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Paracetamol: Schmerzen reduzieren und Fieber senken – Wirkung & Nebenwirkungen

Paracetamol ist ein sehr wichtiges Medikament, welches sehr oft verwendet wird. Daher ist es auch wichtig, zu verstehen, wie die Wirkungen und die Nebenwirkungen dieses Produktes sind.
— Dr. Tobias Weigl

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Was ist Paracetamol?

Paracetamol gehört zu den (nichtsauren) nicht-opioiden Analgetika. Dies bedeutet, dass man es zwar bei der Linderung von Schmerzen einsetzen kann, es jedoch kein Opioid wie beispielsweise Morphin ist. Somit wird das Mittel bei leichten bis mäßigen Schmerzen und bei Fieber eingesetzt. Hierbei überwiegt leicht die fiebersenkende (sog. ‚antipyretische‘) Wirkung. Andere Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac haben zusätzlich eine entzündungshemmende Wirkung. Diese ist bei Paracetamol jedoch nur in einem sehr geringen Maße vorhanden, sodass es nicht die erste Wahl als Medikament bei einer Entzündung ist.
Im Jahr 1887 wurde Paracetamol erstmals in der Heilkunde verwendet. Allerdings wurde es erst nach dem zweiten Weltkrieg um das Jahr 1948 herum bekannter. Ab ungefähr 1955 wird Paracetamol als Medikament eingesetzt und verkauft und ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Dr. Tobias Weigl erklärt Paracetamol

In diesem Beitrag erklärt Dr. Tobias Weigl die Wirkweise sowie die Nebenwirkungen von Paracetamol und liefert weiteres Wissenswertes zum Thema.

Wussten Sie schon?

Wussten Sie, dass Paracetamol erstmals im Urin eines Patienten entdeckt wurde?

Dieser Patient hatte zur Behandlung von Schmerz oder Fieber zunächst den Wirkstoff Phenacetin eingenommen. Paracetamol war somit ein Stoffwechselprodukt beziehungsweise ein Metabolit des Phenacetin und konnte daher im Urin nachgewiesen werden. Phenacetin ist seit 1986 nicht mehr im Handel, da der Wirkstoff durch seine hohe Missbrauchsgefahr und seine gesundheitsschädliche, vor allem nierenschädigende Wirkung, als bedenkliches Arzneimittel eingestuft worden ist. Aus diesem Grund wurde Phenacetin durch das harmlosere Paracetamol ersetzt.

Wussten Sie schon, dass Paracetamol nicht so wie Ibuprofen oder Diclofenac zu den nichtsteroidalen Antirheumatika, kurz „NSARs“, gehört?

Paracetamol gehört deswegen nicht zu den NSARs, weil es kaum eine entzündungshemmende (sog. ‚antiphlogistische‘) Wirkung wie NSARs besitzt. Die Erklärung hierfür ist, dass es keine Hemmung der Cyclooxygenasen – die Enzyme, die der Bildung von Gewebshormonen (sog. ‚Prostaglandine‘) dienen – am Ort der Entzündung bewirkt. Die Prostaglandine sind nämlich verantwortlich für die Entstehung von Entzündungen und werden diese kaum an der Entstehung hindern.

Wussten Sie, dass eine Dosis von über 10 g Paracetamol zu schweren Vergiftungen führen kann?

Hierbei steht die lebertoxische (sog. ‚hepatotoxische‘) Wirkung im Vordergrund. Bei einer Überdosierung entstehen Stoffwechselprodukte des Paracetamol, die nicht abgebaut werden können. Es treten als Folge zytotoxische Reaktionen, sogenannte Leberzellnekrosen, auf. Diese Leberzellnekrosen sind meist tödlich. Darüber hinaus können diese entstehen, wenn ein Patient mit einer vorbelasteten Leber, durch bspw. eine Leberinsuffizienz oder einer allgemein durch bspw. Alkohol vorgeschädigten Leber, Paracetamol einnimmt. In so einem Fall sind schon Dosen von ungefähr 6 Gramm zu viel und können tödlich sein.

Wirkungsweise von Paracetamol

Im Folgenden werden einige wichtige Wirkungen und Nebenwirkungen von Paracetamol dargestellt.

Wirkungen

  • schmerzlindernd (sog. ‚analgetisch‘)
  • fiebersenkend (sog. ‚antipyretisch‘)

In diesem Video erklärt Dr. Tobias Weigl „Was Fieber ist“, „Wie Fieber entsteht“ und auch „Wie man Fieber senken kann“.

Vergleicht man Paracetamol mit anderen Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac, so kann man sagen, dass Paracetamol kaum unerwünschte Nebenwirkungen aufzeigt. Die hier aufgeführten Nebenwirkungen sind selten (bis zu 1 von 1.000 Behandelten) oder sehr selten (bis zu 1 von 10.000 Behandelten).

Nebenwirkungen (selten)

  • Leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Hautrötung (sog. ‚Erythem‘)

Nebenwirkungen (sehr selten)

  • Veränderung des Blutbildes (verringerte Anzahl von Blutplättchen; sog. ‚Thrombozytopenie‘)
  • Starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (sog. ‚Agranulozytose‘)
  • Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Nesselausschlag)
  • Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma)
  • Schwere Hautreaktionen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom)

Für weitere mögliche Nebenwirkungen lesen Sie sich am besten die Packungsbeilage von Paracetamol durch oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Einsatzgebiete

Paracetamol findet als Medikament Verwendung bei leichten bis mäßigen Schmerzen und bei Fieber. Außerdem wird es eingesetzt bei Kopfschmerzen oder auch bei der Linderung von Menstruationsbeschwerden.
Paracetamol sollte allerdings nicht bei Alkoholkopfschmerzen, also bei katerbedingten Kopfschmerzen, eingenommen werden. Der Grund dafür ist, dass sowohl die Medizin als auch Alkohol in der Leber durch dieselben Enzyme abgebaut bzw. verstoffwechselt werden. Somit konkurrieren beide Stoffe, also Alkohol und Paracetamol, um dieselben Enzyme, was bewirkt, dass die Lebe den Alkohol langsamer abbaut. So entstehen noch mehr giftige Zwischenprodukte, welche die Leber zusätzlich belasten.

Haben Sie schon einmal Paracetamol eingenommen? Bei welchen Beschwerden haben Sie das Medikament gewählt? (Mehrfachnennungen möglich)
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Zudem wird Paracetamol weniger bei Entzündungen eingesetzt, da es keine beziehungsweise kaum eine entzündungshemmende Wirkung besitzt. In diesem Zusammenhang kommen vielmehr die Analgetika Ibuprofen oder Diclofenac infrage.

Exkurs: Verwandte Substanzen – Ibuprofen und Diclofenac

Ibuprofen sowie Diclofenac sind beide nichtsteroidale Antirheumatika (NSARs) und werden bei Schmerzen, Fieber und Entzündungen eingesetzt. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Wirkungsweise von Diclofenac und Ibuprofen im Vergleich zu Paracetamol leicht. Letzteres wird, wie oben schon erwähnt, nicht bei Entzündungen eingesetzt. Dennoch sind Ibuprofen und Diclofenac ähnliche Substanzen, da sie ebenso auch bei Fieber und Schmerzen eingesetzt werden können.

 

Mehr Informationen zu Ibuprofen und Diclofenac

Bei jedem Medikament gilt: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Dies betrifft auch die bei der Schmerztherapie so wichtigen Medikamente Ibuprofen und Diclofenac, die bei Entzündungen, Schmerzen und Fieber zum Einsatz kommen. Wie sie wirken und welche Nachteile sie bergen, erklärt Schmerztherapeut Dr. Tobias Weigl in diesem Video.

Gut zu wissen!

Paracetamol weist im Vergleich zu Ibuprofen oder Diclofenac weniger beziehungsweise seltener Nebenwirkungen auf und ist allgemein besser verträglich.

Anwendung und Dosierung

Paracetamol sollte man je nach Patient unterschiedlich dosieren und anpassent. Dabei werden bei der Dosierung vor allem das Körpergewicht und das Alter berücksichtigt. Außerdem richtet sich das Dosierungsintervall nach der Symptomatik und der maximalen Tagesdosis. Paracetamol gibt es als Tablette oder auch als Zäpfen. Der Unterschied der beiden Anwendungsarten ist der jeweilige Wirkeintritt. Die Tablette wirkt nach 30–60 Minuten und das Zäpfchen nach 3–4 Stunden. Zäpfchen sind bei kleinen Kindern besser anzuwenden, da vielen Kindern das Schlucken einer Tablette schwerfällt.
Bei Schmerzen beziehungsweise Kopfschmerzen sollte man eine Tablette (500 mg) nehmen, hierbei maximal zwei Tabletten auf einmal. Die höchste Tagesdosis beträgt 4000 mg, was vier Mal zwei Tabletten, also acht Tabletten an einem Tag, entspricht. Diese Dosis sollte jedoch in keinem Fall überschritten werden, da es sonst zu einer Überdosierung kommen kann, deren Auswirkungen weiter unten ausgeführt werden.

Wann man Paracetamol nicht einnehmen sollte

Paracetamol sollte nicht oder nur bedingt bei Leberfunktionsstörungen, chronischer Alkoholabhängigkeit und Nierenfunktionsstörungen bzw. Niereninsuffizienz verwendet werden.
Von einer Einnahme von während der Schwangerschaft ist ebenso abzusehen. Sind die Schmerzen allerdings nicht zu ertragen, sollte als Schmerzmittel eher Paracetamol eingenommen werden. Denn es weist im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac die wenigsten negativen Auswirkungen auf.
Überdies ist der Wirkstoff auch in anderen Medikamenten wie Wick MediNait® oder Grippostad® enthalten. Dies muss in jedem Fall berücksichtigt werden, da viele Menschen vergessen oder sich der Tatsache überhaupt nicht bewusst sind, dass auch andere Präparate überhaupt Paracetamol enthalten.

Wissenschaft aktuell

Das ADHS-Risiko für Kinder steigt anscheinend bei Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft. Bei ADHS handelt es sich um eine sehr häufige kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankung, die umgangssprachlich auch als „Zappelphilipp-Syndrom“ bekannt ist. Ein Zusammenhang zwischen dem Schmerzmittel und ADHS schien schon länger zu bestehen, konnte aber bislang nicht nachhaltig belegt werden. Nun ergab eine norwegische Studie aus dem Oktober 2017, dass das Risiko für ADHS beim Kind mit der Dauer der Medikamenteneinnahme stetig anstieg. Haben Mütter während der Schwangerschaft an mehr als 29 Tagen Paracetamol eingenommen, so verdoppelte sich das Risiko für ein Kind mit ADHS bereits. Haben die Mütter das Medikament an 22–28 Tagen gegen Fieber eingesetzt, so versechsfachte sich das Risiko.

Der Zusammenhang zwischen ADHS und Paracetamol erklärt
Wollen sie mehr über die Studie wissen? Oder in Erfahrung bringen, warum nicht nur Mütter, sondern auch Väter das ADHS-Risiko für ihr Kind durch die Einnahme von Paracetamol beeinflussen? In diesem Beitrag geht Dr. Tobias Weigl auf die Ergebnisse der Studie ein und erläutert weitere Nebenwirkungen des vielfältig während der Schwangerschaft eingesetzten Medikaments.

 

Was sind die Gefahren einer dauerhaften Einnahme?

Bei einer dauerhaften Einnahme des Medikaments kann es zu einer Überdosierung kommen. Von einer Überdosierung spricht man ab 10 g bei sonst gesunden Patienten und ab etwa 6 g bei Patienten mit Leberinsuffizienz bzw. einer geschädigten Leber durch erhöhten Alkoholkonsum. Diese Überdosierung kann zu einer Paracetamol-Vergiftung führen, wobei hier die hepatotoxische, also die lebertoxische, Wirkung im Vordergrund steht. Bei einer Überdosierung entstehen Paracetamol-Stoffwechselprodukte, die nicht abgebaut werden können. Es kommt in der Folge zu zytotoxischen Reaktionen, sogenannten Leberzellnekrosen. Diese Leberzellnekrosen sind meist tödlich. Für die Therapie einer solchen Vergiftung hat sich die Gabe von SH-Donatoren bewährt. SH-Donatoren sind spezielle Substanzen wie Acetylcystein, die in verschiedenen Medikamenten wie Hustenmitteln vorhanden sind. Diese können bei einer Überdosierung sozusagen als „Gegengift“ eingesetzt werden.

Exkurs aus der Natur – Gewürznelke und Lavendel

Im folgenden Abschnitt werden pflanzliche Methoden zur Linderung von Schmerzen o. ä. vorgestellt, die eine Alternative zu Paracetamol darstellen können. Diese werden jedoch auf keinen Fall als Äquivalent angesehen, sondern dienen nur als mögliche pflanzliche Alternativen.

Gewürznelken

    erinnern uns vor allem in Deutschland eher an die Weihnachtszeit, da wir sie Glühwein und Lebkuchen in Verbindung bringen. Doch nicht nur dafür ist die Gewürznelke gut geeignet. Sie besitzt überdies medizinische Kräfte und kann zur Linderung von Zahnschmerzen beitragen. Die Komponente, die diese Pflanze zur Schmerzstillung beiträgt, ist das „Eugenol“. Angewandt wird die Gewürznelke meist in Form eines Öls. Sie hat sowohl eine antibakterielle als auch eine antivirale Wirkung.

Lavendel

    kann nicht nur den Garten verschönern und mit seiner strahlend dunkel blauen Farbe vielen anderen Pflanzen die Show stehlen – Nein, Lavendel hat auch eine sehr gute Heilwirkung! Diese ist wissenschaftlich sehr gut erforscht und daher auch bekannt. Die Heilpflanze wird eingesetzt bei Entzündungen, Infektionen, Pilzerkrankungen, Angst, Unruhezuständen und vielen weiteren Indikationen. Lavendel ist in verschiedensten Formen erhältlich, bspw. als Lavendelöl, -tee oder auch -tinktur.

Häufige Patientenfragen

Kann ich Paracetamol so wie Ibuprofen oder Diclofenac bei Sportverletzungen oder Entzündungen einsetzen?

Dr. T. Weigl:
Paracetamol wird bei Behandlungen von Entzündungen eher nicht empfohlen, da es keine besondere entzündungshemmende Eigenschaft hat, sondern eher bei Fieber und Schmerzen eingesetzt wird. Daher sollte man in so einem Fall auf Ibuprofen oder Diclofenac, welche gegen Entzündungen wirken, zurückgreifen.

Ist es schlimm, wenn ich Paracetamol zusammen mit Alkohol einnehme?

Dr. T. Weigl:
Ja. Paracetamol darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden. Da beides in der Leber von denselben Enzymen abgebaut werden, kann durch die gleichzeitige Einnahme dieser die Leber nicht alles abbauen und es kommt zu einer Doppelbelastung. Dies kann zu Leberversagen führen, was wiederum mit dem Tod enden kann. Paracetamol sollte also keinesfalls in Kombination mit Alkohol eingenommen werden.

Wie nimmt man das Medikament am besten ein? Als Tablette oder Zäpfchen?

Dr. T. Weigl:
Hier kann keine Unterscheidung zwischen besser und schlechter gemacht werden, da es ganz auf den Patienten ankommt. Bei Kleinkindern sind beispielsweise die Zäpfchen angenehmer einzusetzen, da sich viele Kinder gegen Tabletten sträuben, weil es für sie unangenehm ist, eine Tablette zu schlucken. Der Wirkstoff wirkt jedoch auf dieselbe Art, unabhängig davon, ob es sich um eine Tablette handelt oder um ein Zäpfchen. Der einzige Unterschied ist der Wirkeintritt. Bei der Einnahme von Tabletten wirken diese nach ungefähr 30–60 Minuten. Bei Zäpfchen hingegen tritt die Wirkung erst später, nach etwa 3–4 Stunden, ein.

Verwandte Themen

Haben Sie besonders gute oder schlechte Erfahrungen mit Paracetamol gemacht? Möchten Sie sich bei uns über den Wirkstoff erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich mit anderen auszutauschen!

Autoren: Mona Alinezhad und Dr. Tobias Weigl
Redaktion: Tobias Möller
Veröffentlicht am: 02.05.2018, zuletzt aktualisiert: 17.09.2018

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Quellen

  • Eckhard Beubler (2016): Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie: Wirkungen, Nebenwirkungen und Kombinationsmöglichkeiten. Springer-Verlag, Heidelberg.
  • Heinz Lüllmann et al. (2016): Pharmakologie und Toxikologie: Arzneimittelwirkungen verstehen. Medikamente gezielt einsetzen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • Ernst Mutschler (2006): Arzneimittelwirkungen. Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie. Wiss. Verlag-Ges., Stuttgart.
  • Ratiopharm (Hg.): Paracetamol-Beipackzettel
  • J. von Mering (1893): Beiträge zur Kenntnis der Antipyretica. In: Therapeutische Monatshefte 7, 1893, S. 577–587.
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