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Die Kopf-MRT – Tatsächlich gefährlich oder doch lebensrettende Diagnose-Methode?

MRT auf einen Blick

Was ist ein Kopf-MRT?

  • ein MRT ist eine Diagnose-Methode
  • es ist ein bildgebendes Verfahren, das Strukturen im Körper erkennen lässt
  • ein MRT ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, wird also von außen angewendet

Wann wird ein Kopf-MRT angewendet?

  • bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen
  • nach Kopfverletzungen
  • wenn ein Verdacht besteht, dass eine strukturelle Veränderung im Kopf vorliegt

Was sind Nebenwirkungen von einem Kopf-MRT?

  • bislang sind keine Nebenwirkungen bekannt, wenn das MRT ohne Kontrastmittel erfolgt

Wann darf man ein Kopf-MRT nicht bekommen?

  • wenn Patienten einen Herzschrittmacher haben
  • Patienten, bei denen sich Metallsplitter im Kopf befinden
  • wenn Patienten eine Insulinpumpe haben

Für viele Patienten ist nicht ganz klar, warum der Arzt sie „in die Röhre“ schicken möchte. Mit der umgangssprachlichen „Röhre“ ist ein MRT-Scanner gemeint. Ein solcher Scanner ist dafür da, dreidimensionale Bilder von Strukturen des Körpers aufzunehmen. Diese sind für die Diagnose von Veränderungen, an einer Vielzahl von Körperteilen sinnvoll. Gerade am Kopf bietet sich diese Diagnosemethode an: der Arzt kann sich das Gehirn des Patienten ansehen und das ohne chirurgischen Eingriff.

Anwendung findet die Kopf-MRT bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen, aber auch nach Unfällen oder bei unklaren Symptomen. Die Methode ist – so lange kein Kontrastmittel verwendet wird – frei von Nebenwirkungen. Allerdings dürfen bestimmte Personen nicht mit einem MRT-Scanner untersucht werden. Gerade Patienten mit einem Herz- oder Hirnschrittmacher gehören zu der Gruppe, bei denen eine Kopf-MRT keine Option ist.

Was ist eine Kopf-MRT?

Die Abkürzung MRT steht für Magnet-Resonanz-Tomographie und ist ein so genanntes bildgebendes Verfahren. Denn die MRT ermöglicht, dreidimensionale Bilder von Gewebestrukturen im menschlichen Körper darzustellen. Eine MRT erfolgt, ohne dass der Arzt den Patienten öffnen muss (sog. ‚nicht-Invasive Methode‘). So kann der Arzt eine Vielzahl von Diagnosen mit einem MRT-Scan verifizieren und zudem Veränderungen über die Zeit im Körper von Patienten nachvollziehen.

„Eine Kopf-MRT ist praktisch für die Diagnosestellung von Erkrankungen: der Arzt kann quasi in den Patienten hineinsehen. Denn ein MRT-Scan liefert dreidimensionale Aufnahmen, die Gewebestrukturen gut erkennen lassen.“ — Dr. Dr. Tobias… Klick um zu Tweeten

Ein Magnetfeld und das Wasser im Körper ermöglichen die Bildgebung

Bei einem MRT-Scan sorgt ein sehr starkes Magnetfeld dafür, dass man Wassermoleküle im Gewebe messen kann. Denn die Körperstrukturen, die man mit einer MRT misst – zum Beispiel die inneren Organe – enthalten alle Wassermoleküle. Das Magnetfeld ist ungefähr 30.000-mal bis 300.000-mal so stark wie das Magnetfeld der Erde, das für die Erdanziehungskraft verantwortlich ist. Eine Anregungsfrequenz, also Radiowellen, die in das Magnetfeld hineingesendet werden, sorgen dafür, dass die Wassermoleküle im Körper Energie aufnehmen und wieder abgeben. Eine sehr empfindliche Antenne misst diese Energie, die die Wassermoleküle wieder abgeben.

Die Wasserverteilung in den menschlichen Geweben ergeben das Bild

Die verschiedenen Gewebestrukturen im Körper haben einen unterschiedlichen Wassergehalt. Daraus ergibt sich, dass verschiedene Strukturen im Körper verschiedene messbare Frequenzen haben, wenn die enthaltenen Wassermoleküle Energie abgeben. Eine Computeranalyse hilft dabei, die Informationen in verschiedene Grau-Schattierungen zu überführen. So kann der Computer ein dreidimensionales Bild der Gewebestruktur berechnen. Eine Kopf-MRT bewirkt auf diese Weise, dass der Arzt die Strukturen im und am Kopf, also auch das Gehirn, dreidimensional betrachten kann.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Röntgen und MRT? Im folgenden Video ist Dr. Dr. Tobias Weigl im Interview mit einem Radiologen zu sehen. Er klärt unter anderem die Frage, was genau ein Radiologe macht.

Fragen an einen Radiologen: Was macht ein Radiologe? Was unterscheidet Röntgen vom MRT und vom CT?

Gut zu wissen!

Beim Untersuchen der Gehirnfunktion, ist es möglich, Funktionen direkt mit einer MRT zu messen. Man misst zum Beispiel die Aktivität des Gehirns, während einer Aufgabe. Diese Art von MRT nennt man funktionelle MRT (kurz ‚fMRT‘). Diese Methode findet Anwendung in der Diagnostik, aber auch in wissenschaftlichen Studien, die die Funktionen des Gehirns erforschen. Wenn Wissenschaftler zum Beispiel die Sprachfähigkeit ihrer Versuchspersonen untersuchen, dann betrachten sie Aufnahmen aus einer fMRT, die beim Sprechen aufgenommen wurde.

Was sind die Anwendungsgebiete einer Kopf-MRT?

Der Arzt führt eine Kopf-MRT vor allem bei Erkrankungen des Gehirns (sog. ‚neurologischen Erkrankungen‘) durch. Diese umfassen zum Beispiel alle Arten von Demenz-Erkrankungen, Multiple Sklerose und Parkinson. Die Diagnostik nach einem Schlaganfall, die Untersuchung von Hirntumoren und einer Hirnhautentzündung, Blutungen im Gehirn und Veränderungen der Gefäße im Kopf und im Gehirn ist zudem gut mit einer Kopf-MRT möglich.

Kopf-MRT – Nicht nur im Gehirn eine sinnvolle Diagnose-Methode

Auch außerhalb des Gehirns ist ein MRT-Scan am Kopf eine hilfreiche Diagnose-Methode. Vor allem, wenn Verdacht auf eine Verengung der Halsschlagader (sog. ‚Carotisstenose‘) besteht, hilft ein MRT-Scan dabei, die Veränderungen zu sehen. Zudem ist das Verwenden von MRT-Scans im zahnärztlichen und kieferorthopädischen Bereich eine beliebte Methode, um den Kiefer zu betrachten: denn Schäden und Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne sind sehr detailliert auf einem MRT-Bild zu sehen.

Symptome gegeneinander abgrenzen

Eine Untersuchung mit einer Kopf-MRT hilft auch dabei, Erkrankungen gegeneinander abzugrenzen. Zum Beispiel ist es anhand der dreidimensionalen Bilder des Gehirns möglich, Autoimmun-Erkrankungen des Gehirns von entzündlichen Krankheiten, wie der Hirnhautentzündung abzugrenzen. Verschiedene Erkrankungen verändern die Strukturen im Gehirn auf unterschiedliche Weise, auch wenn die Beschwerden der Betroffen gegebenenfalls kaum voneinander zu unterscheiden sind. Vor allem bei eher allgemeinen, unspezifischen Symptomen, wie Kopfschmerzen, Druckgefühl und Schwindel, kann ein struktureller Scan des Kopfes mit einer MRT, dem Arzt dabei helfen, die Ursache für die Beschwerden zu finden.

Was sind die Nebenwirkungen einer Kopf-MRT?

Für MRT-Scans sind bislang keine Nebenwirkungen bekannt, wenn der Radiologe kein Kontrastmittel benutzt. Denn beim MRT entsteht keine Strahlenbelastung. Andere bildgebende Verfahren funktionieren mit Hilfe von ionisierender Strahlung, während eine MRT mit einem Magnetfeld funktioniert.

MRT-Kontrastmittel können Risiken bergen

Um die Strukturen im Kopf besser sichtbar zu machen, existieren Kontrastmittel, die dem Patienten gegebenenfalls vor der MRT-Untersuchung verabreicht werden. Allerdings sind diese Substanzen nicht ganz ungefährlich: sie können das Bindegewebe angreifen und zu krankhafter Vermehrung der Zellen führen. Vor allem in den inneren Organen, wie dem Herz, der Leber und der Lunge, aber auch in der Haut können solche Wucherungen auftreten. Die Nebenwirkungen treten allerdings so selten auf, dass Kontrastmittel weiterhin Verwendung finden. Durch das gegebene Risiko dürfen allerdings manche Kontrastmittel nur Patienten mit gesunden Nieren verabreicht werden.

Auf einen Blick – Kopf-MRT

Verfahren

  • scannen des Kopfes für ein dreidimensionales Bild
  • Wassermoleküle in Gewebe ermöglichen die Bildgebung
  • ein starkes Magnetfeld ist nötig, um eine MRT durchzuführen

Anwendungsgebiete

  • Untersuchung von Patienten mit neurologischen Schäden
  • nach Unfällen, die den Kopf betreffen
  • bei unspezifischen Symptomen, um die Erkrankung einzugrenzen

Welche Kontraindikationen und Wechselwirkungen existieren für ein Kopf-MRT?

Prinzipiell sind aufgrund des starken Magnetfelds, während einer MRT-Untersuchung alle metallischen Gegenstände am Patienten zu vermeiden. Denn das Magnetfeld zieht diese Gegenstände sehr stark an. Ohrringe, Piercings, Schmuckimplantate und Drähte an den Zähnen (sog. ‚Retainer‘), dürfen daher nicht am Patienten sein, wenn dieser sich einer MRT-Untersuchung unterzieht. Auch innenliegende metallische Gegenstände wie Metallsplitter im Kopf führen zu einem Ausschluss einer MRT-Untersuchung.

Schrittmacher und Implantate sind kritisch bei einem MRT-Scan

In den meisten Fällen dürfen Patienten mit Schrittmachern nicht in ein MRT. Denn die meisten Herzschrittmacher und Blasenschrittmacher können durch einen MRT-Scan ihre Funktion verlieren. Das Risiko für den Patienten ist zu hoch – der Scan könnte dazu führen, dass wichtige Körperfunktionen nicht mehr korrekt von dem Schrittmacher unterstützt werden.

Auch Implantate sind eine Kontraindikation für eine MRT-Untersuchung, zum Beispiel Gelenkimplantate aus Metall. Entfernbare Implantate, Insulinpumpen, Ohrimplantate (sog. ‚Cochlea-Implantate) und Schwellkörperimplantate müssen vor der Untersuchung vom Arzt herausgenommen werden.

Aktuelle Forschung – Eine Kopf-MRT hilft bei der Ursachenforschung vieler Erkrankungen

Um Erkrankungen zu heilen, ist es wichtig, deren Ursache herauszufinden. Vor allem psychologische Krankheitsbilder sind in ihren Ursachen noch nicht vollständig erforscht. Im Rahmen der Depressions-Forschung hat ein Forscherteam aus Dresden, unter der Leitung von Fabian Rottstädt, von der Abteilung der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, strukturelle Hinweise für Erkrankungen an Depressionen erforscht.

Die Fähigkeit zu riechen und depressives Verhalten stehen in engem Zusammenhang

Forscher haben herausgefunden, dass Ratten depressives Verhalten zeigen, wenn die Hirnstruktur, die für das Riechen zuständig ist (sog. ‚Bulbus olfactorius‘), nicht funktioniert. Die Wissenschaftler haben daher in ihrer Studie an Menschen getestet, ob auch bei ihnen ein reduziertes Volumen des Bulbus olfactorius, mit dem Auftreten von Depressionen zusammenhängt und gegebenenfalls zu depressivem Verhalten führt.

Kopf-MRT hilft beim Beantworten der Forschungsfrage

Das Forscherteam hat Patienten, die unter Depressionen leiden, und eine Kontrollgruppe mit einem MRT-Scan untersucht und die Strukturen im Gehirn miteinander verglichen. Die Forscher haben herausgefunden, dass bei depressiven Patienten, das Volumen des Bulbus olfactorius um durchschnittlich rund 17% reduziert ist, im Vergleich zu den gesunden Patienten der Kontrollgruppe. Es könnte sein, dass das Volumen des Bulbus olfactorius ein Faktor ist, der das Risiko für eine Erkrankung an Depressionen erhöht. Die Wissenschaftler schlussfolgern, dass weitere Studien nötig sind, um die genauen Wechselwirkungen zu erforschen.

Quelle: Fabian Rottstädt u.a. (2018): Reduced olfactory bulb volume in depression-A structural moderator analysis. Human Brain Mapping 39/6, S. 1–10.

Häufige Patientenfragen

Wie lange wirkt das Magnetfeld nach einem MRT-Scan in meinem Körper nach?

Dr. Dr. T. Weigl
Ein MRT-Scan ohne Kontrastmittel wirkt nicht im Körper nach. Sobald Sie sich nicht mehr im Magnetfeld befinden, ist Ihr Körper wieder in einem normalen Zustand. Sie können dann auch wieder metallische Gegenstände an Ihrem Körper tragen.

Kann ein MRT-Scan meine Organe schädigen?

Dr. Dr. T. Weigl
Für die Untersuchung ohne ein Kontrastmittel sind keine Nebenwirkungen bekannt. Werden bei der Untersuchung Kontrastmittel verwendet, besteht jedoch eine Wahrscheinlichkeit, dass diese die Organe angreifen. Fragen Sie vor der Untersuchung Ihren Arzt, ob das Verwenden eines Kontrastmittels in Ihrem Fall notwendig ist und ob der Nutzen die Risiken überwiegt.

Warum muss man manchmal ein MRT machen, obwohl der Arzt bereits eine Röntgen-Untersuchung durchgeführt hat?

Dr. Dr. T. Weigl
Eine MRT-Untersuchung bildet die vorhandenen Gewebe-Strukturen im Körper viel genauer ab als ein Röntgenbild. Ein Röntgenbild zeigt nur die Knochenstrukturen und das Bild ist nicht dreidimensional. Wenn das diagnostische Verfahren Röntgen keine genauen Ergebnisse liefert, dann kann der Arzt gegebenenfalls auf einem MRT-Scan mehr erkennen. So kann er sich zB. das Gehirn in dreidimensionaler Ansicht ansehen, ohne den Patienten operieren zu müssen.

Ich habe immer wieder Kopfschmerzen. Mein Arzt hat gesagt, dass wir eine MRT machen sollten, um den Schmerz behandeln zu können. Warum kann eine Kopf-MRT dabei helfen, meine Kopfschmerzen zu behandeln?

Dr. Dr. T. Weigl
Eine MRT-Untersuchung des Kopfes ist kein Heilverfahren, sie hilft also nicht direkt gegen Kopfschmerzen. Der Scan des Kopfes kann jedoch dabei helfen, die Ursache der Kopfschmerzen herauszufinden. Es gibt mehrere Arten und Ursachen von Kopfschmerzen.Zum Beispiel Clusterkopfschmerzen, oder Spannungskopfschmerzen, oder Hinterkopfschmerzen. Wenn Ihr Arzt weiß, was die Ursache für Ihre Beschwerden ist, dann kann er gezielter dagegen vorgehen. Ein MRT-Scan hilft dabei, die Beschwerde-Ursache und eventuell Herkunft einzugrenzen.

Typisches Patientenbeispiel

„Ich will nicht schon wieder in die Röhre, da ist es immer so laut“, sagt Herr Kalinski. Er ist genervt davon, dass der Arzt ihn immer und immer wieder durchchecken will. An seinem Gesundheitszustand ändert sich ja doch nichts. Seit drei Jahren lebt er mit der Diagnose Multiple Sklerose. Nicht nur, dass er immer wieder die schweren Medikamente und seine Erkrankung ertragen muss, der Arzt verlangt auch noch ständig, dass er in die Röhre geht. „Ich möchte noch einmal sehen, ob sich die Entzündungsherde in Ihrem Gehirn verändert haben. Sehen Sie, ich verstehe Ihren Unmut. Aber wir können Ihre medikamentöse Therapie besser anpassen, wenn ich noch einmal sehe, ob die Krankheit fortgeschritten ist, oder ob keine Veränderung vorliegt.

Herr Kalinski stimmt – auch auf Anraten und Bitten seiner Frau Anna-Maria – der Untersuchung zu. Das Radiologen-Team ist immer sehr höflich ihm gegenüber. „So schlimm war die Untersuchung nicht“, denkt er sich im Anschluss. Sein Arzt hat ihm schon einen Termin für ein Folgegespräch gegeben. Herr Kalinski fühlt sich gut von seinem Arzt betreut. Er ist froh darüber, dass es die MRT gibt und der Arzt seine Krankheit vielleicht auf diese Weise etwas verlangsamen kann.

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl und Melinda A. Mende
Lektorat: Nusha Chenari
Veröffentlicht am: 11.11.2019

Quellen

  • Funktionsweise von Magnetresonanztomographie (MRT). In: hirnforschung.kyb.mpg.de.
  • Carl W. Hoover Jr., Curtis M. Webb (1991): What is MRT and how do I get one?. Infrared Imaging Systems: Design, Analysis, Modeling, and Testing II. International Society for Optics and Photonics, S. 280-288.
  • Dale Purves u. a. (2008): Neuroscience. Sinauer, Sunderland, Mass.: De Boeck Verlag.
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