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Schulterschmerzen & Schulterverletzungen: Impingement, Kalkschulter u.v.m.

„Schulterschmerzen sind das dritthäufigste Beschwerdebild, aufgrund dessen Patienten beim Orthopäden sitzen. Man weiß, dass etwa 15–30 Prozent aller Erwachsenen mindestens einmal im Monat Schulterschmerzen haben. Meist hängen diese mit der Muskulatur zusammen. Es können sich aber auch schwerwiegendere Verletzungen dahinter verbergen.“
— Dr. Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen
 

Schulterbeschwerden machen Betroffenen schwer zu schaffen. Schon leichte Bewegungen können teils Schmerzen verursachen und Bewegungen über Kopf werden zur Qual. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über die häufigsten Beschwerdebilder in Zusammenhang mit der Schulter und erhalten einen Überblick über Ursachen, Symptome und Behandlung der einzelnen Erkrankungen oder Verletzungen.

 

 

„Michael, kannst du mir mal das Glas gelbe Bohnen aus dem Schrank oben geben? Ich komm da leider nicht ran“, bittet Sabrina ihren Mann. Michael macht sich, hilfsbereit wie eh und je, an die Aufgabe, öffnet den Schrank, streckt den Arm und greift das Glas. Ein stechender Schmerz fährt ihm durch die Schulter, als er seine Hand um das Glas schließt und es Sabrina überreicht. Diese bemerkt den qualvollen Gesichtsausdruck ihres Mannes natürlich, hat sie es doch genau darauf angelegt. „Du spielst ab sofort nicht mehr den Harten! Ich hab in letzter Zeit schon öfter mitbekommen, dass du dir die Schulter reibst, wenn du irgendetwas getragen hast. Damit ist nicht zu spaßen! Morgen geht’s zum Arzt!“

 

Häufige Schultergelenksverletzungen

SchulterluxationEine Ausrenkung der Schulter durch Gewalteinwirkung von außen.
RotatorenmanschettenrupturEin Riss der Sehnen in der Muskulatur, die die Schulter umgibt und mit dem Alter immer häufiger wird.
Impingement-SyndromIn der Schulter wird es durch Reizung oder Degeneration zu eng und es kommt zu knöchernen Bewegungseinschränkungen.
SchultereckgelenksprengungEine Ausrenkung des Schultereckgelenks als Folge überdehnter oder gerissener, normalerweise stabilisierender Bänder.
KalkschulterEine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette führt zu Kalbablagerungen an den Sehnenansätzen der Schultermuskulatur.
 

Was macht die Schulter?

Die Schulter, bestehend aus Schultergürtel, Schlüsselbein und Schulterblatt, ist im Grunde die Aufhängung für den Arm. Während der Schultergürtel vorne über ein Gelenk zwischen Schlüsselbein und Brustbein mit dem Brustkorb verbunden ist, sorgen auf der Rückseite starke Muskeln für die Befestigung des Schulterblatts am Rumpf. Das Schultereckgelenk (sog. ‚Acromioclaviculargelenk‘) befindet sich zwischen Schlüsselbein und einem äußeren Fortsatz des Schulterblatts.
Die Schulter bzw. das Schultergelenk wird als Kugelgelenk bezeichnet und ist lokalisiert zwischen Schultergelenkpfanne und Oberarmkopf. Letzterer wird von der Gelenkkapsel und mehreren Bändern sowie die Rotatorenmanschette, eine Art Mantel aus Muskeln und Sehnen, in der Gelenkpfanne gehalten. Ihren Namen verdankt diese Manschette der mit ihr zusammenhängenden Funktion – sie ermöglicht dem Arm ein Rotieren im Schultergelenk und trägt einen großen Teil zur Beweglichkeit sowie Stabilität der Schulter und des Oberarms bei.
Wenn einzelne Teile der Schulter von Beeinträchtigungen betroffen sind, wirkt sich dies teils auf den gesamten Apparat aus, was zu Bewegungseinschränkungen und zum Teil starken Schmerzen führen kann. Im Folgenden finden Sie daher einen Überblick über die häufigsten Ursachen und Beschwerdebilder, die zu Beeinträchtigungen führen.
 

Schulterluxation

Als Luxation bezeichnet man eine Ausrenkung. Bei einer Schulterluxation kommt es zum Verlust des Kontaktes der Gelenkflächen, der Oberarmkopf findet sich nicht mehr länger zentriert in der Gelenkpfanne. Etwa 50 Prozent aller Luxationen entfallen auf das Schultergelenk. Wieso ist das so? Die Antwort ist in den besonderen anatomischen Gegebenheiten des Schultergelenks zu finden, denn die Gelenkfläche des Schulterblatts ist in Relation zum Oberarmkopf zu klein und kann diesen nicht vollständig umfassen. Dies ermöglicht zwar mehr Bewegung, senkt aber die Stabilität.
Begünstigt wird das Entstehen einer Schulterluxation durch mehrere Risikofaktoren, allen voran eine nicht ausreichend entwickelte Muskulatur der Rotatorenmanschette, da ebendiese das Gelenk führt und stabilisiert. Weitere Risikofaktoren sind familiäre Veranlagung, verschiedene Vorerkrankungen oder Extremsportarten.
Als Ursachen einer Schulterluxation gelten hauptsächlich Traumata, also Gewalteinwirkungen von außen. Jüngere Patienten, etwa 15–30-Jährige, erleiden eine Luxation hauptsächlich im Rahmen von sportlicher Betätigung, vor allem, wenn sie auf den ausgestreckten Arm fallen oder mit einem Mit-/Gegenspieler zusammenprallen. Ältere Patienten ab 60 leiden oft an einer schlechten Stabilisierung der Schulter durch die Rotatorenmanschette, wodurch schon kleine Traumata eine Ausrenkung zur Folge haben können. Überdies kann eine Luxation Folge einer Bandhyperlaxität sein. Dabei erlauben die Bänder eine übermäßige Bewegung, was die Schulter instabil und für Ausrenkungen anfällig macht. Selten kann eine Luxation auch in Folge eines epileptischen Anfalls oder durch Stromunfälle entstehen.
Als Symptome gelten vor allem Schmerzen, Bewegungseinschränkungen sowie ein Gefühlsverlust im betroffenen Arm bzw. in der betroffenen Schulter.
Die Behandlung kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen. Eine konservative Behandlung sieht eine Einrenkung mit einer anschließenden Röntgenaufnahme zur Kontrolle vor. Dies ist vor allem das Mittel der Wahl, wenn es sich um die erste Luxation handelt. Operativ wird dann therapiert, wenn ebendiese Einrenkung misslingt, sich Luxationen häufiger ergeben oder Begleitverletzungen vorliegen. Zu diesen zählen bspw. Abrisse von Knorpeln oder Knochen, ein defekter Oberarmkopf, eine verletzte Gelenkkapsel, verletzte Nerven oder Blutgefäße sowie eine Rotatorenmanschettenruptur, also ein Riss der Rotatorenmanschette, welche im nachfolgenden Kapitel genauer erörtert wird.
 

Gut zu wissen
Die Intaktheit der Rotatorenmanschette ist ein wichtiger Schutz, vor allem vor Ausrenkungen.

 

Video: Schulterschmerzen

Woher kommen die Schmerzen in der Schulter? Warum werden akute und chronische Schmerzen anders behandelt und worin bestehen die Unterschiede? Welche Medikamente sollten wann genommen werden und wieso setzt man bei akuten Schmerzen auf Kälte- und bei chronischen Schmerzen auf Wärmetherapie? Diese und weitere Fragen beantwortet Schmerztherapeut Dr. Tobias Weigl im nachfolgenden Beitrag.

 

Rotatorenmanschettenruptur

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Rotatorenmanschette um einen Mantel aus Muskeln und Sehnen, der das Schultergelenk umschließt und so Bewegungen des Oberarms ermöglicht und das Schultergelenk stabilisiert. Bei einer Rotatorenmanschettenruptur kommt es zu einer Durchtrennung einer oder mehrerer der bereits angesprochenen Sehnen, wobei keine vollständige Trennung vorliegen muss. Die am häufigsten betroffene Sehne ist die sogenannte Supraspinatussehne. Eine solche Ruptur ergibt sich mindestens einmal bei 25 Prozent der 50-Jährigen und bei 50 Prozent der 70-Jährigen. Die Wahrscheinlichkeit steigt also mit dem Alter. Dabei sind Männer häufiger als Frauen betroffen, und die Arbeitshand bzw. der Arbeitsarm wird öfter in Mitleidenschaft gezogen als die/der andere.
Bei den Ursachen einer Rotatorenmanschettenruptur kann man im Grunde eine Unterteilung nach Alter erwägen. Während eine solche Ruptur bei jüngeren Patienten häufig Ergebnis einer großen Krafteinwirkung auf den Arm ist, z. B. Stürze von der Leiter oder von dem Fahrrad, reicht bei älteren Patienten schon ein sogenanntes Bagatelltrauma aus. Dies bezeichnet eine Krafteinwirkung, bei der unter normalen Umständen keine Folgeschäden zu erwarten sind. Da mit zunehmendem Alter aber die Reißfestigkeit der Sehnen abnimmt, reichen schon alltägliche Bewegungen aus, um die mechanische Belastbarkeit der Sehnen zu überschreiten und einen Riss auszulösen.
Zu den Symptomen gehören Schmerzen in Abhängigkeit von der Bewegung, Ruheschmerz, Schmerzen in der Nacht sowie Bewegungseinschränkungen.
Wie wird ein solcher Riss behandelt? Auch hier können wieder sowohl konservative als auch operative Maßnahmen erwogen werden. Ältere Menschen werden bevorzugt konservativ behandelt, da bei ihnen bereits Vorschäden an Sehnen oder eine Schultergelenksarthrose vorliegen können. Diese Behandlung umfasst eine Schmerztherapie, eine medikamentös herbeigeführte Muskelentspannung, Physiotherapie zum Muskelaufbau sowie im Zweifel eine Ruhigstellung der Schulter bei akuten Beschwerden. Jüngere Patienten hingegen werden häufiger operativ behandelt, da eine Rotatorenmanschettenruptur bei ihnen meist Folge eines stärkeren Traumas ist und sie höhere Ansprüche an die spätere Gelenkfunktion stellen. Dabei wird im Normalfall die betroffene Sehne am Oberarmkopf fixiert. In seltenen Fällen wird der defekte Schultermuskel mit anatomisch ähnlichem Muskel rekonstruiert oder es kommt ein künstliches Sehnenersatzmaterial zum Einsatz.
 

Exkurs: Schmerzmittel bei Schulterschmerzen

Bei akuten Schulterschmerzen kommen schmerzlindernde bzw. -hemmende Medikamente wie Ibuprofen oder Diclofenac zum Einsatz, da sie nicht nur Schmerzen, sondern auch möglicherweise vorliegende Entzündungen reduzieren. Bei chronischen Schmerzen hingegen kommen weniger Schmerzmittel zum Einsatz. Als Grundsatz gilt dabei: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Wenn doch eine Behandlung erfolgt, dann kann zum Beispiel das Einspritzen von Kortison erwogen werden. Allerdings sollte dies nicht öfter als drei Mal pro Jahr geschehen, da es sonst zu Beschädigungen der Sehnen kommen kann.

Welche Wirkungen und Nebenwirkungen haben eigentlich Ibuprofen und Diclofenac? Im nachfolgenden Beitrag widmet sich Schmerztherapeut Dr. Tobias Weigl den frei erhältlichen Präparaten und erörtert deren Vor- und Nachteile.

 

Impingement-Syndrom

Bei diesem Krankheitsbild kommt es zu knöchernen Bewegungseinschränkungen im Schultergelenk. Seinen Namen verdankt das Syndrom dem englischen Verb ‚to impinge‘, was ‚anschlagen‘ oder ‚aufprallen‘ bedeutet. Denn genau dies passiert in der Schulter.
Eine Reizung oder Degeneration von Sehnen oder Schleimbeuteln führt als Ursache dazu, dass es in der Schulter zu eng wird. Der Kopf des Gelenks schlägt dann an das Schulterdach. Schätzungen zufolge sind etwa 10 Prozent der Bevölkerung von dem Impingement der Schulter betroffen. Risikogruppen bilden dabei vor allem Sportler, die regelmäßig Überkopfbewegungen ausführen müssen, bspw. Hand- oder Volleyballspieler.
Als Symptome des Impingement-Syndroms gelten Schmerzen, vor allem beim Heben des Arms, bei starken Überkopfbewegungen und beim Liegen auf der betroffenen Stelle. Im späteren Verlauf kann es auch zu spontanen, belastungsunabhängigen Schmerzen kommen.
Bei der Behandlung kann unter anderem eine Stoßwellentherapie in Erwägung gezogen werden. Dies kann die Verengung infolge des Impingements zwar nicht beeinflussen, hilft aber bei der Schmerzlinderung. Überdies kann auch hier eine medikamentöse Therapie durch den Einsatz entzündungshemmender Präparate erfolgen. Unterstützend können Betroffene eine Physiotherapie absolvieren, die zum einen dem Aufbau der Muskulatur (und so der Verbesserung der Stabilität der Schulter) und zum anderen der Verbesserung der Beweglichkeit dient. Viele weitere, u. a. physikalische Ansätze wie Wärmetherapie, können zur Behandlung des Impingements in Erwägung gezogen werden.
 

Haben Sie sich eine oder mehrere der hier gelisteten Verletzungen bzw. Erkrankungen zugezogen? Um welche handelte es sich? (Mehrfachnennungen möglich)
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Schultereckgelenksprengung

Die Schultereckgelenksprengung bezeichnet eine Verletzung des Akromioklavikulargelenks, kurz AC-Gelenk. Dieses verbindet das Schlüsselbein (sog. ‚Klavikula‘) mit dem Schulterdach (sog. ‚Akromion‘). Bei dieser Sprengung handelt es sich genauer um eine Beschädigung der Bänder, die das Schultergelenk stabilisieren. Eine Klassifikation der verschiedenen Stadien erfolgte früher entlang der Einteilung von Tossy I–III. Heute gilt die Einteilung von Rockwood I–VI. Die drei wesentlichen, gängigen Stadien werden im Folgenden erläutert. In Stadium eins liegt eine Überdehnung der beiden Bänder „Ligamentum acromioclaviculare“ und „Ligamentum coraclaviculare“ vor, in Stadium zwei ist das erste der beiden Bänder gerissen und das andere überdehnt und in Stadium drei sind beide Bänder gerissen, worauf eine Ausrenkung des Gelenks folgt.
Als Ursache einer Schultereckgelenksprengung gelten vor allem Stürze auf die Schulter, wodurch eine übermäßig starke Hebelwirkung am Schultergürtel eintritt.
Die Symptome umfassen Schmerzen, funktionale Verluste, eine Schonhaltung, einen Bluterguss und eine Schwellung sowie eine Vorwölbung des Schlüsselbeins.
Um über die richtige Behandlung zu entscheiden, werden die zuvor erwähnten Stadien bzw. Grade herangezogen. Bei Grad I oder II erfolgen eine konservative funktionelle Übungsbehandlung oder eine Ruhigstellung des Gelenks mithilfe einer Armschiene. Ab Grad III aufwärts erfolgt operativ eine Reposition der Knochenfragmente, sodass diese wieder in ihre anatomisch korrekte Stellung gebracht werden. Nachträglich wird die Schulter für eine Woche ruhiggestellt.
 

Kalkschulter

Bei einer Kalkschulter handelt es sich um eine Erkrankung im Bereich der Schultersehnen, besonders an der Supraspinatussehne. Von einer Kalkschulter ist die Rede, wenn sich unter den Sehnen der Schultermuskulatur Kalkablagerungen bilden. Dadurch verdicken sich die Sehnen, was Armbewegungen – vor allem über Kopf – erschwert und schmerzhaft werden lässt. Am häufigsten betroffen sind Menschen in einem Alter zwischen 35 und 55 Jahren, während Frauen häufiger betroffen sind als Männer.
Als Ursache gilt vor allem eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette, wodurch es reaktiv zu Kalkablagerungen an den Sehnenansätzen kommt.
Als Symptome gelten Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Seite, Belastungsschmerzen, Schmerzen nach Überkopfarbeit, spontane Schmerzen ohne Auslöser sowie eine Bewegungsunfähigkeit des Arms.
Die Therapie einer Kalkschulter fokussiert das Lockern des Kalks. Dabei kommen bspw. die Stoßwellentherapie, die Manuelle Therapie , eine Schulterorthese, eine Kältebehandlung sowie weitere physikalische Maßnahmen zum Einsatz.
 

Häufige Patientenfragen

Wie lang muss man nach einer operativen Einrenkung der Schulter im Krankenhaus bleiben?

Dr. T. Weigl
In der Regel bleiben Patienten nach einer Operation zur Behandlung eine Schulterluxation etwa 5 Tage im Krankenhaus. Nach der Entlassung tragen sie dann für maximal drei Wochen einen sogenannten Gilchrist-Verband oder eine Schulterschlinge, um die Schulter weiter ruhigzustellen. Im Anschluss muss der Patient dann noch eine Physiotherapie absolvieren, welche Bewegungs- und Kräftigungsübungen umfasst.

Können Teile der Schulter brechen?

Dr. T. Weigl
Auf jeden Fall. Zu den häufigsten Brüchen im Bereich der Schulter zählen der Schlüsselbeinbruch (sog. ‚Klavikulafraktur‘), der Oberarmkopfbruch sowie der Bruch des Schulterblatts. Ein Schlüsselbeinbruch kann bspw. bei einem Sturz auf den ausgestreckten Arm erfolgen und hat zur Folge, dass erwachsene Patienten den betroffenen erst bis zu 12 Wochen nach der Verletzung wieder voll belasten dürfen. Überdies erfolgt je nach Schwere eine konservative oder operative Behandlung.

Was sind mögliche Folgeerkrankungen des Impingement-Syndroms?

Dr. T. Weigl
Ein Impingement der Schulter kann bspw. zu einer sogenannten Frozen Shoulder führen. Dabei kommt es zu einer eingeschränkten Beweglichkeit der Kapsel und einer Versteifung der schmerzhaften Schulter. Betroffen sind vor allem 40–60-Jährige Patienten, wobei es Frauen häufiger trifft als Männer. Als Risikofaktoren gelten Störungen des Hormonsystems und des Zuckerstoffwechsels, bspw. der Diabetes mellitus. Das Hauptsymptom der Frozen Shoulder sind plötzlich und von Überbelastung unabhängige Schmerzen in der betroffenen Schulter, die dauerhaft werden. Therapiert wird eine Frozen Shoulder mit einer Kombination aus Medikamenten, Physiotherapie und Physikalischer Therapie sowie weiteren fachärztlichen Maßnahmen wie ggf. Akupunktur.

 

Michael hat sich die mahnenden Worte seiner Frau zu Herzen genommen und einen Arzt aufgesucht. Die Diagnose konnte dieser nach ein paar Untersuchungen recht schnell stellen: Impingement-Syndrom. Michael hatte vorher nicht einmal davon gehört, aber so selten scheint das gar nicht zu sein. Wie dem auch sei. Um fortan weiter im Haushalt helfen und schwere Dinge von weit oben herausheben zu können, haben er und sein Arzt eine Therapie beschlossen, bei der zunächst mit entzündungshemmenden Medikamenten und Physiotherapie Besserung erzielt werden soll.

 

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.
 

Autoren: Tobias Möller und Dr. Tobias Weigl
Lektorat: Sebastian Mittelberg
Datum: 20.07.2018
 

Quellen

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