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Arcoxia (Wirkstoff Etoricoxib) – Wirkung & Nebenwirkungen | Alternative zu Ibuprofen & Diclofenac?

„Arcoxia bzw. der Wirkstoff Etoricoxib kann eine gute Alternative für Patienten mit einer Unverträglichkeit für herkömmliche NSAR wie Ibuprofen darstellen. Allerdings geht der Wirkstoff mit anderen Nebenwirkungen einher und ist besonders bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen kontraindiziert.“
— Dr. Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

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Bei Etoricoxib (Handelsname Arcoxia®) handelt es sich um einen Arzneiwirkstoff, der zur Gruppe der NSAR (nicht-steroidalen Antirheumatika), genauer der sogenannten COX-2-Hemmer gehört. Er geht mit weniger Problemen in Bezug auf Magen-Darm-Beschwerden einher und kommt vor allem bei der Behandlung akuter Schmerzen und Entzündungen zum Einsatz. Beispielindikationen sind Arthrose, Morbus Bechterew, rheumatoider Arthritis und Gicht sowie bei post-operativen Zahnschmerzen (seit 2012). Nichtsdestoweniger kann eine Einnahme von Arcoxia® (Etoricoxib) das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen und ist aufgrund dessen verschreibungspflichtig. Wie der Wirkstoff dosiert und mit welchen Gefahren er einhergeht, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Rainer hat jetzt schon länger eine Hüftarthrose und soweit gelernt, damit zu leben. Aber in letzter Zeit sind die Schmerzen trotz Physiotherapie stärker geworden. Ob es da wohl ein Medikament gibt, das er trotz seiner Unverträglichkeit für Ibuprofen und Co. nehmen kann? Ein erneuter Besuch bei seinem Arzt könnte für Aufklärung sorgen.

Was ist Arcoxia® (Etoricoxib)

Bei Arcoxia® (Etoricoxib) handelt es sich um ein Schmerzmittel, das zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) gehört. Etoricoxib wird vor allem zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen infolge von Arthrose , rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew und Gicht sowie post-operativen Zahnschmerzen eingesetzt. Bekannte NSAR sind bspw. Ibuprofen oder Diclofenac. Allerdings gehört Etoricoxib zu einer Untergruppe der NSAR, nämlich den sogenannten Coxiben, auch bekannt als COX-2-Hemmer, die eine leicht veränderte Wirkweise haben. Das bekannteste Präparat mit dem Wirkstoff Etoricoxib ist Arcoxia®, das unter anderem von der Grünenthal GmbH vertrieben wird.

In diesem Video erklärt Dr. T. Weigl einmal das Medikament Arcoxia® und auch die allgemeine Wirkweise der sog. Coxibe. Coxibe hemmen nämlich ganz gezielt die sog. Cyclooxygenase 2 – daher spricht man auch von sog. COX2-Hemmern. In dem Video erklärt Dr. T. Weigl darüber hinaus die notwendigen Dosierungen und auch die Nebenwirkungen.

 

Die Wirkweise von Arcoxia (Etoricoxib)

Im Allgemeinen hemmen nicht-steroidale Antirheumatika die beiden Formen der in unserem Körper vorkommenden Cyclooxygenase und erreichen so eine schmerzlindernde (sog. ‚analgetische‘) sowie entzündungshemmende (sog. ‚antiinflammatorische‘ oder ‚antiphlogistische‘) Wirkung. Coxibe hingegen blockieren nur die Cyclooxygenase-2, kurz COX-2, genauer deren Produktion. Dies ist dann von Vorteil, wenn Patienten bspw. NSAR aufgrund ihrer Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt nicht vertragen.

Gut zu wissen!
Bei der Cyclooxygenase-2 handelt es sich um ein Enzym, das an der Herstellung (sog. ‚Synthese‘) von Prostaglandinen beteiligt ist. Dabei handelt es sich um Gewebshormone unterschiedlicher Struktur, welche die Entstehung von Entzündungen sowie die Schmerzweiterleitung beeinflussen.

Als Wirkung von Etoricoxib bzw. stellvertretend des Präparats Arcoxia® sind also die Schmerzlinderung sowie die Entzündungshemmung festzuhalten.
Wie jedes andere Medikament kommt aber auch Arcoxia® nicht ohne Nebenwirkungen aus. Sortiert nach Häufigkeit finden Sie diese in der nachfolgenden Tabelle.

HäufigkeitNebenwirkungen (unter anderem)
sehr häufigBauchschmerzen
häufigSchmerzen und Entzündungen nachdem ein Zahn gezogen wurde (sog. ‚Osteitis‘), Flüssigkeitseinlagerungen an Beinen und/oder Füßen (sog. ‚Ödeme‘), Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck, Kurzatmigkeit, Verstopfung, starke Blähungen, Gastritis, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit, Einblutungen, Schwäche und Müdigkeit
gelegentlichEntzündungen des Magen-Darm-Trakts, verminderte Anzahl roter und weißer Blutkörperchen sowie Blutplättchen, Überempfindlichkeit, Appetitlosigkeit oder großer Appetit, Gewichtszunahme, Ohrensausen, Enge-, Druck- oder Schweregefühl im Brustkorb, Herzinfarkt, Schlaganfall, Husten, Atemnot, Nasenbluten, Mundtrockenheit, Reizdarmsyndrom, Krämpfe, Schwellungen, Rötungen
seltenSchluck- oder Atembeschwerden durch ein Angioödem, Schock, Verwirrtheit, Ruhelosigkeit, Leberentzündung, Leberversagen, Gelbsucht, schwere Hautreaktionen

Einsatzgebiete von Arcoxia (Etoricoxib)

Präparate mit dem Wirkstoff Etoricoxib finden vor allem bei der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen infolge von Arthrose, rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew und Gicht sowie bei Zahnschmerzen nach operativen Eingriffen Anwendung. Überdies erfolgt eine kurzzeitige Anwendung des Wirkstoffs, wenn Patienten auf klassische NSAR mit Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt reagieren, da Etoricoxib eine bessere Verträglichkeit nachgesagt wird. Ein Ausweichen auf bspw. Etoricoxib wird daher vor allem den folgenden Patienten empfohlen:

  • Patienten ab dem 60. Lebensjahr
  • Patienten mit Magen-Darmgeschwür-Vorgeschichte
  • Patienten unter Kortison-Therapie
Gut zu wissen!
Erfolgt die Einnahme von Etoricoxib über einen längeren Zeitraum, kann es auch zu unerwünschten Wirkungen im Magen-Darm-Trakt (z.B. Magenschleimhautentzündung) kommen.
Kontraindikationen
Arcoxia® mit dem Wirkstoff Etoricoxib sollte nicht eingenommen werden, wenn

  • eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile besteht,
  • eine Blutung in Magen oder Darm (sog. ‚gastrointestinal‘) vorliegt oder ein Geschwür im Darm besteht (sog. ‚peptisches Ulkus‘),
  • Patienten nach der Einnahme von NSAR oder Acetylsalicylsäure (ASS) an Krämpfen der Bronchialmuskeln (sog. ‚Bronchospasmus‘), Nasenschleimhautentzündung (sog. ‚Rhinitis‘) oder -schwellungen, Nesselsucht oder allergieartigen Reaktionen leiden,
  • die Patientin schwanger ist oder sich in der Stillzeit befindet,
  • schwere Leberfunktionsstörungen bestehen,
  • der Patient jünger als 16 Jahre alt ist,
  • eine Herzinsuffizienz besteht,
  • Bluthochdruck besteht und dieser nicht ausreichend eingestellt ist,
  • eine koronare Herzkrankheit, eine arterielle Verschlusskrankheit oder andere Erkrankungen bestehen, welche die Blutgefäße im Gehirn betreffen (sog. ‚zerebrovaskulär‘).

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wechselwirkungen, auch bekannt als Arzneimittelinteraktionen oder Arzneimittelwechselwirkungen, beschreiben die Veränderung der Wirkweise eines Arzneistoffs, wenn dieser zusammen mit einem oder mehreren anderen Arzneistoffen oder bestimmten Genussmitteln wie bspw. Tabak oder Koffein eingenommen wird. In Folge dessen kann es zu unerwünschten Wirkungen, einem Verlust der Wirkstärke oder einer Erhöhung ebendieser kommen. Dabei müssen diese Wechselwirkungen nicht immer negativ ausfallen, sondern können sogar therapeutischen Mehrwert bieten.

Im Fall von Arcoxia (Eterocoxib) können sich aber gleich mehrere unerwünschte Wechselwirkungen ergeben. Zuvorderst wird empfohlen, auf alkoholische Getränke und Speisen zu verzichten, wenn man den Wirkstoff zu sich nimmt. Überdies sollten gleichzeitig keine oralen Blutgerinnungshemmer (sog. ‚Antikoagulanzien‘) eingenommen werden.

Eine Verschlechterung der Nierenfunktion kann sich ergeben, wenn Etoricoxib gleichzeitig mit anderen NSAR, Diuretika, ACE-Hemmern oder AT-II-Hemmern angewendet wird. Dahingehend sollte bei der Therapie eine engmaschige Überwachung stattfinden.

Außerdem sollte davon abgesehen werden, Etoricoxib zeitgleich mit Acetylsalicylsäure (ASS), bspw. enthalten in Aspirin®, einzunehmen. Denn dies führt zu einem erhöhten Risiko für Magen- oder Darmblutungen. Des Weiteren sollten bestimmte Empfängnisverhütungsmittel (sog. ‚Kontrazeptiva), nämlich all jene, die den Wirkstoff Ethinylestradiol enthalten, vermieden werden. Ansonsten kann es nämlich zu bspw. venösen Thromboembolien, also einem Gefäßverschluss der Venen, kommen.

Anwendung und Dosierung von Arcoxia (Etoricoxib)

Etoricoxib steht ausschließlich als Filmtablette zur Verfügung. Das wohl bekannteste Präparat, das den Wirkstoff enthält, ist Arcoxia®. Die Filmtabletten der Marke Arcoxia® stehen bspw. zur Verfügung als:

  • 30-mg-Filmtablette (blaugrün), mit der Aufschrift „101“ und „ACX30“
  • 60-mg-Filmtablette (dunkelgrün), mit der Aufschrift „200“ und „ARCOXIA 60“
  • 90-mg-Filmtablette (weiß), mit der Aufschrift „202“ und „ARCOXIA 90“
  • 120-mg-Filmtablette (hellgrün), mit dder Aufschrift „204“ und „ARCOXIA 120“

Die Dosierung von Etoricoxib richtet sich stets nach der Indikation, also dem vorliegenden Krankheitsbild. Während bei Arthrose bspw. eine Gabe von 30 mg täglich erfolgt, werden eine rheumatoide Arthritis oder ein Morbus Bechterew mit 60 mg behandelt. Eine akute Gicht erfordert indes eine Gabe von 120 mg täglich. Etoricoxib wir nach Einnahme schnell vom Körper resorbiert. D. h., dass der Wirkstoff schnell in die Blutbahn aufgenommen wird. Die Wirkung tritt also meist nach etwa einer Stunde ein und hält für etwa 24 Stunden an. Die Halbwertszeit des Wirkstoffs liegt bei etwa 22 Stunden, sodass eine einmal tägliche Einnahme ausreicht. Das Medikament kann unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden, auf nüchternen Magen aber entfaltet sich seine Wirkung schneller.

Haben Sie schon einmal Etoricoxib z. B. in Form des Präparats Arcoxia® genommen? Welche Erkrankung wurde bei Ihnen mit diesem Medikament behandelt? (Mehrfachnennungen möglich) Mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage helfen Sie anderen Menschen dabei, ihre Situation besser einschätzen zu können.

Die Gefahren einer dauerhaften Einnahme von Arcoxia (Etoricoxib)

Grundsätzlich erhöht die Dauer der Einnahme von Etoricoxib die Wahrscheinlichkeit des Eintritts der obengenannten Nebenwirkungen. Die häufigsten sind Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen und Bluthochdruck. Trotz seiner im Vergleich zu anderen NSAR besseren Verträglichkeit kommt es beizeiten auch durch Etoricoxib zu Magen-Darm-Beschwerden, die Bauchschmerzen, Blähungen und Sodbrennen umfassen. Zudem häufig sind grippeähnliche Symptome wie Müdigkeit und allgemeine Schwäche. Es ist daher empfohlen, stets die geringstmögliche Dosierung anzustreben und den Wirkstoff nicht länger als unbedingt notwendig einzunehmen. Überdies sollte stets überprüft werden, ob sich der therapeutische Nutzen durch den Wirkstoff verbessert. Ist dies nicht der Fall, müssen andere therapeutische Optionen in Betracht gezogen werden.

Exkurs: Eine ganzheitliche Arthrose-Therapie

Während Medikamente und Wirkstoffe wie Etoricoxib zwar einen wichtigen Eckpfeiler der Therapie von Arthrose darstellen, fungieren essentiell auch andere Maßnahmen im Zusammenspiel als Teile einer ganzheitlichen, multimodalen Behandlung. Dazu gehören:

Des Weiteren sollte in jedem Fall von Arthrose individuell entschieden werden, welche Maßnahmen im Zusammenspiel den größten Erfolg versprechen und welche Hilfsmittel Patienten bei dem Umgang mit Erkrankung helfen können.
Im nachfolgenden Beitrag widmet sich Schmerztherapeut Dr. Tobias Weigl der häufigsten Gelenkerkrankung und erklärt, warum diese nicht heilbar ist und wie die idealen Therapieoptionen aussehen.

Überdies empfehlen wir Ihnen die Lektüre des umfassenden Artikels zum Thema, in dem es unter anderem auch um die häufigsten Formen der Arthrose geht, nämlich:

 

Verwandte Substanzen von Arcoxia (Etoricoxib)

Zu den verwandten Substanzen von Etoricoxib zählen vor allem andere Coxibe wie Celecoxib sowie die bereits seit mehr als 10 Jahren vom Markt genommenen Wirkstoffe Rofecoxib und Lumiracoxib. Ein Nebenergebnis einer Studie bzgl. Rofecoxib ergab Hinweise auf mögliche Herz-Kreislauf-Probleme, aufgrund derer der Vertrieb bis auf weiteres eingestellt wurde. Bis dato galt der Wirkstoff als „Klassenprimus“, mit dem deutschlandweit rund 120.000 Patienten behandelt wurden.

Häufige Patientenfragen

Ist Arcoxia® (Etoricoxib) rezeptpflichtig?

Dr. T. Weigl
Ja. Dies hängt vor allem mit den Risiken für Herz-Kreislauf-Beschwerden zusammen. Aufgrund ebendieser Risiken hat die Europäische Arzneimittelagentur die Zulassung für den Wirkstoff zuletzt immer weiter eingeschränkt.

Was ist Morbus Bechterew? Hilft da wirklich Arcoxia® gegen die Schmerzen?

Dr. T. Weigl
Bei Morbus Bechterew (sog. Spondylitis ankylosans‘) handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die mit knöchernen Veränderungen am Achsenskelett einhergeht. Besser bekannt ist die Erkrankung ggf. als Rundrücken oder abfällig Rundbuckel. Bis heute ist der Morbus Bechterew nicht heilbar, weshalb bei der Therapie vor allem die Reduktion der Entzündung, die Erhöhung der Beweglichkeit sowie die Schmerzlinderung im Fokus stehen.
Mehr zum Thema Morbus Bechterew erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

Warum soll Arcoxia® bei rheumatoider Arthritis helfen?

Dr. T. Weigl
Die rheumatoide Arthritis beschreibt eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, deren Ursachen heute noch größtenteils im Unklaren liegen. Typisch für die Erkrankung sind Schwellung an Händen und Füßen, dahingehend existiert der Ausdruck: „Die Hand des Rheumatikers ist seine Visitenkarte.“ Die besten Therapieergebnisse erzielt man, wenn man frühzeitig eine Behandlung mit Medikamenten einleiten kann.
Wie sich die rheumatoide Arthritis entwickelt und welch Maßnahmen man ergreifen kann, um der Erkrankung Einhalt zu gebieten, erfahren Sie im Artikel zum Thema oder in meinem nachfolgenden Beitrag.

Nach dem Gespräch mit seinem Arzt ist Rainer leicht erfreut und ein bisschen skeptisch. Sein Arzt hat ihm erklärt, dass er noch davon entfernt ist, stärkere Medikamente wie Opioide zu bekommen. Aber er hat auch gesagt, dass es da einen Wirkstoff gibt, der Ibuprofen gar nicht so unähnlich ist, aber weniger Beschwerden mit dem Magen verursachen soll. Und Tatsache: Er hat dieses Arcoxia® jetzt einmal morgens genommen und keine Beschwerden festgestellt. Und die Schmerzen in der Hüfte haben auch nachgelassen. Allerdings hat sein Arzt ihm auch gesagt, dass das Medikament nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden soll, sondern nur dann, wenn die Schmerzen schlimmer werden.

Welche Erfahrungen haben sie mit Arcoxia® (Etoricoxib) gemacht? Möchten Sie sich bei uns weiter über das Thema erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich mit anderen auszutauschen!

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autoren: Dr. Tobias Weigl, Tobias Möller
Lektorat: Mathis Gronau
Veröffentlicht: 24.07.2018

Quellen

  • apotheken-umschau.de (2016): Beipackzettel ARCOXIA 90 mg Filmtabletten.
  • beipackzetteln.de (2013): Arcoxia – Beipackzettel.
  • gelbe-liste.de: Fachinformation: Arcoxia® 90 mg Filmtabletten.
  • gelbe-liste.de: Etoricoxib.
  • internisten-im-netz.de: Coxibe.
  • internisten-im-netz.de: Nichtsteroidale Antirheumatika.
  • Klaus Krüger (2004): Rofecoxib: Aus für den Klassenprimus. In: Dtsch Arztebl 2004; 101(42): A-2789/B-2365/C-2259.
  • Pharmazeutische-zeitung-online.de (2016): Etoricoxib|Arcoxia®|05|2004.
  • pschyrembel.de: Antikoagulanzien.
  • pschyrembel.de: Bronchospasmus.
  • pschyrembel.de: Thromboembolie.
  • pschyrembel.de: Ulcus pepticum.

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  • Ju po
    18.10.2018 18:47

    Hallo, ich nehme jetzt seit gut 1 Jahr arcocia ein, bis vor ein paar Wochen 120 MG, jetzt 90 MG. Meine Hausärztin hat deutlich erhöhte Leberwerte festgestellt. Von Arcocia???

    • Dr. Tobias Weigl
      18.10.2018 22:34

      Hallo, ein Zusammenhang ist nicht auszuschließen.
      Prinzipiell gilt auch: Bei älteren Patienten oder Menschen, die an Nieren-, Leber oder Herzinsuffizienz leiden, sollte Arcoxia nur bei absoluter Notwendigkeit angewendet werden, da sich die bestehenden Probleme während der Einnahme verschlimmern können. Außerdem ist eine engmaschige ärztliche Kontrolle angeraten…
      Sie sollten also Ihre Hausärztin darauf ansprechen. Viele Grüße
      Dr. T. Weigl

  • UL
    04.11.2018 10:30

    Hallo, ich habe (erberbt) die Anlage zur Endfingerarthrose, der linke Zeigerfinger hat schon lange den verformten Zustand erreicht und meist wetterbedingt entwickelt sich von Zeit zu Zeit entzündliche Phase. Der rechte Zeigefinger befindet sich im Anfangsstadium, die anderen Finger weisen am Endgelenk eher „weiß-gilbliche Farbe auf, wie nicht oder kaum durchblutet?

    Jedenfalls, die Einnahme von Ibuprofen äußert sich in unansehlichen Ödemen um die Augen und ist mit Wassereinlagerung verbunden.

    Arcocia bekam ich vor Jahren verordnet, 3 Tage nehmen, 3 Tage aussetzen, aber, die glaube auch hier gab es Wassereinlagungerungen. Welche Alternetive bleibt mir?

    Mein Körper reagiert stark auf Juckreiz, dessen Herkunft bislang nicht eruiert werden konnte, jedenfalls verstärkt sich dieser oder wird vielfach durch Medikamenteneinsatz erst hervorgerufen. Ich bin also ein schwieriger Falle für das Mittel der richtigen Wahl.

    Hätten Sie einen Vorschlag an mich?

    • Dr. Tobias Weigl
      04.11.2018 10:55

      Hallo, vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage.
      So einfach und schnell lässt sich das nicht beantworten. Aber in Kurz: Medikamentös gibt es keine wirkliche Alternative(n). Schwerpunkte sollte sein, durch andere Maßnahmen dauerhaft die Entzündungsphasen zu reduzieren – ich weiß: Leichter gesagt als getan. Und sehr wahrscheinlich tun Sie dies bereits. Dazu gehört unbedingt die Ernährung (entzündungsarm!).
      Ich kann mir denken, dass diese Antwort nicht befriedigend ist…
      Ich habe auch ein Video zur Finger- bzw. Daumenarthrose gemacht. Schauen Sie sich gerne dieses einmal an: https://bit.ly/Daumenarthrose_Video
      Und auch zu Medikamenten bei Arthrose: https://bit.ly/MedikamenteArthrose_Video
      Ich wünsche Ihnen trotzdem alles Gute. Viele Grüße
      T. Weigl

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