Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Lipödem – Dicke Beine, dünner Bauch?

Auf einen Blick: Was ist ein Lipödem?

  • Erkrankung des Fettgewebes mit Fettvermehrung, vorwiegend an den Beinen

Wer bekommt ein Lipödem?

  • fast ausschließlich Frauen
  • deutschlandweit etwa 7–9,7 Prozent der erwachsenen Frauen betroffen
  • Männer kriegen ein Lipödem nur bei hormonellen Veränderungen durch Therapie oder Störungen

Symptome (Auszug)

  • Schwellungen in betroffenen Regionen
  • Ödem-Bildung
  • vermehrt blaue Flecken

Behandlung (Auszug)

  • Verletzungen vermeiden
  • Hautpflege
  • wenn möglich: Gewicht reduzieren
  • Bewegungstherapie
  • Fettabsaugung

Tipp

  • Übergewicht reduzieren
  • Blutzucker- und Insulinspitzen vermeiden
  • ausreichend Pausen zwischen den Mahlzeiten
Das Lipödem beschreibt eine krankhafte Fettverteilungsstörung mit Fettvermehrung. Die Erkrankung betrifft vorwiegend Frauen und nur in sehr seltenen Fällen Männer. Frauen mit Lipödem haben oft „dicke Beine“ bei schlankem Oberkörper, manchmal steht das Lipödem aber auch mit Übergewicht in Verbindung. Die Diagnose des Lipödems fällt nicht immer leicht, da sie oft fälschlicherweise als Adipositas ausgemacht wird. Bei der Behandlung des Lipödems kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. So kann zunächst bspw. eine Gewichtsnormalisierung im Vordergrund stehen. Unter bestimmten Umständen ist aber auch eine Liposuktion, besser bekannt als Fettabsaugung, angezeigt. Wann genau das der Fall ist, wie die Erkrankung noch behandelt werden kann und noch mehr Wissenswertes zum Thema Lipödem lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

Sind Sie wie viele andere Frauen auch von einem Lipödem betroffen? Informieren Sie sich im folgenden Artikel nicht nur gerne weiter, sondern teilen Sie auch Ihre Erfahrungen mit uns und anderen Lesern im Kommentarbereich unter dem Artikel.

Was ist ein Lipödem?

Das Lipödem ist eine Erkrankung des Fettgewebes, bei der es zu einer symmetrischen Vermehrung von Fett kommt, vor allem an den Beinen. Auffällig: Die Erkrankung betrifft fast nur Frauen. Die genaue Ursache ist unbekannt, man vermutet allerdings einen engen Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen, da das Lipödem meist in ebensolchen Phasen – z. B. Pubertät, Schwangerschaft, Menopause – auftritt. Ebenso liegt die Vermutung nahe, dass die Erkrankung familiär veranlagt ist. Man konnte in verschiedenen Familien ein Vererbungsmuster erkennen.

Gut zu wissen!
Bei Männern ist ein Lipödem nicht ausgeschlossen, allerdings ist es dort sehr selten und wurde bisher nur bei hormonellen Veränderungen beobachtet. Derlei Veränderungen können bspw. eine Hormontherapie oder aber auch Hormonstörungen wie der sogenannte Hypogonadismus sein, bei dem sich die Geschlechtsmerkmale des Mannes durch eine Unterfunktion der Keimdrüsen nicht normal entwickeln.

Was genau verändert sich im Körper?

Was eingangs als Fettgewebsvermehrung beschrieben wurde, ist grundsätzlich sowohl auf eine Vergrößerung (sog. ‚Hypertrophie‘) der Fettzellen als auch eine Vermehrung (sog. ‚Hyperplasie‘) ebendieser zurückzuführen. Außerdem verändert sich beim Lipödem auch das Bindegewebe und die Durchlässigkeit der Kapillaren, der haarfeinen Gefäße, ist gestört, sodass mehr Flüssigkeit aus dem Kapillargefäßsystem hinaus in den Raum zwischen den Zellen, Organen und Gewebe (sog. ‚Interstitium‘) gelangt. Die Kapillaren werden außerdem brüchiger. Durch dieses Mehr an Flüssigkeit wird unser Lymphgefäßsystem dazu veranlasst, mehr Lymphe zu transportieren. Bei der Lymphe handelt es sich um eine Körperflüssigkeit, die u. a. Elektrolyte, Proteine und weiße Blutkörperchen transportiert. Man vermutet, dass dieser gesteigerte Transport für die Gefäße belastend wirkt, wodurch sich die Gefäßwände degenerativ verändern. Dadurch können letzten Endes weniger Lymphe befördert werden. Ist der Körper dann irgendwann nicht mehr dazu imstande, die Flüssigkeit aus den betroffenen Bereichen abzutransportieren, bilden sich Ödeme, also Flüssigkeitsansammlungen. Dies bedingt dann über Jahre hinweg eine Zunahme des Fetts unter der Haut.

Man hat weiterhin feststellen können, dass sich beim Lipödem in aufrechter Körperhaltung der sogenannte veno-arterielle Reflex verändert. Ist dieser gestört, kann es zu sogenannten orthostatischen Ödemen kommen.

Weitere Veränderungen des Gewebes konnten beobachtet werden, sind aber nicht kennzeichnend für das Lipödem. Derlei Veränderungen stützen aber die Vermutung, dass sich im Gewebe des Lipödems vermehrt Fettzellen bilden.

Einteilung des Lipödems – Stadien und Lokalisation

Das Lipödem kann auf zwei Arten eingeteilt werden, nämlich nach Morphologie oder nach Lokalisation.
Nehmen wir eine Einteilung nach Morphologie vor, so beschreiben wir das Erscheinungsbild der Erkrankung im Verlauf. Für das Lipödem lassen sich hier drei Stufen ausmachen:

StadiumVeränderungen
1Die Hautoberfläche ist glatt, die Unterhaut ist gleichmäßig verdickt.
2Die Hautoberfläche ist uneben und wellenförmig. Im Bereich der Unterhaut ergeben sich knotige Strukturen.
3Der Umfang hat stark zugenommen, Gewebe hängt zum Teil über.
Möchten wir hingegen eine Einteilung nach Lokalisation vornehmen, so beschreiben wir den Ort der Veränderungen. Beim Lipödem unterscheidet man dahingehend

  • den Oberschenkel-, den Ganzbein- und den Unterschenkeltyp für die Beine sowie
  • den Oberarm-, den Ganzarm- und den Unterarmtyp für die Arme.

Häufig treten die Typen auch gemischt auf und nur sehr selten sind alleine die Arme betroffen.

Die Symptome: Welche Beschwerden verursacht ein Lipödem?

Charakteristisch für das Lipödem sind die symmetrisch auftretenden Veränderungen an den Beinen, möglicherweise auch an den Armen (auch kombiniert möglich). Dies führt zu überproportional massigen Beinen im Vergleich zum Rest des Körpers. Diese vermehrte Ansammlung von Fett kann sowohl gleichmäßig Ober- und Unterschenkel sowie Ober- und Unterarm betreffen.

Bei Fortschreiten der Erkrankung kommt es dann zu Wulstbildungen, die auch als Wammen bezeichnet werden und sich überwiegend im Bereich der Oberschenkel und der Knieinnenseite finden. Selten bilden sie sich auch im Bereich des Sprunggelenks. Scheuereffekte führen zu verletztem Gewebe und Hautirritationen. Des Weiteren kommt es in den Hautfalten zum sogenannten Okklusionseffekt. Dieser ergibt sich hier durch das Zuviel an Fett, aufgrund dessen es der Haut nicht mehr möglich ist, Flüssigkeit austreten zu lassen. In der Folge staut sich Flüssigkeit im Gewebe, das dann aufweicht und folglich anfälliger für Entzündungen ist. Durch die Wülste (vor allem an der Innenseite des Oberschenkels) ergeben sich auch Gangstörungen, die zu einer Achsenfehlstellung sowie anderen Komplikationen wie bspw. Kniegelenksarthrose führen können.

Betroffene sind weiterhin in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, weil sie häufiger unter Spannungsgefühlen leiden, bei denen Berührungen oder Druck schon Schmerzen bereiten. Diese Beschwerden verstärken sich bei warmem Wetter und nach längerem Stehen oder Sitzen abends. Die als größtenteils dumpf, drückend und schwer beschriebenen Schmerzen können sich auch spontan ereignen.

Dadurch, dass die Haut häufig schlecht durchblutet ist, ist sie zunehmend kühl. Außerdem bilden sich schon bei kleinsten Stößen blaue Flecken.

Wer ist am ehesten betroffen?

Eingangs hatten wir bereits erwähnt, dass fast nur Frauen von einem Lipödem betroffen sind und man Lipödeme bei Männern nur sehr selten – in Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen oder Leberzirrhose – feststellen konnte.

Bisher ist die Datenlage noch nicht ausreichend, um feste Angaben zum tatsächlichen Aufkommen von Lipödemen zu machen. Allerdings kann basierend auf ambulant durchgeführten Studien grob eine Häufigkeit von 7–9,7 Prozent aller Frauen in Deutschland angegeben werden.
Man geht in der Forschung von einer großen Dunkelziffer aus, ist sich aber auch bewusst, dass Frauen schon öfter die Diagnose Lipödem erhalten haben, obwohl sie nicht die entsprechenden Kriterien erfüllten.

Tatsächlich deuten einige Beobachtungen aber auf einen engen Zusammenhang zwischen Übergewicht bzw. Adipositas und dem Aufkommen von Lipödemen hin. In ihrer vierteiligen Reihe gehen die Forscher Tobias Bertsch und Gabriele Erbacher Mythen und Fakten rund um das Thema Lipödem nach. Sie schlossen aus dem eigenen Patienten-Aufkommen, basierend auf 2.344 Patientinnen mit diagnostiziertem Lipödem aus dem Jahr 2015, dass lediglich 3 Prozent der Behandelten normalgewichtig war. 9 Prozent hatten einen Body-Mass-Index (kurz: BMI) zwischen 25 und 30 und galten damit als übergewichtig. Bei ganzen 88 Prozent lag der BMI über 30, womit sie als adipös galten. Ähnliche Ergebnisse konnte eine britische Arbeitsgruppe zu Tage fördern. Die Forscher verdeutlichen somit den Zusammenhang zwischen Adipositas und dem Lipödem und schließen: „Die normalgewichtige Lipödempatientin ist eine Rarität!“ Gleichwohl sind sich die Forscher darüber im Klaren, dass hierzu noch keine ausreichende Datenlage existiert.

Das Lipödem steht also möglicherweise im engen Zusammenhang mit Übergewicht. Aber wann ist man überhaupt übergewichtig? Und welche Folgen kann Übergewicht tatsächlich haben? Dr. Dr. Tobias Weigl klärt in seinem folgenden Videobeitrag auf.

Was tun bei Übergewicht & Fettleibigkeit (Adipositas)? Zusammenhänge verstehen & endlich abnehmen

Sind Sie von einem Lipödem betroffen? Mit welchen Beschwerden haben Sie zu kämpfen? (Mehrfachnennungen möglich) Mit Ihrer Teilnahme an dieser Umfrage helfen Sie anderen Lesern, ihre Symptome besser einschätzen zu können und geben uns wertvolles Feedback für die weitere Gestaltung unseres Informationsangebots.

Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose des Lipödems

Am Anfang der Diagnose steht wie fast immer das Gespräch zwischen Arzt und Patient, das sogenannte Anamnesegespräch. Damit wird der Arzt einige wichtige Informationen erfragen, bspw. das Beschwerdebild, den Zeitpunkt der ersten Anzeichen, ob sie schnell blaue Flecken bekommen oder ob sich die betroffenen Extremitäten schwer oder gespannt anfühlen.
Hat er sich dann grob einen Überblick verschafft, beginnt die hier so wichtige klinische Untersuchung, die vor allem aus einer Sicht- und einer Tastuntersuchung besteht. Außerdem werden einige Parameter erhoben, die im weiteren Verlauf der Untersuchung und Behandlung eine tragende Rolle spielen können. Dazu gehören u. a.:

  • der Body-Mass-Index (kurz: BMI): Hierbei handelt es sich um einen Wert, der sich aus Körpergewicht und Körpergröße ableitet und mit dem sich die Ausprägung von Übergewicht bzw. Adipositas numerisch erfassen lässt.
  • die „Waist-Hip-Ratio“ (kurz: WHR): Dieser Quotient dient der Erfassung der Fettverteilung im Körper. Mit ihm lässt sich das Verhältnis zwischen Hüfte und Taille beschreiben. Im Deutschen heißt er Taille-Hüft-Quotient.
  • die „Waist-Height-Ratio“ (kurz: WHtR): Auch dieser Quotient dient der Erfassung der Fettverteilung, nur dass hier der Bauchumfang in ein Verhältnis zur Körpergröße gebracht wird. Auf Deutsch wird hier das Taille-Größe-Verhältnis ermittelt.

Außerdem werden noch Umfang und Volumen der betroffenen Körperregionen bestimmt und ein Aktivitätsindex veranlasst. Letzterer dient der Erhebung der täglichen körperlichen Aktivität. Die hier angesprochenen Parameter unterstützen die Differenzialdiagnose, also die Abgrenzung des Lipödems gegenüber anderen Erkrankungen mit ähnlichen Beschwerdebildern, und geben später ebenso Informationen über den Behandlungserfolg oder den Verlauf der Erkrankung.

Anschauen und abtasten

In der weiteren klinischen Untersuchung wird der Arzt dann noch einige Tests durchführen. So wird er bspw. den betroffenen Bereich auf Druckschmerzhaftigkeit prüfen, indem er dort Druck ausübt. Dann lässt sich auch sehen, ob sich Dellen bilden oder nicht. Außerdem schaut er nach, ob auch Hände und/oder Füße von den Beschwerden betroffen sind – dies wäre für ein Lipödem untypisch – und beurteilt die Fettverteilung. Letztere ist beim Lipödem wie bereits erwähnt disproportional, die Beine sind weitaus stärker betroffen als bspw. der Rumpf. Des Weiteren wird der Arzt bei Ihnen noch das sogenannte Stemmer-Zeichen überprüfen. Dazu nimmt er die Haut auf dem zweiten Zeh zwischen seinen Daumen und seinen Zeigefinger und testet, ob sich diese abheben lässt. Ist dies nicht möglich, dann liegt möglicherweise auch ein Lymphödem vor.

Mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Computertomografie (kurz: CT) oder Magnetresonanztomografie (kurz: MRT) lassen sich zwar morphologische Veränderungen des Fettgewebes erkennen. Allerdings sind die Ergebnisse dieser Untersuchungen für eine Diagnose nicht hinreichend. Gleiches gilt für Veränderungen des Lymphsystems, die sich zwar haben feststellen lassen, aber nicht als kennzeichnend für das Lipödem gelten. Mit bestimmten Untersuchungen (Fluoreszenz-Mikrolymphographie und Funktionslymphszintigraphie) haben sich zum Teil weitere Informationen gewinnen lassen. Diese sind aber für die Diagnose nicht wegweisend.

„Für die Therapie ist es besonders wichtig, das Lipödem vorab von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen abzugrenzen. “ — Dr. Dr. Tobias Weigl

Lipödem oder doch „nur“ Adipositas?

Da es beim Lipödem zu einigen Beschwerden kommt, die auch bei anderen Erkrankungen vorliegen, muss der Arzt es im Rahmen einer sogenannten Differenzialdiagnose abgrenzen. Zunächst einmal gibt es dafür Kriterien, die für die Diagnose eines Lipödems vorliegen müssen:

  • das Lipödem hat mit der Pubertät, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren angefangen
  • das Fettgewebe vermehrt sich disproportional (stark an den Beinen und/oder Armen, nicht am Rumpf)
  • es bilden sich Kragen im Bereich der Gelenke
  • es herrscht ein Spannungs- bzw. Schweregefühl der betroffenen Extremitäten
  • Füße und Hände sind nicht von der Fettvermehrung betroffen
  • Druck auf die betroffenen Bereiche verursacht Schmerzen; diese können auch spontan auftreten und nehmen im Verlauf des Tages zu
  • es bilden sich Ödeme, die ebenso im Verlauf des Tages zunehmen
  • Betroffene neigen schnell zu blauen Flecken
  • das Stemmer-Zeichen (s. oben) ist negativ

Erkrankungen, die mit ähnlichen Beschwerden wie das Lipödem einhergehen, sind z. B. Adipositas, das Lymphödem oder die Lipohypertrophie. Letztere beschreibt ebenso wie das Lipödem zwar eine Fettvermehrung, geht aber nicht mit Wassereinlagerungen einher. Am einfachsten lässt sich ein Vergleich zwischen den einzelnen Erkrankungen in tabellarischer Form darstellen, ähnlich zu finden in der aktuellen Leitlinie zur Behandlung des Lipödems.

 LipödemLipohypertrophieAdipositasLymphödem
Fettvermehrungjajajamöglich
Disproportion (viel Fett an Armen/Beinen, nicht am Rumpf)jajamöglichja
Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen)janeinmöglichja
Schmerz bei Druckjaneinneinnein
Neigung zu blauen Fleckenjamöglichneinnein

Fakten-Box

Lipödem

  • Erkrankung des Fettgewebes mit Fettvermehrung an den Beinen und/oder Armen
  • fast nur Frauen betroffen
  • deutschlandweit haben unterschiedlichen Quellen zufolge bis zu etwa 10 Prozent der Frauen ein Lipödem
  • Männer nur sehr selten, nur bei hormonellen Veränderungen

Mögliche Symptome

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung eines Lipödems

Wie behandelt man nun aber ein Lipödem, wenn es erfolgreich diagnostiziert wurde? Das Problem ist hier die unbekannte Ursache, weshalb im Grunde nur symptomatisch, also beschwerdeorientiert, behandelt werden kann. Bei der Therapie werden zwei grundlegende Ziele verfolgt:

  • Beseitigung bzw. Besserung der Beschwerden, vor allem hinsichtlich Schmerzen, Ödembildung und Disproportion
  • Vermeiden von Komplikationen in Bezug auf die Haut, die Lymphe und die Gelenke

Für jedes einzelne dieser Ziele stehen dabei unterschiedliche Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung. Doch während man Ödeme bspw. auf viele verschiedene Arten reduzieren kann, lässt sich das krankhaft vermehrte Fettgewebe der Unterhaut nur mit einer Fettabsaugung (sog. ‚Liposuktion‘) entfernen. Wir widmen uns im Folgenden zunächst den konservativen Ansätzen.
Einige Maßnahmen können zum Teil zusammengefasst werden als sogenannte KPE, als kombinierte physikalische Entstauungstherapie. Diese dient der Reduktion von sowohl Ödemen als auch Schmerzen und beinhaltet mehrere physikalische Maßnahmen, u. a.:

  • manuelle Lymphdrainage: Hierbei werden mithilfe bestimmter physiotherapeutischer Techniken Stauungen im Gewebe gelöst und der Lymphabfluss wird aktiviert.
  • Kompressionstherapie: Zunächst kommen hier Kompressionsverbände, später dann -strümpfe zum Einsatz. Durch die Form der Extremitäten bei Lipödem und die Beschaffenheit des Gewebes müssen diese möglicherweise maßangefertigt sein. Die Kompressionstherapie unterstützt die Lymphdrainage.
  • Bewegungstherapie: Auch diese ist entstauender Natur und beinhaltet ggf. gymnastische Übungen.
  • Hautpflege

Die Intensität sowie die Häufigkeit der KPE hängt davon ab, ob die Beschwerden akut sind, wie stark sie ausgeprägt sind und wie lange sie andauern. Dies betrifft vor allem die Schmerzen sowie die Menge bzw. Masse des Ödems/der Ödeme. Möglicherweise werden Sie sogar in ein Krankenhaus gebracht, wenn diese Behandlung ambulant keinen Erfolg erzielt. Natürlich wird der Arzt die Behandlungserfolge dann anhand der Parameter bemessen, die wir unter Diagnose bereits aufgeführt haben, bspw. den Umfang der Extremitäten messen oder ihr Volumen bestimmen.

Gibt es auch Medikamente zur Behandlung des Lipödems? Kann ich mich auf eine bestimmte Weise ernähren?

Generell können Ödeme mit sogenannten Diuretika (z. B. Furosemid) behandelt werden, mit denen sich Flüssigkeit ausschwemmen lässt. Bei einem Lipödem sollte das aber nicht passieren! Denn dadurch geht Flüssigkeit aus dem Raum zwischen Organen und Gewebe (sog. ‚Interstitium‘) verloren, was dann wiederum einen Anstieg von Protein zur Folge hat. Dieser führt dann letztlich dazu, dass sich die Ödeme sogar verstärken – und man mit den Medikamenten rein gar nichts erreicht hat!

Der Punkt Ernährung ist dann schon etwas relevanter. Zwar kann eine Ernährungsumstellung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion nicht das durch das Lipödem verursachte Fettgewebe reduzieren. Allerdings steht das Lipödem häufig mit Übergewicht bzw. Adipositas in Verbindung, sodass sich eine Gewichtsreduktion durchaus lohnen kann und ggf. sogar notwendig ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie mit einer Kombination aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie arbeiten – damit Sie sowohl jetzt als auch auf lange Sicht ein gesundes Gewicht erzielen und halten können. Eine konkrete Empfehlung für die Ernährung mit Lipödem gibt es bisher nicht. Aber Sie sollten Spitzen von Blutzucker oder Insulin vermeiden, um die Bildung weiterer Ödeme zu verhindern und die Bildung von Fettsäure einzudämmen. Ein kleiner Tipp in diesem Zusammenhang: Machen Sie ausreichend Pausen zwischen den Mahlzeiten.

Ein weiterer Punkt der konservativen Therapie ist die körperliche Aktivität. Denn die Gewichtsreduktion sollte zwar angestrebt werden. Allerdings sollten Sie vermeiden, dass Muskeln abgebaut werden und stattdessen dafür sorgen, dass der Körper ans überschüssige Fett geht. Dies erreichen Sie am besten durch Sportarten im Wasser wie Schwimmen, Aqua-Jogging oder Aqua-Aerobic. Die Vorteile: Der Auftrieb verringert die Belastung der Gelenke, das Wasser drückt auf die betroffenen Stellen und bewirkt so eine Lymphdrainage und Sie verbrennen Kalorien.

Da sich bei einigen Betroffenen auch psychische Auffälligkeiten wie ein verringerter Selbstwertgefühl oder eine Depression bemerkbar machen können, kann auch eine psychotherapeutische Begleitung erwägt werden.

Die Fettabsaugung

Wenn sich die Beschwerden trotz konservativer Behandlung weiter verschlimmern und das Fettvolumen weiter zunimmt, muss eine Fettabsaugung (sog. ‚Liposuktion‘) erfolgen, bei der das krankhafte Fettgewebe in der Unterhaut entfernt wird. Diese wird heutzutage eher in Lokalanästhesie und nicht mehr wie früher in Vollnarkose durchgeführt. Mit diesem Eingriff lassen sich zum Teil sehr gute Ergebnisse erzielen, sodass die konservative Behandlung nach der Operation reduziert werden oder teilweise sogar ausbleiben kann. Viele der Beschwerden wie Spontan- oder Druckschmerz, die Ödembildung sowie die Neigung zu blauen Flecken nehmen erheblich ab. Letztlich verbessert sich durch das stark verbesserte Beschwerdebild natürlich auch die Lebensqualität der Betroffenen, die dann wieder beweglicher sind, weniger Zeit für die restliche Behandlung aufbringen müssen und sich reduzierter Beschwerden erfreuen können.

Aktuelles aus der Forschung – Gegen Übergewicht mit „Gamification“ auf der Arbeit

Im Artikel haben wir bisher mehrfach den Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Lipödem betont. Aber wie geht man Übergewicht am besten an und wie kann man Ansätze vielleicht sogar in den Alltag integrieren, auch den beruflichen? Dieser Frage sind auch Forscher um Metish Patel von der Perelman School of Medicine nachgegangen und haben in einer Studie herausgefunden, dass die spielerische Integration eines Mehr an Schritten auf der Arbeit möglicherweise Erfolg verspricht. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht.

Dass sich viele Erwachsene zu wenig bewegen, ist mittlerweile klar. Deutschlandweit gelten ganze zwei Drittel der Männer und etwas mehr als die Hälfte der Frauen als übergewichtig. Derlei Zahlen geben natürlich Anlass zum Nachdenken. Patel und seine Kollegen haben im Zusammenhang mit Übergewicht in den USA, wo 33,7 Prozent der Bevölkerung gar als stark übergewichtig, also adipös, gelten, eine Untersuchung in einem großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen durchgeführt. Dafür gaben sie allen 602 Teilnehmern sogenannte „Wearables“, die deren Schritte gezählt und an eine Internet-Plattform weitergeleitet haben. Dann losten die Forscher die Teilnehmer drei „Gamification“-Gruppen zu. Dort sollten Sie aus spielerische Weise zu mehr Schritten motiviert werden. Eine weitere Gruppe erhielt keine Anweisungen und diente als Kontrollgruppe.

Vertraglich an mehr Schritte gebunden

Die Teilnehmer der drei Gruppen sollten einen Vertrag unterzeichnen, der sie für die nächsten 6 Monate auf eine tägliche Schrittzahl festlegte. Diesen Kniff nennt man in der Verhaltensökonomik „precommitment“ (deutsch etwa: Vorverpflichtung) und er fördert erwiesenermaßen die Mitarbeit. Im Verlauf der Studie erhielt jeder Teilnehmer dann ein Punktekonto mit 70 Punkten pro Woche. Hat der Teilnehmer seine täglichen Schritte nicht leisten können, wurden ihm 10 Punkte abgezogen, also die gesamten Tagespunkte. Auch dieser Kniff mit dem Namen „loss aversion“ (deutsch: Verlustaversion) dient nachweislich der Motivation. Am Ende jeder Woche wurde gemessen an den Punkten dann noch geschaut, ob die Teilnehmer auf einer Skala – mit den Stufen Blau, Bronze, Silber, Gold oder Platin – aufsteigen konnten. Dies geschah bei 40 oder mehr verbliebenen Punkten.

Gleichzeitig wurden den Gruppen noch verschiedene soziale Anreize zuteil. So erhielt in der Gruppe „Support“ (deutsch: Unterstützung) bspw. jeder Teilnehmer einen Freund oder ein Familienmitglied als Partner, der einmal wöchentlich die Berichte über Leistung und Rang bekam. In der Gruppe „Collaboration“ (deutsch: Zusammenarbeit) hingegen bildeten drei sich unbekannte Angestellte Dreier-Teams, bei dem jeden Tag der Anführer wechselte. Hat der Anführer sein Ziel erreicht, durften auch die anderen ihre Punkte behalten. Hat er das Ziel verfehlt, gab es für die anderen einen Punktabzug, auch bei ausreichend geleisteten Schritten. Die letzte Gruppe mit dem Namen „Competition“ (deutsch: Wettbewerb) trat in Dreier-Teams aus sich unbekannten Teilnehmern gegen die restlichen Teams an und bekam am Ende der Woche eine Einstufung hinsichtlich ihrer Position in Bezug auf die anderen Teams.

Ergebnisse

Die Studie hat gezeigt, dass die Teilnehmer, die nur die „Wearables“ bekommen hatten, kaum teilnahmen. Allerdings haben die anderen angewiesenen Gruppen große Schrittzahlsteigerungen erzielt. In den ersten 3 Monaten der Studie war dieser Effekt am stärksten. Die „Competition“-Gruppe legte im Schnitt 920 mehr Schritte pro Tag als die Kontrollgruppe zurück, die „Support“-Gruppe kam auf 689 und die „Collaboration“-Gruppe auf 637. In einer Nachuntersuchung kamen die ehemaligen Teilnehmer der „Competition“-Gruppe noch auf 569 Schritte mehr und die „Support“-Gruppe auf ein Plus von 428.

Dieser „Gamification“-Versuch zur Bekämpfung von Übergewicht hat also wohl Früchte getragen, aber nur in Verbindung mit den sozialen Anreizen. Außerdem zweifelt man an der Übertragbarkeit, da andere Kulturen möglicherweise einen geringeren Wettbewerbsgeist aufweisen. Außerdem lässt sich durch die Studie nicht zeigen, inwiefern die Anreize auch nachhaltig zu einer erhöhten Schrittzahl und so einer Bekämpfung von Übergewicht motivieren.

Quelle: Mitesh Patel u. a. (2019): Effectiveness of Behaviorally Designed Gamification Interventions With Social Incentives for Increasing Physical Activity Among Overweight and Obese Adults Across the United States – The STEP UP Randomized Clinical Trial. In: JAMA Internal Medicine September 9, 2019.

Häufige Patientenfragen

Ist ein Lipödem heilbar?

Dr. Dr. T. Weigl
Leider nein. Das Lipödem ist eine progrediente, d. h. fortschreitende, nicht heilbare Erkrankung. Daher besteht die – lebenslange – Therapie auch darin, die Beschwerden in den Griff zu bekommen und weitere Komplikationen zu vermeiden. Mitunter kann eine Fettabsaugung aber für dauerhafte sowohl psychische als körperliche Besserung sorgen, auch wenn schon von Rückfällen berichtet wurde.

Was ist ein Lymphödem?

Dr. Dr. T. Weigl
Ein Lymphödem beschreibt eine Flüssigkeitseinlagerung infolge einer Abflussbehinderung der Lymphgefäße. Das kann z. B. nach Operationen, Entzündungen oder auch durch angeborene Fehlbildungen verursacht sein. Ein Lymphödem ähnelt in der Erscheinung einem Lipödem, da von den Schwellungen auch vorwiegend Arme und Beine oder der Genitalbereich betroffen sind. Da die Behandlung der beiden Ödeme sich aber nur in bestimmten Ansätzen, nicht aber in Gänze gleicht, ist es daher umso wichtiger, dass Ihr Arzt den Unterschied erkennt. Lesen Sie gerne mehr zum Thema in unserem Artikel „Das Lymphödem – Dicke Beine & Arme“.

Was für Komplikationen kann es bei einem Lipödem geben?

Dr. Dr. T. Weigl
Besteht ein Lipödem länger und wird nicht richtig behandelt, kann dies schwere Folgen haben. Es kann zum einen dazu kommen, dass sich zusätzlich zum Lipödem noch ein Lymphödem bildet, indem Lymphbahnen geschädigt oder zusammengedrückt werden. Außerdem kann es zu Entzündungen der Haut, einer Aufschwemmung des Gewebes und Gelenkfehlstellungen kommen. Diese könnten letztlich sogar eine Arthrose des Knie- oder Hüftgelenks zur Folge haben.

Hier stand jetzt schon öfter, dass man durch das Übergewicht Arthrose kriegen kann – Was ist das denn überhaupt?

Dr. Dr. T. Weigl
Die Arthrose ist eine nicht-entzündliche Erkrankung des Gelenkknorpels. Sie beschreibt den Zustand des Gelenks nach der Zerstörung seiner Knorpelschicht. In der Folge kommt es zu einem Aufeinanderreiben der Knochen. Sie ist unter den Gelenkkrankheiten die Nummer 1 und ihre Ursache ist unter anderem im Übergewicht zu finden, da dieses die Gelenke natürlich auch besonders belastet. Bei einem Zuviel an Gewicht wird vor allem das Kniegelenk (sog. ‚Gonarthrose‘), aber auch das Hüftgelenk (sog. ‚Coxarthrose‘) in Mitleidenschaft gezogen.

Ich habe mich mit dem Thema Arthrose auch bereits in mehreren Videos auseinandergesetzt. Sie können sich als Einstieg in die Thematik gerne den nachfolgenden Beitrag ansehen, in dem ich die Verschleißerkrankung im Detail betrachte und unter anderem mit der „Arthrose-Lüge“ aufräume.

Die Arthrose-Lüge – Kann man Arthrose heilen? Entstehung Knorpelschaden, Arthrose Therapie verstehen

Wieso operiert man bei einer Fettabsaugung nicht mehr bei Vollnarkose?

Dr. Dr. T. Weigl
Das hat den einfachen Grund, dass die Lokalanästhesie gegenüber der Vollnarkose zu viele Vorteile mit sich bringt. So hat sich in der Vergangenheit schon mithilfe verschiedener bildgebender Verfahren bspw. zeigen lassen, dass bei der Operationstechnik, die bei Lokalanästhesie angewendet wird, keine schwerwiegenden Schäden an Lymphgefäßen auftreten. Der Fachbegriff für die Narkose bei Fettabsaugung lautet übrigens „Tumeszenz-Lokalanästhesie“. Dabei wird eine größere Menge sogenannter Tumeszenzlösung in das zu operierende Gebiet gegeben. Dort lässt man die Lösung dann wirken, und zwar 20–60 Minuten, je nach Operation. Mit diesem Verfahren kann man heute lokale Operationen durchführen, die früher noch eine Vollnarkose erforderten. Wenn Sie mehr über die gängigen Narkoseverfahren erfahren möchten, empfehle ich unseren Artikel „Narkoseverfahren: Die wichtigsten Anästhesieverfahren im Überblick“.

Typisches Patientenbeispiel

Vor Kurzem haben Jutta & Sven es erfahren – sie sind schwanger! Und das Wunschkind Björn ist auf dem Weg. Sven geht voll in seiner Rolle als künftiger Vater auf und übernimmt sogar einen großen Teil der Kinderzimmer-Einrichtung – die beiden schreiben klassische Rollenverteilung eher klein. Jutta hat also mehr Zeit, sich um sich selbst zu kümmern und gönnt sich hier und da einfach mal eine Auszeit, z. B. in einem Wellness-Bad. Als sie sich nach ihrem Besuch im Spa abduscht und sich so im Spiegel betrachtet, fallen ihr ihre doch kräftiger scheinenden Oberschenkel auf. Aber hat sie denn schon zugenommen, obwohl sie noch gar nicht so lange schwanger ist? Sie will es zwar nicht so gerne wahrhaben, war aber schon immer ein kleiner Hypochonder und ruft gleich mal bei ihrem Hausarzt an…

Jutta und Dr. Schneider haben über die Jahre hinweg schon ein fast freundschaftliches Verhältnis zueinander entwickelt, weshalb sie auch nicht mehr so nervös ist, wenn sie zum Arzt muss. Das war auch diesmal der Fall – aber jetzt ist sie nach dem Besuch aufgekratzt! Dr. Schneider hat ihr gesagt, dass es sich bei den Schwellungen um ein Lipödem handeln könne, er das aber erst mit Sicherheit sagen könne, wenn Jutta den Verlauf weiter beobachtet. Vielleicht ist es auch „nur“ ein Lymphödem. Auffällig sei nur, dass sich die Veränderungen jetzt so plötzlich und kurz nach dem Beginn ihrer Schwangerschaft ergeben haben. Jutta schüttelt angesichts ihrer ganzen Gedanken einmal kräftig den Kopf und redet sich und dem kleinen Björn gut zu. Noch ist nicht aller Tage Abend! Und zur Not kann sie sich ja immer noch das Fett absaugen lassen. Oder?

Verwandte Themen

Haben Sie Erfahrungen mit dem Lipödem gemacht? Wie sind Sie damit umgegangen? Möchten Sie sich bei uns weiter über diesen Umstand erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich untereinander auszutauschen!

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl, Tobias Möller
Lektorat: Sebastian Mittelberg
Datum: 16.09.2019

Quellen

  • Tobias Bertsch, Gabriele Erbacher (2018): Lipödem – Mythen und Fakten Teil 3. In: Phlebologie 4/2018, S. 188–198.
  • Deutsches Ärzteblatt (2019): „Gamification“ fördert körperliche Bewegung in der Belegschaft. In: aerzteblatt.de.
  • Deutsche Gesellschaft für Phlebologie e. V. (DGP) (2015): S1-Leitlinie Lipödem. In: awmf.org.
  • Christina Hohmann-Jeddi (2019): Lipödem – Schmerzhaftes Fett. In: pharmazeutische-zeitung.de.
  • Mitesh Patel u. a. (2019): Effectiveness of Behaviorally Designed Gamification Interventions With Social Incentives for Increasing Physical Activity Among Overweight and Obese Adults Across the United States – The STEP UP Randomized Clinical Trial. In: JAMA Internal Medicine September 9, 2019.
  • Wolfram Sterry (2019): Lipödem. In: Klinisches Wörterbuch Pschyrembel Online, pschyrembel.de.
[Gesamt:3    Durchschnitt: 5/5]

Noch keine Kommentare.

Was denkst Du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.