Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Koordinative Fähigkeiten – Verbesserung und Erhalt durch Sport?

Auf einen Blick – Was sind koordinative Fähigkeiten?

  • abgestimmte geplante Bewegungen des Körpers
  • oft bewegen sich mehrere Körperteile gleichzeitig
  • das Gehirn sendet Signale an die Muskeln

Wozu benötigen wir sie?

  • zum Greifen
  • zum Gehen
  • für alle Sportarten

Das Gehirn und koordinative Fähigkeiten

  • die wichtigsten Hirnareale für Koordination sind der Frontallappen und das Kleinhirn
  • das Gehirn plant die Bewegung, führt sie aus und gleicht Ist- und Soll-Zustand miteinander ab
  • Botenstoffe leiten die Impulse weiter

Erkrankungen im Zusammenhang mit gestörten koordinativen Fähigkeiten

  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose

Tipps

  • Bewegung hilft bei Erkrankungen, die die koordinativen Fähigkeiten beeinträchtigen (zum Beispiel M. Parkinson)
  • trainieren Sie Ihre körperlichen koordinativen Fähigkeiten regelmäßig
  • regelmäßiges Bewegen beugt Erkrankungen im Alter vor

Ein fallendes Glas auffangen, mit dem Fahrrad eine Gefahrenbremsung machen oder ein Musikinstrument spielen. Was haben diese Handlungen gemeinsam? Sie alle benötigen koordinative Fähigkeiten. Die körperliche Koordination ist die Fähigkeit, Bewegungen zu planen, schnell zu reagieren und Rhythmen umzusetzen. Das Gehirn vollbringt Leistungen in Höchstgeschwindigkeit, wenn es die koordinativen Fähigkeiten des Körpers steuert: In Sekundenbruchteilen finden Bewegungsplanung, -ausführung und -abgleich statt. Es erfolgt ein fein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen dem Gehirn, den Nervenbahnen und den Muskeln.

Wie wichtig die koordinativen Fähigkeiten sind, bemerken wir vor allem dann, wenn sie nicht mehr richtig funktionieren – Krankheiten und Unfälle können das Gehirn oder die Gliedmaßen schädigen. In manchen Fällen ist es jedoch durch gezielte Therapien möglich, die koordinativen Fähigkeiten zu rehabilitieren, zum Beispiel nach einem Schlaganfall.

Bei chronischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson sind die koordinativen Fähigkeiten eingeschränkt. Bewegungstherapien helfen jedoch, sie möglichst lange zu erhalten. Insgesamt ist es wichtig, die Koordinations- und Reaktionsfähigkeit des Körpers zu trainieren. Viel Bewegung und Sport lohnen sich daher, um die Gesundheit zu halten. In diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber, was koordinative Fähigkeiten sind, welche Erkrankungen sie einschränken und warum präventive Sportmaßnahmen Alterserkrankungen vorbeugen.

Was sind koordinative Fähigkeiten?

Der Begriff koordinieren kommt aus dem Lateinischen ‚coordinare‘ und bedeutet steuern oder organisieren. Koordinative Fähigkeiten sind also geplante, abgestimmte Bewegungen. Sie sind ein enges Zusammenspiel aus Wahrnehmung, Planung und Bewegungsausführung. Die Sinnesorgane nehmen eine Situation wahr und das Gehirn verarbeitet die Reize, plant eine Folgebewegung und sendet Impulse an die Muskeln, um sie auszuführen. All dies geschieht in Sekundenbruchteilen.

Wir benötigen die Koordination für allgemeine Fähigkeiten wie das Halten des Gleichgewichts, also für sicheres Stehen und Gehen, oder zum Greifen mit der Hand. Auch Reaktionsfähigkeit und Rhythmik sind Beispiel für koordinative Fähigkeiten.

Was ist, wenn das Gleichgewichtsgefühl nicht richtig funktioniert und man unter Schwindel leidet? In diesem Video erklärt Dr. Dr. Tobias Weigl die Ursachen für Schwindel:

Wieso bekomme ich Schwindel & was kann ich tun? Ursache für Schwindelanfall & psychogenen Schwindel

Wozu benutzen wir die koordinativen Fähigkeiten?

Wir benutzen die koordinativen Fähigkeiten im Alltag bei allem was wir tun. Jede Bewegung der Arme, Beine, Hände, Füße oder des ganzen Körpers erfordert koordinative Fähigkeiten. Man kann sie grob in verschiedene Kategorien einteilen:

  • Gleichgewicht: Aufrecht stehen und gehen. Kinder erlernen diese Fähigkeit erst beim Heranwachsen. Aber auch für ältere Menschen ist ein intakter Gleichgewichtssinn oftmals nicht selbstverständlich und kann zu einer Herausforderung werden. Gesunde Menschen verfügen über einen gut ausgeprägten Gleichgewichtssinn: Wenn man einmal unerwartet aus dem Gleichgewicht kommt (zum Beispiel gestoßen wird), muss er in der Lage sein, die Bewegung auszugleichen. Professionelle Sportler benötigen ein sehr ausgeprägtes Gefühl für Gleichgewicht (zum Beispiel bei Geräteturnen oder Brettsportarten wie Skateboard oder Surfen).
  • Rhythmik: Bewegungen rhythmisch ausführen oder zeitlich an die äußeren Gegebenheiten anpassen. Wir benötigen diese koordinative Fähigkeit bei allen Handlungen, die einem gewissen Takt folgen. Beispiele sind das Fahrradfahren oder Tanzen. Vor allem bei Änderungen der Umstände, zum Beispiel einem auftauchenden Hindernis, sorgt diese koordinative Fähigkeit dafür, dass wir die rhythmische Bewegung weiterhin problemlos ausführen können: Ausweichen und gleichzeitig weiter in die Pedale treten sollte beim Radfahren kein Problem darstellen.
  • Kopplung verschiedener Bewegungen: Komplexe Bewegungsabläufe erfordern das Zusammenspiel vieler kleinerer Bewegungen. Sie werden dabei miteinander gekoppelt. Beim Schwimmen oder Skifahren zum Beispiel bewegen sich die Hüfte, die Arme und die Beine gleichzeitig, jedoch in verschiedene Richtungen. Das Gehirn hat hier viel Koordinationsarbeit zu leisten.

Auch komplexe Verknüpfungen von Wahrnehmung und Verhalten werden koordiniert

  • Differenzieren: Bei jeder Bewegung benötigen wir eine andere Menge an Kraft. Das heißt, dass wir zum Beispiel fester zupacken, wenn wir einen schweren, glatten Gegenstand anheben wollen, als bei einer Feder. Ein weiteres Beispiel sind Ballsportarten: Es ist wichtig, den Ball mit dem richtigen Kraftaufwand zu werfen oder zu schlagen, damit er das gewünschte Ziel erreicht.
  • Reaktion: Die Reaktionsfähigkeit ermöglicht, die aktuelle Bewegung zu unterbrechen und Bewegungen möglichst schnell in eine andere Richtung auszuführen. Im Straßenverkehr ist ein gutes Reaktionsvermögen unerlässlich. Es kann bspw. passieren, dass eine Person auf die Fahrbahn läuft und eine Gefahrenbremsung nötig ist. In einem solchen Moment nehmen die Augen die Gefahr wahr und der Fuß muss möglichst schnell auf das Bremspedal treten, um einen Unfall zu vermeiden.
  • Orientierung: Orientierungsfähigkeit bedeutet, sich im Raum gut zurecht zu finden: Man weiß auch in einem unbekannten Gebiet, an welcher Stelle einer Straße oder eines Waldweges man sich befindet. Auch die nahe Umgebung nimmt eine Person mit einer guten Orientierungsfähigkeit in einem hohen Maß wahr, zum Beispiel Ereignisse am Rande des Sichtfelds. Diese Fähigkeit ist wichtig beim Autofahren – so weiß man intuitiv und ohne Hinsehen, wo die Straße seitlich begrenzt ist.

Wie lernt und übt man koordinative Fähigkeiten?

Die koordinativen Fähigkeiten entwickeln sich auf natürliche Weise während des Heranwachsens. Das Bewegungssystem (sog. ‚motorische System‘) des Körpers erlernt kontinuierlich neue Bewegungen: Kriechen, Krabbeln, Anpacken, Stehen, aufrecht Gehen oder Greifen sind nur einige Beispiele für die motorischen Fähigkeiten, die sich in den ersten Lebensjahren ausbilden.

Koordinative Fähigkeiten üben – Der Körper ist lernfähig

Man kann die körperliche Koordination üben und ausbauen. Der Sportunterricht in der Schule beinhaltet Übungen, die dem Körper der Kinder beim Ausbilden koordinativer Fähigkeiten helfen. Doch auch im Erwachsenenalter ist es möglich, diese weiter auszubauen. Tollpatschiges Verhalten ist das Resultat von wenig Übung der koordinativen Fähigkeiten. Die Feinmotorik oder das Gleichgewicht sind bei vielen Menschen ausbaufähig.

Es gibt jedoch auch Personen, bei denen eine koordinative Fähigkeit besonders gut trainiert ist. Ein Uhrmacher zum Beispiel hat sehr ausgeprägte feinmotorische Fähigkeiten, Balletttänzer haben einen sehr guten Gleichgewichtssinn und Taxifahrer haben eine besonders gute Orientierungsfähigkeit. Man kann dem Verlust von koordinativen Fähigkeiten mit gezieltem Training entgegenwirken. Selbst das Laufen kann man üben: Explizites Trainieren der Lauftechnik führt zu Erfolgen bei Joggen, Laufen und vor allem beim Sprinten. Sportliche Betätigung und besonders die Schnellkraft zu trainieren trägt zu einer guten Reaktionsfähigkeit bei – dies ist nützlich, um auch im Alltag schnell reagieren zu können.

Viel üben hilft viel: Neuroplastizität

Je mehr man die koordinativen Fähigkeiten trainiert, desto besser und schneller erlernt man auch neue Übungen. Bei sportlichen, trainierten Menschen hat sich das Gehirn bereits daran gewöhnt oft neue Bewegungen auszuführen – Neues zu erlernen wird also immer einfacher. Denn die Nervenbahnen (sog. ‚neuronale Pfade‘) für eine Handlung oder Bewegung bilden sich stärker aus, je mehr man die Bewegung übt (sog. ‚Neuroplastizität‘). Je nach Altersgruppe sind andere Schwerpunkte für das Koordinationstraining wichtig: In Krabbelgruppen oder bei alten und kranken Menschen setzt man einen anderen Fokus als wenn Sportler ihre koordinativen Fähigkeiten trainieren.
„Öfter die koordinativen Fähigkeiten zu trainieren lohnt sich vielfach: Wir erlernen neue Bewegungen sehr viel schneller, wenn wir bereits über eine gute Koordination verfügen.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Erkrankungen vorbeugen durch Bewegung?

Das Üben von Bewegungen und koordinativen Fähigkeiten hilft dabei, den Körper für den Alltag gesund zu halten. Gut ausgebildete Muskulatur und koordinative Fähigkeiten beugen Erkrankungen vor. Zudem hilft Bewegung auch bei der Rehabilitation von Erkrankungen. Die Bewegungstherapie ist daher eine bereits häufig eingesetzte Therapiemethode bei Parkinson, Demenz und Rheuma. Auch anderen physischen Erkrankungen wirken Bewegung und Koordinationstraining entgegen, zum Beispiel Fettstoffwechselstörungen und Herzerkrankungen.

Gut zu wissen!
Schon die alten Römer haben die Wichtigkeit eines gesunden Körpers erkannt. Neben dem allgemeinen Wohlbefinden haben sie körperliche Fitness als Voraussetzung für die geistige Gesundheit gesehen. Ein berühmtes lateinisches Sprichwort ist daher ‚Mens sanus in corpere sano‘ – ‚Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper‘.

Was hat das Gehirn mit koordinativen Fähigkeiten zu tun? – Die neuronale Steuerung

Koordinative Fähigkeiten sind ein Zusammenspiel von Sinnesorganen, Nervenbahnen, Muskeln und Gehirn. Das Gehirn verarbeitet von den Sinnesorganen registrierte Reize, plant und steuert die gesamte Motorik einschließlich der Koordination. Der Bereich, der für die Bewegung verantwortlich ist, ist die motorische Rinde (sog. ‚Motorcortex‘). Sie befindet sich im Frontallappen des Gehirns. Dieses Hirnareal ist funktional nach den zu steuernden Körperteilen organisiert. Die motorischen Bereiche für die Füße liegen zum Beispiel ganz innen in der Längsspalte des Hirns, die für die Hand hingegen oben an der Seite. Man kann sich den Aufbau des Motorcortex besser vorstellen und verinnerlichen, wenn man sich die angesteuerten Körperteile neben den entsprechenden Bereich im Gehirn zeichnet. So entsteht als Bild eine Art verzerrter kleiner Mensch (sog. ‚Homunculus‘).

Komplexe Steuerung der koordinativen Fähigkeiten – Viele Bereiche im Gehirn beteiligt

Betrachtet man die motorische Vernetzung von Gehirn und Körper etwas genauer, sticht etwas Besonderes ins Auge: Die rechte Gehirnhälfte (sog. ‚Hemisphäre) steuert die linke Körperseite und die linke Hemisphäre steuert die rechte. Man nennt diese Art der Organisation ‚kontralateral‘. Gerade bei Verletzungen des Gehirns oder der Rehabilitation ist es wichtig, dies zu beachten.

Neben dem Motorcortex sind auch andere Bereiche des Gehirns an der Planung und Steuerung von Bewegungen und koordinativen Fähigkeiten beteiligt. Hierzu zählen das Kleinhirn (sog. ‚Cerebellum‘), Kerngebiete des Gehirns (sog. ‚Basalganglien‘), der prämotorische Cortex (ebenfalls im Frontallappen), der sensorische Cortex (im Parietallappen) und alle Bereiche der sensorischen Wahrnehmung, zum Beispiel der visuelle Cortex im Hinterhauptlappen (sog. ‚Occipitallappen‘).

Botenstoffe leiten die Informationen weiter

Botenstoffe (sog. ‚Neurotransmitter‘) sind dafür verantwortlich, dass die Steuerung im Gehirn funktioniert. Auf molekularer Ebene regen sie verschiedene Steuerungs-Kreisläufe im Gehirn an oder hemmen diese. Die Neurotransmitter interagieren miteinander, um komplexe Prozesse zu steuern. Wichtige Neurotransmitter für die koordinativen Fähigkeiten sind zum Beispiel Dopamin, Gamma-Amino-Buttersäure (kurz: GABA) und Glutamat.

Gut zu wissen!
Dopamin gilt als eine Art Glücks-Botenstoff. Denn dieser Neurotransmitter ist nicht nur für die Abstimmungen von Bewegungen zuständig, sondern leitet auch Glücksgefühle weiter. Einen Mangel an Dopamin ist daher sogar ein möglicher Auslöser für das Erkranken an einer Depression.

Gibt es Symptome die auf Probleme mit den koordinativen Fähigkeiten hindeuten?

Insgesamt deuten Schwindel, unnatürliche Bewegungen oder eine verminderte Beweglichkeit darauf hin, dass ein Problem mit den koordinativen Fähigkeiten vorliegt. Die Symptome umfassen zum Beispiel:

  • steife Bewegungen, bzw. Bewegungsarmut (sog. ‚Hypokinese‘)
  • Verlangsamung von willkürlichen Bewegungen (sog. ‚Bradykinese‘)
  • komplette Bewegungslosigkeit (sog. ‚Akinese‘)
  • zittrige Bewegungen, vor allem durch geistige Anstrengung bei körperlicher Ruhe (sog. ‚Ruhetremor‘).
  • Unsicherheit beim Stehen (sog. ‚posturale Instabilität‘): Die Patienten haben Schwierigkeiten damit, aufrecht zu stehen.
  • angespannte Muskeln (sog. ‚Rigor‘): Die Grundspannung der Muskeln ist erhöht und die Patienten haben Schwierigkeiten beim Ausführen der Bewegungen.
  • Tic-Störungen: Die Patienten führen ungewollte, willkürlich erscheinenden Bewegungen aus. Beispiele sind ein wiederholtes Zucken mit den Schultern, Blinzeln, die Nase hochziehen, Fluchen oder Grimassen schneiden.

Fakten-Box: Koordinative Fähigkeiten

  • geplante Steuerung der Bewegungen
  • Halten des Gleichgewichts
  • rhythmische Bewegungen
  • schnelle Reaktion auf Gefahrensituationen
  • Einschätzen und Steuern des Krafteinsatzes
  • Orientierung

Neuronale Steuerung

  • der Motorcortex ist funktional aufgebaut und steuert die Motorik und Koordination
  • das Gehirn erlernt und speichert gelernte koordinative Bewegungen
  • Schäden am Gehirn (am Motorcortex oder Kleinhirn) beeinträchtigen die koordinativen Fähigkeiten

Welche Erkrankungen im Zusammenhang mit koordinativen Fähigkeiten gibt es?

Eine Vielzahl von Erkrankungen schränken die koordinativen Fähigkeiten ein. Schädigungen und Erkrankungen des Gehirns, der Nervenbahnen oder der Gliedmaßen sind Auslöser für den Ausfall der Koordination. Sie umfassen:

  • entzündliche Erkrankungen des Nervensystems wie die Multiple Sklerose (kurz: MS)
  • neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson oder Demenz: Die Parkinson-Erkrankung geht mit Hypokinese, Bradykinese, Akinese, posturaler Instabilität und Tremor einher. Bei Demenz treten im fortgeschrittenen Stadium ebenfalls Bewegungsschwierigkeiten wie Hypokinse und Akinese auf.
  • Schädigungen des Gehirns durch Unfälle oder eine Schlaganfall
  • Hirntumoren oder Hirnzysten: Sie beeinträchtigen die motorischen und koordinativen Fähigkeiten in einigen Fällen ebenfalls.
  • Rheuma: Auch diese Erkrankung schränkt die Beweglichkeit ein
  • das Tourette-Syndrom ist eine weiter Erkrankung, welche die koordinativen Fähigkeiten betrifft: Die Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren motorischen (zum Teil auch sprachlichen) Tics. Dabei können sie ihre koordinativen Fähigkeiten nicht mehr kontrollieren.

Exkurs: Wenn Motorik zu anstrengend ist: Krebsbedingtes Fatigue-Syndrom

Ermüdung ist eine Begleiterscheinung bei Erkrankungen wie Krebs oder Multipler Sklerose. Die Patienten sind in einem so großen Ausmaß erschöpft, dass man sogar von einer eigenen Erkrankung sprechen kann: das sogenannte Fatigue-Syndrom (von Französisch: ‚fatique‘ – Erschöpfung).

Die Erkrankung tritt zum Beispiel bei Krebspatienten während und kurz nach der Behandlung auf (akutes Fatique-Syndrom). Wenn sich die Symptome lange nach der Therapie zeigen, dann handelt es sich um das chronische Fatique-Syndrom. Die Betroffenen sind vollkommen erschöpft – das heißt, dass ihre körperlichen, geistigen und emotionalen Fähigkeiten stark eingeschränkt sind. Dies ist unabhängig davon, ob sie sich angestrengt haben oder nicht. Die motorische Koordination kann zu einer großen Herausforderung für die Betroffenen werden.

Eine mögliche Ursache für das Syndrom ist der körperliche und seelische Stress der eigentlichen Erkrankung. Doch die Ursachen sind oftmals nicht vollständig klar – vor allem bei dem chronischen Fatique-Syndrom. Denn viele Faktoren beeinflussen das körperliche und emotionale Wohlbefinden der Patienten.

Möchten Sie mehr über das krebsbedingte Fatique-Syndrom erfahren? In dem folgenden Artikel können Sie mehr über aktuelle Forschungsergebnisse lesen:

Aktuelle Forschung – Bewegungstherapien helfen beim krebsbedingten Fatigue-Syndrom mehr als Medikamente

Schädigung der koordinativen Fähigkeiten durch Unfälle

Viele Teile des Körpers tragen dazu bei, dass Koordination möglich ist. Sind diese durch einen Unfall geschädigt, dann nehmen auch die koordinativen Fähigkeiten einen Schaden. Ein Beispiel ist das Schädel-Hirn-Trauma (kurz: SHT). Das SHT bezeichnet eine Verletzung des Schädels, durch den das Gehirn geschädigt wird. Eine häufige Ursache für ein SHT ist ein Unfall mit dem Fahrrad. Neben Schmerzen und anderen Symptomen hat ein SHT oftmals zur Folge, dass das Gleichgewicht eingeschränkt ist.

Hatten Sie schon einmal Schwierigkeiten mit den motorischen Fähigkeiten aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls? Wie haben sich diese geäußert? (Mehrfachnennungen möglich) Mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage helfen Sie anderen Menschen dabei, ihre Beschwerden besser einschätzen zu können.

Aktuelle Forschung – Physikalische Therapie bei Rheuma-Erkrankungen

Wie hilft physikalische Therapie bei einer Erkrankung an Rheuma? Dieser Frage sind Gabrial Dischereit und Uwe Lange, Mitarbeiter am Rheumazentrum der Universität Gießen in einer aktuellen Übersichtsstudie nachgegangen. Patienten mit Rheuma haben einen hohen Bedarf an Therapien: Die Erkrankung verläuft oft chronisch und schränkt das Bewegungssystem massiv in seiner Stabilität und Funktion ein. Durch Schmerzen und eingeschränkte koordinative Fähigkeiten sind die Betroffenen zum Teil nicht arbeitsfähig und die Lebensqualität leidet stark. Gelenkfunktion und Mobilität haben daher einen hohen Stellenwert in der Therapie.

Warum eine physikalische Therapie?

Die physikalische Therapie ist eine vielfältige Ergänzung anderer therapeutischer Formen. Der Therapeut setzt Mittel wie Elektrotherapie, manuelle Einwirkungen (zum Beispiel Lymphdrainage) oder Wärme- bzw. Kältezufuhr ein.

Die physikalische Therapie wird bislang noch nicht bei allem Patienten eingesetzt. Studien zeigen jedoch, dass sie eine gute Wirkung erzielt – vor allem in der Rehabilitation koordinativer Fähigkeiten. Die Wissenschaftler haben mehrere Laborstudien untersucht und herausgefunden, dass sich physikalische Rehabilitationsprogramme positiv auf die allgemeine Beweglichkeit und die Wirbelsäulenbeweglichkeit der Patienten auswirken.

Allerdings existiert eine Vielzahl von Rehabilitationsmaßnahmen, die die physikalische Therapie mit anderen Therapieformen, wie Medikamenten oder Luft-Kuren am Meer, kombinieren. Wenn keine Kontrollgruppe innerhalb einer Studie existiert, ist schwer abzugrenzen, welcher Aspekt der Therapie schlussendlich zum Erfolg geführt hat.

Fazit: Hilft die physikalische Therapie?

Es ist sehr schwer zu messen, wie wirksam die physikalische Therapie wirklich ist. Im Allgemeinen besteht Bedarf daran, Rheumainterventionen weiter zu erforschen. Denn ungefähr ein Drittel aller Rheumapatienten erleiden trotz therapeutischer Maßnahmen immer noch Rückfälle.
Weitere Studien sind nötig, um die Effekte der physikalischen Therapie, beeinflussende Faktoren, sowie Wechselwirkungen mit anderen Behandlungen zu identifizieren. Die Autoren empfehlen, strukturierte Studien zu Rehabilitationsmaßnahmen sehr detailliert zu planen, um aussagekräftigere Forschungsergebnisse zu erhalten.

Quelle: G. Dischereit, U. Lange (2019): Physikalische Therapie in der Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Aktuelle Rheumatologie, 44/06, S. 415–419.

Häufige Patientenfragen

Meine Tochter ist fünf Jahre alt und möchte unbedingt bei einer Ballettgruppe mitmachen. Sie hat jedoch eine leichte Fehlstellung der Wirbelsäule. Kann ich sie bedenkenlos zum Ballettunterricht schicken oder könnte dies dem Wachstum schaden?

Dr. Dr. T. Weigl
Bewegung schadet dem Wachstum im Normalfall nicht. Fehlstellungen können beim Wachsen dennoch auftreten. Sie sind besser zu therapieren, je früher man sie erkennt. Grundsätzlich fällt das Erlernen neuer Bewegungen einem jungen Körper leichter. Kinder erlernen neue Bewegungsabläufe daher in jungen Jahren besonders schnell. Dennoch besteht generell in allen Altersgruppen die Gefahr, dass der Körper mit dem Sport überfordert ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine Sportart auszuwählen, die altersgerechtes Training anbietet.

Um sicher zu gehen, klären Sie mit dem Kinderarzt Ihrer Tochter ab, ob er die Teilnahme an einer Sportgruppe als gut erachtet.

Meine Großmutter hat die Diagnose Morbus Parkinson bekommen. Kann eine Ergotherapie helfen?

Dr. Dr. T. Weigl
Parkinson ist eine Erkrankung, die z. T. sehr unterschiedlich verläuft. Die Behandlung muss entsprechend der Beschwerden angepasst werden. Welche Therapie für Ihre Großmutter am sinnvollsten ist, kann ihr behandelnder Arzt am besten entscheiden. Es existieren verschiedene Therapiemöglichkeiten, die von medikamentöser Intervention über Physiotherapie bis hin zu Musiktherapie reichen. Die Ergotherapie ist eine etablierte Therapieform, die Ärzte in einigen Fällen auch in Kombination mit anderen Therapien empfehlen. Im Vordergrund steht, den Patienten durch Übungen auf alltägliche Situationen vorzubereiten. Sprechen Sie mit dem Arzt Ihrer Großmutter darüber, wie weit die Erkrankung vorangeschritten ist und welche Therapie er empfiehlt.

Kann jeder Mensch alle Sportarten lernen oder sind die koordinativen Fähigkeiten unterschiedlich?

Dr. Dr. T. Weigl
Je früher der menschliche Körper bestimmte Bewegungsabläufe erlernt, desto leichter fallen sie ihm. Das heißt, dass die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher ist, eine Sportart zu erlernen, wenn man im Kindesalter damit beginnt. Dennoch ist nicht jeder Körper für alle Sportarten geeignet – die angeborene Statur und die Körpergröße zum Beispiel spielen eine große Rolle.

Zusätzlich bedeutet einen Sport erlernen nicht immer dasselbe. Denn man kann Sportarten für unterschiedliche Zwecke ausüben: zum Spaß, zur Gesunderhaltung oder um eine professionelle Karriere anzustreben. Das Niveau ist hierbei sehr unterschiedlich. Sie sollten Ihren Körper nicht überlasten, denn dadurch entstehen möglicherweise Verletzung und Unfälle. Ansonsten ist Sport jedoch insgesamt eine gute Möglichkeit, Körper und Geist gesund zu halten und neue Sportarten ausprobieren steigert den Spaß an der Bewegung und die Motivation.

Kann man der Steifigkeit bei Rheuma vorbeugen?

Dr. Dr. T. Weigl
Ein häufiges Symptom der Rheuma-Erkrankung ist Steifigkeit in den Bewegungen, die oft mit Schmerzen einhergeht. Nichtsdestotrotz ist es möglich und wichtig, sich weiterhin zu bewegen und zu mobilisieren. Nur wenn man sich bewegt – also die Motorik und die koordinativen Fähigkeiten benutzt – kann man der Steifigkeit durch Rheuma entgegenwirken. Die Physio- oder Bewegungstherapie verschafft möglicherweise eine Linderung der Symptome. Die Patienten erlernen und üben gezielt Bewegungsabläufe, die sie später auch zu Hause praktizieren können. Ihr Arzt kann Ihnen eine detaillierte Auskunft darüber geben, welche Therapie für Sie empfehlenswert ist.

Lohnt es sich im höheren Erwachsenenalter noch mit Sport zu beginnen?

Dr. Dr. T. Weigl
Natürlich! Es lohnt sich immer, Sport zu machen und die koordinativen Fähigkeiten zu trainieren. Denn auch im Erwachsenenalter kann der Körper noch neue Bewegungen erlernen. Zwar lernt man in jungen Jahren deutlich schneller, körperliche Betätigung im Alter ist aber natürlich trotzdem möglich und außerdem sehr gesund. Wichtig ist, dass die sportlichen Aktivitäten und Koordinationsübungen den Körper nicht überfordern. Das heißt, dass Sie nur Sportarten ausüben sollten, die Ihrem körperlichen Können entsprechen.

Es gibt auch Sportgruppen für Menschen aller Altersklassen. Der Fokus liegt beim Training älterer Menschen darauf, die koordinativen Fähigkeiten – vor allem den Gleichgewichtssinn – zu erhalten und den Bewegungsapparat für den Alltag zu stärken. So vermeiden Sie Unfälle. Informieren Sie sich bei einem Sportmediziner oder Physiotherapeuten darüber, was für Möglichkeiten existieren. Gegebenenfalls können Sie auch ein Fitness-Studio aufsuchen, das sich auf die sportlichen Bedürfnisse älterer Menschen spezialisiert hat. Die Trainer helfen Ihnen dabei, passende Übungen zu finden.

Mein Vater leidet unter Parkinson und Parkinson-Demenz. Er sagt, dass die Bewegungstherapie rein gar nichts bringt. Wie kann es ein, dass diese Therapie nicht anschlägt?

Dr. Dr. T. Weigl
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Morbus Parkinson zu therapieren. Eine medikamentöse Therapie ist nicht mehr die einzige Behandlungsoption. Verschiedene Therapiearten lassen sich kombiniert auf den Patienten abstimmen. Der therapeutische Erfolg ist dann jedoch nur als Gesamtheit messbar. Denn die Therapien haben Wechselwirkungen und man kann ihren Erfolg nicht eindeutig zuordnen. Es könnte sein, dass Ihr Vater die positiven Effekte der Bewegungstherapie daher nicht wahrnimmt.

Weiterhin ist nicht messbar, wie der Gesundheitszustand eines Patienten ohne die Therapie wäre. Vor allem bei chronischen Erkrankungen bewirkt eine Therapie in manchen Fällen, dass die Symptome sich verlangsam oder nicht stärker werden. Bei einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung ist in manchen Fällen nicht mit einer Besserung der Symptome zu rechnen. Nehmen Sie die Bedenken Ihres Vaters ernst, aber sprechen Sie auch mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten über den Therapieverlauf. Gegebenenfalls kann man die Therapie anpassen, um einen besseren Erfolg zu erzielen.

Möchten Sie mehr über Parkinson und Parkinson-Demenz erfahren? Die folgenden Artikel geben eine Übersicht über die beiden Erkrankungen:

Parkinson-Demenz – Gefangen im eigenen Körper

Parkinson | Morbus Parkinson | Parkinsonkrankheit | Parkinsonsyndrom

Gibt es Alltagsübungen um die koordinativen Fähigkeiten zu erhalten?

Dr. Dr. T. Weigl
Es gibt eine Vielzahl von Übungen, die die koordinativen Fähigkeiten verbessern. Das Gleichgewicht zu halten, verlangt dem Körper zum Beispiel ein hohes Maß dieser Fähigkeiten ab.

  • Eine gute Gleichgewichtsübung ist das Stehen auf einem Bein. Versuchen Sie, dabei verschiedene Körperpositionen einzunehmen.
  • Auch die Koordination der Arme kann man einfach trainieren: Lassen Sie beide Arme wie ein Rotorblatt entlang des Körpers kreisen – erst vorwärts, dann rückwärts und dann beide Arme in die entgegengesetzte Richtung (einer vorwärts, einer rückwärts).
  • Für Fortgeschrittene eignet sich das Jonglieren verschiedener Gegenstände wie Tücher oder Bälle.
  • Rhythmische Sportarten wie Paartanz trainieren die Koordination ebenfalls. Denn der Körper muss gleichzeitig dem Rhythmus der Musik folgen und einstudierte Tanzschritte ausführen.

    Es gibt ebenfalls zahlreiche Hilfsgeräte, mit denen man die koordinativen Fähigkeiten zu Hause trainieren kann. Wenn Sie nicht wissen, welche Übungen sich für Sie empfehlen, fragen Sie Ihren Physiotherapeuten um Rat. Gegebenenfalls ist hat eine für Sie abgestimmte Übung einen größeren Effekt als die Anschaffung eines Sportgeräts für zu Hause.

Typisches Patientenbeispiel

Seit ihrem Fahrradunfall muss Anna von einer Behandlung zur nächsten – sie erlitt Brüche und Prellungen am ganzen Körper. Inzwischen kommt sie sich vor wie ihre eigene Oma, die dauernd zum Arzt muss. „Es ist frustrierend, im Alter von 16 Jahren hier in der Klinik zwischen alten Menschen zu sitzen und Bewegungsübungen zu machen. Mann, ich war sogar Turnerin im Leistungssport und jetzt muss ich wieder lernen meinen Arm zu heben“, denkt sie sich frustriert.

Ihr Pfleger Max betritt kurz darauf den Raum, um sie für die nächste Therapiesitzung abzuholen. „Na, wie geht’s?“, fragt er lächelnd. „Naja, es geht so“, sagt Anna. „Aber hilft ja nichts!“ „Kopf hoch, irgendwann wird es besser. Du musst nur dranbleiben. Die Therapie hilft, aber dein Körper muss sich eben wieder richtig verbinden. Die Schaltkreise müssen das Zusammenarbeiten wieder neu erlernen. Das geht mit dem Körper leider nicht so schnell, wie wenn man ein paar Stromkabel zusammensteckt.“ „Ja, hast Recht. Gehen wir“. Anna ist wieder etwas motivierter. Auch wenn es wirklich schwer ist Geduld zu haben, will sie auf keinen Fall aufgeben. Vielleicht kann sie ja irgendwann wieder turnen – das wäre ihr größter Traum.

Verwandte Themen

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

 
Was würden Sie noch gerne über koordinative Fähigkeiten wissen? Haben Sie Fragen zu Inhalten des Artikels? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich mit anderen auszutauschen!

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl, Melinda A. Mende
Lektorat: Arlen-Celina Lücke
Veröffentlicht am: 05.03.2020

Quellen

  • Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) – Das Portal der wissenschaftlichen Medizin (2016): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie DGN S3-Leitlinie Idiopathisches Parkinson-Syndrom. In: awmf.org.
  • Bundesministerium für Gesundheit (2013): Ratgeber zur Prävention und Gesundheitsförderung. In: bundesgesundheitsministerium.de.
  • Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB; o.D.): Koordinationstraining. In: sportgesundheit.dosb.de.
  • Deutsche Parkinson Hilfe e.V. (2018): Wie Bewegung bei Parkinson hilft. In: deutsche-parkinson-hilfe.de
  • G. Dischereit, U. Lange (2019) : Physikalische Therapie in der Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Aktuelle Rheumatologie, 44/06, S. 415–419.
  • K. Golle u. a. (2019): Koordinative Fähigkeiten und Koordinationstraining im Sport. In: A. Güllich, M. Krüger (Hrsg.): Bewegung, Training, Leistung und Gesundheit. S. 1-24. Berlin: Springer Nature Verlag.
  • E. Maguire u. a. (2000): Navigation-related structural change in the hippocampi of taxi drivers. Proceedings of the National Academy of Sciences, 97/8, S. 4398-4403.
  • R. Messmer (2014): Aufgaben zwischen Können und Wissen. In: M. Pfitzner (Hrsg.): Aufgabenkultur im Sportunterricht – Konzepte und Befunde zur Methodendiskussion für eine neue Lernkultur, S. 111-133. Wiesbaden: Springer.
  • K. Molina-Luna u.a. (2009): Dopamine in motor cortex is necessary for skill learning and synaptic plasticity. PloS One 17/4, S. 7082–7112.
  • D. Purves u.a. (2008): Cognitive Neuroscience. Sunderland: Sinauer Associates Inc. Verlag.
  • M. Neumüller-Reuscher, J. Buchner (2019): Parkouring im Bewegungs-und Sportunterricht der Sekundarstufe. Lesson Study: Das Handbuch für kollaborative Unterrichtsentwicklung und Lernforschung, 161.
  • P. Ragert & D. Carius (2017): Funktionelle und strukturelle Neuroplastizität und ihr Erkenntnisgewinn für die Bewegungs- und Trainingswissenschaft. Motorik-Leistung-Training: Festschrift zum 90. Geburtstag von Prof. Dr. sc. Günter Schnabel, 13, S. 34.
  • D. S. Reich u. a. (2019): Association of Chronic Active Multiple Sclerosis Lesions With Disability In Vivo. In: JAMA Neurology, 76/12, S. 1474–1483.
  • J Ward (2015): The student’s guide to cognitive neuroscience. Hove (UK): Psychology Press.
[Gesamt: 3   Durchschnitt:  5/5]

Noch keine Kommentare.

Was denkst Du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.