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Cushing-Syndrom – Zu viel Cortison? Symptome | Ursachen | Behandlung

Häufigste Ursache des Cushing-Syndroms sind Ärzte selbst, die ihren Patienten eine zu hohe und zu lange Medikation mit Cortison verschreiben.
— Dr. Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

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Der Oberbegriff Cushing-Syndrom umfasst mehrere Formen des Hypercortisolismus, also dem dauerhaft hohen Cortisonwert im Körper. Die sog. Cusshing-Schwelle liegt für Prednisolon bei 7,5 mg pro Tag. Die meisten Patienten leiden an dem exogenen Cushing-Syndrom, welches verursacht wird durch vom Arzt verschriebene, zu hohe Glucocorticoidmengen. Seltener tauchen endogene Variationen der Krankheit auf. In diesem Fall produziert der Körper selbst zu viele Steroidhormone. Zu den leicht erkennbaren Symptomen gehören ein aufgedunsenes Gesicht sowie Stammfettsucht. Zudem sammelt sich Fett am Oberkörper. Neben den äußeren Veränderungen kann es aber auch zu Muskelschwund, Osteoporose und Bluthochdruck kommen. Frauen klagen über Menstruationsbeschwerden.

Eine nicht behandelte Stoffwechselerkrankung kann lebensgefährlich sein, deswegen ist eine ärztliche Früherkennung und Diagnose wichtig. Die Therapie kann, je nach Schweregrad und Art der Krankheit, auf medikamentösen oder operativem Wege laufen. Letzteres ist die Standardtherapie.

„Meine Liebe, was ist denn los mit dir?“, hakt Marta nach. Sie und ihre Schwester Marie sind zu ihrem üblichen Kaffeetrinken beim Bäcker um die Ecke verabredet. Marie kommt Marta bereits seit zwei Wochen seltsam aufgedunsen vor. Auch ihre Haut wirkt pergamentartig. „Wenn ich das wüsste. Müde bin ich zurzeit auch ständig und Martin hat mir diese Woche schon ein paar Mal vorgeworfen, ich hätte Stimmungsschwankungen!“, klagt Marie. Marta überlegt. Sie hatte sich zuletzt mit einer anderen Bekannten, deren Tochter Medizin studiert, über genau solche Symptome unterhalten. Was war das denn noch gleich? „Ich hab’s! Marie, wie lange nimmst du eigentlich das Cortison gegen dein Rheuma?“ Marie überlegt: „Ach, schon ziemlich lange …“

Arten des Cushing Syndroms

Marie aus unserem Beispiel könnte an der Stoffwechselerkrankung Cushing-Syndrom leiden. Deren Ursache ist ein erhöhter Glucocorticoid-Spiegel. Dieser kann auf zwei Arten zunehmen.
In diesem Video erklärt Dr. T. Weigl das körpereigene Hormon Cortisol sowie das Medikament Cortison. Er erklärt die Wirkweise und Vorteile aber auch die Gefahren und Nebenwirkungen durch Cortison.

Das iatrogene Cushing-Syndrom ist die am meisten diagnostizierte Variante dieser Stoffwechselerkrankung. Diese wird hervorgerufen durch eine langfristige Einnahme des Steroidhormons Cortisol.

Für endogenes, also nicht aus externen Gründen entstehendes Cushing-Syndrom sind Tumore, die in der im Gehirn liegenden Hypophyse (der sog. ‚Glandula pituitaria‘) sitzen, verantwortlich. Die Hypophyse ist eine Hormondrüse. Durch den Tumor wird zu viel von dem Steuerhormon ACTH (das steht für ‚adrenocortikotropes Hormon‘) gebildet. Dies hat zur Folge, dass übermäßig viel Cortisol ausgeschüttet wird. Sitzt solch ein Tumor in den Nebennieren, wird die Produktion von ACTH gehemmt, aber erneut zu viel Cortisol hergestellt.

Erstere Variante ist auch als primärer Hypercortisolismus bekannt und stellt wiederum 20 Prozent der Krankheitsfälle.

Der ACTH-abhängige, in der Hypophose entstehende sekundäre Hypercortisolismus (der sog. ‚Morbus Cushing‘), macht 80 Prozent der das endogene Cushing-Syndrom betreffende Krankheitsfälle aus.

Das Ektop wiederum macht einen kleinen Anteil aus. Der Tumor liegt bei dieser Variante in den Lungen. Im Falle eines endogenen Cushing-Syndroms ist entscheidend, wo der die Cortisolproduktion auslösende Tumor sitzt. Davon hängt die richtige Therapierung beziehungsweise Entfernung des Tumors ab!

Exkurs: Glucocorticoide

Der Begriff der Glucocorticoide ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Steroidhormonen, die vor allem in Stresssituationen ausgeschüttet werden.

So ist die Bezeichnung aus medizinischer Sicht dem Wirkstoff vorbehalten, der beispielsweise in Form von Salben eine unter anderem antiallergene Wirkung entfaltet.

Cortisol wird in Arzneien verwendet und taucht dort vor allem unter der Bezeichnung „Hydrocortison“ auf. Diese aktive Spielart ist auch das wichtigste Glucocorticoid, was vom menschlichen Körper selbst hergestellt wird. Gebildet wird es dort in der Nebennierenrinde. Dort vorzufinden ist eine weitere Variation des Hormons, das ATHC (sog. ‚Adrenocorticotropes Hormon‘).

Dieses Steroidhormon entfaltet seine Wirkung in Bezug auf den Glukosestoffwechsel. Doch wie funktioniert dies genau? Glucocorticoide aktivieren sich in Zellen befindliche Steroidrezeptoren. Aus diesen beiden Elementen entsteht ein Komplex, welcher sich wiederum an die DNA im Zellkern bindet. Es folgt die Synthese von mRNA (die ‚messenger RNA‘). Dieser Prozess hat insgesamt die Entstehung eines stimulierenden Proteins zur Folge. Da sie mobilisierend wirken, spielen sie eine Rolle für die Ausschüttung von Stresshormonen. Auch der Blutzuckerspiegel wird von den Glucocorticoiden mitgesteuert. Die vorgestellte Wirkungsweise ist allerdings für eine Reihe von Nebenwirkungen und Folgen anfällig, wie das Cushing-Syndrom.

Trotz der bekannten Risiken sind Medikamente, die Glucocorticoide beinhalten, gehören sie zu den am häufigsten verschriebenen Arzneien. Das Anwendungsfeld ist sehr weit gefasst und beinhaltet sowohl kurz- wie auch langfristige Therapieformen.

Die Symptome: Woran erkennen Sie, dass Sie unter dem Cushing-Syndrom leiden?

Es gibt eine Reihe von Symptomen, die auf eine Überproduktion oder eine zu starke Medikation des Steroidhormons hindeuten. Augenfällig sind ein rotes, aufgedunsenes Gesicht sowie die Tendenz zur Stammfettsucht, also die Ansammlung von Fett am Oberkörper. Gerade diese beiden Symptome sind typisch für eine iatrogene Erkrankung.

Darüber hinaus kommt es auch zu physiologischen Veränderungen des Hautbildes: Wunden heilen langsamer und die Haut selbst wird dünner. Zusätzlich können rot gefärbte Dehnungsstreifen und Hautblutungen, sogenannte Hämatome, auftauchen. Gerade die Dehnungsstreifen sind typisch bei dieser Erkrankung und können eine Länge von 20 cm und eine Breite von 3 cm erreichen. Erscheinen können sie am unteren Bauch und den Oberschenkeln.

Sehr häufig leiden Patienten – bis zu 80 Prozent! – an Bluthochdruck, welcher durch mehrere pathophysiologische Effekte hervorgerufen wird. Darunter fällt die natrium- und wasserretendierende Wirkung von Cortisol. Dies bedeutet, dass bei gleichzeitiger Kaliumausscheidung Wasser und Natrium unter Einfluss des Cortisols nicht ausgeschieden werden. Dazu kommen dann Osteoporose und Muskelschwund.

Auswirkungen sind auch auf die Psyche der erkrankten Person zu beobachten. So kann es zu Stimmungsschwankungen kommen, die bei 40 Prozent aller Betroffenen auftauchen.  Darunter fallen auch Erinnerungs- und Konzentrationsschwierigkeiten.

Gerade Frauen können im Falle von Morbus Cushing unter Menstruationsstörungen und einer Virilisierung leiden. Unter letzterem versteht die Medizin die „Vermännlichung“ der Frau durch das Ausprägen männlicher Geschlechtsteile oder eines männlichen Aussehens durch den Einfluss von Androgenen, also männlichen Geschlechtshormonen. Diese gehören ebenfalls zu den Steroidhormonen.

Grundsätzlich gilt: Die Symptome für die verschiedenen Arten des Cushing-Syndroms sind ähnlich, die Ursache unterscheidet sich jedoch!

Video: Eine der Folgen des Cushing-Syndroms: Osteoporose

Eine der Folgen eines unbehandelten Cushing-Syndroms ist Osteoporose. Doch was steckt hinter diesem Namen? Wieso spielt Kalzium eine relevante Rolle? Das erklärt Dr. Tobias Weigl im folgenden Video!

Wen kann es erwischen?

Grundsätzlich können jede Altersgruppe und jedes Geschlecht betroffen sein. Es gilt jedoch, dass die große Mehrheit der Erkrankten an der exogenen Variante leidet. Nur bei einem kleinen Teil kann das Leiden tatsächlich auf einen Tumor zurückzuführen sein. Darüber hinaus hat man festgestellt, dass Erwachsene häufiger an Morbus Cushing leiden als Kinder. Häufige Auslöser eines endogenen Cushing-Syndroms sind bei Kindern dagegen eher bösartige Tumore (sog. ‚Karzinome‘).

Hat ein Arzt bei Ihnen Hypercortisolismus diagnostiziert? Welche dieser Symptome traten bei Ihnen auf? (Mehrfachnennungen möglich) Damit helfen Sie anderen Lesern, ihre Symptome besser einzuschätzen.
Gut zu wissen!
Cortison ist bis heute ein beliebter Wirkstoff für die Behandlung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder auch Erkrankungen der Bronchien, wie Asthma. In der Therapie dieser Krankheiten wurde Cortison 1950 erstmals erfolgreich angewendet. Im selben Jahr erhielten der Brite Edward Calvin Kendall, sein Schweizer Kollege Tadeus Reichstein und der US-Amerikaner Philip S. Hench für die Behandlung rheumatoider Arthritis den Medizin-Nobelpreis.

Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose

Wie bei jedem Arztbesuch erfolgt als erstes die Anamnese, also die Befragung des Patienten nach seinem Befinden. Eine zentrale Frage ist natürlich: Verwenden Sie seit längerer Zeit auf Cortison basierende Produkte? In welchen Mengen werden diese indiziert?

Klinische Chemie

Zunächst bietet sich für die Diagnose eine grundsätzliche Überprüfung der Blutwerte an. Neben eine Messung der Leukozyten, Thrombozyten und Erythrozyten rücken vor allem die Werte in den Fokus, die mit Corticoiden zusammenhängen. Erhöhte Werte wie der Blutzuckerspiegel (sog. ‚Hyperglykämie‘) oder ein niedriger Serumkaliumspiegel (sog. ‚Hypokaliämie‘) sind mögliche Indizien.

Hormonlabor

Eine wichtige Rolle innerhalb der Diagnostik spielt die Messung des Cortisolspiegels. Dies ist durchaus herausfordernd, neigt Cortisol doch zu periodisch schwankenden Werten. Messgegenstand ist der Urin des Patienten, welcher aufgrund der erheblichen Schwankungen des ausgeschiedenen Cortisolwertes alle 24 Stunden mitternächtlich, oftmals mehrmals, untersucht werden muss, bevor eine Diagnose möglich ist. Ebenfalls möglich ist eine Diagnose über Speichel oder Serum. Neuere Ansätze von US-Forschern vom National Institute of Child Health and Human Development in Maryland arbeiten an einer vereinfachten Methode, die die Analyse der Haare der Patienten vorsieht.

Am häufigsten wird der sogenannte DexamethasonKurztest verwendet. Dexamethason ist ein synthetisches Corticoid, was die Bildung von ACTH hemmt. Der Vorteil an dieser Testvariante ist, dass sie für alle Cushing-Varianten anwendbar ist. Die Medikation erfolgt über Tabletten. Wird am nächsten Tag dennoch ein hoher Cortisol-Wert gemessen, deutet dies auf eine unkontrollierte Produktion des Steroidhormons hin.

Leider reicht dieser Kurztest nicht zu einer eindeutigen Diagnose von Cushing aus. Wie bereits angesprochenen unterliegt Cortisol erheblichen, tagesabhängigen Schwankungen. Diese werden durch äußere Faktoren wie Alkohol- oder Medikamentenkonsum, aber auch durch Depressionen, beeinflusst. Diese können im Endeffekt zu einem positiven, aber falschen Ergebnis führen. Deswegen koppelt Ihr Arzt den Kurztest immer an weitere Diagnosemethoden wie dem Langtest sowie der Messung von ACTH.

Bildgebende Methoden

Erst als dritter Schritt untersucht Ihr Arzt mithilfe bildgebender Verfahren mögliche örtliche Ursachen. Sowohl ein CT (sog. ‚Computertomographie‘) als auch ein MRT (‚Magnetresonanztomographie‘) ermöglichen den Blick in die Nierengegend als auch ins Gehirn. Dort sitzende Tumore können so erkannt werden.

Fakten-Box Cushing-Syndrom

Großteil exogenes Cushing-Syndrom
Symptome

  • Stammfettsucht, Mondgesicht, Stiernacken
  • Osteoporose
  • Muskelschwund (sog. ‚Muskelathropie‘)
  • Bluthochdruck (sog. ‚arterielle Hypertonie‘)
  • Hautverdünnung, verlangsamte Wundverheilung,
  • Rot gefärbte Dehnungsstreifen in der Haut (sog. ‚Striae rubrae‘)
  • Hautblutungen
  • Psychische Veränderungen (sog. ‚Dysphorie‘)
  • Menstruationsbeschwerden (sog. ‚Amenorrhoe‘)
  • Virilisierung – „Vermännlichung“

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung

Die Behandlung dient primär der Ursachenbekämpfung.

Liegt eine übermäßige, dauerhafte Dosierung von Cortison vor, bietet sich das Gespräch mit dem behandelnden Arzt an. Zu überlegen ist, inwieweit die Medikation gesenkt werden kann.

Operation

Ist die Ursache ein – in den meisten Fällen gutartiger – Tumor, wird dieser in der Regel chirurgisch entfernt. Das probate Vorgehen ist eine invasive oder transsphenoidale, also über das Keilbein erfolgende, Operation. Die Heilungsrate bei diesem Vorgehen liegt bei 80 Prozent. Wichtig ist zu beachten, dass es auch nach der Operation Monate braucht, bis das operierte Organ – in den meisten Fällen, die Nebenniere –  wieder normal funktionsfähig ist. Bis dahin müssen Sie als Patient ein Cortisonsubstitut nehmen. Gängig ist Hydrocortison in Tablettenform. Dies liegt daran, dass der Körper sich erst langsam an den niedrigeren Cortisolspiegel gewöhnen kann. Begleitet wird dieser Prozess von Müdigkeitserscheinungen, Kopf- und Gliederschmerzen oder auch Abgeschlagenheit. Langfristig stellt sich ein geregelter und gesunder Stoffwechselhaushalt ein.

Strahlentherapie

Hilft eine Operation nicht, so kann der Krankheit im nächsten Schritt mit einer Strahlentherapie begegnet werden. Nachteil dieser Behandlungsmethode ist, dass es Jahre dauern kann, bis der Hormonwert sinkt. Deswegen wird solch eine Therapie mit Medikamenten kombiniert, die als Cortisolhemmer wirken.

Bei einer strahlentherapeutischen Behandlung besteht zudem die Gefahr, dass Funktionen der Nebenniere ausfallen (sog. ‚Hypophyseninsuffizenz‘).

Medikamente

Neben einer begleitenden Behandlung zur Strahlentherapie werden Cortisolhemmer wie Mitotane oder Metyrapone auch im Vorfeld einer Operation verabreicht. Aber auch vorübergehende Behandlungen nur auf medikamentösem Wege sind möglich. Allerdings sind die Nebenwirkungen schwer steuerbar von medizinischer Seite. Darüber hinaus werden viele der in solchen Fällen üblichen Medikamente nur intravenös verabreicht.

Zusätzlich Verwendung findet eine medikamentöse Behandlung in den Fällen, in denen der in der Nebenniere oder der Lunge liegende Tumor nicht auf operativem Wege entfernt werden kann.

Häufige Patientenfragen

1. Ist immer ein chirurgischer Eingriff notwendig?

Dr. T. Weigl: Welche Therapieform angebracht ist, hängt von den Ursachen der Stoffwechselerkrankung ab. Kommt es zu einer Cortisonüberproduktion in der Nebenniere, ist ein zumeist gutartiger Tumor dafür verantwortlich. In solchen Fällen ist eine operative Therapie, unterstützt mit Medikamenten in der vor- und nach-operativen Phase, die gängige Lösung. Operierte Patienten haben eine 80-prozentige Heilungschance.

2. Muss das Cushing-Syndrom behandelt werden?

Dr. T. Weigl:Eine Behandlung ist unumgänglich! Deswegen sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, wenn Sie die bereits genannten Symptome an sich bemerken. Eine nichtbehandelte Stoffwechselerkrankung kann neben Osteoporose unter anderem die Zuckerkrankheit (sog. ‚Diabetes mellitus‘) nach sich ziehen. Darüber hinaus sinkt bei einem gleichzeitig hohen Cortisolspiegel der Kaliumwert im Blut. Dies kann wiederum folgenreich für die Aufrechterhaltung des Kreislaufs sein. So können im ungünstigen Fall beispielsweise Herzrhythmusstörungen eine Folge sein, da Kalium essentiell für die Funktion von Muskeln – wie dem Herz – ist.

 

Zwei Wochen später treffen die Schwestern Marie und Marta erneut aufeinander. „Und, bist Du beim Arzt gewesen?“, fragt Marta natürlich sofort nach. Marie sieht immer noch krank aus, doch sie strahlt: „Ja, zum Glück habe ich mir sofort einen Termin geben lassen. Und natürlich kam genau das raus: Ich habe das Cushing-Syndrom.“ Eine dramatische Pause: „Und nun?“, hakt Marta nach. Marie beruhigt sie: „Schuld ist das Cortison, was mir mein für mein Rheuma zuständiger Arzt verschreibt. Nun schauen wir gemeinsam nach Alternativen, damit dieses Mondgesicht hier endlich wieder verschwindet!“

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autoren: Andrea Lorenz, Dr. Tobias Weigl
Redaktion: Marek Firlej
Veröffentlicht am: 11.09.2018

Quellen

  • Wiebke Arlt (2012): Cushing-Syndrom. In: Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (Hg.): endokrinologie.net.
  • Hubert E. Blum, Walter Siegenthaler (2006): Klinische Pathopsychologie. 9. überarbeitete Ausgabe. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • Fürst (2017): Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Endokrine Tumoren. 4. Überarbeitete Auflage. W. Zuckerschwerdt Verlag, München.
  • Jürgen Hallbach (2006): Klinische Chemie für Einsteiger. 2. Überarbeitete Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • Thomas Herdegen (2012): Aufgaben der Glucocorticoide, in: Deutsche Apotheker-Zeitung 44.
  • Christoph Henzen (2003): Therapie mit Glokukortikoiden: Risiken und Nebenwirkungen. In: Schweizerisches Medizin-Forum 19.
  • Hans Kuno Kley, Hanns Kaiser (2002): Cortisontherapie: Corticoide in Klinik und Praxis. 11. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart,
[Gesamt:3    Durchschnitt: 5/5]

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