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Hautausschlag am Hals – Allergien, Infektionen und Entzündungen als Ursachen

„Was die Ursache für einen Hautausschlag am Hals und im Nacken ist, kann Ihr Arzt manchmal sogar von der Art der Hautirritation ableiten. Wichtig hierfür ist aber auch das Arztgespräch.“ — Dr. Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

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Ein Hautausschlag ist, egal wo er auftaucht, nicht sehr angenehm: Häufig wird er von Juckreiz begleitet, sieht unschön aus und manchmal kommt es zu Blutungen oder der Ausschlag nässt sogar. Auch am Hals können die Irritationen auftreten. Die Ursachen dafür können vielfältig sein: Während Sie „einfach“ allergisch auf bestimmte Substanzen oder Metalle reagieren könnten, können auch Infektionen oder Entzündungen eine Hautveränderung herbeiführen. Beispiele hierfür sind typische Kinderkrankheiten wie Windpocken, Ringelröteln und Masern, an denen auch Erwachsene erkranken können. Zusammen mit dem Ausschlag können weitere Symptome, wie Fieber oder ein allgemeines Schwächegefühl, hinzukommen. Diese können auf die konkrete ursächliche Krankheit hinweisen. Grundsätzlich steht die Therapie der Krankheit im Vordergrund. Mehr Informationen zu den konkreten Auslösern, den Diagnoseverfahren und den Therapiemöglichkeiten finden Sie im folgenden Artikel!

Lasse ist besorgt: Seine Tochter Mareike hat Fieber und auch noch Kopfschmerzen. Die Vierjährige weint viel und es bricht dem jungen, alleinerziehenden Vater das Herz. Vor allem ist er ratlos, denn er weiß nicht, was der Grund für die Symptome ist. Am zweiten Tag der Beschwerden, beim Baden des Mädchens, entdeckt er an ihrem Hals und in ihrem Gesicht einen roten, ringelförmigen Hautausschlag. „Mareike, juckt das hier?“, fragt er und stupst sie unter dem Kinn an. Das Mädchen schüttelt den Kopf. Lasse beschließt, dringend Mareikes Kinderärztin zu konsultieren!

Die Haut als Grundlage

Ein Hautausschlag ist eine Reaktion der Haut selbst – doch wieso reagiert sie? Hierfür lohnt es sich, einen Blick auf unser größtes Organ sowie auf dessen vielfältige Aufgaben zu werfen.

Die Haut (lat. ‚Kutis’) ist zwischen 1,5 und 2,5 m2 groß und macht insgesamt 16 Prozent unseres Körpergewichts aus. Sie besteht aus drei Schichten: die für uns sichtbare Oberhaut (sog. ‚Epidermis’), die Lederhaut (sog. ‚Dermis’) und die Unterhaut (sog. ‚Subkutis’). Alle drei Schichten übernehmen spezifische Aufgaben und haben einen eigenen Aufbau. Diesen stellen wir hier kurz vor.

Aufbau der Haut

  • Die Epidermis ist die oberste der drei Hautschichten. Sie besteht vornehmlich aus hornbildenden Zellen, den sog. ‚Keratinozyten‘. Diese sind mit Fasern und weiteren Zellen verbunden. Darüber hinaus finden sich in der Epidermis spezifische Zellen, um Sinneseindrücke wahrzunehmen, die sog. ‚Merkel-Zellen’. Als oberste Hautschicht, die direkt mit der Außenwelt in Kontakt steht, finden sich in der Epidermis zudem bereits Komponenten, die Teil der Immunabwehr sind. Dazu gehören die sog. ‚Langerhans-Zellen‘. Aber auch die genannten Keratinozyten sind Teil dieser Abwehrreaktion. Schließlich gibt es in der Epidermis noch Zellen, die Farbpigmente ausbilden (sog. ‚Melanozyten’). Sie reagieren auf Sonneneinstrahlung und sind für die Einfärbung der Haut verantwortlich.
  • Die darunter liegende Dermis besteht großteilig aus Bindegewebe: dem lockeren und dem straffen Bindegewebe. Im lockeren Bindegewebe befinden sich Nervenstränge sowie Abwehrzellen, wohingegen im straffen Bindegewebe verschiedene Drüsen, Blut- und Lymphgefäße, Rezeptoren sowie Haarfollikel zu finden sind. Die im straffen Bindegewebe liegenden Rezeptoren sind wichtig für die Weiterleitung von Sinnesreizen. Auf diese Weise können wir bspw. Berührungen, aber auch Druck, Schmerz, Temperaturen und Juckreiz.
  • Die dritte und unterste Hautschicht ist die Subkutis. Diese kann bis zu drei Zentimeter dick sein. Die Dicke der Subkutis ist variabel und hängt damit zusammen, dass in der Subkutis vor allem Fettgewebe zu finden ist. Dieses teilt sich mittels des Bindegewebes in einzelne Fettläppchen. Innerhalb der Fettläppchen finden sich darüber hinaus größere Blutgefäße, Haarwurzeln sowie Schweißdrüsen. Die konkrete Beschaffenheit der Subkutis hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Größe oder Lebensumständen ab.

Aufgaben der Haut

Die Haut hat gleich mehrere Aufgaben:

  • Schutz sowohl gegen Krankheitserreger als auch gegen klimatische Einflüsse (Hitze, Kälte)
  • Wesentlicher Teil des Immunsystems und des körpereigenen Abwehrmechanismus
  • Sinnesorgan (also Wahrnehmung von Berührung, Temperatur, etc.)
  • Ausgleich von Temperaturen (sog. ‚Thermoregulation’) durch bspw. Schwitzen
  • Stoffaustausch
  • Kommunikation, bspw. Blässe oder Erröten

Das Symptom: Was ist ein Hautausschlag?

Wie im Kapitel zuvor beschrieben, ist unsere Haut wesentlich für die Immunabwehr. In diesem Sinne sind auch Hautausschläge zu verstehen. Hautausschläge, die in der Medizin auch als Exantheme bezeichnet werden, sind damit die Schutzreaktion des Körpers auf externe Einflüsse und Substanzen.

Es gibt verschiedene Arten von Hautausschlag. In der folgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Begriffe und Definitionen. Sowohl das Aussehen als auch der Ort eines Hautausschlags können bereits einen Hinweis auf die konkrete Ursache geben.

Medizinische BezeichnungBeschreibung des Ausschlags
ErythemDie Haut ist gerötet.
ExanthemDie Hautveränderungen treten in einem größeren Abschnitt der Haut auf.
PetechienAuf der Haut tauchen punktförmige Einblutungen auf. Die großflächige Variante nennen Mediziner ‚Purpura‘.
PlaqueDie Hautveränderung ist flächig und erhaben, also nicht flach.
VersikelEin Bläschen, das mit Flüssigkeit gefüllt ist und kleiner als 5 mm Durchmesser ist. Es gibt auch größere Varianten (sog. ‚Bulla’).
PustelÄhnlich wie ein Vesikel, allerdings mit Eiter gefüllt.
Urtika Diese Quaddeln sind Ödeme (Wasseranlagerungen im Bindegewebe). Sie sind die Vorstufe zu erhabenen Hautveränderungen wie bspw. Plaques.
LivedoDas bezeichnet eine blaue Verfärbung der Haut, die netzartig verläuft.
SkleroseBei einer Sklerose ist die Haut an einer Stelle verdickt und nicht mehr flexibel und damit verschiebbar.

Die Ursachen: Hautausschlag am Hals

Ein Hautausschlag, lokalisiert am Hals, kann unterschiedliche Ursachen haben, angefangen bei Allergien über Erkrankungen, die durch Bakterien und Viren ausgelöst werden, bis hin zu Autoimmunerkrankungen. Nicht alle Krankheiten betreffen jeden Menschen. Viele betreffen nur bestimmte Gruppierungen, wie beispielsweise Kinder und Säuglinge.

Häufig steckt hinter roten Flecken (sog. ‚Erytheme’) am Hals eine allergische Reaktion. Eine Allergie ist im Prinzip eine Überreaktion der Schutzmechanismen Ihres Körpers. Diese Reaktion erfolgt, wenn Sie in Kontakt kommen mit einer vom Körper als gefährlich eingestuften Substanz. Eine allergische Reaktion entwickelt sich durch eine erstmalige Sensibilisierung im Rahmen des Erstkontaktes mit der Substanz. Jeder weitere Kontakt wird von entsprechenden Symptomen begleitet, bspw. Niesreiz (sog. ‚Rhinitis’), Juckreiz, Ausschlägen und roten Flecken. Mögliche Ursachen, die gerade die Halsregion betreffen können, sind:

  • Tragen von Schmuck, welcher aus Metallen wie Nickel (häufig Modeschmuck) gefertigt ist
  • Nutzung von Kosmetik, die Sie nicht vertragen
  • Tragen bestimmter Stoffe, die Sie nicht vertragen
  • Essen von Lebensmitteln, gegen die Sie allergisch sind

Die allergische Hautreaktion kann sich auf verschiedene Arten äußern: Neben der Rötung kann es zu Juckreiz kommen. Ihre Haut kann zudem trocken werden und schuppig wirken.

Auch bei einer Nesselsucht (sog. ‚Urtikaria’) sind die Ursachen von Hautrötungen, verbunden mit Juckreiz bzw. Brenngefühl, vor allem allergische Reaktion bspw. auf Medikamente oder Lebensmittel. Die Nesselsucht kann aber auch Symptom weiterer Erkrankungen sein, bspw. einer Erkrankung im Magen-Darm-Trakt oder einer Infektion im Mund- und Nasenbereich. Auch bestimmte Parasiten – wie etwa  Anisakis Simplex, übertragen über rohen Fisch – können ein solcher Auslöser sein. Weiteren Faktoren können Kälte, Hitze oder mechanischer Druck auf die Haut sein.

Die roten Flecken am Hals müssen aber nicht zwingend das Resultat einer Allergie sein. Wenn wir Lampenfieber haben, also aufgeregt sind oder uns in einer für uns stressigen Situation befinden, bekommen manche Menschen ebenfalls rote Flecken am Hals. Ähnliches geschieht, wenn wir Alkohol trinken. Der Grund für die Erythemen ist, dass sich in beiden Fällen die großen Blutgefäße weiten. Anders als bei einer Allergie juckt der Ausschlag allerdings nicht.

Entzündungen

Entzündungen sind, ähnliche wie Allergien, Abwehrreaktionen des Körpers. Eine der häufigsten Entzündungen, die jeder kennt, sind Pickel. Die Ursache für Pickel sind mit Talg verstopfte Hautporen. Eine übermäßige Talgproduktion, bspw. in der Pubertät, führt dazu, dass sich der Talg mit abgestorbenen Hautzellen sammelt. Problematisch wird dies in den Fällen, in denen diese Talgmischung nicht an die Hautoberfläche gelangen kann und sich an dieser Stelle Bakterien sammeln. Der Körper reagiert auf die sich an dieser Stelle ausbreitenden Bakterien mit Eiter. Dies ist das, was wir schließlich einen Pickel nennen. Pickel können an verschiedenen Stellen des Körpers vorkommen, wie bspw. die hier besprochene Region des Halses.

Eine weitere Entzündung, die vor allem Männer im Halsbereich betrifft, ist die Entzündung der Haarwurzeln (sog. ‚Follikulits’) – häufig ist die Region des Bartwuchses betroffen. Diese Haarwurzeln werden in der Medizin als ‚Haarfollikel‘ bezeichnet. Die Ursache für eine Entzündung der Haarfollikel sind bakterielle Erreger, meistens Staphylococcus aureus, seltener jedoch Streptokokken und Pilze. Zusätzliche Risikofaktoren sind bereits vorhandene Hauterkrankungen, Mangelernährung, ein feuchtwarmes Klima, mangelhafte Ernährung sowie Diabetes mellitus. Eine Follikulitis äußert sich über Pusteln an der Haarwurzel. Die Haut unmittelbar um die betroffene Wurzel ist gerötet. Besonders häufig sind Barthaare (sog. Follicullitis barbae’) betroffen.

Exkurs: Entzündungen

Wir kennen Entzündungen in verschiedenen Kontexten. Betroffen sein kann jedes Organ im Körper. Eine Entzündung ist aber keine Krankheit in dem Sinne, sondern eigentlich die Abwehrreaktion unseres Immunsystems auf externe Substanzen. Es gibt verschiedene, konkrete Auslöser für eine Entzündung (sog. ‚Inflammation’). So können Schädigungen des Gewebes (bspw. Blutergüsse), physikalische Einwirkungen, chemische Stoffe, Fremdkörper wie Insektenstacheln, Bakterien und Viren sowie Substanzen, auf die Sie allergisch sind, Entzündungsreaktionen auslösen. Eine Entzündung ist an den fünf Kardinalszeichen erkennbar:

  • Rötung (sog. ‚Rubor’)
  • Überwärmung (sog. ‚Calor’)
  • Schwellung/ Ödem (sog. ‚Tumor’)
  • Schmerz (sog. ‚Dolor’)
  • eingeschränkte Funktion des betroffenen Körperteils (sog. ‚Functio laesa‘)

Nicht alle fünf Zeichen treten bei jeder Entzündung auf. Dafür können andere Symptome, wie bspw. eine erhöhte Körpertemperatur, hinzukommen. Entzündungen können in verschiedenen Kategorien weiter spezifiziert werden. So unterscheiden Mediziner bspw. den zeitlichen Verlauf, den Ausbreitungsgrad im Gewebe sowie die Spezifik der konkreten Ursache. Akute Entzündungen sind bspw. ein Sonnenbrand oder ein Insektenstich; primär chronische Entzündungen bspw. Morbus Crohn oder rheumatoide Arthritis.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im folgenden Beitrag auf unserer Seite:

Die Entzündung (Inflammation) – Ursachen, Symptome und 5 typische Entzündungszeichen

Infektionen

Infektionen sind Erkrankungen, die über Mikroorganismen wie Viren, Bakterien oder Pilze übertragen werden und in unseren Körper gelangen. Gerade in jungen Jahren erkranken Menschen an verschiedenen Infektionen, die mit Hautveränderungen einhergehen. Wenn Sie sich für Hautkrankheiten im Säuglingsalter interessieren, können wir Ihnen folgenden Artikel auf unserer Seite empfehlen: Hautausschlag bei Babys.

Ringelröteln

Ringelröteln, oder auch Erythema infectiosum, ist eine Krankheit, von der besonders Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahre betroffen sind. Es handelt sich hierbei um eine Tröpfcheninfektion, die sich vornehmlich im Gesicht, Hals und dem Oberkörper in Form von Rötungen manifestiert. Der girlandenartige Ausschlag breitet sich dann am ganzen Körper aus. Weitere Symptome können leicht erhöhte Temperatur und Juckreiz sein, diese treten jedoch nicht zwangsläufig auf. Normalerweise verschwindet der Hautausschlag nach einigen Tagen von selbst – manchmal kann sich die Abheilung aber über mehrere Monate erstrecken. Allerdings: wenn Sie sich einmal mit Ringelröteln angesteckt haben, sind Sie lebenslang dagegen immun.

Windpocken und Gürtelrose

Eine weitere Infektionskrankheit sind die Windpocken. Es handelt sich hierbei um eine Tröpfcheninfektion, ausgelöst durch die sog. ‚Varizellen‘. Die Erkrankung ist hoch ansteckend! Die Betroffenen, zumeist Kinder, leiden unter Fieber sowie Hautausschlägen, die nicht nur am Hals, sondern am ganzen Körper auftreten können. Diese Exantheme können unterschiedlich ausfallen; so sind Papeln und Vesikeln möglich, die schließlich verkrusten. Die an verschiedenen Körperstellen auftretenden Exantheme werden umgangssprachlich auch als „Sternenhimmel“ bezeichnet. Begleitet werden die Hautausschläge von starkem Juckreiz, Fieber, Glieder- sowie Kopfschmerzen. Der typische Hautausschlag kann am ganzen Körper auftreten, auch die Kopfhaut sowie die Mundschleimhaut können davon betroffen sein. Grundsätzlich ist eine Impfung gegen Varizellen im Rahmen einer Grundimmunisierung möglich.

Quasi die Fortsetzung der Windpocken ist die Gürtelrose, auch Herpes Zoster genannt. Ausgelöst wird die Gürtelrose durch eine Varizelleninfektion – es handelt sich hierbei um eine Reaktivierung einer früheren Windpockeninfektion.

Gut zu wissen! 
Grundsätzlich können Sie nur an einer Gürtelrose erkranken, wenn Sie als Kind bereits die Windpocken gehabt haben. Menschen, auf die das nicht zutrifft, können sich bei Herpes-Zoster-Patienten durchaus mit dem Virus anstecken. Allerdings kommt es bei diesen Menschen dann zu einer Infektion und einem Ausbruch der Windpocken.

Ursache für ein erneutes Ausbrechen der Infektion sind zumeist Stress oder eine allgemeine Immunschwäche (bspw. im Rahmen einer HIV-Infektion oder einer immunsuppressiven Therapie). Eine Gürtelrose wird von folgenden Symptomen begleitet:

  • Allgemein verschlechterter Gesundheitszustand
  • Fieber
  • Hautausschläge in Form von Vesikeln, die zunächst wässrig sind und dann eintrocknen, Einblutungen sind möglich
  • Rötungen
  • Nervenschmerzen an den betroffenen Stellen (sog. ‚Neuralgien’)

Es gibt allerdings verschiedene, abweichende Verlaufsformen der oben genannten Symptome. So kann eine Gürtelrose bspw. auch ohne die charakteristischen Hautveränderungen auftreten (sog. ‚Zoster sine herpete’) oder es kommt zum Auftreten der Gürtelrose an einem Organ. Dabei kann bspw. das Auge betroffen sein (sog. ‚Zoster ophtalmicus’).

Mehr Informationen zu Herpes Zoster in diesem Video

Wie entsteht eine Gürtelrose? Was genau läuft im Körper ab und was hat das mit einer Entzündung zu tun? Diese Fragen klärt Dr. Tobias Weigl in diesem Video-Beitrag zum Thema Herpes Zoster!

Masern

Masern sind eine Infektionskrankheit, die, wie Windpocken auch, vor allem Kinder betrifft. Allerdings können auch Erwachsene sich mit dem Masernvirus anstecken. Die hochansteckende Erkrankung wird über eine Tröpfcheninfektion übertragen. Spätestens acht Tage nach der Infektion bricht die Erkrankung dann aus: Zunächst leiden Sie an Fieber, Schnupfen oder Husten (sog. ‚Prodromalstadium’), bevor der Hautausschlag auftritt. Dieser erscheint zunächst im Mund- und Gaumenbereich. Der Ausschlag ist zunächst dunkelrot, innen mit einem weißen Belag an den Wangen. Diese Flecken breiten sich in einer zweiten Phase von den Ohren über das Gesicht und den Hals ausgehend schließlich am ganzen Körper aus. Sie sind hellrot und fließen ineinander (sog. ‚Exanthemstadium’). Die Betroffenen leiden zudem unter einem schweren Krankheitsgefühl und angeschwollenen Lymphknoten im Hals.

Eine Besserung des Gesundheitszustandes tritt mit dem Verblassen der typischen Flecken auf. Eine abheilende Masernerkrankung ist komplikationsanfällig, es kann zu Erkrankungen wie Mittelohrentzündungen bis hin zu einer Lungenentzündung oder Tuberkulose kommen. Aus diesem Grund ist eine Impfung – auch im Erwachsenenalter! – sinnvoll.

Mehr Informationen zu Masern in diesem Video

Wie läuft eine Maserninfektion ab? Was für Komplikationen sind möglich? Wie kann ich mich vor der Infektion schützen? Einen grundlegenden Überblick über das aktuelle Thema Masern und Maserninfektion bietet Dr. Tobias Weigl in dem folgenden Video!

Chronische Erkrankungen

Neurodermitis

Eine der bekanntesten chronischen Entzündungen, die die Haut betreffen, ist Neurodermitis (sog. ‚atopische Dematitis’). Wie auch bei anderen der hier vorgestellten Krankheiten erkranken bereits Kinder an der Neurodermitis. Betroffene erfahren in der Pubertät eine Verbesserung. Doch im Erwachsenenalter verläuft die Krankheit chronisch-rezidivierend. In Deutschland ist etwa jedes zehnte Kind von einer Neurodermitis betroffen. Das macht sie zu der häufigsten chronischen Erkrankung im Kindesalter.

Die konkrete Ursache der Neurodermitis ist nicht ganz klar. Mediziner gehen von verschiedenen Faktoren aus, die zu einer Neurodermitis führen. Neben einer genetischen Prädisposition spielen Umwelteinflüsse, Infekte sowie Allergene eine wichtige Rolle bei der Manifestation. Zudem sind bei Betroffenen sowohl die natürliche Hautbarriere der Epidermis als auch das Immunsystem gestört. Im Laufe des Lebens verändert sich die Symptomatik der Neurodermitis, allerdings sind ihre Leitsymptome immer starker Juckreiz und Ekzeme. Die Ekzeme variieren in ihrer Art. Während Säuglinge und Kleinkinder eher Milchschorf und nässenden Plaques entwickeln, finden sich bei Kindern und Jugendlichen eher trockene, schuppige Hautveränderungen. Zu den erweiterten, optionalen Symptomen kommen bspw. eine doppelte Unterlidfalte (sog. ‚Dennie-Morgan-Zeichen’), ein pelzmützenartiger Haaransatz oder die Ausdünnung des äußeren Teils der Augenbrauen.

Akne

Vor allem in der Pubertät ist die Akne eine häufige Entzündung, die chronisch ist. Ähnlich wie bei Pickeln auch, handelt es sich bei Akne (sog. ‚Acne vulgars’) um eine Überproduktion der Talgdrüsen. Anders als Pickel aber äußern sich die Hautveränderungen der Akne dauerhaft und betreffen vornehmlich das Gesicht, aber auch den Hals, den Oberkörper sowie den Rücken.

Die Akne verläuft stufenweise. Zunächst bilden sich Mitesser, die bei Druck ein weißes Sekret ablassen (sog. ‚Primäreffloreszenz’). Wenn sich diese entzünden, entstehen Papeln, Abszesse und Knoten. Dieses Stadium nennen Mediziner dann ‚Sekundäreffloreszenz‘. Bei einem schweren Verlauf kommt es im dritten Stadium dann zu einer Narbenbildung (sog. ‚Tertiäreffloreszenz’).

Die konkrete Ursache einer Akne ist in der Medizin unklar, allerdings gehen Forscher von mehreren Faktoren aus, die die Entstehung einer Akne bedingen. Dazu gehören bspw. eine hormonelle Umstellung, bakterielle Besiedlung sowie eine genetische Prädisposition.

Autoimmunerkrankungen

Viele Autoimmunerkrankungen werden von Hautirritationen und -ausschlägen begleitet. Eine der bekannteren Krankheiten ist das bullöse Pemphigoid. Betroffene leiden unter einer Blasenbildung der Haut. Bei 30 bis 50 Prozent der Personen sind am Hals und im Gesicht betroffen, außerdem kann der Hautauschlag in der Arm- oder Kniebeuge auftreten. Die Blasen fallen groß aus, das darum liegende Hautgewebe ist gerötet. Die Ursache für die Ausbildung dieser Blasen ist ein Defekt des Immunsystems: Das Immunsystem setzt sog. ‚Autoantikörper‘ gegen die eigene Haut ein. Dies führt dazu, dass Ihre Haut Blasen ausbildet. Bei einer Erkrankung an bullösem Pemphigoid entstehen diese Blasen in der Basalmembranzone zwischen Epidermis und Dermis. Das bullöse Pemhigoid ist die häufigste, blasenbildende Autoimmunkrankheit in Mitteleuropa. Die Bildung der Antiautokörper wird v. a. durch externe Faktoren ausgelöst. Diese Auslöser können unter anderem UV-Licht und die Einnahme bestimmter Medikamente wie etwa Penicillin, Furosemid oder ACE-Hemmer sein.

In Kombination mit Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder der Colitis Ulcerosa können ebenfalls Hautausschläge auftauchen. Eine Ursache dafür ist das Sweet-Syndrom. Dieses ist eine akute, fieberhafte Krankheit, die mit Hautveränderungen verbunden ist. Die konkrete Ursache für das Fieber ist nicht bekannt, allerdings vermuten Forscher, dass eine bakterielle Infektion, bspw. mit Streptokokken, der Trigger sein könnte. Die Hautausschläge sind helle bis rote Plaques und Papeln, die nicht größer als Münzen und mit Flüssigkeit gefüllt sind und sich im Laufe der Erkrankung zu Blasen verändern. Neben dem Nacken und dem Hals tauchen die Ausschläge auch am Kopf, an den Händen sowie den Armen auf. Die Krankheit kann sowohl episodenhaft als auch chronisch sein.

Video-Exkurs: Fieber

Fieber kommt bei vielen Krankheiten vor, doch was steckt eigentlich dahinter? Welche Vorgänge laufen da in Ihrem Körper ab? Und was hat das Immunsystem damit zu tun? In diesem Videobeitrag erklärt Dr. Tobias Weigl alles Wissenswerte um erhöhte Temperaturen und Fieber.

Gut zu wissen!
Insgesamt gibt es fünf verschiedene Variationen des Sweet-Syndroms. Neben dem Auftreten parallel zu entzündlichen oder chronischen Erkrankungen sind es die Folgenden:

  • Klassische Form ohne erkennbare Ursache
  • Paraneoplastische Form (geht einher mit Krebserkrankungen)
  • Sweet-Syndrom als Reaktion auf Arzneimittel
  • Sweet-Syndrom während der Hausarbeit

Wer ist von Hautausschlag am Hals betroffen?

Von Hautausschlägen am Hals können prinzipiell alle Menschen betroffen sein. Die oben genannten Erkrankungen bieten jedoch eine gewisse Differenzierung: Je nach Krankheit gibt es Gruppen, die ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Die Neurodermitis beispielsweise oder Ringelröteln tritt vor allem – aber nicht nur! – bei Kindern auf. Dagegen betrifft die Gürtelrose nur Erwachsene, die bereits die Windpocken gehabt haben. Eine bullöse Pemphigoid tritt dagegen vor allem bei älteren Menschen auf.

Hatten oder haben Sie Hautausschlag am Hals? Welche Ursache hat Ihr Arzt bei Ihnen diagnostiziert? Damit helfen Sie anderen Lesern, ihre Symptome besser einzuschätzen.

Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose

Bei einem Hautausschlag am Hals ist der Hautarzt der erste Ansprechpartner. Aber auch Ihr Hausarzt kann Ihnen weiterhelfen. Bei beiden steht auf jeden Fall zunächst das Patientengespräch (sog. ‚Anamnese’) an. Ihr Arzt wird Ihnen Fragen zu Ihrem Allgemeinzustand und speziell zu Ihrem Hautausschlag stellen. Diese könnten dann folgendermaßen lauten:

  • Seit wann haben Sie diesen Hautausschlag?
  • Tut der Hautausschlag weh? Juckt, nässt oder blutet er?
  • Verändert sich der Hautausschlag?
  • Haben Sie weitere Symptome an sich bemerkt?
  • Nehmen Sie Medikamente ein?

Wichtig ist hier auch Ihre Krankheitsgeschichte sowie die Ihrer Familie im Allgemeinen. Daher wird Ihr Arzt Sie auch fragen, ob Sie bereits einen ähnlichen Hautausschlag gehabt haben oder Sie an chronischen Erkrankungen leiden.

Oftmals können bereits Patientengespräche Hinweise auf die konkrete Krankheit bzw. die Ursache für Ihren Hautausschlag liefern! Neben dem Gespräch sind die Untersuchung und Betrachtung des Hautausschlags grundlegend für die Diagnostik. Eine Handlupe erlaubt einen noch besseren Blick auf die Hautveränderung. Daran angeschlossen sind einfache, klinische Tests. So ertastet Ihr Hautarzt die betroffene Stelle am Hals mit den Fingern (sog. ‚Palpation’) um bestimmte Erhebungen und die Konsistenz zu erfühlen. Auch Abgrenzungen, Verschiebungen und Schmerz lassen sich auf diese Weise bestimmen. Es gibt verschiedene Handgriffe, die zur Unterscheidung der einzelnen Hautveränderungen dienen. Der sog. Dellentest kann bspw. darüber Aufschluss geben, ob es sich um ein Ödem handelt. Der sog. Plaque-Test hingegen kann dabei helfen, Plaques von Flecken zu unterscheiden.

Weitere Diagnoseverfahren

Meistens ergibt sich bereits nach diesen Diagnoseschritten ein Bild der Ursache und damit kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Ist die Ursache noch nicht klar, so können weitere technische Verfahren die Diagnose unterstützen. Ein wesentliches Verfahren ist die Lichtmikroskopie, die sog. ‚Dermatoskopie‘. Dieses radiologische Verfahren ermöglicht es Ihrem Arzt, Ihre Hautveränderung in einer bis zu 100-fachen Vergrößerung zu sehen.

Ein weiteres Verfahren stellt die Gewebeentnahme dar. Die entnommenen Proben, sog. ‚Biopsate‘, sind intakte, strukturelle Hautveränderungen. Ihr behandelnder Arzt kann sich diese durch ein Mikroskop genauer ansehen. Damit sind Rückschlüsse auf Krankheitserreger möglich.

Die hier vorgestellten Diagnoseverfahren gehören zu den üblichen und dienen nur als allgemeiner Einblick in die Materie. Das spezifische Verfahren hängt von Ihren weiteren Symptomen und den Ergebnissen der Untersuchungen ab.

Fakten-Box Hautausschlag am Hals

Kann bei jedem Menschen auftreten
Es gibt verschiedene Manifestationen, die jucken/nässen/bluten können
Oftmals gekoppelt an weitere Symptome
Ursachen sind häufig Erkrankungen
Auslöser

  • Allergien wie bspw. gegen Kosmetik oder Nickel
  • Infektionen wie bspw. Masern
  • Entzündungen wie bspw. Follikulitis
  • Chronische Erkrankungen wie Neurodermitis
  • Autoimmunerkrankungen in Kombination mit dem Sweet-Syndrom
  • Emotionaler Stress bspw. bei Lampenfieber

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung

Die konkrete Ursache bestimmt den weiteren Verlauf der Therapie, daher steht zumeist die Therapie der Erkrankung hinter dem Hautausschlag im Vordergrund. Darüber hinaus können Symptome, wie bspw. der Juckreiz, gelindert werden. Hierfür gibt es verschiedene Salben, Cremes und Tinkturen.

Eine Behandlungsmöglichkeit der Erkrankungen – und damit langfristig des Hautausschlags – sind Medikamente. Allerdings kommen diese, gerade im Falle von Erkrankungen bei Kindern, nur zum Einsatz, wenn Komplikationen mit der Erkrankung möglich sind.

  • Antibiotika setzt Ihr behandelnder Arzt bei bakteriellen Infekten ein.
  • Antihistaminika werden dezidiert gegen Allergien eingesetzt.
  • Bei Infektionen, deren Auslöser Viren, wie bei einer Gürtelrose sind, können Sie Virustatika nehmen.

Es gibt auch Medikamente, die direkt gegen den Hautausschlag wirken. Eine wichtige Rolle in der Bekämpfung und Linderung von Hautausschlägen spielt hier Cortison. Cortison ist ein medizinischer Wirkstoff, der auf dem körpereigenen Stresshormon Cortisol basiert. Cortisol wird in Stresssituationen ausgeschüttet und ist unter anderem für die Regulation des Blutzuckerspiegels mitverantwortlich. Das synthetisch hergestellte Cortison ist sowohl entzündungshemmend als auch immunsuppressiv. Darum wird es von Medizinern gerne bei akuten Hautirritationen eingesetzt. Allerdings ist die langfristige Medikation mit Cortison mit Gesundheitsrisiken verbunden. So können die Folgen irreparable Schäden der Haut sowie eine dauerhafte Schwächung des Immunsystems sein.

Häufige Patientenfragen

Was ist ein Exanthem?

Dr. T. Weigl:
Ein Exanthem ist der medizinische Fachbegriff für einen Hautausschlag, der vor allem großflächig ist. Das konkrete Aussehen hängt von verschiedenen Faktoren ab, so kann dieser gerötet sein, nässen, jucken oder Blasen bilden. Der Begriff umfasst in der Medizin demnach ein weites Feld an Hautirritationen, deren Ursachen unterschiedlich sein. Der Begriff selbst stammt aus dem Griechischen und bedeutet „aufblühen“. Das Pendant für den Bereich der Mundschleimhaut nennen Ärzte ‚Enanthem‘.

Können wirklich nur Kinder an Krankheiten wie Ringelröteln, Masern oder Windpocken erkranken?

Dr. T. Weigl:
Nein! Die hier genannten Krankheiten sind als Kinderkrankheiten bekannt. Das bedeutet, dass das Risiko einer Erkrankung besonders bei Kindern hoch ist. Das bedeutet aber nicht, dass die Erreger nicht auch bei Erwachsenen wie Ihnen anschlagen können. So können bspw. auch Erwachsene an Windpocken erkranken, wenn sie sich nicht bereits als Kinder damit angesteckt haben. Auch Masern treten, gerade in letzter Zeit, häufiger bei Erwachsenen auf. So kritisiert bspw. die Organisation Unicef den starken Anstieg der Masern weltweit. Aufgrund dessen wird unter anderem auch in Deutschland über eine Impfpflicht diskutiert.

Lasses und Mareikes Besuch bei der Kinderärztin hat ergeben, dass das Mädchen an Ringelröteln erkrankt ist. „Keine Sorge, eine der sogenannten Kinderkrankheiten. In der Regel verschwinden die roten Flecken von selbst wieder.“, meint die Ärztin. Wie beruhigend, findet Lasse, als er mit Mareike die kleine Praxis verlässt. Bei dem Hautausschlag hatte er sich ziemlich Sorgen gemacht. Gegen das Fieber hat die Ärztin zumindest ein kleines Mittel verschrieben. Zum Glück muss sich Mareike nicht noch mit Symptomen wie Juckreiz herumplagen!

Verwandte Themen

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Autoren: Dr. Tobias Weigl, Andrea Lorenz
Redaktion: Sarah Sodke
Veröffentlicht: 17.05.2019

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Quellen

  • Jörg Abromeit (2014): Prüfungsangst und Lampenfieber besiegen. Haufe-Verlag, Freiburg.
  • Reinhard K. Achenbach (2001): Der große TRIAS-Ratgeber. Haut, Haare, Nägel. 2., überarbeitete Auflage. Trias-Verlag, Stuttgart.
  • hil/dpa/aerzteblatt.de (2019): Diskussion über Impfraten in Deutschland geht weiter. In: aerzteblatt.de
  • kna/aerzteblatt.de (2019): Unicef sieht „alarmierenden Anstieg“ von Masernfällen weltweit. In: aerzteblatt.de
  • Volkart Wildermuth (2019): Debatte um Impfpflicht: Wie sich die Impfraten erhöhen lassen. In: Deutschlandfunk Kultur.
  • Peter H. Höher (2011): Kinderdermatologie. Differenzialdiagnostik und Therapie bei Kindern und Jugendlichen. 3. Auflage. Schattauer-Verlag, Stuttgart.
  • Helmut Kerl, Claus Garbe, Lorenzo Cerroni u. a (2003): Histopathologie der Haut. Springer-Verlag, Heidelberg/ Berlin.
  • Klöppel, H.H. Kreipe, W. Remmerle (2009): Pathologe. Kopf-Hals-Region. Weichgewebstumoren, Haut. 3. Auflage. Springer-Verlag, Heidelberg/ Berlin.
  • Andreas Plettenberg u. a. (20): Infektionskrankheten der Haut. Grundlagen, Diagnostik und Therapiekonzepte für Dermatologen, Internisten und Pädiater. 3., vollständig überarbeitete Auflage. Georg Thieme-Verlag, Stuttgart.
  • Wolfram Sterry, Margitta Worm (2014): Checkliste Dermatologie. 7. Auflage. Georg Thieme-Verlag, Stuttgart.
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