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Prostatavergrößerung – eine Volkskrankheit?

Prostatavergrößerung auf einen Blick

Was ist eine Prostatavergrößerung?

  • in der Regel gutartige Volumenzunahme der Prostata
  • Alterserkrankung des Mannes

Wer bekommt eine Prostatavergrößerung?

  • Männer im fortgeschrittenen Alter
  • 50 % aller Männer mit 50

Symptome (Auszug)

  • häufiger Harndrang, insbesondere nachts
  • unterbrochener, abgeschwächter Harnstrahl
  • Harnverhalt

Behandlung (Auszug)

  • Naturheilmittel
  • medikamentöses Entspannen der Prostata
  • medikamentöses Verhindern des Fortschreitens der Erkrankung
  • operative Verkleinerung oder Entfernung der Prostata

Tipps

  • regelmäßige Check-ups beim Hausarzt ab einem Alter von 35 Jahren
  • bei Problemen beim Wasserlassen unbedingt den Arzt aufsuchen
Bei einer Prostatavergrößerung handelt es sich um eine meist gutartige Volumenzunahme der Prostata. Durch ein Missverhältnis von Zellneubildungen zu Zellabbau wächst die Prostata und bedrängt das umliegende Gewebe. Die im Normalzustand etwa kastaniengroße Prostata sitzt beim Mann kurz unterhalb der Blase und ist wichtig für die Sexualität. Das im Deutschen Vorsteherdrüse genannte Organ wächst im Alter zunehmend an. Ausgehend von einem Volumen von 15–20 ml können dann bis zu 60–80 ml erreicht werden. Die Prostatavergrößerung ist häufig: Die Hälfte aller Männer oberhalb des 50. Lebensjahres leiden an einer gutartigen Prostatavergrößerung, ab dem 80. Lebensjahr sind es sogar 90 %. Da die Prostata einen Teil der Harnröhre umschließt, äußern sich die meisten Probleme beim Toilettengang. Eine unbehandelte Prostatavergrößerung ist fortschreitend und führt zu einer Verschlechterung der Symptome.

Haben Sie Erfahrungen mit einer vergrößerten Prostata? Möchten Sie sich bei uns weiter über Prostatavergrößerungen erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich untereinander auszutauschen!

Was ist eine Prostatavergrößerung?

Die Prostata sitzt unterhalb der männlichen Harnblase. Sie umschließt einen Teil der Harnröhre und gibt beim Sex für die Ejakulation und Spermien wichtige Flüssigkeiten in diese ab. Die Prostata ist im Normalfall etwa kastaniengroß und hat ein Volumen von 15–20ml.

Bei der gutartigen Prostatavergrößerung handelt es sich um eine rein klinische Diagnose auf Zellebene. Symptomatisch werden Patienten jedoch aufgrund einer ausgeprägten Symptomatik im Bereich der abführenden Harnwege. Selten wird die Vergrößerung an sich als Symptom wahrgenommen.

Das Vorgehen bei einer Prostatavergrößerung

Da der Harnabfluss beim Toilettengang auch durch andere Krankheitsbilder gestört sein kann, ist es wichtig, im Rahmen der Diagnostik folgende Fragen durch den Arzt zu klären:

  • Hängen die vorliegenden Beschwerden mit einer Prostatavergrößerung zusammen?
  • Wie groß ist das Beschwerdeausmaß und besteht dringlich Handlungsbedarf?
  • Welches Therapieverfahren ist am besten geeignet?

Aufgrund der Vielzahl an Therapieoptionen sind insbesondere die letzten beiden Fragen von entscheidender Bedeutung.

Die Auslöser der Volumenzunahmen

Die Volumenzunahme der Prostata wird durch viele Faktoren bedingt. Auslösend sind zum Beispiel genetische Faktoren, eine gestörte Balance zwischen den Sexualhormonen Testosteron und Östrogen und zentral das Alter des Patienten. Mit zunehmender Anzahl an Lebensjahren nimmt auch die Erkrankungswahrscheinlichkeit zu. Ab dem 30. Lebensjahr steigt die Zahl der Erkrankten pro 10 Lebensjahre um 10–15 %. Mit 50 Lebensjahren ist bereits jeder Zweite erkrankt und mit 80 Lebensjahren ist nur noch jeder 10. Mann frei von einer Volumenzunahme.

Die Stadien der Prostatavergrößerung

Eingeteilt wird die gutartige Prostatavergrößerung in drei Erkrankungsstadien. Die Stadieneinteilung erfolgt je nach Ausprägung der Beschwerden.

  • 1. Stadium: Harnstrahlabschwächung, nächtlicher Harndrang, kein Restharn
  • 2. Stadium: Harnwegsinfekte, unwillkürlicher Harndrang mit Harnverlusten, mehr als 100 ml Restharn in der Blase
  • 3. Stadium: Überlaufblase, Harnstau, Möglichkeit der Beeinträchtigung der Nierenfunktion

Das Krankheitspotential von Prostataerkrankungen

Abzugrenzen ist die gutartige Prostatavergrößerung vom Prostatakarzinom. Bei dieser Krebsform handelt es sich um die häufigste bösartige Wucherung des Mannes. Wichtig ist es daher, im Falle eine Prostatavergrößerung das sogenannte Malignitätspotential abzuschätzen. Dabei geht es darum, zu bewerten, wie wahrscheinlich es ist, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Dies gelingt dem Urologen anhand der Form und des Ortes der Vergrößerung sowie mit Hilfe von Biopsien, die im Falle unklarer Befunde entnommen werden.

Welche Komplikationen kann es bei unbehandelten Prostatavergrößerungen geben?

Aber auch eine gutartige Prostatavergrößerung kann unbehandelt gravierende Folgen haben. Da die Prostata einen Teil der Harnröhre umschließt, kann es im Falle einer Vergrößerung zu einem Harnverhalt kommen. Dies bedeutet, dass der Harn auf natürlichem Wege nicht mehr abgelassen werden kann, er staut sich in der Harnblase. Dauert dieser Prozess an, kann sich der Harn über die Harnleiter bis in die Nieren zurückstauen. Der Urologe spricht in diesem Fall von einem vesikouretralen Reflux. Folgen dieses Rückstaus können Beeinträchtigungen der Nierenfunktion sein.

Die Funktionen und häufigsten Erkrankungen der Niere können Sie sich hier von Dr. Dr. Tobias Weigl in seiner Video-Visite erläutern lassen.

Unsere Nieren: Aufbau, Aufgaben & Funktionsweise einfach erklärt – filtern, Hormone (Vitamin D) etc.

Die Symptome: Welche Beschwerden verursacht eine gutartige Prostatavergrößerung?

Wichtig ist vorab zu wissen, dass die Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung nicht mit dem Ausmaß der Volumenzunahme zusammenhängen müssen. Die Symptome sind hierbei individuell unterschiedlich.

Häufig äußert sich eine Zunahme an Prostatagewebe durch Harnauslassstörungen, anhand deren Ausmaß man eine grobe Stadieneinteilung vornimmt.

Zu Beginn äußert sich die Erkrankung durch eine Abschwächung des Harnstrahles. Patienten, die zuvor keine Probleme hatten, am Urinal auch aus größerer Entfernung Wasser zu lassen, müssen deutlich näher an das Becken herantreten. Auch kommt es dazu, dass Patienten vermehrt nächtlichen Harndrang verspüren.

Exkurs: Nykturie

Von Nykturie (von altgriechisch νυκτουρία nykturía) spricht man, wenn Patienten nachts mehr als drei Mal die Toilette zum Wasser lassen aufsuchen müssen. Dies kann ein Symptom verschiedener Erkrankungen sein, weshalb der Arzt bei seiner Diagnose mehrere durchaus schwerwiegende Krankheitsbilder miteinbezieht. Neben der gutartigen Vergrößerung der Prostata wird vom Arzt auch auf Stoffwechselprobleme, bspw. Diabetes mellitus, und Erkrankungen des Herzens, wie einer akuten oder chronischen Herzinsuffizienz, hin untersucht.

Genauere Infos zum vermehrten Harndrang finden Sie in dem Artikel „Häufiges Wasserlassen – Polyurie: Ursachen | Symptome | Therapie“.

Schreitet die Erkrankung weiter vor, kommt es zu vermehrten Harnwegsinfekten. Harnwegsinfekte beim Mann sind immer kompliziert und behandlungsbedürftig. Auch kommt es zu einem vermehrten Harndrang und zu spontanem Harnverlust, da der Harn nicht mehr willentlich gehalten werden kann. Des Weiteren steigt die Menge des nach dem Toilettenganges in der Blase verbleibenden Urins. Wird die Menge des nichtausscheidbaren Urins zu groß, kann sich eine Überlaufblase entwickeln. Dies ist gleichbedeutend mit einer Inkontinenz, da es zu spontanem Verlust kleinerer Urinmengen aus der Blase kommt. Das Restharnvolumen kann in diesem Zustand mehrere Liter betragen. Fortschreitend besteht die Gefahr eines kompletten Harnverhalts mit Rückstau des Harns in Richtung der Nieren. Betroffene leiden dann zunehmend unter Einschränkungen der Nierenfunktion.

Gut zu wissen!
Die Symptome sind nicht vom Prostatavolumen abhängig – auch eine kleine Prostata kann Probleme verursachen. Eine in Bezug auf das Volumen große Prostata kann jedoch auch vollkommen symptomlos bleiben. Ausschlaggebend ist hierbei die von der Vergrößerung betroffene Zone der Prostata.

Wer ist am ehesten betroffen?

Betroffen sind Männer ab etwa dem 30. Lebensjahr. Die Krankheitshäufigkeit nimmt ab diesem Alter alle 10 Jahre um etwa 10–15 % zu. Die Erkrankung betrifft somit jeden Mann ab einem gewissen Alter. Im Alter von 80 Jahren ist bereits nur noch jeder zehnte Mann frei von einer Prostatavergrößerung. Eine regelmäßige Kontrolle beim Hausarzt und Urologen sind somit wichtig, um Probleme frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.
„Bei der Prostatavergrößerung handelt es sich um eine Volkskrankheit. Etwa die Hälfte aller Männer leidet mit 50 unter einer meist gutartigen Vergrößerung.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Sind Sie oder ein Bekannter von einer Vergrößerung der Prostata betroffen? Welche Symptome haben Sie bei sich oder Ihrem Bekannten als erstes feststellen können? Durch Ihr Mitwirken können andere Patienten ihre Symptome besser einordnen und uns hilft es dabei, das Angebot besser auf unsere Leser zuzuschneiden.

Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose einer Prostatavergrößerung

Die Diagnose von Prostatavergrößerungen ist vielschichtig. Neben dem Patientengespräch im Rahmen der Anamnese sind auch die körperliche Untersuchung sowie die laborchemische und apparative Diagnostik mit Ultraschall und Uroflowmetrie entscheidend, um auf eine abschließende Diagnose zu kommen. Diese Reihe an Untersuchungen hilft dem Arzt auch, um die gutartige Prostatavergrößerung von bedrohlicheren Raumforderungen wie dem Prostatakarzinom abzugrenzen.

Anamnese

Im Rahmen des Patientengesprächs versucht der Arzt zu erfragen, welche Symptome neu aufgetreten sind, welche den Patienten am meisten belasten und wann diese genau auftreten. Interessant sind hierbei Fragen zum Wasserlassen, insbesondere nach Blutbeimengungen und Harnwegsinfekten in der Vergangenheit. Auch Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz und neurologische Erkrankungen sollten vom Arzt erfragt werden. Operationen und Medikamente können ebenso Einfluss auf den Harntrakt haben und werden daher vom Arzt im Anamnesegespräch angesprochen werden.

IPSS

Der Internationale Prostatasymptomscore (IPSS) dient der Quantifizierung der Symptome sowie des Leidensdrucks und der Lebensqualität des Patienten. Der Fragebogen lässt die Patienten in Gruppen mit leichter (<8), mittlerer (8–19) und schwerer (>19) Symptomatik einordnen. Anhand dieser Einordnung entscheidet der Arzt über das weitere Vorgehen. Ab einem IPSS Wert >7 wird der Patient bei bestehendem Leidensdruck als therapiebedürftig angesehen.

Körperliche Untersuchung

Die körperliche Untersuchung des Patienten umfasst eine grobe neurologische Untersuchung der den Harntrakt versorgenden Nerven sowie eine Tastuntersuchung der Prostata im Rahmen einer sogenannten digital-rektalen Untersuchung. Hierbei führt der Arzt dem Patienten einen Finger mit Gleitgel in den After ein und versucht, an der Vorderseite die Prostata zu ertasten. Bei der Untersuchung können bereits grob die Größe und Form der Prostata bestimmt werden und sie kann außerdem Hinweise auf schmerzhafte entzündliche Prozesse liefern. Abgesehen von einem leichten Druck ist die Untersuchung für die meisten Patienten nicht sehr belastend und gut zu ertragen.

Urindiagnostik

Durch die Untersuchung einer Urinprobe kann ein vorliegender Harnwegsinfekt als Ursache für Probleme beim Wasserlassen ausgeschlossen werden. Hierfür gibt es in jeder Arztpraxis Untersuchungsstäbchen, die anhand von Farbumschlägen die Urinzusammensetzung kenntlich machen.

Labor

Die Bestimmung des Prostataspezifischen Antigens (PSA) zur Diagnostik ist stark diskutiert. Ist es negativ, kann eine Krebserkrankung fast sicher ausgeschlossen werden. Ist es jedoch positiv, müssen – neben der Möglichkeit einer Krebserkrankung – auch andere Optionen bedacht werden. Neben Entzündungen und malignen Erkrankungen können auch Reize von außen, bspw. eine lange Fahrradtour, die Werte ansteigen lassen. Durchgesetzt hat sich die Bestimmung des Wertes als Verlaufskontrolle bei bestätigtem Prostatakarzinomen.

Weiter kann über sogenannte Nierenwerte wie das Kreatinin die Belastung der Niere abgeschätzt werden.

Uroflowmetrie

Die Uroflowmetrie ist die wohl wichtigste Untersuchung, wenn ein Patient von Harnentleerungsprobleme berichtet. Hierbei wird der maximale Harnfluss im Verhältnis zum entleerten Harnvolumen gemessen. Für die Uroflowmetrie uriniert der Patient durch eine trichterförmige Vorrichtung. Eine Sonde misst dabei die pro Zeiteinheit abgegebene Urinmenge. Ein Absinken des maximalen Harnfluss pro Zeiteinheit kann Hinweis für einen Widerstand im ableitenden Harnsystem, wie ihn der Druck durch eine vergrößerte Prostata darstellt, sein. Abschließend lässt sich die Diagnose jedoch nur durch eine Ultraschalldiagnostik bestätigen.

Ultraschall

Zur Ultraschalluntersuchung gehören sowohl die Untersuchung von Blase und Prostata als auch die Untersuchung der Harnleiter und Nieren.

Gemessen werden die in der Blase verbleibende Restharnmenge durch einen Ultraschall direkt nach dem Toilettengang sowie das Prostatavolumen. Beide Messungen dienen der Abschätzung des Progressionsrisikos.

Die Ultraschalluntersuchung der oberen Harnwege und der Nieren dienen dem Ausschluss eines Harnverhalts und eines Rückstaus in die Nieren.

Ergänzende Diagnostik

Die Standarddiagnoseverfahren können bei Bedarf durch weitere Verfahren ergänzt werden. Durch zusätzliche Diagnostik können weitere Krankheitsbilder und Auslöser für die Beschwerden abgegrenzt werden.

Hilfreich können hier sogenannte Miktionsprotokollen sein. In diesen hält man fest, wie viel Flüssigkeit eingeführt (getrunken) und wie viel ausgeführt, also uriniert wird. Weiter können durch Druck-Fluss-Studien Patienten gefunden werden, die bereits eine Verengung der Harnröhre aufweisen, diese jedoch noch nicht zu einer gravierenden Abschwächung des Harnstrahls geführt hat. Auch mit Hilfe einer im Ultraschall gemessenen Dicke der Blasenmuskulatur kann die Ausprägung einer Verengung der Harnröhre abgeschätzt werden.

Zusätzlich kann die Blase als solches noch untersucht werden. Durch ein Urethrozystogramm oder endoskopische Verfahren kann das Blaseninnere direkt betrachtet werden. Diese Verfahren kommen aber nur bei speziellen Fragestellungen, z. B. dem Ausschluss eines Blasentumors, zum Einsatz.

Zusammenfassung

Wichtig bei der Diagnostik ist es, durch verschiedene Verfahren den Auslöser der unspezifischen Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung möglichst stark einzugrenzen. Da Symptome wie vermehrter Harndrang, ein abgeschwächter Harnstrahl und Harnverhalt auch durch andere urologische Probleme oder Erkrankungen anderer Organe ausgelöst werden können, strebt der Arzt eine umfangreiche Abklärung an.

Fakten-Box

Prostatavergrößerung

  • kaum ein Mann ist davor gefeit
  • Volkskrankheit
  • mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungswahrscheinlichkeit

Mögliche Symptome

  • vermehrter Harndrang
  • häufiges Wasserlassen in der Nacht
  • abgeschwächter Harnstrahl
  • Inkontinenz

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung einer Prostatavergrößerung

Ebenso vielschichtig wie die Diagnoseverfahren sind die Möglichkeiten der Behandlung. Der Behandlungsbedarf richtet sich hier stark nach der Beeinträchtigung und der Lebensqualität des Patienten. Erfasst werden diese Parameter in einem speziellen Fragebogen (IPSS).

Die Behandlungsoptionen reichen von einem abwartenden Beobachten (von engl. „watch and wait“) bis hin zu operativen Verfahren. Bei sogenannten konservativen Verfahren können jedoch, im Gegensatz zu operativen Verfahren, immer nur die Beschwerden behandelt werden. Damit kann man nicht die Auslöser beseitigen.

Konservative Therapiemethoden

Watch and Wait

Ein Beobachten der Situation und ein Abwarten ohne weitere Maßnahmen kann von Erfolg sein. Es hat sich gezeigt, dass es bei etwa 40 % der Patienten zu einer Verbesserung der Symptome kommt. Da die Prostatavergrößerung jedoch in aller Regel fortschreitend ist, braucht jeder zehnte bis fünfte Mann im Verlauf doch eine Operation. Hier ist klar definiert, bis zu welchem Punkt man abwarten kann: Wird ein bestimmtes Prostatavolumen, bzw. ein bestimmter PSA-Wert, überschritten, ist eine Operation erforderlich. Auch eine Symptomverschlechterung sollte zum Beginn einer Therapie führen.

Verhaltenstherapie

Sie können eine Symptomlinderung bereits durch einfache Maßnahmen und Verhaltensregeln im Alltag erreichen. So kann es helfen, wenn Sie abends weniger trinken, um den nächtlichen Harndrang reduzieren. Außerdem hilfreich ist es, auf entwässernde Medikation und entwässernde Lebensmittel, bspw. Koffein und Alkohol, zu verzichten. Ein Absetzen oder Reduzieren von Medikamenten sollte jedoch keinesfalls eigenständig erfolgen und mit dem behandelnden Arzt vorab besprochen werden.

Phytotherapie

Der Einsatz pflanzlicher Arzneimittel lohnt sich. Erfolgversprechend sind hier Präparate aus Sägepalmen, Brennnesselsamen, Kürbissamen und Roggenpollenextrakt. Diese sind sowohl als Einzelwirkstoffe als auch als Kombinationspräparate erhältlich. Durch Enzymhemmungen kann so ein reduziertes Prostatavolumen erreicht werden. Auch wird eine Förderung des Zellabbaus diskutiert. Die pflanzlichen Mittel eignen sich gut für eine kurzzeitige Therapie, für einen langfristigen Erfolg gibt es keine wissenschaftlichen Belege.

Gut zu wissen!
Naturheilverfahren wie die Phytotherapie werden im deutschen Sprachgebrauch häufig synonym mit Homöopathie gebraucht. Im Gegensatz zu dieser haben viele pflanzliche Mittel jedoch eine wissenschaftlich nachweisbare Wirkung über den Placeboeffekt hinaus.

Medikamentöse Therapie

Für die medikamentöse Therapie stehen verschiedene Angriffspunkte zur Verfügung. Es kann versucht werden, das Prostatavolumen zu reduzieren, oder die Muskulatur in der Prostata zu entspannen. Weiterhin können Symptome gebessert werden, indem die Blasenmuskulatur entspannt wird.

Die folgende Sammlung an Medikamenten ist nicht vollständig. Es gibt weitere Optionen, über die Ihr Arzt Sie informieren kann. Welche Behandlungsstrategie für den einzelnen Patienten die richtige ist, muss im Einzelfall geklärt werden. Auch Kombinationen der einzelnen Wirkstoffe sind denkbar und können zu einem größeren Therapie-Erfolg führen.

WirkstoffnamenAngriffsort/WirkstoffgruppeWirkung
Tamsulosin, Alfuzosin, Doxazosin, Terazosin, Silodosinα1-AdrenorezeptorantagonistMittel der Wahl; Selektive Wirkung auf α1-Adrenorezeptoren in der Prostata; die Hemmung sorgt für eine Entspannung der Muskulatur von Harnröhre, Blasenhals und Prostatakapsel; Symptome werden in der Folge gelindert
Finasterid, Dutasterid5α-ReduktasehemmerHemmung der Synthese des wirksameren Dihydrotestosteron aus Testosteron; Reduktion des Prostatavolumens
Atropin, Tolterodine, Oxybutynin, Darifenacin, Solitenacin, Fesoterodine, TrospiumAnticholinergikaBlasenmuskulatur zieht sich weniger unwillkürlich zusammen, nervlich bedingte Probleme beim Wasserlassen nehmen ab
TadalafilPDE-5-HemmerEntspannung der Muskulatur der Harnröhre

Nebenwirkungen

Bei Medikamenten gilt in der Regel: Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Jedes Medikament, sei es nun zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung oder für jede andere Erkrankung, birgt auch die Gefahr unerwünschter Wirkungen. Die Ausprägung ist individuell unterschiedlich. Fallen die Nebenwirkungen zu stark aus, kann es sein, dass die Therapie beendet oder gewechselt werden muss. Wichtig ist, dass jede Nebenwirkung mit dem behandelnden Arzt besprochen wird. Sollte Ihnen also etwas komisch vorkommen, Sie sich nach der Medikamenteneinnahme nicht wohl fühlen oder allergische Reaktionen feststellen, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Typische Nebenwirkungen können sein: Schwindel, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erektionsprobleme, Herz-Kreislauf-Probleme, Muskelschmerzen.

Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig, soll aber zu Achtsamkeit bei der Medikamenteneinnahme anregen.

Operative Verfahren

Bei den operativen Behandlungsoptionen im Rahmen einer symptomatisch vergrößerten Prostata kann man zwischen minimalinvasiven und offenen Verfahren unterscheiden. Je nach Ausprägung und je nach Therapieziel wird zwischen den einzelnen Verfahren gewählt. Der Einsatz offener Operationen der Prostata ist jedoch nur noch bei sehr großem Prostatavolumen angezeigt.

Ob eine Operation durchgeführt wird, hängt letztlich mit dem Ausmaß der Einschränkung der Lebensqualität des Patienten zusammen.

Transurethrale Radikale Prostataektomie (TURP)

Hierbei handelt es sich um das mit 90 % aller Eingriffe häufigste Verfahren im Falle einer Prostatavergrößerung. Der Patient wird entweder in Vollnarkose oder mit Hilfe einer Spinalanästhesie behandelt. Endoskopisch wird über die Harnröhre die Prostata von innen abgetragen. Die Prostatakapsel, der Schließmuskel und der Samenhügel bleiben dabei erhalten. Vorstellen kann man sich das Vorgehen, wenn man an eine Orange denkt, die von Innen ausgehöhlt wird, bis am Ende nur noch die Schale übrigbleibt.

Das erhaltene Gewebe erholt sich in kurzer Zeit wieder. Durch den Erhalt des Schließmuskels ist die Chance, eine Inkontinenz zu vermeiden, sehr groß.

Transurethrale Inzision der Prostata (TUIP)

Das Vorgehen ähnelt in diesem Fall stark dem Vorgehen bei der TURP. Jedoch wird in diesem Falle nicht die gesamte Prostata ausgeschält, sondern lediglich ein Schnitt entlang der Prostata und des Blasenhalses vollzogen. Der in der Prostata liegende Anteil der Harnröhre wird so freigelegt.

Empfohlen wird dieses Vorgehen besonders jüngeren Patienten, deren Prostata noch ein geringeres Volumen aufweist. Die Komplikationsrate im Vergleich zur TURP ist geringer, die Wahrscheinlichkeit für die Notwendigkeit erneuter Eingriffe höher.

Laserverfahren

Laserverfahren sind Alternativen zur TURP. Bei diesen Verfahren wird ebenfalls endoskopisch eine Lasersonde durch die Harnröhre zur Prostata vorgeschoben. Je nach Verfahren wird das Gewebe direkt herausgeschnitten, koaguliert oder vaporisiert.

Die Vorteile von Laserverfahren bestehen darin, dass das Gewebe weniger verletzt und der Blutverlust gering gehalten wird. Außerdem können diese Verfahren auch bei Patienten zum Einsatz kommen, die Gerinnungshemmer (ugs. „Blutverdünner“) anwenden.

Mikrowellenthermotherapie (TUMT, TRMT)

Im Falle der Mikrowellenthermotherapie wird das Prostatagewebe mit Mikrowellen auf 70° C erhitzt. Gleichzeitig wird die Harnröhre gekühlt, damit das Gewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Auf diese Weise wird das Prostatagewebe zerstört und die Prostata verkleinert sich wieder. Für dieses Verfahren kann auf zweierlei Arten vorgegangen werden, durch die Harnröhre oder durch das Rektum.

Transurethrale Nadelablation der Prostata (TUNA)

Bei dieser Methode werden Feinnadeln in die Prostata eingebracht. Durch Radiofrequenzwellen wird das Prostatagewebe zerstört und es kommt zu einer Verkleinerung des Gewebes. Der Vorteil ist, dass dieses Verfahren auch in Lokalanästhesie durchführbar ist – es ist also eine Option für Patienten, für die eine tiefere Narkose eine Gefahr darstellt.

Aktuelle Forschung – Mehr Diabetes-Erkrankungen nach Finasterid und Dutasterid

Weiter oben haben wir in einer Tabelle bereits die Medikamente Dutasterid und Finasterid erwähnt. Dabei handelt es sich um Wirkstoffe, die zur Langzeitbehandlung der gutartigen Prostatavergrößerung zum Einsatz kommen. Forscher aus Großbritannien und Taiwan haben Anfang 2019 herausgefunden, dass diese Medikamente aber zu mehr Neuerkrankungen an Typ-2-Diabetes führen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im British Medical Journal.

Die Medikamente standen nach vorherigen Untersuchungen bereits im Verdacht, die Sensitivität für Insulin zu beeinflussen. Bei Typ-2-Diabetes reagiert unser Körper nicht mehr so gut auf das produzierte Insulin, wodurch unser Blutzucker steigt.

Die Forscher wollten jetzt das Risiko für die Entwicklung dieser Diabetes bewerten, wenn Patienten Dutasterid oder Finasterid einnehmen. Sie nutzten dafür Datenbanken, die sehr weit auseinanderlagen. Durch den „UK Clinical Practice Research Datalink“ (Großbritanninen) hatten die Forscher Zugriff auf die Daten von rund 70.000 Männern mit gutartiger Prostatavergrößerung, die zur Behandlung Dutasterid, Finasterid oder Tamsulosin bekamen. Dem wurde die „Taiwanese National Health Insurance Research Database“ (Taiwan) gegenübergestellt.

Trotz der Distanz ähnliche Ergebnisse

Tatsächlich ähnelten sich die Ergebnisse unabhängig von der geographischen Distanz oder Ethnie. Sowohl in Großbritannien als auch in Taiwan kam es bei Männern, die Finasterid oder Dutasterid nahmen, zu mehr Typ-2-Diabetes-Erkrankungen als bei Männern, die Tamsulosin zur Behandlung ihrer Prostatavergrößerung nahmen.

Letztlich schätzen die Forscher das Risiko für eine Neuerkrankung aber als gering ein. Wenn 500 Männer über 20 Jahre hinweg mit einem der beiden Wirkstoffe behandelt werden, kommt es Schätzungen zufolge zu etwa 16 zusätzlichen Neuerkrankungen an Typ-2-Diabetes.

Quelle: Ruth Andrew u. a. (2019): Incidence of type 2 diabetes mellitus in men receiving steroid 5α-reductase inhibitors: population based cohort study. In: British Medical Journal, 10. April 2019.

Häufige Patientenfragen

Ich hatte einen Harnverhalt und wurde mit einem Dauerkatheter behandelt. Brauche ich in Zukunft zwingend eine Operation?

Dr. Dr. T. Weigl
Haben Sie einen akuten Harnverhalt, wird die Blase mittels eines Dauerkatheters entleert. Dieser bleibt meist über wenige Tage liegen. Anschließend unternimmt der Urologe einen sogenannten Auslassversuch. Das heißt, dass er den Katheter entfernt und testet, ob ein Wasserlassen wieder möglich ist. Sollte dies der Fall sein, werden Sie regelmäßig nachkontrolliert, aber nicht zwingend operiert. Kommt es erneut zu einem Harnverhalt, so besteht aber Grund zur Operation. Wenn anfangs nach Entfernen des Katheters kein Harnverhalt vorliegt, ist jedoch auch daran zu denken, dass es sich bei der gutartigen Prostatavergrößerung um eine fortschreitende Erkrankung handelt und es daher trotz adäquater medikamentöser Therapie zu erneuten Harnverhalten und somit zu einer Operation kommen kann.

Wann sollte ich mich operieren lassen?

Dr. Dr. T. Weigl
Eine Operation ist immer dann sinnvoll, wenn es zu Symptomen kommt, die das tägliche Leben stark einschränken. Ab wann der Punkt erreicht ist, an dem man intervenieren sollte, besprechen Sie am besten mit ihrem Arzt. Er kann anhand standardisierter Fragebögen eine genaue Bewertung der Einschränkungen vornehmen und gemeinsam mit Ihnen den richtigen Zeitpunkt festlegen.

Kann ich mit einer Prostatavergrößerung noch Sex haben?

Dr. Dr. T. Weigl
Prinzipiell ist ein Sexualleben noch möglich. Bei einer fortgeschrittenen Prostatavergrößerung kann es jedoch zu Erektionsstörungen und Schmerzen bei Orgasmus und Ejakulation kommen. Nach einer Operation an der Prostata sind Erektion und Orgasmus wieder möglich, solange bei dieser die Nerven geschont werden. Da die Prostata große Teile der Ejakulationsflüssigkeit bildet, kommt es im Falle einer kompletten Entfernung zu trockenen Orgasmen, die Ejakulation bleibt aus.

Bin ich nach einer Prostata-Operation noch in der Lage, das Wasser zu halten?

Dr. Dr. T. Weigl
Bei dieser Frage ist entscheidend, wie radikal bei der OP vorgegangen wird. Bei einer gutartigen Prostatavergrößerung bleibt der Schließmuskel in aller Regel erhalten, Sie bleiben also kontinent. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass bösartiges Gewebe vorliegt, oder der Arzt direkt ein radikaleres Vorgehen wählen, da sonst nicht ausreichend Gewebe entfernt werden kann, kann es zu Inkontinenz kommen. In diesem Falle sind je nach Ausmaß verschiedene Optionen von Vorlagen bis hin zur Dauerkatheteranlage möglich.

Typisches Patientenbeispiel

Michael ist jetzt 60 Jahre alt. Bereits seit längerer Zeit ist ihm aufgefallen, dass er vor allem nachts häufiger zur Toilette muss. Letztens hat ihn auch seine Ehefrau schon gefragt, ob alles in Ordnung sei, als er zum vierten Mal in der Nacht raus musste. Auf der Arbeit meidet er seit neustem die Stehtoiletten und geht lieber in die Kabine; konnte er früher noch aus einem Meter Entfernung über den Zaun pinkeln, musste er in der letzten Zeit immer näher ans Pissoir rücken, damit er seine Schuhe nicht nass macht. Auch dauert ein Toilettengang immer länger und die Urinmengen werden immer geringer.

Auf Druck der Ehefrau begibt Michael sich zu seinem Hausarzt. In einem ausführlichen Anamnesegespräch erläutert er dem Mediziner seine Beschwerden und macht ihn auf die zunehmende Problematik beim Wasserlassen aufmerksam. Auf Nachfrage räumt er auch ein, dass das Liebesleben stark leide. Seitdem die Probleme beim Wasserlassen zugenommen haben, habe Michael auch Probleme, eine Erektion zu bekommen, und wenn es doch zum Orgasmus käme, täte dieser weh.

Vermutung und Überweisung

Alarmiert von den Symptomen beginnt der Hausarzt mit seinen Untersuchungen. Zunächst eine Tastuntersuchung der Prostata. Hierfür bittet der Arzt Michael, seine Hose herunter zu ziehen und sich leicht gebeugt vor ihn zu stellen. Mit einem leichten Druck führt er einen Finger mit Gleitgel in den After ein, macht eine kreisende Bewegung, um das Rektum auszutasten und tastet an der Vorderseite nach Unregelmäßigkeiten und Verhärtungen der Prostata. Nachdem er hierbei nur eine leichte Vergrößerung feststellen konnte, bittet er Michael, sich auf eine Liege zu legen, um einen Ultraschall machen zu können.

Er misst das Volumen der Prostata und, nachdem Michael auf der Toilette war, auch die Restharnmenge in der Harnblase. Der Mediziner erklärt Michael, dass seine Prostata deutlich vergrößert ist: Statt der normalen 15–20ml sei das Volumen auf etwa das Doppelte angestiegen. Auch würde die Harnblase nicht mehr vollständig entleert werden: Ca. 100ml Urin bleiben nach dem Toilettengang in der Blase zurück. Der Hausarzt erklärt, dass dies seine Symptome erkläre, für eine genauere Abklärung überweist er Michael weiter zum Urologen, für die Zwischenzeit verschreibt er ihm Tamsulosin. Er erläutert, dass der Alpha-Blocker die Symptome lindern kann und leicht abschwellend wirke.

Was kommt auf Michael zu?

Michael fragt seinen Hausarzt nach einer kurzen Zusammenfassung der möglichen Behandlungen. Der Arzt teilt ihm mit, dass es viele Möglichkeiten gibt. Begonnen bei naturheilkundlicher Phytotherapie über medikamentöse Therapien bis hin zu operativen Methoden. Auf die Nachfrage, wann welche Methode zur Anwendung kommt, erläutert ihm der Mediziner, dass dies stark vom Patienten, den Symptomen und den daraus resultierenden Einschränkungen für das tägliche Leben abhänge. Der Urologe werde anhand von standardisierten Fragebögen mit Michael testen, wie groß die Belastung und der Handlungsbedarf sind. Wichtig ist es dem Arzt noch, zu betonen, dass die Erkrankung fortschreitend ist und einer engmaschigen Kontrolle bedarf, um einer Verschlechterung vorbeugen zu können.

Was der Urologe Michael riet, können Sie dem Artikel entnehmen.

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.  

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl, Johannes Otto
Lektorat: Tobias Möller
Veröffentlicht am: 06.11.2019

Quellen

  • Ruth Andrew u. a. (2019): Incidence of type 2 diabetes mellitus in men receiving steroid 5α-reductase inhibitors: population based cohort study. In: British Medical Journal, 10. April 2019.
  • Deutsche Gesellschaft für Urologie (2011): S2e-Leitline: Diagnostik und Differentialdiagnostik des Benignen Prostata-Syndroms (BPS). In: awmf.org.
  • Markus Margreiter, Shahrokh Shariat (2015): Benigne Prostatahyperplasie (BPH) und benignes Prostatasyndrom (BPS). In: Maurice Stephan Michel u. a. (Hrsg.): Die Urologie. Springer Reference Medizin. Springer, Berlin, Heidelberg.
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