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Hyaluronsäure – In der ästhetischen Medizin und bei Arthrose

Bei Arthrose ist das Injizieren von Hyaluronsäure in das Gelenk besonders dann sinnvoll, wenn ein hoher Reibewiderstand besteht. Man sollte aber keine Wunder erwarten.
— Dr. Tobias Weigl

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Was ist Hyaluronsäure?

Die Hyaluronsäure ist ein Vielfachzucker (sog. ‚Polysaccharid‘), der zur Gruppe der Glykosaminoglykane gehört. Bei Polysacchariden handelt es sich um Kohlenhydrate, die durch die Verknüpfung mehrerer Einzelzucker (sog. ‚Monosaccharide‘) entstehen.

Die Hyaluronsäure kommt beim Menschen in der sogenannten extrazellulären Matrix vor. Man könnte vereinfacht sagen, dass sie Bestandteil des Bindegewebes ist, das sich zwischen den Zellen befindet. Die wichtigsten hyaluronsäurehaltigen Bestandteile des Menschen sind die Haut, der Knorpel, die Bandscheiben, die Flüssigkeiten zwischen den Gelenken (sog. ‚Synovialflüssigkeiten‘) und der Glaskörper des Auges (sog. ‚Corpus vitreum‘).

Welche Wirkung hat Hyaluronsäure?

Die Funktion von Hyaluronsäure im Körper des Menschen ist vielfältig, was auf ihre besonderen chemischen Eigenschaften zurückzuführen ist.

  • Sie speichert Wasser

    Eine der wichtigsten Eigenschaften von Hyaluronsäure ist die Fähigkeit, große Mengen Wasser an sich zu binden. So kann 1 Gramm Hyaluronsäure bis zu ca. 6 Liter Wasser speichern. Dies verdeutlicht vor allem das menschliche Auge bzw. sein Glaskörper verdeutlicht. Dieser besteht zu etwa 2 Prozent aus Hyaluronsäure und zu 98 Prozent aus Wasser.

    Diese große Wasserspeicherung führt in der Folge zu einer weiteren wichtigen Funktion von Hyaluronsäure. Wasser kann nur bis zu einem bestimmten Grad komprimiert werden. Danach ist der Gegendruck, welcher sich daraus ergibt, so hoch, dass eine weitere Komprimierung schwierig bzw. gar nicht möglich ist. Das heißt, dass der Vorteil hier in der hohen Druckbeständigkeit besteht, die wichtig für die Bandscheiben ist (bzw. deren Gallertkern, der sog. ‚Nucleus pulposus‘). Erst so können diese eine ihrer wichtigsten Aufgaben für den menschlichen Körper erfüllen, nämlich das Gewicht des menschlichen Körpers tragen.

    Für die Gelenke bedeuten diese Eigenschaften mehr Stabilität. Für das Hautbindegewebe jedoch führen diese Eigenschaften zu Straffheit, aber auch Elastizität und Feuchtigkeit.

  • Sie schmiert die Gelenke

    Hyaluronsäure stellt ebenfalls den Hauptteil der Gelenkflüssigkeit (sog. ‚Synovia‘) dar. Durch ihre Eigenschaft wirkt sie als Schmiermittel und sorgt für Dämpfung, aber auch Reibungslosigkeit bei Gelenkstößen bzw. Gelenkbewegungen.
    Die Besonderheit hier ist ihre Fähigkeit zur spontanen Formänderung, die auch Strukturviskosität genannt wird. Diese Eigenschaft erlaubt es einer Flüssigkeit, ihre Viskosität bei hohen auf sie wirkenden Scherkräften zu verringern. Wenn man z. B. in einer aufrechten Haltung steht, so wirken große Kräfte auf den Körper. In so einem Moment ändert sich die Form der Hyaluronsäure-Moleküle und es kommt zur Bildung von Kugeln. Diese wirken der Druckkraft, die dann auf dem Körper lastet, entgegen. Kommt es aber nun zu einer Bewegung, bspw. wenn man läuft, so ändert sich auch die Form wieder. Die Viskosität verringert sich, sprich: Die Form ist nun eher flüssig und zeitgleich wird reibungsfreie Bewegung der Gelenke garantiert.

  • Sie repariert die Haut

    Hyaluronsäure regt ebenfalls die Bildung von Kollagen und Elastin an. Diese sorgen für ein straffes und festes Bindegewebe und folglich ein junges Aussehen der Haut. Weiterhin sorgt der Einbau von Hyaluronsäure im Bindegewebe der Haut zum einen für Stabilität und zum anderen für Elastizität.

  • Sie unterstützt die Zellmigration

    Zellmigration beschreibt einfach ausgedrückt die Bewegung der Zellen bzw. eines Zellverbands von einem zu einem anderen Ort. Hyaluronsäure kann die Zellmigration ebenfalls unterstützen, indem sie die Wanderwege der Zellen freihält. Dabei seiten sich die Zwischenräume der Zellen, was die Wanderung der Zellen begünstigt.

  • Sie verhindert die Remyelinisierung

    Auch in Bezug auf das Gehirn nimmt Hyaluronsäure eine wichtige Funktion ein. Sie besitzt die Fähigkeit, den Wiederaufbau von Myelinschichten um Axone zu verhindern. Dadurch wird die schnelle Weiterleitung von Signalen von einer zu einer anderen Zelle unterbunden und Bewegungsabläufe werden langsamer bzw. setzen komplett aus. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Krankheit Multiple Sklerose.

Video: Exkurs Arthrose

Was passiert bei einer Arthrose? Kann man Arthrose heilen? Wie verläuft die Therapie im Idealfall und welcher Schritt sollte zu welchem Zeitpunkt erfolgen? Diese und weitere Fragen beantwortet Schmerztherapeut Dr. Tobias Weigl im nachfolgenden Video.

Wie wird Hyaluronsäure hergestellt?

Es gibt verschiedene Wege, Hyaluronsäure herzustellen. Früher war es gebräuchlich, sie aus tierischem Ausgangsmaterial herzustellen. Verwendet wurde dabei der Hahnenkamm der Kammhühner (sog. ‚Crista carnosa‘). Da aber die allergische Reaktion gegen Vogelproteine ein Risiko darstellte, gewann im Verlauf der Zeit eine neue Methode an Bedeutung. Diese Methode war die biotechnologische Herstellung von Hyaluronsäure aus einer bestimmten Bakterien-Kultur (nämlich in einer Streptokokken-Kultur).

Des Weiteren finden auch speziell modifizierte Hyaluronsäuren heutzutage Verwendung. Die Rede ist hier von NASHA-Technologie (sog. ‚Nicht-animalische stabilisierte Hyaluronsäuren‘). Diese Art der Modifikation kann für spezielle Veränderungen der Hyaluronsäure sorgen, wodurch sie beispielsweise an Stabilität gewinnen kann.

In welchen Bereichen wird Hyaluronsäure angewendet?

Die therapeutische Verwendung von Hyaluronsäure ist sehr weitreichend und wird in verschiedenen Kategorien eingesetzt.

In der Humanmedizin

  • Durch Arthrose geschädigte Gelenke
    Eine der häufigsten Verwendungen von Hyaluronsäure bzw. deren Präparaten findet im Zusammenhang mit von Arthrose geschädigten Gelenken statt. Das Hyaluronsäurepräparat soll dabei das Gelenk „schmieren“, weshalb solch eine Maßnahme sinnvoll ist, wenn das Gelenk sozusagen „trocken läuft“. Wichtig: der Effekt hält etwa 3–6 Monate an. Der Vorteil liegt hier darin, dass sich die Schmerzen reduzieren lassen können und der Patient besser in der Lage ist, sich schmerzfreier zu bewegen, an Physiotherapien teilzunehmen und somit den Körper zu stärken. Es ist wichtig, zu wissen, dass diese Maßnahme keine Dauerlösung darstellt und eine vollständige Heilung nicht stattfinden kann.

    Video: Wie sich Hyaluronsäure auf Arthrose auswirkt

    In diesem Beitrag erörtert Schmerztherapeut Dr. Tobias Weigl die Möglichkeiten, die Hyaluronsäure bei der Arthrose-Therapie bietet und geht außerdem auf den Aspekt Knorpel-Transplantation ein.

  • Wundheilung/-versorgung
    Eine weitere Verwendungsmöglichkeit von Hyaluronsäure findet sich in der Wundheilung. Dabei kommen Präparate wie Hydrogele bspw. bei Geschwüren oder Verbrennungen zum Einsatz.
  • Nasenspray
    Bei trockenen Nasenschleimhäuten können hyaluronsäurehaltige Nasensprays helfen.
  • Halstabletten
    Beim Schutz im Bereich von Mund- und Rachenschleimhaut können hyaluronsäurehaltige Halstabletten zum Einsatz kommen.
  • Augentropfen
    Im Handel ist Hyaluronsäure in Form von Natriumsalz, als Augentropfen oder als Augengel erhältlich. Dabei soll es zum einen trockene, müde, juckende oder gereizte Augen befeuchten und zum anderen zeitgleich die Binde- und Hornhaut beruhigen sowie Schmerzen lindern. Das Sehvermögen wird durch den Einsatz nicht beeinträchtigt.
  • Augenoperation (sog. ‚Ophthalmochirurgie‘)
    Die dabei verwendete Natriumhyaluronat-Lösung wird zur Auffüllung des inneren des Auges (des sog. ‚Glaskörpers‘) benutzt. Des Weiteren besitzt sie eine stabilisierende Funktion in Bezug auf die Vorderkammer. Bei der Operation des grauen Stars ist diese sehr vorteilhaft, da die Endothelzellschichten der Hornhaut geschützt werden.

In der ästhetischen Medizin

Im Zuge der Zeit gewann der Einsatz von Hyaluronsäure im Bereich der Schönheitschirurgie immer mehr an Bedeutung. Dabei wird sie in verschiedenen Körperbereichen „gespritzt“ und sorgt dort für eine Vergrößerung. Die üblichen Einsatzbereiche sind:

Je nach Präparat hält der Effekt 6–12 Monate an. Beliebte Präparate sind sog. NASHA (‚Non-Animal Stabilized Hyaluronic Acid‘, nicht-tierische, stabilisierte Hyaluronsäuren). Sie sind sehr gut verträglich für den Körper und erzeugen nur wenige Komplikationen. Genutzt werden diese meist bei Körperdeformationen. So wird damit etwa der Po abgerundet oder Unebenheiten der Hautoberfläche oder Narben, die eingesunken sind, behandelt.

In der Kosmetik

Als Kosmetikum soll Hyaluronsäure primär durch ihre feuchtigkeitsspendende bzw. -bindende Eigenschaft die Haut straffen und diese so mit Wasser versorgen. Dadurch soll die Haut ebenfalls prall, klar und strahlend wirken. Aus diesem Grund sind Hyaluronsäure-Präparate auf dem Markt als Anti-Aging-Produkte anzutreffen. Dabei ist eher die obere Hautschicht vom gewünschten Effekt betroffen. Aufgrund der Molekülgröße der Hyaluronsäurepräparate dringen diese nicht in tiefere Hautschichten ein.

Ist die Anwendung von Hyaluronsäure sicher?

Wie bereits erwähnt, produziert der Körper selbst ebenfalls Hyaluronsäure, wodurch in der Regel auch keine Nebenwirkungen auftreten können. Wichtig ist, dass auch hierbei maximale Tagesdosis nicht zu überschreiten! Die Aufnahme von Hyaluronsäure in Form von Kapseln oder zur Auftragung als Creme und Gel sollten also die vorgeschriebene Tagesdosis nicht überschreiten, denn dann kann es z. B. zu allergischen Reaktionen oder Hautausschlag kommen. Selten kommen auch Schmerzen in den Gelenken vor.

Das Spritzen von Hyaluronsäure ist ein medizinischer Eingriff und zeigt Nebenwirkungen wie Blutergüsse, Entzündungen, Reizungen bzw. Rötungen der Haut. Eine weitere Nebenwirkung könnte eine allergische Reaktion sein, wenn das zugeführte Hyaluronsäurepräparat tierischer Herkunft ist (z. B. wird es aus Hahnenkämmen gewonnen).

Wie andere Wirkstoffe auch, kann Hyaluronsäure mit anderen Wirkstoffgruppen wechselwirken. Aus diesem Grund ist es wichtig, Gele oder Cremes, die hyaluronsäurehaltig sind, nicht zeitgleich mit Desinfektionsmittel anzuwenden, da dieses die Wirkung des Präparats aufheben kann.

Kam bei Ihnen schon einmal Hyaluronsäure zum Einsatz? Wenn ja, wofür wurde die Hyaluronsäure verwendet? (Mehrfachnennungen möglich)
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Wussten Sie schon?

Wussten Sie schon, dass die Lippenkorrektur die vierthäufigste Schönheitsoperation in Deutschland ist?

Laut einer Statistik nahm die Anzahl an Lippenkorrekturen in den Jahren von 2015 bis 2017 um ca. 2,1 Prozent zu (von 4,4 auf 6,5 Prozent).

Wussten Sie schon, dass Hyaluronsäure eine antikarzinogene Wirkung besitzt?

Diese wurde laut Studien bei Nacktmullen entdeckt. Obwohl diese bis zu 30 Jahre alt werden können, kommt es bei ihnen nicht zur Entwicklung von Tumoren. Als Ursache dafür wurde die Bildung von Hyaluronsäure anerkannt. Primär pflegen diese die Haut, während als Nebeneffekt eine krebsmindernde Wirkung auftritt. Entscheidend ist, dass es sich hierbei um sogenannte langkettige Hyaluronsäuren handelt, welche beim Menschen noch nicht angewendet worden sind.

Wussten Sie schon, dass das Auftreten von Falten mit einem Mangel an Hyaluronsäure verbunden ist?

Mit zunehmendem Alter beginnen die Bindegewebszellen, weniger Hyaluronsäure zu produzieren. Dies führt ebenfalls zu einer Verringerung der Kollagen- und Elastinbildung. In der Folge ergibt sich eine geringere Spannkraft bzw. Straffheit der Haut. So enstehen im Verlauf der Zeit Falten.

Haben Sie Erfahrungen mit Hyaluronsäure gemacht? Möchten Sie sich bei uns weiter darüber erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich mit anderen auszutauschen!

Autoren: Schajan Salahijekta und Dr. Tobias Weigl
Redaktion: Tobias Möller
Veröffentlicht am: 21.05.2018, zuletzt aktualisiert: 12.12.2018

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Quellen

  • R. Altman u. a. (2018): Anti-Inflammatory Effects of Intra-Articular Hyaluronic Acid: A Systematic Review. In: Cartilage 2018.
  • S. Bowman u. a. (2018): Recent advances in hyaluronic acid based therapy for osteoarthritis. In: Clinical and Translational Medicine 16;7(1): S. 6.
  • de.statista.com (2017): Anteil der häufigsten Schönheitsoperationen in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2017.
  • Gerd Herold (2017): Innere Medizin. Eigenverlag.
  • Volker Limmroth, Eckhart Sindern (2004): Multiple Sklerose. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • M. G. Neuman u. a. (2015): Hyaluronic acid and wound healing. In: Journal of Pharmacy & Pharmaceutical Sciences 18(1): S. 53–60.
  • sigmaaldrich.com (Hg.): Hyaluronic acid sodium salt.
  • Steffen Ruchholtz, Christian Wirtz (Hg.) (2012) : Orthopädie und Unfallchirurgie, 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • P. N. Sudha, M. H. Rose (2014): Beneficial effects of hyaluronic acid. In: Advances in Food and Nutrition Research 72, S. 137–176.
  • D. Trigkilidas, A. Anand (2013): The effectiveness of hyaluronic acid intra-articular injections in managing osteoarthritic knee pain. In: Annals of the Royal College of Surgeons of England 95(8), S. 545–551.
  • R. N. Tsepilov, A. V. Beloded (2015): Hyaluronic Acid – an “Old” Molecule with “New” Functions: Biosynthesis and Depolymerization of Hyaluronic Acid in Bacteria and Vertebrate Tissues Including during Carcinogenesis. In: Biochemistry (Moscow) 80(9), S. 1093-1108.
  • Donald Voet, Judith G. Voet und Charlotte W. Pratt (2010): Lehrbuch der Biochemie. Wiley-VCH.
[Gesamt:3    Durchschnitt: 5/5]
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  • Susanne Meisel
    25.02.2019 21:02

    Sehr geehrter Herr Dr. Weigl,

    vielen Dank für die Videos Arthroselüge 1 und 2. Das sind die besten Erklärungen, die ich bisher zu Arthrose gehört habe, verbunden mit einem sehr guten Überblick Therapiemöglichkeiten. Auch den Ansatz, einen Behandlungsplan mit dem Arzt zu vereinbaren, finde ich sehr sinnvoll. Leider das ist bei Kassenärzten oft ein Zeitproblem und kann vielleicht durch den Patient insofern vorbereitet werden, indem man alle eigenen und bisher verordneten Therpien mit den erzielten Erfolgen auflistet.
    Ich habe schon 15 Jahre lang Gonarthrose im linken Knie (Beginn mit 35 Jahren wahrscheinlich durch Knieverletzung Verletzung Jahre zuvor) und hier gehört, dass ich mit der Therapie noch nicht am „Ende der Fahnenstange“ angekommen bin.

    Frage : Jetzt bereitet mir das rechte Knie reichlich Beschwerden vor allem nachts, was ich bisher überhaupt nicht kannte. Kann es sein, dass diese sog. Aktivierte Arthrose auch durch Stress ausgelöst werden kann? Da ich seit einiger Zeit vorübergehendem stärkerem beruflichen Stress ausgesetzt bin, scheint mir ein Zusammenhang zu bestehen. In diesem Fall wäre es ja dann sinnvoll, die Übernahme von Mehrarbeit und Vertretungssituationen aus gesundheitlichen Gründen abzuwägen.

    Vielen Dank für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen
    Susanne Meisel

    • Dr. Tobias Weigl
      25.02.2019 23:32

      Hallo Frau Meisel, vielen Dank für das Lob und die Rückmeldung. Und natürlich auch für Ihre Frage.
      Natürlich kann auch Stress, Freisetzung von sog. Stresshormonen, eine Arthrose negativ beeinflussen, vielleicht sogar aktivieren. Wirklich nachgewiesen ist das nicht.
      Eher würde ich denken, dass mehr Stress auf Arbeit auch mehr (falsche) Bewegung bedeutet? Falsches Belasten?
      Inwieweit also Mehrarbeit zb durch Vertretungen Ursache ist kann man nicht seriös beantworten – es kann auch sehr gut sein, dass es gar nichts miteinander zu tun hat.

      Ich würde hinterfragen: Belaste ich das Knie zuviel bzw. falsch. Habe ich da was geändert (zB renne ich mehr hektisch hin und her; gehe ich öfter die Treppen, habe ich anderes Schuhwerk, habe ich zugenommen, habe ich meine Ernährung geändert etc).

      Viele Grüße
      Dr. T. Weigl

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