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Nüsse – schlanker und fitter durch Nüsse?

Nüsse gelten insgesamt als gesundes Nahrungsmittel, unabhängig von ihrem hohen Kalorien- und Fettgehalt. Besonders in vegetarischen und veganen Ernährungsweisen sind sie ein wichtiger Lieferant verschiedener Nährstoffe wie Eisen und damit eigentlich unverzichtbar. Eine jüngst erschienene Studie hat nun untersucht, wie sich der Nusskonsum auf verschiedene Fitness- und Körperwerte auswirkt.

Für die Datenerhebung in einer Querschnittsstudie wurden 354 teilnehmende College-Studenten zwischen 18–30 Jahren gebeten, regelmäßig einen Ernährungsfragebogen auszufüllen (‚food frequency questionnaires‘). Gleichzeitig wurden einige körperbezogene Werte wie Körpergewicht, fettfreie Körpermasse, Körperfettanteil, der BMI-Wert sowie das Verhältnis des Taillenumganfs zur Körpergröße abgefragt. Wichtig waren zudem Angaben wie die Muskelfitness im Unter- und Oberkörper, die teilweise mit Tests bestimmt worden ist.

Bessere Körper- und Fitnesswerte durch Nüsse?

Die Teilnehmer, die mehr Nüsse aßen (≥5 Portionen á 30 g/Woche), hatten bessere Körperwerte wie z. B. einen niedrigeren BMI und einen geringeren Körperfettanteil. Gleichzeitig stand der Konsum von Nüssen in Verbindung mit einer höheren fettfreien Körpermasse und generell einer besseren Fitness. Sind Nüsse also ein ‚Super Food‘? Eher nicht, wenn man sich einige methodische Probleme der Studie anschaut. Da die Nahrungsaufnahme über Fragebögen erörtert wurde, können sich hier Ungenauigkeiten seitens der Teilnehmer eingeschlichen haben. Zudem stellt sich die Frage, ob die Teilnehmer, die einen hohen Nusskonsum und verbesserte Fitnesswerte aufwiesen, sich nicht ohnehin besser ernährten und viel bewegten. Die größte Einschränkung ist aber, dass die Studie zunächst nur Korrelationen zeigt, aber keine Kausalitäten – sind nun Nüsse wirklich für diese Werte verantwortlich? Dies müssen qualitative Studien in Zukunft erst noch zeigen.

Quelle: Miriam Garrido-Miguel u. a. (2021): The Role of Physical Fitness in the Relationship between Nut Consumption and Body Composition in Young Adults. In: Nutrients 13/5:2126.

Forschungsübersicht zu Lean Body Mass/Körpermagermasse

Stand unserer Recherche 2021

In dieser Forschungstabelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die aktuelle Studienlage zum Thema Demenzrisiko geben, damit Sie sich selbst einen Eindruck über die derzeitige Forschungssituation machen können. Selbstverständlich erheben wir aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern können hier nur einen kleinen Einblick geben. Die Tabelle zeigt, welche Supplemente sich auf die Abnahme kognitiver Fähigkeiten womöglich positiv auswirken können.

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Lean Body Mass Körpermagermasse Magermasse Zusammensetzung des Körpers fettfreie Körpermasse Fettanteil


In der linken Spalte finden Sie den Evidenzgrad. Der Evidenzgrad zeigt an, welche Qualität die analysierten Studien haben. Man könnte sagen: Je höher der Evidenzgrad desto aussagekräftiger ist auch das Studienergebnis. In der zweiten Spalte finden Sie das Organ, das Körperteil, den Vorgang im Körper usw., für den die jeweilige Stoffwirkung untersucht wurde. Möglich ist auch der umgekehrte Fall, dass in der zweiten Spalte ein Supplement aufgelistet wird. Wie stark die Wirkung dieses Stoffes von der Forschung eingeschätzt wird, zeigt die dritte Spalte. In der vierten Spalte zeigen wir Ihnen, wie viele Studien wir uns für Sie angeschaut haben. In der letzten Spalte geben wir Ihnen noch kurze Anmerkungen mit auf dem Weg, damit Sie die Studienlage etwas besser einschätzen können.

Abschließend möchten wir noch darauf aufmerksam machen, dass Wissenschaft und Forschung ständigem Wandel unterliegen. Neue Erkenntnisse können bspw. eine Überarbeitung bestehender Leitlinien erfordern und medizinische Behandlungsmaßnahmen verändern. Wir versuchen mit unseren Artikeln, Sie auf dem neuesten Stand der Forschung zu halten und geben die wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen wertungsfrei wider. Im Folgenden finden Sie außerdem noch eine Auswahl der Studien, die wir für Sie analysiert haben. Gerne können Sie sich diese Studien selbst ansehen.

Craig Pinkoski u. a. (2006): The effects of conjugated linoleic acid supplementation during resistance training. In: Medicine and Science in Sports and Exercise 38/2:339–348.

Susan E. Steck u. a. (2007): Conjugated linoleic acid supplementation for twelve weeks increases lean body mass in obese humans. In: Journal of Nutrition 137/5:1188–1193.

A. Saremi u. a. (2010): Effects of oral creatine and resistance training on serum myostatin and GASP-1. In: Molecular and Cellular Endocrinology 317/1(1–2):25–30.

Wayne W. Campbell u. a. (2002): Effects of resistive training and chromium picolinate on body composition and skeletal muscle size in older women. In: International Journal of Sport Nutrition & Exercise Metabolism 12/2:125–135.

Chad M. Kerksick u. a. (2006): The effects of protein and amino acid supplementation on performance and training adaptations during ten weeks of resistance training. In: Journal of Strength and Conditioning Research 20/3:643–653.
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