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Pneumokokkenimpfung? Brauche ich das?

Eine Pneumokokken-Erkrankung wird durch Bakterien ausgelöst. Diese Bakterien stammen aus der Familie der Streptokokken. Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen und ist auf der gesamten Welt verbreitet. In bestimmten Regionen der Welt, können die Pneumokokken, altersabhängig, sogar tödlich sein. Die Mehrzahl aller Lungenentzündungen mit bakterieller Ursache wird durch die Pneumokokken verursacht. Da stellt sich natürlich die Frage: Brauche ich eine Impfung?

Die Impfempfehlung

Hat der Mensch ein Alter von 60 Jahren erreicht, empfiehlt die STIKO, also die „Ständige Impfkommission“, allen Erwachsenen eine Impfung, welche nach fünf Jahren aufgefrischt werden sollte. Mit einer Impfung lässt sich das Risiko der Ansteckung auf ein Minimum reduzieren. Auf diese Weise können auch schwere Komplikationen vermieden werden.

Wie bei einem grippalen Infekt werden die Pneumokokken durch Tröpfcheninfektion (zum Beispiel Husten oder Niesen) übertragen. Viele Menschen tragen die Viren in ihrem Nasen-Rachen-Raum, ohne daran zu erkranken. Das bedeutet, dass die Bakterien auch von gesunden Menschen weitergegeben werden können.

Pneumokokken: Krankheitsverlauf

Warum die Pneumokokken bei einigen Menschen die plötzlich auftretende Krankheit auslösen können und andere Menschen davon verschont bleiben, konnten Forscher bis dato noch nicht klären. So können auch gesunde Menschen betroffen sein. Die Erkrankung bricht leichter aus, wenn der Körper über ein schwaches Immunsystem verfügt. Zum Beispiel bei chronischen oder bei einer Virenerkrankung. Ältere Menschen sowie Kleinkinder und Säuglinge erkranken häufiger und sind somit besonders gefährdet.

Pneumokokken – Der Auslöser für verschiedene Krankheiten

Die Bakterien können die unterschiedlichsten Krankheiten auslösen:

*Hirnhautentzündung
*Mittelohrentzündung
*Blutvergiftung
*Nasennebenhöhlen

Bei älteren Erwachsenen sind etwa 20 bis 50 Prozent aller Lungenentzündungen welche durch Bakterien hervorgerufen wurden, die Ursache einer Pneumokokkenerkrankung. Problematisch ist, dass einige dieser Erkrankungen sogar tödlich enden können. Handelt es sich um einen schweren Verlauf, stirbt etwa jeder Zehnte Patient an den Folgen der Erkrankung. Die Infektion stellt besonders für Menschen mit schwacher Körperabwehr ein Risiko dar. Zwar lässt sich die Erkrankung mit Antibiotika behandeln, jedoch nehmen die Resistenzen immer weiter zu, sodass viele Patienten nicht mehr auf das jeweilige Antibiotikum reagieren. Aus diesem Grund ist der Schutz durch die Impfung so wichtig.

Der Impfschutz hat eine begrenzte Dauer und sollte deshalb laut der STIKO regelmäßig aufgefrischt werden. Das betrifft die Altersgruppe von 6 bis 60 Jahren. Die Auffrischung sollte generell immer erst mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.
Die Impfung wird vor allem folgenden Menschen empfohlen:

*Menschen mit geschwächtem Immunsystem
*Menschen mit angeborenen Defekten des Immunsystems
*Menschen mit nicht funktionunsfähiger Milz
*Menschen mit einer HIV-Infektion
*Menschen mit einer Organ- oder Knochenmarkstransplantation
*Menschen mit chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Herz- und Lungenleiden sowie Leber und Nierendefekten.

All diese Menschen gehören zur Risikogruppe für eine Hirnhautentzündung, welche beispielsweise durch eine Liquorfistel oder ein Cochlea-Implantat ausgelöst wurde. Es gibt aber auch bestimmte Berufsgruppen, welche dem erhöhten Risiko einer Pneumokokken-Infektion unterliegen. Zum Beispiel Arbeiter, die Schweißen oder Metall trennen. Dabei besteht das Risiko, dass Metallrauche eingeatmet werden. Bei den aufgezählten Vorerkrankungen wird die Pneumokokken-Impfung zum Teil noch mit einem weiteren Wirkstoff kombiniert. Darüber klärt der behandelnde Arzt auf. Sowohl in Bezug auf die Reihenfolge, als auch in Bezug auf die Abstände zwischen den einzelnen Terminen zur Impfung. Die STIKO am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung sogar ab dem zweiten vollendeten Lebensmonat bei Säuglingen bis zum zweiten vollendeten Lebensjahr.

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