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Halsschmerzen – Ursachen & Behandlung bei Kratzen im Hals

Auf einen Blick – Halsschmerzen

Was sind Halsschmerzen?

  • Schmerzen durch Infektion oder andere Ursachen im Hals- und Rachenraum
  • Atemwegsinfekte als häufigste Ursache von Halsschmerzen
  • weitere Ursachen: Entzündung der Speiseröhre, Mandelentzündung etc.

Wer bekommt Halsschmerzen?

  • betreffen jedes Alter und Geschlecht
  • Kinder häufiger als Erwachsene
  • kann auch Symptom einer Schilddrüsenentzündung sein

Symptome (Auszug)

  • Schmerzen oder Kratzen im Hals
  • Schluckbeschwerden
  • Temperaturempfindlichkeit

Behandlung (Auszug)

  • Ruhe: das Gehirn muss sich regenerieren
  • Verzicht auf Sport
  • gegebenenfalls Schmerzmittel gegen die Symptome

Tipps

  • wenn Ihr Kind auf den Kopf gefallen ist, dann beobachten Sie es genau: Bei Kindern äußern sich die Symptome oft verzögert
  • vermeiden Sie bei einer Gehirnerschütterung körperliche und auch geistige Anstrengung: Fernsehen oder Lesen könnte zu anstrengend sein
  • bei Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma bei einer anderen Person: Rettungsdienst verständigen

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Jeder kennt das Gefühl, plötzlich mit einem Kratzen im Hals aufzuwachen. Gestern Abend fühlten Sie sich noch gut und jetzt fällt das Sprechen und Schlucken schwer. Häufig sind Halsschmerzen ein Vorzeichen einer Erkältung, dahinter können sich allerdings auch noch andere Krankheiten verstecken.

Halsschmerzen können auf verschiedene Erkrankungen in Hals-, Mund und Rachenraum hinweisen. In 50–80 Prozent der Fälle steckt eine virale Infektion der oberen Atemwege dahinter. Es wird unterschieden zwischen einer Entzündung des Rachens (sog. ‚ Pharyngitis‘), einer Entzündung von Nasen- und Rachenschleimhaut (sog. ‚Rhinopharyngitis‘), einer Mandelentzündung (sog. ‚akute Tonsillitis‘) und der Entzündung von Mandeln und Rachenschleimhaut (sog. ‚Tonsillopharyngitis‘).

Alle Krankheitsbilder werden unter dem Begriff der Pharyngitis zusammengefasst und sind durch eine Dauer von maximal 14 Tagen definiert. Die Therapie besteht meist in Allgemeinmaßnahmen, Schmerzmedikation und einer Lokaltherapie. Selten kommt bei einer hartnäckigen, bakteriellen Infektion eine antibiotische Therapie hinzu.

In diesem Artikel erfahren Sie alles über die verschiedenen Arten von Halsschmerzen. Zusätzlich zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten für die Diagnose und Behandlung zur Verfügung stehen.

Warum tut der Hals manchmal weh?

Oftmals steckt eine Entzündung des Halses und ein Infekt der oberen Atemwege (Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber) hinter Halsschmerzen. In der größten Zahl der Fälle, bis zu 50–80 Prozent, wird dies durch Viren verursacht (z. B. zu 20 % durch Rhinoviren, zu 5 % durch Coronaviren und zu weniger als 1 Prozent durch Coxackie-Viren). Seltener steckt eine bakterielle Infektion dahinter, dann meist mit den sog. β-hämolysierenden Streptokokken. Diese bakterielle Infektion wird oft mit Antibiotika behandelt. Die häufigere virale Infektion heilt in der Regel von selbst aus.

Ein beispielhafter Verlauf einer viralen Infektion sieht folgendermaßen aus:

  • Halsschmerzen: drei bis fünf Tage
  • Fieber: 2–3 Tage
  • Komplikationen mit Eiterbildung (Abszess), Mittelohrentzündung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung sind selten bis sehr selten
  • Generell herrscht ein extrem niedriges Risiko einer Folgeerkrankung (zum Beispiel Nierenerkrankung = akute Poststreptokokkenglomerulonephritis). Deswegen werden nur selten Antibiotika verabreicht. Hinzu kommt, dass ein präventiver Erfolg gegen die Folgeerkrankungen durch die Antibiotikatherapie nicht wissenschaftlich belegt ist.

Halsschmerzen sind eine häufige Begleiterscheinung bei einer Erkältung. Was eine Erkältung überhaupt ist und mit welchen Tipps Sie diese Erkrankung schnell wieder loswerden verrät Ihnen Dr. Dr. Tobias Weigl im folgenden Video.

Erkältung schnell loswerden ✅ Tipps bei grippalen Infekt 😷 Husten & Schnupfen erklärt & loswerden

Das Symptom Halsschmerzen und seine Begleiterscheinungen

Durch eine meist virale Infektion kommt es zu einer schmerzhaften Reizung und Entzündung der Schleimhäute von Mund-, Hals- und Rachenraum.
Neben den Halsschmerzen können bei einer Infektion weitere Beschwerden auftreten, nämlich:

  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Müdigkeit
  • Schluckbeschwerden
  • Heiserkeit
  • Reizhusten
  • Fieber
„Halsschmerzen sind ein sehr häufiges Symptom. Oft verschwinden sie wieder von selbst. Der Einsatz einer antibiotischen Therapie sollte deshalb sorgfältig abgewogen werden.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Weitere Ursachen für Halsschmerzen

Doch virale Infektionen der oberen Atemwege sind nicht die einzigen Infektionen, die mit Halsschmerzen einher gehen. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Erkrankungen, die ebenfalls für ein unangenehmes Kratzen im Hals sorgen. Weitere Infektionen sind beispielsweise:

Halsschmerzen können manchmal auch ganz einfache Ursachen haben. Fremdkörper im Rachen oder der Speiseröhre und sogar Insektenstiche können zu Schmerzen führen, die sich selten von den infektbedingten Halsschmerzen unterscheiden lassen. Relativ selten ist eine Entzündung des Kehlkopfdeckels, diese äußert sich aber ebenfalls durch Fieber, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und ein pfeifendes Geräusch beim Einatmen.

Wen kann es erwischen?

Grundsätzlich kann jede Altersgruppe und jedes Geschlecht von Halsschmerzen betroffen sein. Die auslösenden Infektionen sind der häufigste Grund für Halsschmerzen. Deswegen sind Kinder und Menschen mit verringertem Immunsystem wesentlich öfter von Halsschmerzen betroffen, da diese Gruppen generell schneller erkranken. Die oben genannten Krankheiten Mumps, Röteln, Masern und Scharlach können durch Impfungen verhindert werden. Deswegen ist es sinnvoll, zu überprüfen, ob für Sie ein Impfschutz besteht.

Haben Sie schon einmal unter Halsschmerzen gelitten? Was waren Ihre Beschwerden? (Mehrfachnennungen möglich) Damit helfen Sie anderen Lesern, ihre Symptome besser einzuschätzen.
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Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose

Wie bei jedem Arztbesuch erfolgt als erstes ein Anamnese-Gespräch, also die Befragung des Patienten nach seinem Befinden. Dabei klärt der Arzt die vorhandenen Beschwerden ab und erkundigt sich nach Besonderheiten, die Rückschlüsse auf die Diagnose zulassen. Zusätzlich erforscht der Arzt Ihre Krankengeschichte im Hinblick auf mögliche Ursachen. Gängige Fragen in diesem Gespräch lauten in etwas so:

  • Seit wann bestehen die Halsschmerzen?
  • Gibt es andere Begleiterscheinungen wie Fieber, Husten, oder Unwohlsein?
  • Haben Sie selbst eine Erklärung für das Auftreten der Halsschmerzen?
  • Leiden Sie häufig unter Halsschmerzen?

Körperliche Untersuchung

In der danach folgenden körperlichen Untersuchung wird der Arzt natürlich in den Mund schauen, um Rötungen, Beläge etc. festzustellen. Dafür benutzt er einen Holzspatel zum Herunterdrücken der Zunge und eine Lichtquelle. Spricht der Patient ein langgezogenenes „Aaaaaaaa“, sinkt der Zungengrund und gibt den Blick auf Gaumen und Mandeln frei.

Der Mund- und Rachenraum bietet noch weitere Diagnosemöglichkeiten. Bei starkem Mundgeruch ist die Diagnose Mandelentzündung wahrscheinlich. Diese wird dann durch eine genaue Untersuchung der Mandeln abgeklärt. Auch die Krankheit Scharlach kann schon im Mundraum nachgewiesen werden. Typischerweise weist der Patient dann eine sogenannte Erdbeerzunge auf, die eine untypisch rote Farbe besitzt.

Außerdem erfolgt das Abhören von Herz und Lunge mit dem Stethoskop und das Abtasten der Lymphknoten von Hals, Schlüsselbein und Achsel. Auch kann eine Untersuchung des Bauches erfolgen.

An diesem Punkt kann Ihr Arzt in den meisten Fällen abschätzen, ob eine komplizierte Erkrankung vorliegt. Bei Verdacht auf diese Erkrankungen stehen Ärzten aber auch noch weitere Diagnosewerkzeuge zur Verfügung.

Weitere Diagnostik

In der weiteren Diagnostik kann der Arzt bei Verdacht auf eine bakterielle Infektion Scores, bspw. den Centor-Score, zur Einschätzung der Wahrscheinlichkeit bestimmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Rachenabstrich zu entnehmen. In Form eines Schnelltestes kann das sog. Streptokokken-Antigen bestimmt werden. Dieser Test sollte allerdings nur bei einer Entscheidungsrelevanz bezüglich einer antibiotischen Therapie durchgeführt werden.

Der Centor-Score

Der Centor-Score (benannt nach dem Erstautor R. M. Centor) hilft, abzuschätzen, ob eine Pharyngitis durch Streptokokken der Gruppe A verursacht ist. Dadurch soll ein gegebenenfalls unnötiger Einsatz von Antibiotika verhindert werden. Sinnvoll eingesetzt werden kann der Score ab einem Alter von 15 Jahren. Für Kinder (ab 3 Jahren) wird der McIsaac-Score eingesetzt.Es werden 4 Parameter erfasst, die jeweils einen Punkt geben:

  • Temperatur > 38°C
  • kein Husten
  • vordere Halslymphknoten sind geschwollen und druckschmerzhaft
  • Mandeln sind vergrößert oder belegt

Die Auswertung gibt die Wahrscheinlichkeit einer Streptokokken-Infektion an:

  • 4 Punkte: 50–60%
  • 3 Punkte: 30–35%
  • 2 Punkte: 15%
  • 1 Punkt: 6–7%
  • 0 Punkte: 2,5%

Die Spezifität des Schnelltestes beträgt 95 Prozent, die Sensitivität 70–90 Prozent. Das heißt, dass bei 70–90 Prozent der Personen, die eine Infektion mit A-Streptokokken haben, der Test auch tatsächlich positiv ist und dass bei 95 Prozent der Patienten, die nicht erkrankt sind, der Test auch tatsächlich negativ ist.

 

Fakten-Box Halsschmerzen

  • betreffen jedes Alter und jedes Geschlecht
  • meist handelt es sich um eine virale Infektion, selten um einen bakteriellen Infekt
  • heilen häufig von selbst aus, durchschnittliche Dauer: drei bis 5 Tage

Symptome

  • Halsschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Schluckbeschwerden
  • Heiserkeit
  • Reizhusten
  • Fieber

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung

In der Regel ist eine symptomatische Therapie bei Halsschmerzen ausreichend. Nach Leitlinien wird allen Patienten ohne Kontraindikationen eine zwei bis drei Tage lange Therapie mit Ibuprofen oder Paracetamol empfohlen, wobei die Medikamente dreimal täglich eingenommen werden sollten. Außerdem können lokal schmerzlindernde Medikamente genommen werden (Lutschtabletten oder Halssprays aus der Apotheke).

Müssen es immer Antibiotika sein?

Bei einem Centor-Score von 3–4 oder nach Kontakt zu einer Person mit nachgewiesener Streptokokken-Infektion erfolgt zusätzlich eine antibiotische Therapie. Diese kann entweder sofort oder aber bei Verschlechterung des Zustandes begonnen werden. Als Antibiotikum wird Penicillin V über 7 Tage verschrieben (bei Penicillinunverträglichkeit Erythromycin über 7 Tage).

Gut zu wissen! Hausmittel bei Halsschmerzen
Neben Medikamenten gibt es auch eine Reihe Hausmittel, die helfen können zu lindern.

  • Gurgeln mit Salzwasser oder einer Lösung aus Salz, Zitronensaft und Apfelessig im Verhältnis 1:1:2 Teelöffel auf 150 Milliliter lauwarmes Wasser
  • Propolis zum Gurgeln und Trinken
  • Inhalation mit Salzwasser, Kamille, Thymian oder entsprechenden Lösungen aus der Apotheke bei Infekten der oberen Atemwege
  • warme oder kalte Halswickel, bspw. Kartoffel- oder Quarkwickel
  • Kräutertee, bspw. Ingwer, Salbei, Thymian oder Königskerze

Aktuelle Forschung – Corticosteroide bei Pharyngitis?

Bei Halsschmerzen berichten Ärzte zunehmend von der Forderung ihrer Patienten nach Antibiotika zur schnellen Schmerzlinderung. Da ein Großteil der auftretenden Halsschmerzen aber eine Folge viraler Infekte oder anderweitiger nicht-bakterieller Ursachen sind, zeigen Antibiotika keine Wirkung. Die Nachfrage nach effektiven Medikamenten zeigt allerdings auch ein Versorgungsleck.

Aktuelle Studie: Dexamethason bei akuter Pharyngitis

Aus diesem Grund haben Jean-Francois Chenot und Kollegen analysiert, ob Corticosteroide wie Dexamethason tatsächlich eine positive Wirkung zeigen. Dafür haben sie die Studienlage untersucht und insgesamt neun Studien und drei Reviews bewertet.

Das Ergebnis

Corticosteroide können zu einer geringen Schmerzlinderung beitragen. Empfehlenswert ist die Einnahme dieses verschreibungspflichtigen Medikaments allerdings nicht, denn neben der begrenzten Wirksamkeit können bei einer Steroidtherapie immer auch Nebenwirkungen auftreten. Dieses Risiko rechtfertigt den Einsatz bei einer meist harmlosen und kurzfristigen Erkrankung wie Halsschmerzen nicht.

Zum Abschluss verweisen die Autoren der Studie auf die bereits erhältlichen, nachweislich wirksamen Präparate, die teilweise verschreibungsfrei in Apotheken zur Verfügung stehen und den Einsatz von Corticosteroiden noch unsinniger erscheinen lassen.

Quelle: Jean-Francois Chenot u. a. (2018): Dexamethason und andere Corticosteroide bei akuter Pharyngitis. In: internistische praxis 59/2: S. 1–9.

Häufige Patientenfragen

Muss ich mit Halsschmerzen zum Arzt?

Dr. Dr. T. Weigl
Ob der Arztbesuch nötig ist, ist eine sehr individuelle Entscheidung. Prinzipiell muss aufgrund von Halsschmerzen nicht direkt der Hausarzt aufgesucht werden. Je nach Schwere der Symptome und je nach persönlichem Befinden kann die Selbsttherapie mit Hausmitteln und freiverkäuflichen Medikamenten versucht werden. Bei ausbleibender Besserung, wenn jemand im Umfeld an einer bakteriellen Infektion des Halses oder der oberen Atemwege erkrankt ist oder auch für die persönliche Sicherheit ist der Hausarztbesuch sinnvoll.

Sind Halsschmerzen ansteckend?

Dr. Dr. T. Weigl
Sowohl die bakterielle als auch die virale Infektion der oberen Atemwege sind ansteckend. In der Regel erfolgt die Ansteckung durch Tröpfcheninfektion, also durch Husten, Niesen, Trinken aus demselben Glas usw.

Ich habe Halsschmerzen. Muss ich jetzt ein Antibiotikum nehmen?

Dr. Dr. T. Weigl
In 50–80 Prozent der Fälle sind Halsschmerzen durch eine virale Infektion verursacht. Hier hilft ein Antibiotikum sowieso nicht, denn das hilft nur bei bakteriellen Infektionen. Sollte ein bakterieller Infekt vorliegen, entscheidet der Hausarzt, inwieweit eine antibiotische Therapie sinnvoll ist.

Müssen Halsschmerzen behandelt werden?

Dr. Dr. T. Weigl
In den meisten Fällen reicht eine symptomatische Behandlung aus (Halstabletten, Ibuprofen/Paracetamol, Hausmittel). Erst unter bestimmten Bedingungen sollte eine antibiotische Therapie erfolgen.

Typisches Patientenbeispiel

Es ist Montag früh und Julia fühlt sich schon beim Aufstehen gar nicht gut. Sie hat letzte Nacht kaum geschlafen, da sie unter immer stärker werdenden Gliederschmerzen leidet. Auf dem Weg ins Bad bemerkt sie, dass auch ihre Nase anfängt, unkontrolliert zu laufen und das Schlucken tut ihr weh. Trotzdem schleppt sie sich zur Arbeit.

Falsch verstandenes Pflichtgefühl

Bei der Arbeit kann sie sich kaum konzentrieren und als in der Mittagspause auch noch Schüttelfrost einsetzt, meldet sie sich krank ab. Ihr Chef zeigt Verständnis und wünscht ihr eine gute Besserung. „Bleiben Sie zuhause, bis Sie sich wirklich wieder fit fühlen.“, gibt er Julia noch mit auf den Weg.

Beim Arzt erzählt sie zuerst von ihren Symptomen lässt bereitwillig ihre Temperatur messen. 38,8° und damit gesellt sich auch noch Fieber zu den restlichen Symptomen. Während der Untersuchung stellt ihr Arzt eine Rötung des Rachenraums fest und schreibt Julia für den Rest der Woche krank. „Ich kann Ihnen nicht verschreiben, was die Situation entscheidend verbessert. Gönnen Sie sich einige Tage Ruhe, nehmen sie Ibuprofen gegen die Schmerzen und trinken Sie viel, vor allem Tee.“

Als Julia später ihrer Mutter von den schlimmen Halsschmerzen erzählt, rät diese ihr zu Quarkwickeln am Hals. Die sollen kühlen und Julias Situation etwas erträglicher machen. Zusätzlich verspricht ihre Mutter ihr, am nächsten Tag eine selbstgemacht Hühnersuppe vorbeizubringen. Damit wurde bisher noch jede Erkältung in die Knie gezwungen.“

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Haben auch Sie Erfahrungen mit Halsschmerzen? Haben Sie Fragen zum Thema? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten für den Austausch untereinander und mit uns!

 

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autoren: Dr. Dr. Tobias Weigl und Claudia Scheur
Redaktion: Tobias Möller, Timo Hülsmann
Veröffentlicht am: 25.05.2018, zuletzt aktualisiert: 09.03.2020

Quellen

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2 Antworten
  • Luise
    19.12.2018 14:08

    Meine kleine Lilly hat immer wieder Probleme mit den Mandeln. Oft beginnt eine Angina mit den hier beschriebenen Halsschmerzen und entwickelt sich dann rapide. Wir gehen aber regelmäßig zum Hals-Nasen-Ohrenarzt, um dies so gut wie möglich zu vermeiden.

  • Jim Winkler
    21.03.2019 13:25

    Letztens erst war ich bei meinem HNO und der sollte einen meiner Lymphknoten Überprüfen. Denn einer ist wohl etwas mehr angeschwollen. Das ist meiner Freundin aufgefallen, denn sie tastet mich des öfteren ab, was ich wiederum sehr genieße. Laut meinem Arzt habe ich aber zum glück nichts zu Befürchten. Sonst hatte ich keine Beschwerden.

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