerden aber weiterhin bestehen. Der Fersensporn wird dann über einen Schnitt freigelegt und entfernt. Diesen Vorgang nennt man auch Abtragen.

Wichtig!
Bei Patienten mit Diabetes mellitus, und vor allem bei Diabetikern mit Diabetischer Polyneuropathie sowie Durchblutungsstörungen, sollte der Entschluss zur Operation zurückhaltend erfolgen, da es zu Wundheilungsstörungen, verstärkter Narbenbildung und dem Verlust des als Polster dienenden Unterhautfettgewebes kommen kann.

 

Häufige Patientenfragen

Wie gut lässt sich ein Fersensporn behandeln?

Dr. T. Weigl
Grundsätzlich ist die Prognose eines Fersensporns als gut zu bewerten. In bis zu 90 Prozent der Fälle heilt ein Fersensporn ohne eine Operation aus, wobei vor allem das Tragen spezieller Schuheinlagen über einen längeren Zeitraum hilft. Es ist wichtig, die Druckbelastung langfristig zu reduzieren, sodass sich keine erneuten Beschwerden ergeben können. Eine Operation ist nur in weniger als 5 Prozent der Fälle erforderlich.

Wird die Stoßwellentherapie von der Krankenkasse übernommen?

Dr. T. Weigl
Ja. Aber erst seit dem 26. Juli 2018. Bis zu diesem Zeitpunkt handelte es sich um eine reine Selbstzahlerleistung. Seitdem können Patienten, die bereits seit mindestens sechs Monaten unter Fersenschmerzen infolge von Fersensporn bzw. Plantarfasziitis leiden, bei denen andere konservative Maßnahmen keine Wirkung erzielten und deren gewohnte körperliche Aktivität eingeschränkt ist, die Stoßwellentherapie in Anspruch nehmen.

Was ist ein Plattfuß?

Dr. T. Weigl
Bei einem Plattfuß handelt es sich im Grunde um eine Kombination aus Knick-, Senk- und Spreizfuß, weshalb er auch als Knick-Senk-Spreizfuß bezeichnet wird. Der Plattfuß beschreibt in der Medizin den Zustand des Fußes, in dem Längs- und häufig auch Quergewölbe des Fußes so stark abgeflacht sind, dass die gesamte Fußsohle den Boden berührt. Man unterscheidet zwischen einem angeborenen und einem erworbenen Plattfuß. Der angeborene Plattfuß erfordert umgehend Behandlungsmaßnahmen, die mitunter bis zu Operationen reichen, bei denen das Sprunggelenk in seine ursprüngliche Stellung gebracht wird. Erworbene Plattfüße sind auf mehrere Ursachen zurückzuführen, bspw. Lähmungen, Entzündungen, Verletzungen, Narben, Knochenanomalien oder eine sogenannte Fußschwäche. Letztere ist durch eine Haltungsschwäche der Fußmuskulatur charakterisiert.

Britta leidet an einem Fersensporn. „Das hab ich ja noch nie gehört.“, denkt sie sich auf dem Heimweg vom Arzt. Dieser hat zunächst eine Trainingspause und elastische Einlagen angeordnet. Gegebenenfalls lassen sich die Beschwerden dadurch schon lindern. Aber einige Monate wird das dauern. Dann wird es wohl Zeit, ein bisschen Taktik zu pauken. So kann Britta ihrem Team auch ohne ihre Torjäger-Qualitäten dabei helfen, die dritte Meisterschaft in Folge zu holen. Und vielleicht kann sie ja zum Saison-Finale selber wieder auflaufen.

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Haben auch Sie Erfahrungen mit einem Fersensporn? Haben Sie Fragen zum Thema? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten für den Austausch untereinander und mit uns!

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autoren: Dr. Tobias Weigl, Tobias Möller
Lektorat: Sarah Sodke
Veröffentlicht: 23.08.2018

Quellen

  • Jürgen Arnold (2002): Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • cw/aerztezeitung.de (2018): GBA-Beschluss – Stoßwellentherapie bei Fersensporn wird Kassenleistung.
  • EB/aerzteblatt.de (2011): Strahlentherapie lindert Schmerzen beim Fersensporn. In: Dtsch Arztebl 2011; 108(51–52): A-2748 / B-2292 / C-2260.
  • Gerhard Fleischner (2003): Podologische Orthopädie. Verlag Neuer Merkur GmbH, München.
  • Renée Fuhrmann: Fersensporn. In: Martin Engelhardt et al (Hrsg): Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie.
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (2018): Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung: Extrakorporale Stoßwellentherapie beim Fersenschmerz.
  • iww.de (2018): Stoßwellentherapie bei Fersensporn wird Kassenleistung.
  • Klinisches Wörterbuch Pschyrembel Online
  • Carlos Köhler, Vera Wittenberg (2017): Was ist ein Fersensporn?
  • Stephan Maibaum et al (2013): Therapielexikon der Sportmedizin 150 Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates. Springer-Verlag, Heidelberg.
  • Fritz Uwe Niethard et al (2014): Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • Inga Richter (2016): Fersensporn – Schmerz bei jedem Schritt. In: Pharmazeutische Zeitung 34/2016.
  • Renate Wolansky (2006): Krankheitsbilder in der Podologie – Anatomie, bildgebende Diagnostik, Therapie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
[Gesamt:3    Durchschnitt: 5/5]

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