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Schnarchen – Ursachen und was Sie dagegen tun können

Auf einen Blick – Schnarchen

Was ist Schnarchen?

  • Vibration von Weichteilstrukturen an Engstellen des oberen Atemweges
  • ursächlich ist eine abnehmende Muskelspannung im oberen Atemweg
  • entsteht meistens im Bereich des weichen Gaumens

Welche Folgen hat Schnarchen?

  • Schlaf des sozialen Umfelds gestört
  • verminderte Schlafqualität, zu wenig Schlaf
  • ggf. erhöhter Stress durch Schlafmangel

Welche Risikofaktoren gibt es (Auswahl)?

  • Alkohol vor dem Schlafengehen
  • Übergewicht
  • Rauchen

Tipps (Auswahl)

  • keine schweren Mahlzeiten vor dem Schlafengehen
  • auf Schlafmittel eher verzichten
  • besonders bei trockener Heizungsluft gut durchlüften im Schlafzimmer

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

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Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

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Schnarchen – jeder kennt es und wurde vermutlich deswegen schon mehrfach um den erholsamen Schlaf gebracht. Meistens schnarchen die Männer, seltener die Frauen und sogar Kinder können aus verschiedenen Gründen mit dem Schnarchen anfangen. In vielen Fällen ist das nächtliche Grunzen gesundheitlich unbedenklich, kann aber das soziale Umfeld und die eigene Lebensqualität stören. Oft leidet die Schlafqualität erheblich, mit Konsequenzen für den nächsten Tag.

Doch was können die langfristigen Folgen sein? Und wie entsteht Schnarchen überhaupt? Und was können Sie selbst dagegen tun? Im folgenden Artikel gehen wir genau auf diese Fragen ein und erklären, mit welchen Tipps Sie gegen den nächtlichen Lärm angehen können. Zuerst müssen wir aber klären, was Schnarchen eigentlich genau ist.

Was ist Schnarchen?

Eine ‚richtige‘, allumfassende Definition von Schnarchen existiert bisher nicht. Meistens wird dann medizinisch gesehen von Schnarchen gesprochen, wenn folgende Aspekte vorliegen:

  • Der Bettpartner/die Bettpartnerin oder die/der Betroffene berichten über eine Geräuschentwicklung im Schlaf, die meistens beim Einatmen eintritt.
  • Es liegen keine Ein- oder Durchschlafstörungen vor, ebenso wenig eine übermäßige Schläfrigkeit.
  • Es treten im Zuge der Atemgeräusche keine Atempausen oder Phasen auf, in denen die Atmung vermindert ist; eine Schlafdiagnostik gibt keine Hinweise darauf, ob eine schlafbezogene Atmungsstörung für das Schnarchen ursächlich ist.

Wie entsteht Schnarchen?

Schnarchen entsteht, indem Weichteilstrukturen an Engstellen des oberen Atemweges während des Atmens im Schlaf vibrieren. Eigentlicher Auslöser ist eine abnehmende Muskelspannung im Bereich des oberen Atemweges, die beim Schlafen eintritt. Zum einen kann dadurch das Weichgewebe leichter vibrieren. Zum anderen verengt sich gleichzeitig der obere Luftweg, wodurch die Geschwindigkeit des Atemflusses erhöht wird.

Nicht selten lassen sich im Zusammenhang mit Schnarchen bestimmte anatomische Befunde beobachten, die das Auftreten erklären können. Dazu zählen bspw. ein Schleimhaut-Überschuss an der Stelle, an der sich der weiche Gaumen befindet oder eine Vermehrung der Weichteilgewebe im Rachen. Oft entsteht das Schnarchgeräusch im Bereich des weichen Gaumens (mit anhängendem Zäpfchen). Prinzipiell können Schnarchgeräusche aber überall im Rachen entstehen, selten aber auch in der Kehlkopfregion.

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Gut zu wissen!

Schnarchen kann eine Lautstärke von über 80 Dezibel erreichen. Das ist ungefähr der Lärm, den ein vorbeifahrender LKW verursachen kann.

Was erhöht das Risiko für Schnarchen?

Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die das Auftreten von Schnarchen begünstigen können. Dazu zählen u. a.:

  • Rauchen
  • erhöhter BMI
  • mittleres bis höheres Lebensalter
  • männliches Geschlecht
  • Alkoholkonsum
  • Behinderungen der Nasenatmung
  • Hyperplasie (Gewebevergrößerung) des Weichgaumens
Gut zu wissen – Wie häufig ist Schnarchen?

Wer schnarcht, hängt bis zu einem gewissen Grad vom Alter und vom Geschlecht ab. Tendenziell am häufigsten schnarchen Männer mittleren bis höheren Alters, 25–50 % in dieser Altersgruppe sind davon betroffen. Vielleicht etwas überraschend ist, dass tatsächlich auch jede vierte Frau in dieser Alterspanne schnarcht.

Was können Folgen von Schnarchen sein?

Solange das Schnarchen nicht das Symptom einer Krankheit ist, ist es grundsätzlich eigentlich ungefährlich. Es kann aber ihr soziales Umfeld erheblich belasten, gerade bei Paaren, da die Nachtruhe durch das Schnarchen teils empfindlich gestört werden kann. Durch die möglicherweise erhöhte Atemanstrengung ist aber auch der/die Schnarcher*in von einem nicht erholsamen Schlaf, Tageschläfrigkeit und Konzentrationsstörungen betroffen. Schnarchen kann im schlimmsten Fall also die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Der Schlafmangel kann etwa den Stress erhöhen, sodass (starkes) Schnarchen langfristig indirekt andere Erkrankungen wie bspw. Bluthochdruck begünstigt.

Abgrenzung von Schlafapnoe

Eindeutig abzugrenzen vom ‚normalen‘ Schnarchen ist die sogenannte Schlafapnoe. Gerade unregelmäßiges Schnarchen ist ein Warnzeichen dafür, dass in der Nacht Atmungsstörungen auftreten. Bei der Schlafapnoe ist die Regulation der Atmung gestört, was potenziell lebensbedrohlich sein kann – von einzelnen Atemaussetzern bis hin zum Atemstillstand im Schlaf. Ursächlich dafür ist eine starke Verengung der oberen Atemwege; dadurch wird die Atmung behindert oder sie setzt komplett aus, zumindest für einige Sekunden.

Eine Schlafapnoe stellt also ein großes gesundheitliches Risiko dar und ist demnach abzugrenzen vom störenden, aber ungefährlichen Schnarchen. Was genau bei einer Schlafapnoe passiert und welche Risiken diese noch mit sich bringt, erfahren Sie im folgenden Video.

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Was tut der Arzt? Teil 1: Diagnose von Schnarchen

Zuallererst befragt Sie der Arzt oder die Ärztin in einem Anamnesegespräch, welche Beschwerden konkret vorliegen. Möglicherweise wird auch Ihr Partner/Ihre Partnerin in das Gespräch einbezogen, da diese oft am meisten unter dem Schnarchen leiden und Betroffene überhaupt erst dazu veranlassen, sich ärztlich untersuchen zu lassen. In dem Gespräch werden Sie u. a. auch dazu befragt, unter welchen Umständen genau das Schnarchen auftritt, also z. B. unter Alkoholeinfluss oder in der Rückenlage beim Schlafen. Weiter werden Risikofaktoren erfragt, die das Schnarchen begünstigen können, etwa Übergewicht, Rauchen oder allergische Erkrankungen der Nase. Um schlafmedizinische Erkrankungen zu erfassen bzw. auszuschließen, fragt der Arzt/die Ärztin Sie auch danach, ob Sie Beschwerden haben, die auf einen nicht erholsamen Schlaf hinweisen. Dazu zählen bspw. Atempausen im Schlaf, Ein- und Durchschlafstörungen oder Tagesschläfrigkeit. Die Schnarchintensität wird außerdem auf einer Skala von 0–10 erfasst.

Nach der Anamnese werden Sie außerdem körperlich untersucht:

  • Untersuchung der Nase
  • Untersuchung von Mundhöhle, Rachen und ggf. Kehlkopf
  • Überprüfen der Zähne, besonders, ob eine Bissfehlstellung vorliegt
  • die Form des Gesichtsschädels wird geprüft, ob bspw. eine Fehlstellung des Unterkiefers vorliegt

Weitere diagnostische Schritte sind nicht weiter nötig, falls das Schnarchen isoliert, d. h. ohne ursächliche Erkrankung o. Ä. auftritt und die Untersuchungen keine auffälligen Befunde zeigen. Gibt es jedoch Hinweise darauf, dass eine schlafbezogene Atmungsstörungen bzw. eine schlafmedizinische Erkrankung vorliegt, wird weiter untersucht.

Achtung!
Gerade, wenn Sie laustark und unregelmäßig Schnarchen, sollten Sie das ärztlich abklären lassen – unter Umständen liegt eine Schlafapnoe vor.

Was tut der Arzt? Teil 2: Behandlung von Schnarchen

Liegt keine krankhafte Ursache für das Schnarchen vor, muss es nicht zwingend behandelt werden. Eine Behandlung wird erst dann vorgenommen, wenn Sie sich eine Therapie wünschen. Einige grundsätzliche Verhaltensempfehlungen finden Sie weiter unten bei unseren Tipps. Falls diese Maßnahmen ohne Wirkung bleiben, stehen einige konservative und operative Behandlungsmethoden zur Verfügung. Welche Therapie am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Konservative/apparative Behandlung von Schnarchen

Häufig kann Schnarchen bereits mit einer Bissschiene erfolgreich behandelt werden. Die Schiene erweitert und strafft den Rachen, indem der Unterkiefer und die anhaftenden Weichteile leicht vorverlagert werden. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung mit einer Bissschiene sind bspw. eine ausreichende Beweglichkeit des Unterkiefers, annehmbar gute Zähne und ein nicht zu großes Übergewicht. Bei Kiefergelenkserkrankungen ist eine Schiene beinahe ausgeschlossen. Der Einsatz einer Schiene muss regelmäßig geprüft werden, um z. B. Probleme der Zahnstellung frühzeitig zu erkennen.

Eine Möglichkeit, die Ihnen vielleicht auch schon bekannt ist, ist der Einsatz von Nasensprays. Als dauerhafte Behandlungsmethode ist ein Nasenspray allerdings nicht geeignet. Das liegt daran, dass Betroffene zum einen davon abhängig werden können, zum anderen kann die Schleimhaut zusätzlich anschwellen und beschädigt werden. Das Nasenspray kommt eher kurzfristig zum Einsatz, um z. B. zu testen, wie sich eine Nasenoperation auf das Schnarchen auswirkt, da durch das Spray die Naseneingänge erweitert werden. Auf diese Weise kann man den zu erwartenden Nutzen einer Operation simulieren.

Das Schnarchen, das durch eine Rückenlage im Schlafen verursacht wird, kann ggf. mit einer entsprechenden Weste behandelt werden. Diese Weste vibriert z. B., damit der/die Schlafende die Schlafposition wechselt. Das Problem ist allerdings, dass rein Rückenlage-bedingtes Schnarchen vergleichsweise selten vorkommt und die meisten Betroffenen nach einer Weile aus verschiedenen Gründen nicht mehr die entsprechenden Hilfsmittel wie die Weste benutzen.

Operative Behandlung von Schnarchen

Grundsätzlich gilt bei operativen Eingriffen beim Schnarchen, dass der Eingriff minimal-invasiv, also möglichst geringfügig ist. Ob Eingriffe wie bspw. eine Mandelentfernung, eine Umformung des Gaumenzäpfchens oder eine Gaumensegelstraffung tatsächlich nötig sind, wird daher in der Regel ausführlich geprüft.

Die wohl naheliegendste Möglichkeit für den Fall, dass die Nasenatmung eingeschränkt ist, ist eine Nasenoperationen. Indem etwa eine Verkrümmung der Nasenscheidenwand begradigt wird, kann das Atemproblem behoben werden. Größere Operationen am weichen Gaumen waren früher relativ üblich – heute versucht der Arzt/die Ärztin eher, die Vibration des Gaumens zu reduzieren. Das gelingt z. B., indem der weiche Gaumen mechanisch versteift bzw. überschüssige Schleimhaut entfernt wird. Ein übliches Verfahren für solche Eingriffe ist die Radiofrequenztherapie, bei der die entsprechenden Stellen erwärmt werden.

Allerdings bedeuten diese Methoden nicht, dass durch sie mit absoluter Sicherheit das Schnarchen verschwindet. Zudem ist mittlerweile recht sicher belegt, dass der Effekt der Eingriffe auf lange Sicht (etwas) nachlässt.

„Schnarchen kann gerade für Paare eine enorme Belastung darstellen. Häufig kann man aber mit einfachen Mitteln Abhilfe schaffen.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

10 Tipps gegen Schnarchen

Was hilft gegen Schnarchen? Das ist natürlich die entscheidende Frage für Sie, um etwas gegen die nächtliche Lärmbelästigung zu unternehmen. Im Folgenden geben wir Ihnen deshalb 10 Tipps mit auf den Weg, was Sie gegen das Schnarchen tun können.

  • Verzichten Sie ca. 2–3 Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol.
  • Greifen Sie, falls möglich, eher nicht zu Schlafmitteln.
  • Rauchen Sie nicht oder zumindest weniger Zigaretten.
  • Falls Sie übergewichtig sind, kann eine Gewichtsreduktion dazu beitragen, dass Sie weniger oder gar nicht mehr schnarchen.
  • Versuchen Sie, nicht auf dem Rücken zu schlafen. Wenn Sie aus Gewohnheit auf dem Rücken schlafen, testen Sie zumindest ein paar Mal, ob Sie nicht auch auf der Seite schlafen können.
  • Greifen Sie ggf. auf Nasenpflaster zurück. Diese ziehen vorsichtig die Nasenflügel auseinander, wodurch die Atmung leichter fallen kann.
  • Sie schnarchen, weil ihre Nase verstopft ist? Möglicherweise können ätherische Öle wie Eukalyptusöl etwas Abhilfe schaffen.
  • Lüften Sie vor dem Schlafengehen – gerade bei trockener Heizungsluft im Winter kann das das Schnarchen etwas mildern.
  • Manchmal kann es helfen, wenn Sie früh Abendessen und auf Mahlzeiten vor dem Schlafengehen verzichten.
  • Achten Sie auf Ihre Schlafhygiene. Gehen Sie so gut wie möglich immer zur gleichen Zeit ins Bett – so gewöhnt sich der Körper an einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus. Beides ist förderlich für einen erholsamen Schlaf.

Aktuelle Forschung – Schnarchen und Asthma bei Kindern

Kinder, die in Städten leben, sind überproportional häufig von Asthma und schlafbezogenen Atmungsstörungen betroffen. Vor Kurzem hat nun eine Studie untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Schnarchen und dem Auftreten von Asthma gibt.

Diese Studie war Teil der „School Inner-City Asthma Study“, die zwischen 2008 und 2013 durchgeführt wurde. Die teilnehmenden Kinder litten an Asthmasymptomen, Schnarchen und wiesen z. T. verschiedene Allergien auf. Für die vorliegende Teilstudie wurden vierteljährlich Fragebögen an die Kinder gegeben. Diese mussten angeben, wie oft sie schnarchen, welche Asthmasymptome auftraten und wie sich die entsprechende Gesundheitsversorgung gestaltet hat. Die Kinder waren durchschnittlich knapp 8 Jahre alt.

Im Ergebnis stellte sich heraus, dass vermehrt Symptome von Asthma auftraten, sobald die Kinder nach eigenen Angaben für gewöhnlich schnarchten. Auch mussten die betroffenen Kinder eher ärztlich behandelt werden als die Kinder, die ohne zu schnarchen an Asthma litten.

Quelle:Sigfus Gunnlaugsson u. a. (2021): Associations of Snoring and Asthma Morbidity in the School Inner-City Asthma Study. In: The Journal of Allergy and Clinical Immunology.

Häufige Patientenfragen

Können auch Kinder schnarchen?

Dr. Dr. T. Weigl:
Ja, und das teilweise sogar sehr stark. In solchen Fällen sollten Sie als Elternteil abklären, ob nicht eine kindliche Schlafapnoe vorliegt. Häufig sind diese Kinder aufgedreht oder sogar hyperaktiv. Außerdem treten bei diesen Kindern häufiger Atemwegsinfektionen auf und das Wachstum ist eher verzögert. Ebenfalls können Allergien der Atemwege Atemgeräusche bei Kindern auslösen, die manchmal vielleicht unerkannt bleiben, weil nicht unbedingt die typischen Niesattacken oder geröteten Augen auftreten. Trotzdem können Allergien zur Behinderung der Nasenatmung und so zu einem nicht erholsamen Schlaf führen. In solchen Fällen sollten Sie ihren Kinderarzt/ihre Kinderärztin konsultieren.

Bezahlt die Krankenkasse Eingriffe gegen Schnarchen?

Dr. Dr. T. Weigl:
Das hängt davon ab, ob das Schnarchen auf eine Krankheit – z. B. Schlafapnoe – zurückzuführen ist oder nicht. Falls es sich nicht um gesundheitsgefährdendes Schnarchen handelt und ein Eingriff deshalb nicht zwingend notwendig ist, übernehmen Krankenkassen Operationen häufig nicht. Am besten informieren Sie sich aber bei Ihrer jeweiligen Krankenkasse.

Mein Partner schnarcht unerträglich, was kann ich dagegen tun?

Dr. Dr. T. Weigl:
Grundsätzlich sollten Sie mit ihrem Partner gemeinsam schauen, ob Sie nicht einige der Tipps umsetzen können, die ich ihnen weiter oben gegeben habe. Oft lässt sich das Schnarchen damit zumindest ein wenig verbessern, sodass Sie in der Nacht besser schlafen können. Hilft das alles nichts, sollten Sie mit ihrem Partner darüber sprechen, dass diese/r sich ärztlich untersuchen lässt.

Ich schnarche – sollte ich zum Arzt gehen?

Dr. Dr. T. Weigl:
Oft ist Schnarchen ungefährlich, ein Besuch beim Arzt oder bei der Ärztin ist dann nicht unbedingt notwendig. Ärztlich abgeklärt werden muss aber unbedingt, wenn Ihr Schnarchen sehr laut, unregelmäßig und röchelnd ist und sich zudem Atemaussetzer bemerkbar machen. Meistens fallen solche Unregelmäßigkeiten eher dem Partner oder der Partnerin auf.

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.  

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl, Sebastian Mittelberg
Lektorat: Tobias Möller
Veröffentlicht am: 30.07.2021

Quellen

  • Sigfus Gunnlaugsson u. a. (2021): Associations of Snoring and Asthma Morbidity in the School Inner-City Asthma Study. In: The Journal of Allergy and Clinical Immunology.
  • Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (Hg.) (2019): S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Schnarchens bei Erwachsenen.
  • Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), AG Chirurgische Therapieverfahren in der Schlafmedizin (Hg.) (2018): Patientenratgeber Schnarchen des Erwachsenen.
  • Deutscher Bundesverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. (Hg.) (2018): Schnarchen und Schlafapnoe. Stand: 08.02.2018.
  • Pschyrembel Online: Schnarchen. In: pschyrembel.de.
  • Armin Steffen & Boris Alexander Stuck (2011): Viel Lärm um nichts? In: pharmazeutische-zeitung.de.
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