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Tavor (Wirkstoff Lorazepam) bei Angst & Epilepsie | Wirkung, Nebenwirkungen, Abhängigkeit

„Wirkstoffe aus der Gruppe der Benzodiazepine, wie Lorazepam im Medikament Tavor, bringen ein hohes Suchtpotenzial mit sich. Deshalb sollte die Therapie so gering dosiert und kurz wie möglich sein.“
– Dr. Tobias Weigl

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

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Angst und Anspannung: Jeder kennt diese Gefühle und weiß, dass sie unangenehm sind. Werden sie jedoch zu groß oder mutieren zu einer ständigen Begleiterscheinung, schränken sie das eigene Leben regelrecht ein. Das Medikament Tavor kann als sogenanntes Tranquillanz dagegen eingesetzt werden. Es ist das klassische Medikament gegen dauerhafte Angstzustände. Durch die im Alltag häufig auftretenden Stresssituationen haben Tranquillanzien mittlerweile weite Anwendung gefunden. Jedoch verbirgt sich dahinter eine Gefahr: Nimmt der Patient das Medikament ständig, kommt er bald nicht mehr ohne aus. Er ist abhängig.

„Komm, das schaffst du. Gleich bist du wieder draußen“, spricht sich Agathe Mut zu. Die alleinstehende Rentnerin wartet die Schlange im Supermarkt ab, so geduldig es geht. Innerlich ist sie jedoch angespannt, Angst droht sie zu überkommen, sie atmet schneller. Es ist zwar bereits zwei Wochen her, aber ihr scheint es wie gestern: Agathe wollte über die Straße gehen, die von einigen Straßenbahngleisen durchzogen war. Die Ampel war rot für sie, aber Agathe hatte es eilig und rannte nach kurzem Gucken einfach rüber. Just in dem Moment bog eine Straßenbahn um die Ecke und auf sie zu. Der Bahnfahrer hatte Agathe zwar gesehen und konnte noch rechtzeitig bremsen. Den Schock spürt Agathe aber noch heute, wenn sie sich zurückerinnert. Seitdem fühlt sie sich unruhig und unausgeglichen, wenn sie draußen ist. Gelegentlich kommen ihr sogar regelrechte Panikattacken. Agathe beschließt, mit ihren Symptomen zum Arzt zu gehen.

Was ist Tavor?

Tavor ist der Markenname des Pharmaherstellers Pfizer für seine Medikamente mit dem synthetisch hergestellten Wirkstoff Lorazepam. Lorazepam kommt aus der Gruppe der Benzodiazepine. Ursprünglich entwickelt wurde der Wirkstoff 1963 von der Firma Wyeth. Heute gibt es jedoch einige nachgeahmte Präparate (sog. Generika), die als preiswertere Version von Tavor auf dem Markt erhältlich sind.

Zunächst sind Verordnung und Einnahme des Wirkstoffs Lorazepam über die Jahre stark gestiegen. 2007 war es in Deutschland das zweithäufigste verordnete Psychopharmakon. Als jedoch im Jahr 2013 eine Studie an die breite Öffentlichkeit gelangte, die Lorazepam eine mögliche demenzfördernde Nebenwirkung zuschrieb, ging auch die Zahl der Verordnungen deutlich zurück. Bis heute ist unklar, ob Lorazepam tatsächlich das Demenzrisiko erhöht.

Gut zu wissen! „Gespiegelte“ Moleküle beim Lorazepam
Bei Lorazepam handelt es sich chemisch gesehen um ein sog. Racemat: Es existieren zwei Versionen des Lorazepam-Moleküls gleichzeitig, die sich wie Bild und Spiegelbild verhalten. Diese nennt man Enantiomere. Bei manchen Wirkstoffen, die als Enantiomere vorliegen, wirkt eine Variante stärker im Körper als die andere. Pharmahersteller versuchen zunehmend, diese Wirkstoffe so zu synthetisieren, dass sie am Ende nur die stärker wirksame Variante erhalten und dadurch die Effizienz ihres Medikaments steigern.

Welche Wirkung hat Tavor im Körper?

Der Wirkstoff Lorazepam wird nahezu vollständig und zügig vom Körper aufgenommen – unabhängig von der Anwendungsart (z. B. als Tablette oder per Infusion). Lorazepam greift am Gamma-Aminobuttersäure-System (kurz GABA-System) an. GABA-Rezeptoren sind Proteine im Körper, die spezifisch für den Neurotransmitter GABA sind, welcher Nervensignale daran hindert, weitergeleitet zu werden. Sie finden sich in weiten Teilen des Gehirns und Rückenmarks und sind somit die wichtigsten Rezeptoren für den Weiterleitungsstopp von Signalen des zentralen Nervensystems. Lorazepam sorgt an den Rezeptorproteinen für eine erhöhte Ausschüttung von GABA und erzielt somit den zentral nervendämpfenden Effekt.

Gut zu wissen! Alkohol und GABA
Bei Alkoholkonsum spielt der GABA-Rezeptor auch eine Rolle: Das im alkoholischen Getränk enthaltene Ethanol greift an dem Rezeptor an. Dadurch wird die Weitergabe von Nervensignalen verzögert – es kommt insgesamt zu einer beruhigenden (sog. ‚sedierenden‘) Wirkung.

Insgesamt wird im Körper durch das Medikament Tavor eine sedierende, ausgleichende Wirkung erzielt. Der Wirkstoff Lorazepam

  • wirkt beruhigend
  • beseitigt übermäßige Angst, Anspannung und Panikattacken
  • ruft einen ausgeglichenen Zustand hervor
  • besitzt eine schlafanstoßende Wirkung
  • wirkt Krämpfen entgegen
  • entspannt die Muskulatur

Die Wirkung von Tavor hält ungefähr 12 Stunden an und erzielt somit im Vergleich zu anderen Benzodiazpinen wie Dormicum oder Valium eine mittellange Wirkung.

Exkurs: Benzodiazepine

Die drei Medikamente Tavor, Dormicum und Valium sind die am häufigsten verordneten Benzodiazepine.

Dormicum wird klassischerweise vor OPs zur Beruhigung eingenommen, da es nur kurz wirksam ist. Wirkstoff hierbei ist Midazolam. Der Wirkstoff kann als Tablette oder intravenös appliziert werden.

Valium findet meist bei akuten Angstzuständen Verwendung (dagegen Tavor eher bei langfristigen). Die Wirkung des enthaltenen Diazepam hält lang an. Typische Anwendungsgebiete sind akute Angstzustände, Muskelrelaxation und Epilepsiebehandlung.

Video: Wissenswertes über Benzodiazepine

Wodurch unterscheiden sich die genannten Benzodiazepine in ihrer Dosierung? Was muss man bei der Einnahme beachten? Auf diese Fragen geht Dr. Tobias Weigl im folgenden Videobeitrag ein:

Wo kommt Tavor zum Einsatz?

Als sogenannter Tranquilizer findet Tavor Anwendung bei Unruhe (insbesondere Panikattacken), Angst- und Spannungszuständen und bei psychosomatischen Beschwerden. Der Wirkstoff Lorazepam soll bei all diesen Zuständen die Nerven „bremsen“.

Als Kurzzeittherapie kann es bei Schlafstörungen gegeben werden, vor allem wenn Unruhezustände dafür verantwortlich sind. Seien Sie sich jedoch besonders an dieser Stelle nochmals bewusst: Lorazepam und andere Benzodiazepine haben ein hohes Suchtpotenzial! Schon nach kurzer Einnahmezeit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sie nicht mehr ohne das Medikament einschlafen können.

Aufgrund der muskelentspannenden Wirkung eignet sich Tavor auch zur Behandlung von Muskelspasmen oder Muskelverspannungen. Das Medikament gehört beispielsweise bei Querschnittsgelähmten mit spastischen Paresen zur Standardtherapie.

Tavor kann zudem – wie andere benzodiazepinhaltige Medikamente auch – als Antiepileptikum Anwendung finden. Dabei dient es primär der Unterbrechung akuter epileptischer Anfälle oder wirkt einer epileptischen Entgleisung entgegen. Wenn der Anwender eine Allergie gegen das bisherige Antiepileptikum entwickelt, kann er kurzfristig auch mit Tavor behandelt werden. Als Langzeittherapeutikum für Epilepsie ist Tavor nicht geeignet, da die Wirkstärke hierbei erheblich abnimmt.

Ein Alkohol- oder Opioidentzug gehen oft mit Unwohlsein bis hin zu Angstzuständen einher. Für eine ausgleichende Wirkung werden auch hier lorazepamhaltige Medikamente eingesetzt.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Beruhigung des Patienten vor und nach einer OP oder diagnostischen Eingriffen.

Vielleicht gab es auch in Ihrem Leben Umstände oder Krankheiten, bei denen Sie Dormicum oder ein anderes Benzodiazepin eingenommen haben. Wenn ja, welche waren das? Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie anderen, ihre Medikation besser einschätzen zu können.

Was sind die Nebenwirkungen von Tavor?

Zentral wirkende, dämpfende Stoffe wie der Wirkstoff Lorazepam in Tavor gehen mit Nebenwirkungen einher, die individuell stärker oder schwächer ausfallen.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Müdigkeit, verzögerte Reaktionen, nächtliche Sturzgefahr und Schwindel oder Benommenheit. Daher sollten das Arbeiten mit Maschinen, Arbeiten ohne festen Halt oder Verkehrsteilnahme mit dem Arzt besprochen werden.

Aktuelles aus der Forschung

Nachdem sich Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer vermehrten Gefahr von Knochenbrüchen und einer Benzodiazepin-Einnahme häuften, wurde in China eine Studie dazu durchgeführt, die 2014 veröffentlicht wurde.

Daraus geht hervor, dass gerade bei über 65-Jährigen das Risiko für Knochenbrüche moderate und klinisch relevant steigt. Grund dafür ist die erhöhte Bewegungsunsicherheit und Sturzgefahr.

Quelle: D. Xing u. a. (2014): Association between use of benzodiazepines and risk of fractures: a meta-analysis . In: Osteoporosis International, 25(1): S. 105–120.

Paradoxe Wirkung und Suchtpotenzial

Mitunter tritt bei Patienten auch eine paradoxe Wirkung wie vermehrte Unruhe oder erhöhte Erregbarkeit ein. Dies wird vor allem bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, Manie oder Schizophrenie beobachtet.

Am problematischsten jedoch ist das hohe Suchtpotenzial: Benzodiazepine machen innerhalb kurzer Zeit psychisch abhängig. Es kommt zur Gewohnheitsbildung. Entzugserscheinungen machen sich vor allem dann bemerkbar, wenn das Medikament plötzlich abgesetzt wird. Hier spricht man vom sogenannten Reboundeffekt. Tavor sollte daher immer bei Therapie-Ende ausgeschlichen werden: Beispielsweise nimmt man nur noch die Hälfte der Dosis, nach einiger Zeit davon wieder die Hälfte und schließlich setzt man das Medikament ganz ab.

Video: Suchtpotenzial von Benzodiazepinen

10–17 Prozent aller Deutschen nehmen pro Jahr zu irgendeinem Zeitpunkt ein Benzodiazepin ein. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher. Gerade ältere Menschen konsumieren Benzodiazepine oft als „Schlafpille“. Was sind aber Nutzen und Gefahren von Benzodiazepinen wie Tavor, Dormicum und Valium? Im folgenden Video geht Dr. Tobias Weigl darauf ein:

Wichtig zu erwähnen ist, dass die genannten Nebenwirkungen nicht bei jedem Patienten auftreten bzw. auftreten müssen. Wenn eine Befindlichkeitsstörung nach oder während der Einnahme wahrgenommen wird, sollte gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden.

Tavor auf einen Blick

Tavor, Wirkstoff: Lorazepam aus der Gruppe der Benzodiazepine
Wirkung:

  • beruhigend
  • angst- und spannungsbeseitigend
  • ausgleichend
  • schlafanstoßend
  • entkrampfend und relaxierend auf die Muskulatur

Anwendungsgebiete:

  • Unruhe und Panikattacken
  • Angst- und Spannungszustände
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Muskelspasmen und Muskelverspannungen
  • Epileptische Anfälle (status epilepticus)
  • Alkohol- und Opioidentzug

Wichtigste Nebenwirkungen:

  • Schnelle psychische Abhängigkeit
  • Müdigkeit und verzögerte Reaktionen
  • Schwindel, Benommenheit
  • Bewegungsunsicherheit, (nächtliche) Sturzgefahr

Empfohlene Dosis:

  • Sollte individuell mit dem Arzt abgesprochen werden
  • So niedrig wie möglich aufgrund des Suchtpotenzials
  • Für Kinder ab 6 Jahre wird das Medikament vom Arzt dosiert, für Kinder unter 6 Jahren ist die Anwendung ausgeschlossen
  • Bei Spannungs-, Erregungs- und Angstzuständen: ½–1 Tablette mit 1 mg Wirkstärke, 2–3x täglich, morgens und abends, unabhängig von den Mahlzeiten
  • Bei Schlafstörungen: ½–2½ Tabletten mit 1 mg Wirkstärke, 1x ca. 30 Min. vor dem Schlafengehen
  • Beruhigung vor OP: ½– 2 ½ Tabletten mit 1 mg Wirkstärke, abends, 2 Stunden nach der Mahlzeit
  • Bei Therapie-Ende: Ausschleichen mit geringer werdenden Dosen statt abruptes Absetzen

Darreichungsform:

  • Tabletten zu 0,5 mg oder 1 mg Wirkstärke
  • Plättchen (schnell im Mund zergehende Tabletten): 1 mg oder 2,5 mg
  • Injektionslösung: 2 mg/Ampulle

Wann darf/sollte Tavor nicht eingenommen werden? Kontraindikationen und Wechselwirkungen

Kontraindikationen

Tavor sollten Sie nicht einnehmen, wenn Sie:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Lorazepam besitzen
  • Schwanger sind oder stillen
  • Bewegungsunsicherheiten haben
  • unter schwerer Muskelschwäche leiden
  • akute Alkohol-, Opioid- oder Schlafmittelintoxikationen aufweisen (Vergiftungen durch Überdosierung dieser Mittel)

Wechselwirkungen

Tavor verstärkt die zentral dämpfenden Effekte von Sedativa bzw. Hypnotika oder Neuroleptika und von Alkohol. Auch die Wirkung von muskelrelaxierenden Medikamenten wird verstärkt. Falls Ihnen trotzdem die genannten Medikamente zusammen mit Tavor verordnet wurden, halten Sie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Achtung: Was sollte ich wissen?

Tavor ist zwar das klassische Mittel, um Unruhe, Anspannung und Panikattacken zu therapieren. Es besitzt jedoch wie alle Benzodiazepine ein hohes Suchtpotenzial, das schon nach wenigen Einnahmen eintritt. Weil die Patienten sozial eher unauffällig bleiben, wird die Abhängigkeit auch in ihrem engen Umfeld zunächst nicht bemerkt. Wenn es Verhaltensänderungen gibt und unerwünschte Wirkungen, beispielsweise Gangunsicherheit, werden diese häufig dem hohen Alter oder einer anderen Krankheit zugeschrieben.

Das Medikament ist zwar nur mit Rezept erhältlich, sodass der behandelnde Arzt es verschreiben muss. Jedoch sollten nicht gelegentliche Schlafprobleme, eine vorübergehend stressige Lebensphase oder ähnliche „Alltagsprobleme“ im Arztgespräch übertrieben dargestellt werden, um eine vermeintlich einfache Lösung parat zu haben. Hierfür gibt es auch andere Stellschrauben wie eine gesündere Lebensweise oder eine Psychotherapie, die nicht die Gefahr einer Medikamentensucht mit sich ziehen.

Aus demselben Grund sollte Tavor so kurz wie möglich angewandt werden. Außerdem sollte die Dosis so gewählt werden, dass gerade eben ein therapeutischer Nutzen erzielt wird.

Des Weiteren darf das Mittel nicht von Kindern unter 6 Jahren eingenommen werden. Schwangere und Stillende sollten Tavor nur bei absoluter Notwendigkeit bekommen, da sich Lorazepam auf den Fötus auswirkt.

Häufige Patientenfragen

Ist Tavor verschreibungspflichtig?

Dr. T. Weigl:
Ja, unabhängig von der Wirkstärke ist Tavor ein verschreibungspflichtiges Medikament. Der Arzt muss dafür also ein Rezept ausstellen. Bei einer Wirkstärke von über 2,5 mg pro Einheit fällt es außerdem unter das Betäubungsmittelgesetz.

Darf ich neben Tavor andere Mittel nehmen, um mich zu beruhigen?

Dr. T. Weigl:
Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder Opioiden mit Tavor kann es zu einer Hypoventilation kommen, die sogar zum Atemstillstand führen kann. Falls Sie das Gefühl haben, trotz der Einnahme keine dämpfende Wirkung zu verspüren, dann sollten Sie nochmals mit ihrem Arzt sprechen.

Was ist die höchste Dosis, die ich von Tavor einnehmen darf?

Dr. T. Weigl:
Unter ärztlicher Aufsicht, insbesondere in Krankenhäusern, kann eine Dosis von bis zu 7,5 mg Wirkstärke gegeben werden. Ohne ärztliche Aufsicht jedoch sollte man für eine Anwendung bei Anspannung, Angst und Unruhe nicht mehr als insgesamt 3 mg pro Tag einnehmen.

Agathe bespricht ihre Symptome mit einem Arzt. Dieser verschreibt ihr das Medikament Tavor, das ihr die Angst nehmen soll. Gleichsam ordnet er auch eine Psychotherapie an, um Agathes Symptome „bei der Wurzel zu packen“, wie er sagt. Dies sei wichtig, damit Agathe auch ohne das verordnete Medikament bald wieder ein selbstbestimmtes Leben führen kann.

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Haben auch Sie Erfahrungen mit Tavor? Haben Sie Fragen zum Thema? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten für den Austausch untereinander und mit uns!

Autoren: Dr. Tobias Weigl, Christopher Keck
Redaktion: Marek Firlej
Veröffentlicht am: 03.01.2019

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Quellen

  • Gelbe Liste. Medizinische Medien Informations GmbH
  • Mutschler u. a. (2013): Mutschler Arzneimittelwirkung. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, 10. Auflage
  • Jan Robert Möbius u. a. (2014): Benzodiazepin-Entzug – Betreuung durch Apotheker und Arzt. Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 21/2014.
  • D. Xing u. a. (2014): Association between use of benzodiazepines and risk of fractures: a meta-analysis . In: Osteoporosis International, 25(1): S. 105–120.
[Gesamt:12    Durchschnitt: 4.7/5]
1 Kommentar
  • Olli Brockmann
    09.02.2019 12:27

    Hallo.
    Meine Verlobte, von der ich mich vor 3 Monaten trennen musste, hat ganz sicher über wenigstens 7 Jahre Lorazepam genommen. Seit dem Tod ihrer Mutter vor 1 Jahr hat sie sich völlig verändert. Ich halte dieses Medikament für hochgefährlich. Wie es meiner Verlobten gelungen ist diese Menge zu beschaffen ist mir rätselhaft. Der verschreibende Arzt ist mir bekannt, die Dauer der Verschreibung ein Rätsel.
    Tatsächlich ist in der normalen Umgangszeit nahezu keine sichtbare Sucht für den Partner zu erkennen. Meine Partnerin ist erst nach so langer Zeit auffällig geworden, gegenüber ihren sozialen Kontakten unumgänglich geworden. Derzeit ist sie in einer Klinik ihre diagnostizierte Pathologische Trauerschleife zu bekämpfen. Ob dort ihre Sucht erkannt wird bleibt zu hoffen. Meine Warnung: Finger weg!
    Grüße und Gesundheit
    Olli Brockmann

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