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Rückenmarkstimulation – so hilft die Technologie gegen Schmerzen!

Neben der Entwicklung neuer Medikamente bildet die Medizintechnologie einen weiteren Zweig in der medizinischen Forschung. Neuromodulatorisches Hacking ist nur eine der Entdeckungen, die aus diesem Zweig entsprungen ist. Neuromodulatoren sind Stoffe, die die Aktivität des Nervensystems verändern können. Durch technologische Neuentdeckungen scheint es jetzt auch möglich zu sein, diesen Effekt durch elektrische Signale zu erreichen.

Daraus ergeben sich viele medizinische Potenziale. Eines davon steht im Mittelpunkt eines neuen Reviews. Darin wurde der aktuelle Stand der Forschung untersucht. Unter anderen, ob sich diese elektrischen Signale eignen, um chronische Schmerzen verschwinden zu lassen und welche Gefahren sich ergibt, wenn Strom durch den Körper geleitet wird. Der Fokus lag hierbei auf dem Rückenmark. So erhoffen sich Forscher die Schmerzen durch die Unterbrechung der Erregungsweiterleitung zwischen Hirn und Rückenmark zu überlisten.

Dazu wird in den meisten Fällen ein kleiner Neurostimulator unter die Haut implantiert, der ähnlich wie ein Herzschrittmacher funktioniert. Er ist allerdings mit Nervenenden im Rückenmark verbunden. So sollen die Schmerzsignale verändert oder vollständig unterbrochen werden, bevor sie im Gehirn zu Schmerz umgedeutet werden können. Denn die elektrischen Signale sind schneller als Schmerzsignale, erreichen das Gehirn eher und blockieren den Schmerz.

In der Untersuchung zeigt sich, dass diese Maßnahmen effektiv, aber nicht risikofrei sind. Zum einen besteht immer die Gefahr einer Fehlfunktion der Geräte. Außerdem können auch Manipulationen zu ungewollten Nebenwirkungen oder sogar Schäden an der Gesundheit führen. Dazu gehören unter anderem elektrische Schocks, Muskelschwächen, Verbrennungen oder sogar (Teil-)Lähmungen. So reizvoll sich diese Technologie also anhört, sie steckt noch in den Kinderschuhen und eine Entscheidung pro oder contra sollte mit Bedacht getroffen werden.

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