Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Osteochondrose: Die verschlissene Wirbelsäule – Degenerative Veränderungen der Wirbel & Knochen

Im Laufe des Lebens kommt es bei Wirbel und Bandscheibe zu Verschleißerscheinungen. Diese können Rückenschmerzen zur Folge haben. Je nach konkreter Erkrankung können diese mit einer multimodalen Therapie behandelt werden. – Dr.Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Auf dem Rücken lastet unser ganzes Leben lang mechanischer Druck: Kein Wunder, dass es infolgedessen zu Verschleißerscheinungen im Bereich der Wirbel und der Bandscheiben kommen kann. Diese können im Alter zu Rückenschmerzen führen, die durch degenerative Erkrankungen entstehen. Zu den gängigsten gehören Wirbelgleiten, eine Spinalkanalstenose oder degenerative Lumbalskoliose. Meist äußert sich die Degeneration in einer Abnahme der Masse der Bandscheibe sowie der Ausbildung von knöchernen Wucherungen an den Wirbeln. Medizinisch können die Symptome gut in Form einer ganzheitlichen Therapie behandelt werden. In einigen Fällen kann jedoch eine Dekompression durch eine Operation vonnöten sein und Erleichterung schaffen.

Es ist ein eisiger Novembertag, an dem Margarete mit ihrer Enkelin auf den Straßen der Heimatstadt unterwegs ist. „Komm schon Omi, schneller!“, jauchzt die Fünfjährige und zieht an der Hand ihrer Großmutter. Diese zieht sie zurück. „Nein, Leonie. Oma kann nicht so schnell, sie hat Rückenschmerzen.“ Tatsächlich hat Margarete nicht nur Rückenschmerzen, sondern auch mal wieder ein Taubheitsgefühl in den Beinen, was ihr Hinken nur verschlimmert. Wie gerne würde sie doch mit ihrer Enkelin über die Wiesen rennen! Doch mit 68 Jahren ist das gar nicht mehr so einfach!

Was ist ein Rückenwirbel?

Wie kann es zu altersbedingten Veränderungen der Rückenwirbel kommen? Um dies zu verstehen, muss zunächst ein Schritt zurück gemacht werden. Diese Aufgaben fallen unseren Rückenwirbeln zu:

Der Rücken und damit unser gesamter Körper werden aufrecht gehalten von der Wirbelsäule (sog. ‚Columna vertebralis‘). Neben ihrer Stutzfunktion erlaubt sie uns zudem Beweglichkeit. Die Wirbelsäule besteht aus mehreren Einzelelementen, den Wirbeln (sog. ‚Vertrebae‘). Insgesamt 23 Stück ergeben die gesamte Wirbelsäule, sie sind fest miteinander verbunden. Zwischen den einzelnen Wirbeln liegen die Bandscheiben (sog. ‚Discus intervertebralis‘), die unter anderem zur Abfederung von Bewegungen und externen Einwirkungen auf den Körper dienen.

Ein Rückenwirbel besteht in der Regel – es gibt wenige Ausnahmen – aus folgenden, einzelnen Bausteinen:

  • Wirbelkörper (sog. ‚Corpus vertebrae‘): Der Wirbelkörper ist das zentrale Element und trägt zudem die Bandscheiben.
  • Wirbelbogen (sog. ‚Arcus vertebrae‘): Gemeinsam mit dem Wirbelkörper bildet der Wirbelbogen den eigentlichen Rückenwirbel. Am Wirbelbogen befinden sich weitere Fortsätze, die als Gelenkfortsätze (sog. ‚Processus articulares‘), Querfortsatz (sog. ‚Processus transversi‘) oder Dornfortsatz (sog. ‚Processus spinosus‘) wirken.
  • Wirbelloch (sog. ‚Foramen vertebrale‘): Damit wird der gesamte, aus Wirbelkörper und -bogen bestehende Komplex bezeichnet. Alle Wirbellöcher zusammengenommen bilden den Wirbelkanal (sog. ‚Canalis vertrebalis‘), durch welchen das Rückenmark läuft.
  • Zwischenwirbelloch (sog. ‚Foramen intervertebrale‘): Zwischen zwei Bandscheiben finden sich die Zwischenwirbellöcher, die den Spinalnerv mit dem Ausgang des Wirbelkanals verbinden.

Trotz dieses schematischen Aufbaus unterscheiden sich Wirbel noch in weiteren Punkten, wie beispielsweise die Form oder die Ausrichtung. Mehr Informationen dazu finden Sie aber auf unserer Seite im Artikel „Die Bestandteile unserer Wirbelsäule – Ursache für Rückenschmerzen“.

Exkurs: Die Bandscheiben

Für die Frage der Degeneration sind auch die Bandscheiben relevant. Bandscheiben funktionieren wie Autopuffer: Sie liegen zwischen den knöchernen Wirbeln und nehmen den Druck, der durch Bewegungen oder externe Schläge auf den Körper und die Wirbelsäule wirkt. Die eigentliche Bandscheibe besteht aus zwei Elementen, die gemeinsam für die Druckverteilung sorgen. Im Inneren befindet sich der Kern (sog. ‚Nucleus pulposus‘), welcher aus einem gallertigem Wasserkern besteht. Umgeben ist dieser Nukleus von einem äußeren Faserring (sog. ‚Anulus fibrosus‘).

Degenerative Veränderungen der Wirbel

Bedingt durch ihre Funktion nutzen sich Wirbel und Bandscheiben im Laufe unseres Lebens ab. Der Verschleiß kann verschiedene Aspekte des Wirbels betreffen. Diesen Prozess des Verschleißes nennt die Medizin „Degeneration“. Diese hat allerdings konkrete Folgen, die sich in Erkrankungen, verbunden mit Schmerzen im unteren Rückenbereich (sog. ‚lumbale Rückenschmerzen‘), manifestieren.

Zu den bekanntesten zählen folgende Erkrankungen:

Dreh- und Angelpunkt ist die an Höhe verlierende Bandscheibe durch den Verlust von Masse. Diese Masse ist das, sich im Nukleus befindende, Wasser. Durch diesen Prozess kommt es zu einer relativen Instabilität innerhalb des Wirbelkonstrukts. Durch den Masseverlust kann eine Bandscheibe nicht mehr so effektiv Druck ausgleichen und abfedern, sodass es an den umliegenden Wirbeln zu knöchernen Wucherungen kommt (sog. ‚Spondylophyt‘). Diese können beispielsweise auf, durch den Wirbelkanal laufenden, Nervenstrang drücken.

Osteochondrose

Infolge der mechanischen Belastung und der damit einhergehenden Degeneration bilden sich bei der Osteochondrose Spondyophyten, vor allem an den Deck- und Bodenplatten des Wirbelknochens. Infolgedessen kann es unter anderem zu einer Spondylolyse kommen, also der Entstehung eines Spalts, der wiederum ein Wirbelgleiten begünstigen kann.

Das degenerative Wirbelgleiten

Beim altersbedingten Wirbelgleiten (sog. ‚Pseudospondylisthesis‘) ist der Wirbelkörper demnach nicht mehr intakt. Dies unterscheidet dieses Wirbelgeleiten von einem Wirbelgleiten als Folge eines (genetisch bedingten) Spalts im Wirbelkörper (sog. ‚Spondylolisthesis‘). Ein solches Wirbelgleiten ist die häufigste Ursache für eine daran anschließende Verengung des Wirbelkanals (sog. ‚Spinalkanalstenose‘). Das Symptom ist, neben zumeist lumbaler Rückenschmerzen, ein schmerzbedingtes Hinken (sog. ‚Claudicatio spinalis‘). Ebenso typisch allerdings ist das Ausbleiben von Symptomen.

Das degenerative Drehgleiten

Die Wirbel sind aufgrund der degenerativen Veränderung in ihrer Drehbeweglichkeit eingeschränkt; der Zwischenwirbelraum ist kleiner als dieser eigentlich sollte. Es kann in solchen Fällen zum Drehgleiten (sog. ‚Rotationslisthese‘) kommen. Drehgleiten kann ebenso eine Folge eines chirurgischen Eingriffs sein.

Die Spinalkanalstenose

Mit dem Begriff der Spinalkanalstenose ist die Verengung des Wirbelkanals gemeint. Grund für diese Veränderung sind Spondylophyten an den Wirbeln. Diese knöchernen Strukturen drücken auf das, durch den Wirbelkanal laufende, Rückenmark. Dies ist der Grund für Schmerzen und neurologische Ausfälle, wie Taubheitsgefühl in den Beinen oder Hinken. Weitere Auslöser können unter anderem Arthrose sowie die an Höhe verlierende Bandscheibe sein.

Mehr Informationen zur Spinalkanalstenose in diesem Video

Was genau die Ursachen für eine Verengung des Wirbelkanals sind und wie Sie selbst in Form von Übungen ihrem Rücken Gutes tun können, erklärt Dr. Tobias Weigl im folgenden Video über Ursachen, Symptomen und Therapie der Spinalkanalstenose.

Die Spondylarthrose

Hinter diesem Ausdruck verbirgt sich eine weitere degenerative Erkrankung. Betroffen sind die Knorpel der Wirbelsäulengelenke: Der altersbedingte Verschleiß des Knorpels führt zu dieser Art der Arthrose. Eine weitere Ursache kann auch eine Fehlbelastung der Gelenke sein. Die Symptome reichen von Rückenschmerzen bis hin zu Nacken- oder Kopfschmerzen.

Degenerative Lumbalskoliose

Wenn sich der bereits beschriebene Verschleiß in mehreren Wirbelelementen findet, kann es zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule zur Seite hin (sog. ‚Skoliose‘) kommen. Normalerweise tritt eine Skoliose im Alter zwischen 10 und 12 auf. Eine sich degenerativ veränderte Wirbelsäule kann allerdings ebenfalls eine Skoliose begünstigen. Betroffene Patienten leiden nicht nur unter Rückenschmerzen, sondern auch an Schmerzen in den Beinen.

Mehr Informationen zu Rückenerkrankungen in diesem Video

Der Rücken verändert sich unser ganzes Leben lang. In verschiedenen Lebensphasen können verschiedene Erkrankungen zu Rückenschmerzen und einer Einschränkung unseres Lebenswandels führen. Wichtige Grundlagen und Wissenswertes zum Thema erklärt Dr. Tobias Weigl im folgenden Video.

Wer ist davon betroffen?

Im Regelfall entwickelt sich eine Degeneration über die Lebensjahre hinweg, sodass tendenziell eher Menschen ab dem 50. Lebensjahr betroffen sind. Konkrete Zeiträume sind allerdings von den einzelnen Krankheitsbildern abhängig.
Außerdem spielen noch weitere Faktoren bei einer fortschreitenden Abnutzung unserer Wirbel eine Rolle: So steigt die Wahrscheinlichkeit, an degenerativen, den Rücken betreffenden Krankheiten zu leiden, bei Übergewicht oder Fettleibigkeit. Degenerative Krankheiten, wie beispielsweise eine Bandscheibenerkrankung, sind bei solchen Personen zudem schwerwiegender als bei Patienten mit einem BMI, welcher im gesunden Bereich liegt.

Hat ein Arzt bei Ihnen eine Degeneration der Wirbel festgestellt? Welche dieser Krankheiten traten bei Ihnen auf? (Mehrfachnennungen möglich) Damit helfen Sie anderen Lesern, ihre Symptome besser einzuschätzen.

Was tut der Arzt: Die Diagnose

Hegen Sie den Verdacht einer degenerativen Erkrankung, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Dieser wird in einer mehrschrittigen Untersuchung eine Diagnose stellen. Wichtig ist zunächst das Patientengespräch, die Anamnese. Die Fragen umfassen verschiedene, den Schmerz und mögliche Ursachen betreffende, Aspekte. Hier ist die Schmerzanamnese zentral: Wo befindet sich der Schmerz genau? In welchen Situationen ist dieser stärker oder schwächer? Können auslösende Faktoren ausgemacht werden? Hinsichtlich der Frage nach den Ursachen werden Sie von Ihrem Arzt auch nach Vorerkrankungen gefragt. Diese können relevant für die weitere Diagnose sein!

Eine weitere Untersuchungsebene ist die Betrachtung Ihres Körpers. Das bedeutet: Kann Ihr Arzt bereits an Ihrer Haltung beispielsweise eine Verkrümmung erkennen? Ärzte werden dafür geschult, anhand von Gang und Haltung auf Ihre Physiologie schließen zu können. Darüber hinaus kann über Tasten beispielsweise die Beweglichkeit von Wirbeln getestet werden. Weiterhin überprüft Ihr Arzt auch an der Wirbelsäule anliegende Muskeln, sowie die daran angrenzen Gelenke hinsichtlich Schmerzen, Sensibilität und Funktion.

Erlaubt die Untersuchung durch Tasten (sog. ‚Palpation‘) keine eindeutige Diagnose, kann im nächsten Schritt eine Laboruntersuchung miteinbezogen werden. Diese besteht aus einem Blutbild. Anhand dessen können Entzündungswerte weitere wichtige Hinweise auf Ihre Erkrankung geben.

Letztendlich geben nur bildgebende Verfahren Gewissheit über den Zustand der der Wirbel. Allerdings ist nicht jede Methode sinnvoll. Gerade für die Betrachtung möglicher degenerativer Knochenveränderungen bietet sich Röntgen an, da dadurch besonders knöcherne Strukturen in unserem Körper gut einsehbar werden.

Über eine Computertomografie (kurz: CT) oder eine Magnetresonanztomografie (kurz: MRT) können auch weiche Strukturen erkannt werden. Deswegen bieten sich für die Betrachtung der Bandscheiben, Knorpel oder Muskeln diese Verfahren an. Wichtig ist in jedem Fall, dass eine bildgebende Untersuchung mit einer klinischen korrelieren muss. Ein Bildbefund reicht für eine fundierte Diagnose nicht aus.

Fakten-Box
Degenerative Veränderungen der Wirbel
Ab dem 50. Lebensjahr erhöhte WahrscheinlichkeitSymptome abhängig von der Erkrankung

  • Rückenschmerze
  • Hinken
  • Kopfschmerzen oder Nackenschmerzen
  • Neurologische Ausfälle im Bein, wie Taubheitsgefühl, Schmerzen
  • Keinerlei Symptome

Was tut der Arzt: Die Behandlung

Die Behandlung unterscheidet sich abhängig von der eigentlichen Erkrankung. Grundsätzlich gilt: Es ist nicht automatisch ein chirurgischer Eingriff nötig! Den Rücken betreffende Therapien sind immer ganzheitlich ausgelegt und umfassen häufig therapeutische Unterstützung, sowie auch Medikamente. So steht zunächst die Schmerzmilderung im Fokus der Therapie. Langfristig sollten Sie gemeinsam mit dem behandelnden Arzt überlegen, inwiefern Maßnahmen zu einer Stabilisation der Wirbelsäule im Rahmen einer kausalen Therapie sinnvoll wären.

Behandlungen der einzelnen Erkrankungen im Überblick:

OsteochondroseKonservative Therapie bestehend aus schmerzlindernden Medikamenten und Physio-, Wärme- oder Elektrotherapie
Degeneratives Wirbel- und Drehgleiten Konservative Therapie bestehend aus Krankengymnastik zur Stärkung der Muskulatur sowie medikamentöser Behandlung akuter Schmerzen
Operative Behandlung bei hochgradiger Erkrankung mittels Dekompression der Nerven sowie eine Schließung eines evtl. Spalts durch den Einsatz von Metallimplantaten (sog. ‚Spondylodese‘)
SpinalkanalstenoseKonservative Therapie bestehend aus Physiotherapie und schmerzlindernden Medikamenten
Operatives Verfahren mit dem Ziel der Dekompression des Rückenmarks durch die Entfernung der Spondylophyten oder Teile des Wirbelbogens
SpondylarthroseMedikamentöse Schmerztherapie in Kombination mit Krankengymnastik, Elektrotherapie und dem Tragen eines Korsetts zum Zwecke der Entlastung der Wirbelsäule
Degenerative LumbalskolioseKonservative Therapie bestehend aus Physiotherapie sowie Krankengymnastik, bei akuten Schmerzen auch eine medikamentöse Begleittherapie
Operativer Eingriff zum Zwecke der Versteifung des verkrümmten Abschnitts der Wirbelsäule

Operative Eingriffe sollten gut überlegt sein und in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt erfolgen. Wie bei jeder OP gibt es auch bei den hier genannten Verfahren Risiken, die vor allem im fortgeschrittenen Alter eine fundierte Auseinandersetzung erforderlich machen!

Häufige Patientenfragen

Was ist mit degenerativen Erkrankungen gemeint?

Dr. T. Weigl
Unter dem Begriff der Degeneration verstehen Mediziner den allmählichen Verschleiß und die Abnutzung von Strukturen innerhalb unseres Körpers. Hervorgerufen wird dieser im Falle des Rückens durch die lebenslängliche, mechanische Belastung, die gleichermaßen auf die Wirbel wie auch die Bandscheiben wirkt.
Externe Faktoren wie beispielsweise Übergewicht oder eine falsche Haltung, wie auch Belastung können solche degenerativen Prozesse noch verstärken.

Muss ich immer operiert werden?

Dr. T. Weigl
Eine Operation mit den einhergehenden Risiken ist – vor allem in Anbetracht der betroffenen Altersgruppe – nicht das erste therapeutische Mittel der Wahl. Zunächst werden Sie mit einem multimodalen Therapieansatz vertraut gemacht. Dieser umfasst in den Grundzügen zumeist eine physikalische Therapie in Form einer Krankengymnastik oder Physiotherapie und wird gekoppelt mit Medikamenten, die Sie im akuten Schmerzfall einnehmen können. Erst, wenn die Symptome über einen längeren Zeitraum nicht reduziert und gemildert werden können, steht im weiteren Schritt die Überlegung einer Operation im Raum.

Wie sieht die Untersuchung beim Arzt aus?

Dr. T. Weigl
Ihr Arzt wird Sie bei Verdacht einer degenerativen Erkrankung im Rahmen eines mehrgliedrigen Prozesses untersuchen. Die Untersuchung umfasst zunächst ein mündliches Patientengespräch. Es folgt die körperliche Untersuchung Ihres Rückens mittels der Palpation sowie die Betrachtung Ihrer Körperhaltung. Ergibt sich im Anschluss daran keine eindeutige Diagnose, wird neben der Erstellung eines Blutbildes, was Hinweise auf eine eventuelle Entzündung geben kann, ein bildgebendes Verfahren eingesetzt. Gerade letzteres kann Gewissheit über Veränderungen an Wirbel und Bandscheiben geben.

Nachdem sie mit ihrer Tochter darüber gesprochen hat, entschließt sich Margarete ihre Hausärztin um Rat zu fragen. Tatsächlich ergibt sich, dass ihre Rückenprobleme von einer degenerativen Erkrankung herrühren. Doch ihre Hausärztin versicherte der zunächst erschrockenen Patientin, dass man diese im Rahmen einer konservativen Therapie behandeln könne. Nun geht Margarete einmal wöchentlich zur Physiotherapie.

Haben auch Sie Erfahrungen mit degenerativen Veränderungen der Wirbel? Haben Sie Fragen zum Thema? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten für den Austausch untereinander und mit uns!

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autoren: Andrea Lorenz und Dr. Tobias Weigl
Lektorat: Sarah Sodke
Veröffentlicht: 23.08.2018

Quellen

  • Deutsches Ärzteblatt: Lumbale Bandscheibendegeneration bei Übergewichtigen häufiger. Artikel vom 6. Februar 2012.
  • Martina Janning (2010): Degenerative Skoliose: Wenn das Rückgrat zur Seite knick, in: Spiegel vom 6.9.2010.
  • Putzier et al. (2016): Operative Therapie der degenerativen Lumbalskoliose. In: Die Orthopädie 9/16.
  • Renée Ruhrmann (2017): Drehgleiten. Engelhardt Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie.
  • Martin Weyreuther et al. (2006): MRT-Atlas: Orthopädie und Neurochirurgie. Wirbelsäule. Springer-Verlag, Berlin.
[Gesamt:2    Durchschnitt: 5/5]

Noch keine Kommentare.

Was denkst Du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.