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MRT-Untersuchung – Was kostet sie und wer übernimmt die Kosten?

Auf einen Blick – MRT-Untersuchung

Was ist eine Magnetresonanztomographie (MRT)?

  • Verfahren, um Bilder aus dem Körperinneren zu erhalten
  • Magnetfelder und Radiowellen erzeugen ein „Strahlen“ im Körper
  • Tomographen wandeln „Strahlen“ in kleine Schnittbilder des Körpers um
  • Veränderungen des Gewebes werden sichtbar

Wer trägt die Kosten für eine MRT-Untersuchung?

  • bei ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenkasse die entstandenen Kosten
  • kann auch auf eigenen Wunsch erstellt werden; der Patient trägt die Kosten, wenn keine Verordnung vorliegt
  • Kosten variieren je nach Versicherungssituation, Privatpatienten werden mit 1,8-fachem bis 2,3-fachem Satz der gesetzlich Versicherten abgerechnet

Kosten (Auszug)

  • richten sich nach dem Aufwand der Untersuchung
  • Knie, Schulter, LWS, HWS, BWS: 131,28 € gesetzlich, ab 139,89 € privat
  • aufwendigere Untersuchungen sind teurer, bis zu 1.836,06 € für ein komplettes Rücken-MRT als Selbstzahler
  • Ganzkörper-MRTs müssen immer selbst bezahlt werden, Kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro

Tipps

  • Vorsicht: verpasste Termine müssen oft anteilig selbst bezahlt werden, deswegen rechtzeitig absagen
  • oftmals sehr lange Wartezeiten, deswegen frühzeitige Terminabsprache nötig
  • auch Haustiere können in einem MRT untersucht werden, Kosten: ab 300 Euro

Sportbegeisterte kennen die Bedeutung einer MRT-Untersuchung schon lange. Aber auch viele andere Krankheiten und Verletzungen können mithilfe eines MRT-Bildes diagnostiziert werden. Umgangssprachlich kommt man dabei „in die Röhre“. Dort werden Schnittbilder des menschlichen Körpers angefertigt, ohne ihn einer Strahlenbelastung auszusetzen. Diese Bilder werden von Radiologen ausgewertet und ermöglichen die Diagnose von Entzündungsherden oder Tumoren.

Aber was kostet so eine Untersuchung? Im Grunde genommen entscheidet der verletzte oder schmerzende Körperteil über die Kosten des Eingriffs. Je größer der gescannte Bereich ist, desto länger dauert die Untersuchung. Dadurch steigt der Preis. Falls Sie Kassenpatient sind, gibt es für medizinisch verordnete MRT-Untersuchungen eine vorgegebene Preisliste. In diesem sogenannten „Einheitlichen Bewertungsmaßstab“ ist klar geregelt, welcher Betrag für Scans eines Körperteils berechnet wird. Bei Privatpatienten ist das in der Gebührenordnung der Ärzte geregelt. Sie können aber auch jederzeit selbst MRT-Untersuchungen durchführen lassen. Für diese Untersuchungen müssen Sie dann aber selbst aufkommen. Welche Kosten dort entstehen und unter welchen Umständen Sie diese Kosten selbst tragen müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

„Sie können eine MRT-Untersuchung auch jederzeit ohne ärztliche Verschreibung in Anspruch nehmen. Die Kosten dafür müssen sie allerdings selbst tragen.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Was ist eine Magnetresonanztomographie und was eine MRT-Untersuchung?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Verfahren, mit dem Bilder des Körperinneren erstellt werden. Sie ist vergleichbar mit dem Röntgen oder einer Ultraschalluntersuchung, allerdings werden bei einer MRT anstelle von Röntgenstrahlen Magnetfelder erzeugt, die im Körper ein „Strahlen“ auslösen. Ihr Körper besteht aus unzählig vielen Atomen mit Atomkernen, die durch das Magnetfeld einer MRT ausgerichtet werden. Anschließend bringt man diese Anordnung mithilfe von Radiowellen durcheinander und beobachtet, wie die Atome sich wieder ordnen. Als Folge dieser Bewegung gibt der Körper ein elektrisches Signal ab. Dieses Signal wird vom Tomographen aufgezeichnet. Mithilfe einer Computersoftware entstehen daraus sehr viele Schnittbilder Ihres Körpers, auf denen mögliche Verletzungen sichtbar sind.

Die verschiedenen menschlichen Körperteile bestehen aus unterschiedlichem Material bzw. haben unterschiedlich viele der benötigten Wasserstoffatome und reagieren deswegen auch anders auf die Magnetfelder. So kann man beispielsweise Knochen von Muskelgewebe oder sogar Blutgefäßen unterscheiden. Umgangssprachlich spricht man bei diesem Untersuchungsverfahren auch von einer Kernspintomographie bzw. „man kommt in die Röhre“. Ein großer Vorteil dieser Untersuchung ist, dass ihr Körper dabei, im Gegensatz zur Röntgenuntersuchung oder der Computertomographie, keiner schädlichen Strahlenbelastung ausgesetzt ist. Deutschland ist weltweit in einer Spitzenposition beim Anteil der MRT-Untersuchungen. 5,9 Millionen Deutsche ließen sich im Jahr 2011 mithilfe einer MRT untersuchen. Für die Krankenkassen bedeutet das neben einem hohen finanziellen Aufwand in erste Linie eine gesteigerte Rate an richtigen Diagnosen – die Untersuchungen wirken damit überraschenderweise entlastend auf das Gesundheitsbudget. Falschdiagnosen oder langwierige Untersuchungsmarathons sorgen für deutlich höhere Kosten.

Ablauf einer MRT-Untersuchung

Diese Untersuchungen dürfen für gesetzlich Versicherte in Deutschland nur von Radiologen durchgeführt werden. Privat Versicherte haben dahingehend mehr Auswahl, je nach Vertragsbedingungen.

Zu Beginn der Untersuchung muss sichergestellt werden, dass sich kein Metall an oder in Ihrem Körper befindet. Auch Herzschrittmacher, Schrauben (nach Verletzungen) oder Clips dürfen nicht in Ihrem Körper vorhanden sein. Das vom Tomographen erzeugte Magnetfeld könnte sonst zu ernsthaften Verletzungen führen oder Beschädigungen am Gerät verursachen. Zusätzlich behindert es die Diagnose, denn Metall ist auf den Aufnahmen nur als weißes Gleißen erkennbar und überdeckt damit das Gewebe darunter. Als Patient legen Sie sich auf eine bequeme Liege und der verantwortliche Arzt klärt Sie darüber auf, dass Sie für die Dauer der Untersuchung möglichst still und entspannt liegen bleiben müssen. Denn auch Bewegungen stören die entstehenden Bilder.

Die Länge der Untersuchung richtet sich nach dem untersuchten Körperteil. In der Regel dauert die Untersuchung aber nicht länger als 15–20 Minuten. Das Gerät gibt während der Untersuchung sehr laute Geräusche von sich – Sie sollten daher nach einem Gehörschutz fragen. Um Beklemmungszuständen entgegenzuwirken, befindet sich nur der Teil ihres Körpers in der Röhre, der untersucht wird. Bei Untersuchungen an den Beinen oder dem Unterleib liegen Sie also weiterhin mit dem Oberkörper außerhalb des Kernspintomographen.

Manchmal gibt es eine Spritze

In einigen Fällen müssen spezielle Kontrastmittel verabreicht werden, damit die untersuchten Körperteile besser sichtbar sind. Diese werden über eine Armvene eingespritzt und bauen sich innerhalb von 24 Stunden über die Niere komplett ab. Vorsicht: Sollte eine schwere Nierenerkrankung vorliegen, muss der Arzt im Vorfeld darüber informiert werden.

Wenn Sie weitere Informationen über die Magnetresonanztomographie und den Tätigkeitsbereich eines Radiologen haben möchten, erklärt Ihnen Dr. Dr. Tobias Weigl im folgenden Video, wie ein Radiologe arbeitet und wo der Unterschied zwischen Röntgen, MRT-Untersuchungen und Computertomographien liegt.

Fragen an einen Radiologen: Was macht ein Radiologe? Was unterscheidet Röntgen vom MRT und vom CT?

Wie teuer ist eine MRT-Untersuchung?

Die Kosten einer MRT-Untersuchung richten sich ganz nach dem Aufwand und der Dauer. Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn ein Kontrastmittel verabreicht werden muss, um die Bildgebung zu verbessern. Abhängig vom untersuchten Körperteil dauert die Untersuchung unterschiedlich lange. Mindestens 131,28 Euro werden für die kürzeste Untersuchung, beispielsweise eine MRT des Knies, bei der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet. Je nachdem, ob Sie privat versichert oder Mitglied bei einer gesetzlichen Krankenkasse sind, variiert der Abrechnungssatz. Die gleiche Untersuchung wird bei Privatpatienten mit 139,89 Euro aufwärts abgerechnet. Sollten Sie eine MRT ohne vorherige Absprache mit Ihrem Arzt und ohne eine medizinische Verordnung durchführen lassen wollen, gelten für Sie als Selbstzahler die gleichen Preise wie bei Privatpatienten.

Zusätzliche Kosten bei einer MRT-Untersuchung

Bei verpassten Terminen kann Ihnen die Radiologiepraxis die entstandenen Kosten in Rechnung stellen. Termine für eine MRT-Untersuchung werden meistens Monate im Voraus gebucht und können kurzfristig nicht mehr neu vergeben werden. Die im folgenden Kapitel angegebenen Kosten gelten jeweils nur für die reine MRT-Untersuchung. In einigen Fällen müssen beispielsweise Gelenke aus einer anderen Position heraus aufgenommen werden. Das verursacht weitere Kosten. Zusätzlich werden Beratung und Kontrastmittel sowie eventuell verabreichte Beruhigungsmittel gesondert abgerechnet.

Gut zu wissen!
Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen oder der Computertomographie nutzt eine MRT keine schädliche Strahlung. Das erstellte Magnetfeld und die Radiowellen sind ungefährlich für den menschlichen Körper. Dadurch ist eine MRT-Untersuchung besonders für schwangere Frauen und Kinder wertvoll, da diese besonders empfindlich auf Strahlung reagieren würden.

Welche Körperregionen können mit einer MRT-Untersuchung untersucht werden?

Vor einer Aufstellung der Kosten ist es wichtig aufzulisten, welche verschiedenen Körperregionen untersucht werden können. Treten Beschwerden in mehreren Regionen gleichzeitig auf, sind auch mehrere MRTs nötig, die aber üblicherweise trotzdem in einer Sitzung stattfinden, jedoch einzeln bei den Krankenkassen abgerechnet werden.

Neurocranium

Das Neurocranium umschließt das Gehirn. Deswegen lautet der deutsche Name dafür auch Gehirnschädel oder einfach Schädel. Es besteht aus insgesamt sieben Knochen und schützt das Gehirn vor Schäden durch Stürze oder Schläge. Unter anderem bei wiederkehrenden starken Kopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen oder dem Verdacht auf einen Hirntumor oder Hirnblutungen kann eine MRT-Untersuchung Aufschluss bringen.

Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist in drei verschiedene Teile gegliedert, die jeweils gesondert untersucht und abgerechnet werden müssen:

  • Halswirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  • Lendenwirbelsäule

Osteochondrose, Arthrose der Wirbelsäule oder Wirbelsäulenfrakturen können eine MRT-Untersuchung unumgänglich machen.

Halswirbelsäule

Den oberen Teil nennt man die Halswirbelsäule (kurz: HWS). Dieser Teil beginnt am Schädelansatz und reicht herunter bis zur Schulterhöhe. Bei Menschen und fast allen anderen Säugetieren besteht die HWS aus sieben Halswirbeln. Typische Umstände für eine MRT der HWS ist das als HWS-Torsion bezeichnete Schleudertrauma nach Unfällen.

Brustwirbelsäule

Der mittlere Teil nennt sich Brustwirbelsäule (kurz: BWS). Dieses Teilstück verbindet den oberen und unteren Teil der Wirbelsäule miteinander. Die Brustwirbelsäule besteht aus 12 Wirbeln und reicht herunter bis auf die Höhe des unteren Rippenbogens. In diesem Bereich kommt es bedeutend seltener zu Problemen als in den anderen beiden Bereichen. Der Begriff BWS-Syndrom fasst aber auch hier Blockaden, Entzündungen oder Bandscheibenvorfälle zusammen.

Lendenwirbelsäule

Die Lendenwirbelsäule (LWS) bildet den unteren Teil. Nur 5 Wirbel bilden hier den Abschluss der Wirbelsäule, der bis auf das Steißbein herunterreicht. Im LWS-Bereich ist der Großteil der Wirbelsäulenerkrankungen aufzufinden. Wirbelgleiten, Bandscheibenvorfälle oder besonders das Iliosakralgelenk-Syndrom (ISG-Syndrom) sind weit verbreitet und führen immer wieder zu teilweise langwierigen Behandlungen.

Weitere Informationen zur Wirbelsäule und möglichen Ursachen für Rückenschmerzen finden Sie hier auf doktorweigl.de in dem Artikel „Die Bestandteile unseres Rückens und unserer Wirbelsäule – Ursache für Rückenschmerzen“.

Gesichtsschädel

Der Gesichtsschädel ist das Grundgerüst für Ihr Gesicht. Er bildet sich aus 15 einzelnen Knochen. Zusammen mit dem Neurocranium und der Schädelbasis bildet er das Knochengerüst des Kopfes. Häufige Verletzungen sind Kiefer-, Nasenbein– und Jochbeinbrüche nach Unfällen oder Stürzen.

Schädelbasis

Die Schädelbasis schließt unterhalb des Neurocraniums an und schützt den Schädel. Nach Unfällen oder Stürzen kann es hier zu einem sogenannten Schädelbasisbruch kommen.

Thorax

MRT-Untersuchungen des Brustkorbs (lat. Thorax) werden durchgeführt, um Erkrankungen oder Verletzungen der Lunge, der Speise- und Luftröhre, des Herzens und der umliegenden Gefäße zu untersuchen. Eine Lungenembolie, pulmonale Hypertonie, zystische Fibrose und Bronchialkarzinome können per MRT diagnostiziert werden.

Weibliche Brustdrüsen

MRT-Untersuchungen der weiblichen Brustdrüse gehören zu den Folgeuntersuchungen nach erfolgreicher Therapie von Brustkrebs. Zusätzlich kann auch bei Metastasen in Lymphdrüsen eine MRT angeordnet werden, wenn der Verdacht auf Brustkrebs besteht. Der anfängliche Verdacht des Arztes auf Brustkrebs reicht allerdings nicht aus, um eine MRT-Untersuchung verordnen zu können. Diese muss dann häufig selbst bezahlt werden.

Oberbauch

Die Leber, die Gallenwege und die Bauchspeicheldrüse sind Organe im Oberbauch. Bei schwerwiegenden, langanhaltenden Bauchschmerzen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Verdacht auf Leberkrebs oder Gallestau durch Gallensteine kann eine MRT verordnet werden.

Abdomen

In diese Kategorie gehören MRT-Untersuchungen der Milz, des Zwerchfells und der Nieren. Unklare Raumforderungen in den Nieren, Nierenkrebs, ein Zwerchfellriss oder Milzentzündungen können diagnostiziert werden.

Becken

In diese Kategorie gehören MRT-Untersuchungen des Enddarms, des Beckenbodens, der Prostata und des Uterus. Endometriose, eine Prostatavergrößerung oder Harninkontinenz können Gründe für eine Becken-MRT sein.

Extremitäten mit Ausnahme der Hand und des Fußes

MRT-Untersuchungen an den Armen und Beinen sind aufgeteilt in Untersuchungen der Knie, Schultern, Ellbogen oder der Hüfte. Sportverletzungen sind ein häufiger Grund für diese Untersuchungen. Muskelfaserrisse, Knorpelschäden und Gelenkentzündungen können mit einer MRT-Untersuchung diagnostiziert werden. Zusätzlich lassen sich Außen- bzw. Innenbandrisse von Bänderdehnungen unterscheiden.

Äußere Extremitäten

Mit äußeren Extremitäten werden hier die Hände und Füße bezeichnet. Handgelenke und Fußknöchel gehören zu dieser Kategorie. Kapselrisse der Hand, Blockaden im Sprunggelenk, Bänderrisse und Gelenkentzündungen durch rheumatoide Arthritis sind auf MRT-Bildern erkennbar.

Wie hoch sind die Kosten für eine MRT-Untersuchung? Teil 1: Krankenkassenpatienten

Kassenpatienten werden auf der Grundlage des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs abgerechnet. Dieser Maßstab legt fest, welcher Betrag bei der Kassenärztlichen Vereinigung eingereicht werden darf. Für MRTs liegt dieser Betrag zwischen 131,28 Euro und 237,34 Euro. Bei ärztlicher Verordnung entstehen für Sie allerdings überhaupt keine Kosten. Solange eine medizinische Notwendigkeit besteht, übernimmt Ihre gesetzliche Krankenkasse die vollen Kosten.

Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben der nachfolgenden Tabelle immer nur ausschließlich auf die Kosten für eine MRT an sich bezieht. Zusätzlich entstehende Kosten für die Patientenberatung und eventuell verabreichtes Kontrastmittel oder Beruhigungsmittel müssen addiert werden.

BereichKörperteil(e)Kosten in Euro
Kopf- und NackenbereichNeurocranium131,28
Wirbelsäule (je Teilabschnitt HWS,BWS, LWS)131,28
Gesichtsschädel131,28
Schädelbasis131,28
Brustkorb131,28
weibliche Brustdrüsen237,34
Oberbauch131,28
Abdomen131,28
UnterkörperBecken131,28
Gliedmaßen (Kosten können durch Notwendigkeit mehrerer Bilder stark variieren)Extremitäten (ohne Hände und Füße)131,28
äußere Extremitäten131,28

Sonderfall: Ganzkörper-MRT

Ganzkörper-MRTs werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Aufgrund der hohen Kosten verbunden mit seltenen Krankheitsfunden weigern sich Krankenkassen aktuell, diese Untersuchungen zu bezahlen. Weniger als 2 % der Ganzkörper-MRTs erbringen tatsächlich Krankheitsbefunde und somit sind zielgerichtete Untersuchungen der einzelnen Körperteile vorzuziehen. Um auch als Kassenpatient ein Ganzkörper-MRT in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie die Untersuchung als Selbstzahler abrechnen. Mehr dazu finden Sie im folgenden Kapitel über die Preise für Privatpatienten und Selbstzahler.

Exkurs: Bandscheibenvorfall und MRT-Untersuchung

Mit steigendem Alter ist der menschliche Rücken immer stärkeren Belastungen ausgesetzt. Daraus kann besonders im Alter zwischen 30 und 50 ein Bandscheibenvorfall resultieren. Dabei verschiebt sich der Kern einer Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal. Häufig geht das mit starken Schmerzen und teilweise sogar Lähmungserscheinungen einher.

Die MRT-Untersuchung ist das wichtigste Diagnosewerkzeug bei einem Bandscheibenvorfall. Die Untersuchung erstellt ein genaues Bild der HWS, BWS oder LWS und zeigt an, wo eine Schädigung der Wirbelsäule vorliegt. Auch das Alter der Verletzung und mögliche Entzündungen können mithilfe der MRT beurteilt werden.

Die Gründe für einen Bandscheibenvorfall sind vielfältig, oftmals ist eine Über- oder Fehlbelastung schuld am plötzlichen Auftreten der Krankheit. Jedoch können Genetik, frühere Verletzungen, Muskelschwäche oder der Aufbau der Wirbelsäule (Skoliose, Hohlkreuz) einen Bandscheibenvorfall schon von vornherein begünstigen. Regelmäßiges Rückentraining und ein besonderes Augenmerk auf die Körperhaltung können helfen, Schäden zu vermeiden und auch im höheren Alter noch ohne Rückenschmerzen zu leben.

Bei der Behandlung eines Bandscheibenvorfalls wird die Wirbelsäule ruhiggestellt und möglichst entlastet. Vorhandene Schmerzen werden mithilfe einer Schmerztherapie gelindert, erst danach kann mit dem vorsichtigen Aufbau in Form von Krankengymnastik begonnen werden. Sollten sich Lähmungserscheinungen zeigen, kann auch eine Operation nötig sein, um die beschädigten Nerven schnellstmöglich wieder zu entlasten. Danach können die Nerven ihre Funktion wieder aufnehmen.

Viele weitere Informationen zur Diagnose eines Bandscheibenvorfalls erhalten Sie in unserem Artikel: „Bandscheibenvorfall MRT: Muss ich bei Rückenschmerzen in die Röhre?

Waren Sie bereits einmal „in der Röhre“? Viele Erkrankungen können damit diagnostiziert werden. An welchem Körperteil wurde bei Ihnen eine MRT-Aufnahme gemacht? (Mehrfachnennungen möglich) Mit ihrer Teilnahme können Sie anderen Betroffenen helfen, sich rechtzeitig gezielt in die richtige Behandlung zu begeben.

Wie hoch sind die Kosten für ein MRT-Untersuchung? Teil 2: Privatpatienten

Für Privatpatienten und Selbstzahler bietet sich ein etwas anderes Bild. Hier ist der Rechnungsbetrag tatsächlich wichtig, da dieser selbst entrichtet werden muss. Er kann dann im Nachhinein bei der Privatkrankenkasse eingereicht und erstattet werden. Die Preise für die Untersuchungen können durch den Arzt festgelegt werden, bewegen sich aber immer in einem gewissen Rahmen. Dadurch ergibt sich für jeden einzelnen Patienten ein anderer Rechnungsbetrag, der mit der Komplexität und dem Aufwand der Untersuchung zusammenhängt.

Im folgenden Abschnitt sind immer zwei Zahlen angegeben, nämlich der Grundbetrag und der 1,8-fache Satz des für die jeweilige Behandlung fälligen Betrags. Bei Privatpatienten dürfen Ärzte ein Vielfaches der ersten genannten Zahl – des Grundbetrags – berechnen. Läuft die Untersuchung normal ab, wird in der Regel der 1,8-fache Satz angewendet, deswegen ist auch diese Zahl in der Tabelle angegeben. Bei einem hohen Aufwand kann sogar das 2,5-fache des Grundbetrags abgerechnet werden – dies geschieht aber nur in Ausnahmefällen. Die zweite Zahl bietet für Sie einen Grundüberblick über die entstehenden Kosten einer MRT-Untersuchung, denn in der Realität wird auch der Grundbetrag nur selten angewendet.

Im Gegensatz zur oberen, gesetzlichen Auflistung, sind die Körperregionen ebenfalls leicht verändert abgegrenzt. So gibt es beispielsweise keine eigenen Rechnungsschlüssel für Neurocranium, Gesichtsschädel und Schädelbasis. Dieser Bereich heißt in der Gebührenordnung für Ärzte (kurz: GOÄ) zusammengefasst Kopf- und Halsbereich.

Beachten Sie auch bei dieser Aufstellung, dass zusätzliche Kosten für Beruhigungsmittel, Kontrastmittel und die Patientenberatung gesondert abgerechnet werden.

BereichKörperteil(e)Kosten in Euro
Kopf- und NackenbereichKopf, Nacken, Hals256,46–461,64
Wirbelsäule (je Teilabschnitt HWS, BWS, LWS)244,81–440,65
OberkörperBrustkorb250,64–451,14
weibliche Brustdrüsen233,15–419,67
Abdomen256,46–461,64
UnterkörperBecken256,46–461,64
Gliedmaßen (Kosten können durch Notwendigkeit mehrerer Bilder stark variieren)Abschnitte der Extremitäten139,89–251,80
vollständige Extremitäten233,15–419,67

Vergleich der Kosten für eine MRT-Untersuchung zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen

Hier finden Sie alle Kosten noch einmal übersichtlich aufgeführt und gegenübergestellt:

Untersuchter KörperteilKosten für gesetzlich Versicherte (in Euro)Kosten für privat Versicherte (in Euro)
Neurocranium131,28256,46–461,64
Gesichtsschädel131,28256,46–461,64
Schädelbasis131,28256,46–461,64
Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS jeweils einzeln)131,28244,81–440,65
Thorax131,28250,64–451,14
Brustdrüse(n)237,34 233,15–419,67
Oberbauch131,28 250,64–451,14
Abdomen131,28 256,46–461,64
Becken131,28 256,46–461,64
Extremitäten (außer Hände und Füße) bzw. Abschnitte der Extremitäten131,28 139,89–251,80
Hände und Füße bzw. vollständige Extremitäten131,28 233,15–419,67
Ganzkörper-MRT-Ca. 1.000–2.000

Fakten-Box: MRT-Untersuchung

Welche Untersuchungen gibt es?

  • Kopf: Neurocranium, Gesichtsschädel, Schädelbasis
  • Oberkörper: Thorax, Brustdrüsen, Oberbauch, Abdomen, Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS)
  • Unterkörper: Becken, Hüfte
  • Extremitäten: Hände oder Füße, Knie, Schultern, Ellenbogen
  • Ganzkörper-MRT

Wer trägt die Kosten?

  • bei gesetzlich Versicherten immer die Versicherung, falls eine ärztliche Verordnung vorliegt
  • andernfalls Selbstzahler zu den Konditionen der privaten Krankenversicherungen (Gebührenordnung für Ärzte)
  • Ganzkörper-MRTs immer als Selbstzahler

Aktuelles aus der Forschung – MRT-Untersuchungen helfen bei der Diagnose von Endometrioseläsionen

In einer Studie aus dem Jahr 2018 haben Forscherinnen der Universität Gießen untersucht, ob MRT-Untersuchungen zur Diagnose und zum Auffinden von Endometrioseherden geeignet sind. Die Endometriose beschreibt Gewebswucherungen der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Häufig betroffene Stellen sind die Eierstöcke, die Eileiter sowie der Bauch- und Beckenraum. Die Erkrankung wird als „Chamäleon der Gynäkologie“ bezeichnet, da sie in vielen verschiedenen Formen und an vielen Organen auftreten kann. Außerdem geht sie mit starken Schmerzen einher und kann weitere Beschwerden der betroffenen Organe auslösen.

Die Krankheitsherde können mithilfe einer Bauchspiegelung entfernt werden. Dafür ist es wichtig, dass das Aufspüren der Herde verlässlich und einfach funktioniert. Hierfür wird seit einiger Zeit auch die MRT-Untersuchung genutzt. Diese neue Studie untersucht nun, ob sich diese Methode in der Praxis bewährt und welche Forschungsfelder noch ausgebaut werden müssen.

Wirksamkeit der Untersuchung

In der Gießener Studie zeigt sich, dass insbesondere die Größe der Läsionen eine Rolle beim Auffinden spielt. Im vorderen Teil der untersuchten Organe konnten nur rund 50 % der Funktionsstörungen gefunden werden. In diesem Bereich wachsen die Herde nur wenig. Im mittleren und im hinteren Abschnitt wurden jedoch wesentlich mehr Läsionen entdeckt, die in diesem Bereich auch deutlich größer waren. Dadurch zeigt sich ein klarer Zusammenhang zwischen der Größe und der Auffindbarkeit der Läsionen. Die nächsten Ziele der Forscherinnen sind dadurch auch klar formuliert: Die Verbesserung der MRT-Diagnosen auch bei kleineren Läsionen im vorderen Kompartiment. Dadurch können Entzündungsherde früher gefunden werden.

Quelle: Julia Linda-Sabin Wenzel (2018): Magnetresonanztomographie bei Endometriose in Korrelation zu Operation und Histopathologie. VVB Laufersweiler Verlag. Gießen.

Häufige Patientenfragen

Benötige ich eine Überweisung vom Hausarzt?

Dr. Dr. T. Weigl
Ja, wenn sie Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse sind. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse nur, falls Sie eine Überweisung erhalten. Es steht Ihnen allerdings jederzeit frei, eine MRT-Untersuchung selbst zu veranlassen. Die dabei entstehenden Kosten müssen Sie dann allerdings selbst tragen. Wichtig ist auch, dass gesetzlich Versicherte eine MRT-Untersuchung nur bei Radiologen durchführen lassen dürfen.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer MRT, einer CT oder einer Röntgenuntersuchung?

Dr. Dr. T. Weigl
Bei der Röntgenmethode wird energiereiche Strahlung genutzt, um Elektronen aus Atomen zu schleudern. Dadurch wird Energie freigesetzt, die allerdings von den Knochen nicht durchgelassen wird. So entsteht ein Röntgenbild. Bei einer CT (Computertomographie) werden viele dieser – durch Strahlung erzeugten – Bilder mithilfe eines Computerprogramms zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt.

Im Gegensatz dazu kommt ein Magnetresonanztomograph gänzlich ohne schädliche Strahlung aus. Hier wird mithilfe von Magnetfeldern eine Anordnung der Atome erzeugt. Anschließend werden diese durch Radiowellen aus der Ordnung gebracht. Die daraus resultierenden Veränderungen lassen sich messen und erzeugen ein Bild. Viele weitere Infos zu diesem Thema bietet wir Ihnen in unserem Artikel „Die Radiologie: Nutzen von Röntgen, MRT, CT und Myelografie“.

Kann ich mit Klaustrophobie an einer MRT-Untersuchung teilnehmen?

Dr. Dr. T. Weigl
Ungefähr 3 % der Patienten sind laut Statistiken nicht in der Lage, sich „in die Röhre“ zu begeben. Die Angst dieser Patienten kann dann mithilfe von Beruhigungsmitteln soweit gedämmt werden, dass die Patienten ruhig liegen bleiben und eine anschließende Untersuchung möglich ist. Bedenken Sie: Im Normalfall dauert eine MRT-Untersuchung nur zwischen 15 und 20 Minuten.

Darf ich in einen Magnetresonanztomographen, während ich schwanger bin?

Dr. Dr. T. Weigl
Ja, allerdings sollte im ersten Trimester nur in Ausnahmefällen auf diese Untersuchung zurückgegriffen werden. Bislang konnte keine Studie eine schädliche Wirkung nachweisen, aber gerade in den ersten, besonders empfindlichen Monaten sollte die – prinzipiell harmlose – Belastung durch Radiowellen vermieden werden. Im späteren Schwangerschaftsverlauf entwickelt sich die MRT-Untersuchung allerdings zu einem wichtigen Diagnosewerkzeug, um mögliche Erkrankungen des ungeborenen Kindes zu diagnostizieren.

Dürfen Kinder an einer MRT-Untersuchung teilnehmen?

Dr. Dr. T. Weigl
Ja, um den besonders empfindlichen Kinderkörper nicht unnötigen Strahlenbelastungen auszusetzen, ist eine MRT-Untersuchung in den meisten Fällen sogar die empfohlene Vorgehensweise. Kleinkinder müssen manchmal mit milden Beruhigungsmitteln für die Untersuchung vorbereitet werden, um Bewegungen während der Untersuchung zu verhindern. Kinderradiologen sind aber für diese Fälle ausgebildet und können mit diesen Situationen umgehen.

Typisches Patientenbeispiel

Seit einigen Wochen schon hat Felix nach dem Lauftraining Schmerzen im linken Knie. Während beim Gehen noch alles in Ordnung ist, zeigen sich die Schmerzen schon nach kurzer Laufstrecke, das Knie fühlt sich kraftlos an und vermiest ihm den Spaß am Training. Allerdings drückt er sich bisher davor, einen Arzt aufzusuchen. Die Ärzte haben sowieso genug zu tun und auf einen Termin beim Orthopäden oder bei der MRT wartet man monatelang. Dann lieber einige Wochen kürzertreten und auf das Training verzichten.

Ein freundschaftlicher Rat

Felix’ Freund Thomas fällt die neue „Faulheit“ seines Kollegen natürlich schnell auf. Aus dem einstigen Wirbelwind ist in letzter Zeit eher eine lahme Ente geworden. Er spricht ihn darauf an und erfährt von Felix’ Problemen mit dem Knie. „Geh damit sofort zum Arzt. Wer weiß, welche Verletzung du mit dir rumträgst. Nachher behältst du bleibende Schäden und ich darf mich in Zukunft alleine über die Laufbahn schleppen.“ Davon ermutigt begibt sich Felix zumindest zu seinem Hausarzt Dr. Stark. Nach kurzer Funktionsprüfung des Knies und einem eingehenden Gespräch verweist dieser ihn aber direkt weiter an einen Radiologen. Ohne MRT-Untersuchung könne er keine verlässliche Diagnose stellen.

Die Untersuchung

„Da warte ich doch bis zum Herbst auf einen Termin und dann kann ich mir bei der Kälte draußen das Laufen sowieso sparen“, empört sich Felix. „Als junger, dynamischer Mensch sind Sie doch flexibel. Schauen Sie sich auch in einem etwas größerem Umkreis um, da bekommen Sie garantiert schneller einen Termin. Sie schauen am besten in einem 20-Kilometer-Radius und werden dann überrascht sein, wie schnell wir beide uns mit dem Ergebnis wiedersehen.“

Tatsächlich klappt die Suche nach einem Radiologen erstaunlich leicht und schon zehn Tage später liegt Felix in der Röhre und lässt die laute Untersuchung über sich ergehen. Bereits wenige Tage später ruft Dr. Stark an, um in der Praxis die Untersuchungsergebnisse mit ihm zu besprechen. Er hat sich eine Bänderdehnung zugezogen. „Nichts Ernstes, aber für mindestens zwei weitere Wochen sollten Sie die Laufschuhe stehen lassen. Daraus kann sich schnell ein Bänderriss entwickeln und dann laufen Sie bis zum Herbst definitiv niemandem mehr davon.“

Nach dem anfänglichen Ärger beruhigt sich Felix aber schnell wieder. Froh darüber, nicht ernsthaft verletzt zu sein, akzeptiert er seine Zwangspause und tauscht seine Laufschuhe und die Laufbahn für die nächsten Wochen gegen Kühlpacks und das Sofa.

Verwandte Themen

Haben Sie Erfahrungen mit MRT-Untersuchungen? Möchten Sie sich bei uns über die MRT-Untersuchung oder weitere Diagnosemethoden erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich untereinander auszutauschen!

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl, Timo Hülsmann
Lektorat: Tobias Möller
Veröffentlicht am: 19.11.2019

Quellen

  • Ärzteblatt (2018): MRT-Untersuchungen für gesetzlich Versicherte weiterhin nur beim Radiologen. In: aerzteblatt.de.
  • Ärztezeitung (2011): MRT: „Die Deutschen sind gut durchleuchtet“. In: aerztezeitung.de.
  • Hartmut Gaulrapp, Ulrike Szeimies (2008): Diagnostik der Gelenke und Weichteile. Sonografie oder MRT. Urban & Fischer, München.
  • Beate Hess, Regina Klakow-Franck (2015): Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ): Gebührenordnung für Ärzte Gebührenverzeichnis für ärztliche Leistungen Analoge Bewertungen und Abrechnungsempfehlungen Auslegungshinweise IGeL-Ratgeber. Deutscher Ärzteverlag.
  • Kassenärztliche Bundesvereinigung (2019): Einheitlicher Bewertungsmaßstab. Stand: Oktober 2019.
  • Antonio Pinto u. a. (2011): MDCT Anatomy – Body. 1st edition. Springer-Verlag. Mailand.
  • Hans Scheffel u. a. (2012): Praxisbuch MRT Abdomen und Becken. Springer-Verlag GmbH, Berlin, Heidelberg.
  • Julia Linda-Sabin Wenzel (2018): Magnetresonanztomographie bei Endometriose in Korrelation zu Operation und Histopathologie. VVB Laufersweiler Verlag, Gießen.
  • Martin Weyreuther u. a. (2006): MRT-Atlas: Orthopädie und Neurochirurgie. Wirbelsäule. Springer-Verlag, Berlin.
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