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Was sind Autoimmunerkrankungen?

Auf einen Blick: Autoimmunerkrankungen

  • eine Fehlfunktion des Immunsystems
  • Abwehrzellen des Immunsystems greifen fälschlicherweise körpereigene, gesunde Zellen an
  • keine Heilung möglich, Behandlung durch Unterdrückung der Immunantwort

Wer bekommt Autoimmunerkrankungen?

  • Herkunft und Auftreten nicht belegt
  • in einigen Fällen verschwinden die Autoimmunerkrankungen ohne erkennbaren Grund wieder
  • Frauen häufiger betroffen als Männer
  • einige Autoimmunerkrankungen treten bevorzugt zusammen auf

Welche Autoimmunerkrankungen gibt es?

  • inzwischen ca. 140 verschiedene Autoimmunerkrankungen bekannt
  • teilweise organspezifische, teilweise systemische (den gesamten Körper betreffende) Auswirkungen
  • einige der Erkrankungen mit unbekanntem Auslöser

Behandlung (Auszug)

  • keine Heilung möglich, Autoimmunkrankheiten sind chronisch und aktuell noch nicht heilbar
  • oftmals nur Linderung der Symptome möglich, dabei gibt es verschiedene Therapieansätze
  • medikamentöse Hemmung des Immunsystems am gängigsten
  • Plasmaaustausch oder Gabe von Immunglobulin mit wenig Antikörpern bei bestimmten Krankheiten hilfreich

Tipps

  • beobachten Sie ihre Symptome genau, der Verlauf einer Autoimmunerkrankung ist sehr individuell
  • ein Symptomtagebuch kann beim Dokumentieren der Symptome helfen und die Diagnose erleichtern

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

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Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Auch wenn Ihnen der Begriff Autoimmunerkrankung nicht unbedingt geläufig ist, sind sie diesen Erkrankungen garantiert schon begegnet. Rheuma, Multiple Sklerose oder auch kreisrunder Haarausfall sind Beispiele für Autoimmunerkrankungen. Das Spektrum der Autoimmunerkrankungen ist äußerst vielfältig und umfasst breitgefächerte Krankheiten, von Nahrungsunverträglichkeiten bis zu Hauterkrankungen und sogar Typ-1-Diabetes.

Dabei sind die Symptome ebenso vielfältig: Hautausschläge, andauernde Entzündungen im gesamten Körper und Schmerzen sind häufige Begleiterscheinungen der Erkrankungen. Eine Heilung ist in den meisten Fällen nicht möglich. Denn die Mechanismen hinter Autoimmunerkrankungen sind oftmals unbekannt. Medikamente können jedoch dabei helfen, die Symptome zu unterdrücken und ein normales Leben zu ermöglichen.

In diesem Artikel erfahren Sie alles über die vielfältigen Autoimmunerkrankungen, was diese Krankheiten auslöst und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Was sind Autoimmunerkrankungen?

Autoimmunerkrankungen sind Krankheiten, die aus einer Überreaktion des Immunsystems entstehen. Dabei werden Antikörper gebildet, die gesunde Zellen fälschlicherweise als gefährlich einordnen und diese im Anschluss angreifen. Der Grund dafür ist eine gestörte Toleranz des Immunsystems.

Etwa 5–8 % der Weltbevölkerung sind von Autoimmunerkrankungen betroffen. Aktuell sind zwischen 120–140 verschiedene Krankheitsbilder bekannt, damit ist die Autoimmunerkrankung nach Herz-Kreislauf- und Tumorerkrankungen die dritthäufigste Erkrankungsgruppe. In den letzten Jahren ist die Zahl der Erkrankten stetig gestiegen, beispielsweise die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus hat stark zugenommen. Forscher sind sich unsicher, ob viele chronische Erkrankungen tatsächlich zunehmen oder lediglich die Diagnosemöglichkeiten zugenommen haben und dadurch mehr Krankheiten registriert werden können.

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Was passiert im Körper?

Im Normalfall arbeitet das Immunsystem an der Abwehr von Krankheitserregern. Dazu legt sich das Immunsystem ein sogenanntes Immungedächtnis an, in dem die bekannten Erreger kategorisiert werden und abrufbar sind, wenn sie den Körper zu infizieren versuchen. Dann greift das Immunsystem ein. So werden Bakterien, Viren, Parasiten oder Krebszellen anhand ihrer Antigene erkannt und unschädlich gemacht, bevor sie dem Körper schaden. Mitunter können sogar transplantiertes Gewebe oder ganze Fremdorgane als schädlich oder fremd eingestuft und bekämpft werden (sog. Organabstoßung).

Bei Autoimmunerkrankungen findet diese Reaktion der Immunzellen aber kein schädliches Gewebe, sondern es reagiert auf die Antigene von körpereigenem Gewebe. Dieser Fehler löst dann im Körper eine Kettenreaktion aus, an deren Ende die Autoimmunerkrankung steht. Wenn das Immunsystem erst beginnt, Autoantikörper oder Immunzellen gegen das harmlose Gewebe herzustellen, entstehen Entzündungen oder Schäden am Gewebe. Bei den meisten Menschen fällt diese Abwehrreaktion allerdings so gering aus, dass sie im Normalfall keine spürbaren Symptome bemerken.

B- und T-Zellen arbeiten fehlerhaft

Damit eine Autoimmunkrankheit ausgelöst wird, müssen zwei bestimmte Zellen fehlerhaft arbeiten und aufeinandertreffen. Entweder handelt es sich bei den Zellen um T-Helferzellen und B-Zellen oder um T-Helferzellen und zytotoxische T-Zellen. Diese Zellen stufen eine bestimmte Struktur als fremd bzw. schädlich ein und beginnen deshalb mit der Erregerabwehr gegen gesunde Zellen.

Diese Reaktion ist im Grunde genommen normal und findet auch bei Menschen ohne Autoimmunerkrankung statt. Allerdings werden autoreaktive Abwehrzellen bei gesunden Menschen aussortiert und sterben den Zelltod, bevor sie gesundes Gewebe angreifen. Lediglich 2 % aller Abwehrzellen überlebt diesen Auswahlprozess überhaupt. Arbeitet dieses Selektionssystem nicht optimal, gelangen fehlerhafte Abwehrzellen in den Organismus. Dadurch können sie bei Kontakt mit einer weiteren fehlerhaften Zelle eine Autoimmunreaktion auslösen.

Exkurs: Unser Immunsystem

Das Immunsystem erfüllt eine der wichtigsten Aufgaben im Körper. Es schützt den gesamten Organismus vor einfallenden Erregern und hält uns so gesund. Viele Organe arbeiten zusammen, damit das Immunsystem Erreger so effizient wie möglich abwehren kann.

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Dabei wird unterschieden zwischen der angeborenen und der adaptiven Immunabwehr. Die angeborene Immunabwehr bildet die erste Verteidigungslinie und wehrt bereits 90 % der Erreger ab. Das adaptive Immunsystem wird gezielt tätig, wenn einzelne Erreger die erste Linie überwinden.

Bestandteile des Immunsystems

Das Immunsystem bildet verschiedene Immunzellen, um die zahlreichen Aufgaben zu erfüllen:

  • Granulozyten: bilden den Großteil der weißen Blutkörperchen; enthalten Stoffe, die Erreger angreifen
  • Makrophagen: auch Riesenfresszellen genannt, fressen die Erreger und können die adaptive Immunabwehr aktivieren
  • B-Lymphozyten: gebildet im Knochenmark, bilden die Antikörper gegen Erreger
  • T-Lymphozyten: Bildung im Thymus, T-Lymphozyten erkennen körperfremde Zellen und sorgen für ihre Entfernung
  • Natürliche Killerzellen: auch NK-Zellen genannt, erkennen infizierte Zellen und zerstören diese

Neben den zellulären Bestandteilen besitzt der Körper auch chemische, physikalische und physiologische Barrieren, die bei der Erregerabwehr helfen.

Weitere Informationen zum Ablauf einer Immunreaktion und den Bestandteilen des Immunsystems finden Sie in unserem Artikel: „Das Immunsystem – was stärkt unser Abwehrsystem?“. Außerdem erfahren Sie dort, wie Sie Ihr Immunsystem stärken und damit bei der Arbeit unterstützen können.

Drei Typen von Überempfindlichkeitsreaktionen

Es gibt verschiedene Arten von Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems, die eine Autoimmunreaktion auslösen können. Die bekannteste davon ist die Allergie (Typ I). Die drei weiteren Typen davon lösen eine Antikörperbildung aus, können also eine Autoimmunerkrankung verursachen. Diese werden unterschieden, da verschiedene Verteidigungsmechanismen angewendet werden:

  • Typ I: Allergien, bspw. Heuschnupfen oder Tierallergien
  • Typ II: Schädigung der gesunden Zellen durch Antikörper, die sich an die Zellen heften
  • Typ III: Antikörper verklumpen Antigene im Blut, diese Komplexe aktivieren fälschlicherweise das Immunsystem
  • und Typ IV: autoreaktive T-Zellen greifen gesunde Zellen aktiv an und schädigen diese

Dadurch lässt sich auch erklären, warum bestimmte Autoimmunerkrankungen bevorzugt zusammen auftreten. Diesen Erkrankungen liegt der gleiche Schädigungsmechanismus zugrunde, es werden lediglich verschiedene Zellen angegriffen. Dabei entstehen dann verschiedene Erkrankungen, die in ihrer Herkunft ähnlich, in ihrer Ausprägung aber völlig unterschiedlich sein können.

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Viele mögliche Auslöser sorgen für vielfältige Erkrankungen

Durch die Vielseitigkeit des Immunsystems ergibt sich ein breites Spektrum an möglichen Krankheitsbildern, die allesamt den Autoimmunerkrankungen zugerechnet werden. Dabei ist bisher nur bei einigen Krankheiten zweifelsfrei bewiesen, dass eine Autoimmunreaktion der Auslöser ist. Es gibt aber fast ebenso viele Krankheiten, bei denen Forscher bisher lediglich annehmen, dass ein fehlerhaft arbeitendes Immunsystem der Auslöser ist.

Autoimmunerkrankungen entstehen aus einer Überreaktion des Immunsystems auf gesunde Zellen des Körpers. Was sollte man über die Erkrankungen wissen? Wie werden sie therapiert? Grundlegende Informationen zu Autoimmunerkrankungen erfahren Sie in folgendem Video-Beitrag von Dr. Dr. Tobias Weigl.

Chronisch krank durch Autoimmunerkrankung? Ursachen & Therapie ⏩ Was mit dem Immunsystem passiert

Welche Autoimmunerkrankungen gibt es?

Bei schätzungsweise140 verschiedenen Autoimmunkrankheiten ist es schwierig, diese zu ordnen und bestimmten Gruppen zuzuschreiben. Bei Autoimmunerkrankungen existiert deswegen lediglich eine Unterscheidung in organspezifische und systemische Autoimmunerkrankungen.

Organspezifische Autoimmunerkrankungen

Bei den organspezifischen Autoimmunerkrankungen arbeitet das Immunsystem zielgerichtet gegen ein einzelnes Organ. Dabei können viele verschiedene Organe angegriffen werden, häufig sind beispielsweise betroffen:

Dabei kann es zu einer Reihe unterschiedlicher Krankheiten kommen. Wendet sich das Immunsystem gegen die Schilddrüse, kommt es beispielsweise zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse. Diese sog. Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht heilbar und kann weitreichende Symptome mit sich bringen. Anfangs erleben Erkrankte die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion, die sich in eine Schilddrüsenunterfunktion wandelt, begleitet von Verstopfung, Haarausfall und einer Kropfbildung. Weitere Beispiele für organspezifische Immunerkrankungen sind:

Systemische Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen, die gegen das gesamte System arbeiten, nennt man systemische Autoimmunerkrankungen. Bei diesen Erkrankungen werden mehrere Organe zeitgleich angegriffen. Beispiele hierfür sind:

  • Rheumatoide Arthritis („Gelenkrheuma“)
  • Lupus erythematodes (Autoimmunreaktion gegen verschiedene Organe)
  • Polymyositis (Entzündung der Muskulatur)
  • Sklerodermie (Bindegewebsverhärtung)
  • das Sjögren-Syndrom (Autoimmunreaktion gegen exokrine Drüsen)
  • systemische Vaskulitiden (Entzündungen der Gefäße)

Unbekannte Auslöser

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, deren Ursache nicht ergründet ist. Forscher nehmen an, dass diese ebenfalls zu den Autoimmunerkrankungen gehören. Beispiele hierfür sind:

Gut zu wissen! Eine Entzündung ist in den meisten Fällen eine ganz normale Reaktion des Immunsystems auf Keime oder Verletzungen. Die Auslöser dieser Reaktion sollen ausgesondert werden. Gleichzeitig wird die entzündete Stelle besser durchblutet, damit Abwehrzellen schneller dorthin gelangen. Dadurch erklärt sich die Rotfärbung. Diese Reaktion kann allerdings auch fälschlicherweise auftreten und chronische Ausmaße annehmen, wie z. B. bei Autoimmunerkrankungen.

Die Symptome: Welche Beschwerden verursachen Autoimmunerkrankungen?

Bei ca. 140 verschiedenen Erkrankungen fallen die Symptome natürlich vielfältig aus. Abhängig vom betroffenen Körperteil können unter anderem

auftreten, einige Krankheitsverläufe können bei Komplikationen mitunter sogar tödlich enden.

Autoimmunerkrankungen sind schwierig zu diagnostizieren, da das Auftreten der Symptome keiner Regelmäßigkeit unterliegt. Dazu sind die Symptome sehr allgemein, deuten also einzeln beobachtet nicht auf eine Autoimmunerkrankung hin und treten anfangs noch so selten auf, dass Betroffene die Symptome nicht zusammenhängend betrachten.

Wer ist am ehesten betroffen?

Bisher konnte nicht abschließend geklärt werden, warum Menschen an Autoimmunkrankheiten erkranken. Die Forschung bemüht ein sogenanntes Risikofaktormodell, mit dem verschiedene risikosteigernde Einflussfaktoren für eine Autoimmunerkrankung beschrieben werden. Diese sind zum einen die genetische Prädisposition und zum anderen Umweltfaktoren.

Genetische Prädisposition

Bestimmte Genvariationen erhöhen das Risiko auf eine Autoimmunerkrankung. Forschungen haben gezeigt, dass viele Autoimmunkrankheiten auf eine ungünstige genetische Prädisposition zurückzuführen sind. Dabei lösen sogenannte MHC-Gene beispielsweise häufiger Entzündungsprozesse aus. Alle Zellen im Körper bauen kontinuierlich Proteine ab. Dieser fortlaufende Prozess schützt den Körper, da so sichergestellt wird, dass sich intrazelluläre Erreger nicht verstecken können. Diese Erreger befinden sich in Zellen und sind somit meistens vor den Abwehrzellen versteckt. Durch den Abbau der Proteine können sie „sichtbar“ gemacht und den Abwehrzellen „präsentiert“ werden.  Diese Immunzellen treffen dann die Entscheidung, ob verdächtige Zellen von den Makrophagen gefressen werden.

Das bedeutet, dass schon vor der Geburt festgelegt wird, wie anfällig Sie für eine Autoimmunerkrankung sind. MHC-Moleküle kommen in vielfältigen Varianten vor. Dabei entscheidet der ganz persönliche Satz von MHC-Molekülen über die Reaktion Ihres Körpers auf bestimmte, teilweise ungefährliche Zellen reagiert.

Das Risiko, an einer Autoimmunerkrankung zu leiden, wird teilweise auch familiär weitervererbt. Dabei finden sich häufig gleiche MHC-Molekülgruppen, die bei mehreren Familienmitgliedern vorkommen.

Umweltfaktoren

Bestimmte Umweltfaktoren können ebenfalls einen Einfluss auf die Entwicklung von Autoimmunkrankheiten haben. Erreger gleichen sich in ihren Strukturen dem Menschen an, um weniger leicht vom Immunsystem entdeckt zu werden. Diese, molekulare Mimikry genannte, Technik führt dazu, dass sich das Immungedächtnis diese körperähnlichen Strukturen einprägt und Jahre später unter Umständen fälschlicherweise körpereigene Zellen angreift.

Einige Autoimmunerkrankungen kommen gehäuft in Industrienationen vor. Forscher verweisen zur Erklärung auf die Hygiene-Hypothese. Denn die besagt, dass frühkindlicher Kontakt mit bestimmten Erregern weniger Krankheiten und einen Schutz vor Allergien mit sich bringt. Das Immunsystem muss sich mit Bakterien beschäftigen, um einen Immunschutz aufbauen zu können. Wird diese Arbeit durch Desinfektionsmittel und häufiges Händewaschen ersetzt, steigt das Risiko auf eine Immunerkrankung.

Die Faktoren ‚Zufall‘ und ‚Pech‘

Das führt im Endeffekt dazu, dass in den meisten Fällen viele Faktoren zusammenspielen, um eine Autoimmunerkrankung auszulösen. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer, die Forschung verweist auf die Östrogene, weibliche Hormone, die als Grund dafür ausgemacht wurden. Der Großteil der anderen Faktoren ist oftmals nicht beeinflussbar und damit unterliegen Autoimmunerkrankungen auch immer etwas dem Zufall. Es lässt sich bis zum heutigen Tag nicht verlässlich bestimmen, wer aus welchem Grund an einer Autoimmunreaktion erkrankt.

Lebensumstände begünstigen Autoimmunkrankheiten

Es gibt allerdings einige begünstigende Faktoren und Lebensumstände, die den Ausbruch einer Autoimmunerkrankung fördern können. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Stress
  • fehlender Schlaf
  • Kontakt mit Viren, Bakterien, Parasiten
  • Medikamenteneinnahme
  • Kontakt mit Umweltschadstoffen

Insbesondere Stress und fehlender Schlaf haben eine große Auswirkung auf das Immunsystem. Beide Faktoren tragen dazu bei, dass das Immunsystem nicht optimal arbeiten kann und Fehler passieren. In seltenen Fällen lösen diese Fehler dann Autoimmunerkrankungen aus.

Leiden Sie unter einer Immunerkrankung? Mit welchen Symptomen haben Sie zu kämpfen? (Mehrfachnennungen möglich) Mit Ihrer Teilnahme an dieser Umfrage helfen Sie anderen Beteiligten bei der Einschätzung Ihrer Situation.

Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose von Autoimmunerkrankungen

Zur Diagnose der verschiedenen Autoimmunerkrankungen stehen eine Vielzahl von diagnostischen Tests zur Verfügung. Die Auswahl der Test hängt auch hierbei von der genauen Art der Erkrankung ab. Deswegen versuchen Mediziner im Anamnese-Gespräch wichtige Informationen über Symptome und Lebensumstände, die die Krankheit fördern, herauszufinden.

Diagnose-Tests

Für eine genaue Diagnose reicht das Arzt-Patienten-Gespräch in der Regel nicht aus. Da vor einem medikamentösen Eingriff in das Immunsystem immer eine absolut sichere Diagnose vorhanden sein sollte, greift der Mediziner auf folgende verschiedene Testmöglichkeiten zurück:

  • Athroskopie: Gelenkspiegelung mithilfe einer kleinen Kamera, die unter die Haut in das Gelenk eingeführt wird
  • Gelenkpunktion: Flüssigkeitsentnahme aus der Gelenkhöhle, dafür sticht der Arzt mit einer hohlen Nadel in das Gelenk
  • Biopsie: Gewebe wird entnommen, die Probe untersucht das Labor unter einem Mikroskop
  • Blutuntersuchung: Blut wird entnommen, Laboruntersuchung der Inhaltsstoffe und Bestandteile
  • Darmspiegelung: ein Koloskop wird in den Darm eingeführt, um das Darminnere zu untersuchen
  • Hämoccult-Test: mit diesem Test werden minimale, nicht sichtbare Spuren von Blut im Stuhl gemessen
  • Lungenfunktionstests: Messung der Lungenfunktion (unter Belastung) mithilfe verschiedener Verfahren: Spirometrie, Spiroergometrie, Peak-Flow-Messung, Diffusionskapazität
  • Neurologische Untersuchung: Untersuchung der neurologischen Funktionen und Leistungsfähigkeit
  • Stuhluntersuchung: der Stuhl wird auf Krankheitserreger, Blut oder andere Inhaltsstoffe untersucht

Die Diagnose ist schwierig

In vielen Fällen ist die Diagnose einer Autoimmunerkrankung schwierig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Das liegt unter anderem daran, dass es diese vielfältigen Symptome gibt, die einzeln wahrgenommen nicht auf eine systemische Erkrankung hindeuten. Bauchschmerzen und Durchfall werden selten direkt als chronisch-entzündliche Darmerkrankung diagnostiziert, ein Reizdarmsyndrom liegt da oft näher. Auch unspezifische Rückenschmerzen oder Rheumaerkrankungen bei Kindern sind nicht sofort erkennbar und stellen Ärzte und Patienten auf eine Geduldsprobe. Die richtige Diagnose kann sich da schnell zu einem langwierigen Prozess für alle Beteiligten entwickeln.

In diesem Prozess ist es wichtig, den Körper genau zu beobachten. Erkennt man beim Auftreten des Durchfalls ein Muster? Fühlen sich die Gelenke insbesondere morgens steif an? Viele der Symptome einer Autoimmunerkrankung werden erst sehr spät als zusammenhängend wahrgenommen. Solche Hinweise können den Diagnoseprozess aber beschleunigen und sind deswegen wichtig.

Fakten-Box

Autoimmunerkrankungen

  • eine Autoimmunerkrankung ist eine Fehlfunktion des Immunsystems
  • Abwehrzellen des Immunsystems greifen körpereigene, gesunde Zellen an und zerstören sie
  • teilweise organspezifische, teilweise systemische (den gesamten Körper betreffende) Auswirkungen
  • keine Heilung möglich, Behandlung durch Unterdrückung der Immunantwort
  • einige Autoimmunerkrankungen verschwinden von selbst, viele sind allerdings chronisch

Mögliche Symptome (Auszug)

  • Bauchschmerzen
  • Fieber
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Gelenkverformungen
  • Gelbsucht
  • Blut im Stuhl
  • Blut im Urin
  • Durchfall
  • Nierenschmerzen
  • Juckreiz
  • trockene Augen
„Autoimmunerkrankungen sind seltene Erkrankungen, die die Betroffenen allerdings stark einschränken. Für die meisten gibt es keine ursächliche Behandlung, lediglich die Symptome können unterdrückt werden.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung von Autoimmunerkrankungen

Die Heilung von Autoimmunerkrankungen ist aktuell noch nicht möglich. Da der Auslöser vieler Varianten bisher nicht feststeht, kann dieser auch nicht therapiert werden. Deswegen beschränkt sich die Behandlung von Autoimmunerkrankungen im Grunde immer auf die Linderung der Beschwerden. Dafür stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Der überwiegende Teil dieser Erkrankungen wird durch die Einnahme von Immunsuppressiva behandelt. Diese Präparate unterdrücken das Immunsystem und damit auch die Reaktion auf die vermeintlich fremden Zellen.

Immunsuppressiva

Immunsuppressiva unterdrücken das Immunsystem. Was in den meisten Fällen zu einem nachteiligen Ergebnis (häufigere Ansteckungen und Krankheiten) führt, ist hier aber genau so gewollt. Immunsuppressiva, beispielsweise das bekannte Kortison oder Methotrexat, sind körpereigenen Hormonen nachempfunden und regulieren das Immunsystem herunter.

Neben Autoimmunerkrankungen werden diese Präparate auch nach Organtransplantationen eingesetzt. Ansonsten erkennt der Körper das neue Organ als fremd und stößt es ab. Diese Abwehrreaktion verläuft im Grunde genommen ähnlich zu der Immunreaktion bei einer Autoimmunerkrankung.

Bei einigen Krankheiten wie beispielsweise Multipler Sklerose oder Erkrankungen der Schilddrüse kommen zusätzliche Medikamente zum Einsatz. Beispielsweise senken Infliximab oder Adalimumab die Aktivität des Tumornekrosefaktors, was bei rheumatoider Arthritis Entzündungen hemmt. Bei Multipler Sklerose verursacht diese Medikation allerdings Schäden und ist kontraindiziert. Da einige Autoimmunerkrankungen häufig zusammen auftreten, ist die richtige Medikation deswegen ähnlich komplex wie die eigentliche Suche nach der Diagnose. Neuere Medikamente hemmen die T-Zellen direkt oder entziehen dem Körper B-Zellen, was sich bei rheumatoider Arthritis als wirkungsvoll erwiesen hat.

Andere Methoden

Neben immunsuppressiven Präparaten erfordern einige Autoimmunkrankheiten (z. B. bei der Immunthrombozytopenie) einen Plasmaaustausch. Dafür wird dem Körper Blut entnommen, gefiltert und mit weniger Antikörpern wieder zurückgegeben.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, intravenöses Immunglobulin ohne Antikörper von fremden Blutspendern zu verabreichen. Dadurch steigt die Anzahl der gerinnungsfördernden Thrombozyten im Blut, die Wirkung lässt nach drei bis vier Wochen allerdings nach und muss wiederholt werden.

Impfen bei Immundefizienz

Für Menschen mit Autoimmunerkrankungen sind Impfungen besonders wichtig. Durch die Einnahme von Medikamenten, die die Funktion des Immunsystems regulieren, sollte ein vollständiger Impfschutz vorhanden sein. Andernfalls können sich durch den gesenkten Infektionsschutz Krankheiten entwickeln. Impfstoffe sind in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt, die Tot – und die Lebendimpfstoffe.

Die Initiative der Ständigen Impfkommission (STIKO) hat deswegen eine Arbeitsgruppe aus Experten der zuständigen Fachgesellschaften und des Robert Koch-Instituts zusammengestellt. Diese Gruppe veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Anwendungshinweise zu den empfohlenen Impfungen bei Autoimmunerkrankungen, anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen und für Menschen, die eine immunmodulatorische Therapie erhalten.

Totimpfstoffe

Totimpfstoffe können jederzeit verabreicht werden, auch noch während einer immunsuppressiven Therapie. Es besteht kein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, bei einer laufenden Therapie ist es allerdings möglich, dass der Impferfolg ausbleibt. Eine serologische Kontrolle gibt Auskunft über den Erfolg der Impfung. Idealerweise sind Impfungen aber zwei bis vier Wochen vor Einnahme der Immunsuppressiva abgeschlossen.

Lebendimpfstoffe

Bei der Impfung mit Lebendimpfstoffen wird mit abgeschwächten, aber dennoch aktiven Erreger gearbeitet. Deswegen können diese Impfungen auf keinen Fall während einer immunsuppressiven Therapie durchgeführt werden. Es besteht ansonsten das Risiko einer Erkrankung mit schweren bis tödlichen Nebenwirkungen.

Vier Wochen vor dem Beginn einer Behandlung mit Immunsuppressiva sollte die Impfung im Regelfall abgeschlossen sein, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Bestimmte Präparate (Ocrelizumab und Alemtuzumab) erfordern sogar eine Vorlaufzeit von bis zu sechs Wochen.

Ausnahmen werden nur bei niedrigdosierten Immunsuppressiva im Einzelfall nach einer gründlichen Risiko-Nutzenabschätzung gemacht. Dafür bieten sich in der Praxis auch nur wenige Impfpräparate an, die meisten Lebendimpfstoffe sind bei Autoimmunerkrankungen kontraindiziert und dürfen generell nicht verabreicht werden. Bei schwerer Immunsuppression sind grundsätzlich alle Lebendimpfungen kontraindiziert.

Mehr Informationen zu möglichen Impfungen, dem Ablauf einer Impfung und damit verbundenen Risiken können Sie in unserem Artikel „Wie funktionieren Impfungen? Sind sie gefährlich?“ erfahren.

Aktuelle Forschung – Fördern stressbedingte Störungen das Risiko für Autoimmunerkrankungen?

Die Auswirkung von Stress auf das Immunsystem ist in der Wissenschaft schon länger bekannt. Ob sich daraus auch Rückschlüsse auf das Risiko für Autoimmunerkrankungen schließen lassen, wurde in den letzten Jahren immer wieder erforscht. Dabei hat eine Forschergruppe um den isländischen Wissenschaftler Huan Song untersucht, ob posttraumatische stressbedingte Störungen (PTBS) messbare Auswirkungen auf das Auftreten von Autoimmunerkrankungen haben. Ihre Kohortenstudie veröffentlichte das Journal of the American Medical Association im Jahr 2018.

Das Studiendesign

In der Kohortenstudie wurden über 106.000 Patienten mit stressbedingten Störungen hinsichtlich später auftretender Autoimmunerkrankungen untersucht. Da bei Autoimmunerkrankungen auch eine genetische Komponente entscheidend sein kann, wurden ebenfalls über 126.000 Geschwister und insgesamt über eine Million Menschen in der Kontrollgruppe untersucht. Die Forschungsdaten stammen aus dem schwedischen Nationalen Patientenregister und wurden im Zeitraum von Anfang 1981 bis Ende 2013 gesammelt.

Die Ergebnisse

In dieser Studie konnte ein direkter Zusammenhang zwischen stressbedingten Störungen und späteren Autoimmunerkrankungen festgestellt werden. Die Inzidenzrate der Stresspatienten lag bei 9,1 pro 1.000 Personen, während die Raten der anderen Gruppen bei 6,5 (Geschwister) und 6,0 (Kontrollgruppe) lagen. Die Wissenschaftler sehen ihre Studie als einen Aufruf zu detaillierteren Studien, in denen dieses Ergebnis bestätigt werden muss. Außerdem bleiben die zugrundeliegenden Mechanismen des erhöhten Risikos in der Studie unerforscht und rechtfertigen eigenständige Untersuchungen.

Quelle: Huan Song u. a. (2018): Association of Stress-Related Disorders With Subsequent Autoimmune Disease. In: Journal of the American Medical Association. 319/23. S. 2388–2400.

Häufige Patientenfragen

Wieso dauert die Diagnose meiner Autoimmunerkrankung so lange?

Dr. Dr. T. Weigl
Der Verlauf einer Autoimmunerkrankung verläuft sehr individuell und äußert sich häufig nicht in eindeutigen Symptomen. Die wahrgenommenen Symptome sind schwer zuzuordnen. Erst im Laufe der Zeit zeigen sich alle Symptome, die mitunter sogar durch weitere Erkrankungen begleitet werden. Einige Autoimmunkrankheiten treten bevorzugt gemeinsam auf, auch das hat Auswirkungen auf die Dauer des Diagnoseprozesses. Für ein umfassendes Bild müssen Mediziner und Patienten Geduld mitbringen.

Ich kriege von den Medikamenten Nebenwirkungen, lohnt es sich überhaupt, die Tabletten zu nehmen?

Dr. Dr. T. Weigl
Ja, auch wenn in Ihrem Fall die Nebenwirkungen aktuell überwiegen, sollten Sie die verschriebenen Medikamente wie abgesprochen einnehmen. Eine Autoimmunerkrankung entwickelt sich langsam und Ihr Arzt hat vorher sorgfältig abgewogen, ob die Medikation notwendig ist. In vielen Fällen ist eine frühzeitige Medikation vorteilhaft, um die Ausprägung der Erkrankung zu verlangsamen. Deswegen ist es sinnvoll, aktuelle Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, um langfristig schlimmere Symptome zu verhindern. Sollten diese Nebenwirkungen ein für Sie schwer erträgliches Ausmaß annehmen, sollten Sie jedoch mit Ihrem Arzt über Alternativen sprechen.

Kann ich etwas tun, um mein Immunsystem selbst zu unterstützen?

Dr. Dr. T. Weigl
Im Grunde genommen leiden Sie unter einem zu starken Immunsystem. Deswegen hilft es Ihnen nicht, wenn Sie durch Nahrungsergänzungsmittel oder eine spezielle Ernährung versuchen, Ihr Immunsystem zu beeinflussen. Trotzdem ist es immer sinnvoll, eine gesunde Ernährung beizubehalten. Lediglich die Einnahme von Vitaminpräparaten oder ähnlichen Mitteln sollten Sie vorher zusammen mit Ihrem Arzt absprechen.

Wird es in den nächsten Jahren eine Heilung für Autoimmunpatienten geben?

Dr. Dr. T. Weigl
Nein, voraussichtlich wird es in absehbarer Zukunft keine Heilung für Autoimmunerkrankungen geben. Die Vielzahl an unterschiedlichen Arten macht es der Forschung schwierig, Durchbrüche zu erzielen. Bei vielen der Krankheiten ist noch nicht einmal der zugrundeliegende Mechanismus der Erkrankung erforscht. Bis zu einer Heilung ist es daher noch ein langer Weg. Patienten müssen mittelfristig weiterhin vorbeugend tätig werden oder Medikamente zur Linderung der Symptome einnehmen.

Typisches Patientenbeispiel

„Ach, jetzt kommt auch noch ständiger Durchfall dazu.“ Valerie ist genervt. In den letzten Wochen hat sie sich ständig mit zahlreichen Wehwehchen abgemüht, der Durchfall setzt dem ganzen allerdings die Krone auf. Das muss jetzt ein Ende haben. Mal fühlt Sie sich schlapp, dann juckt ihre Haut und wann sie das letzte Mal voller Elan aufgestanden ist, weiß sie schon gar nicht mehr. Ihr Hausarzt konnte ihr bisher nicht weiterhelfen. Deswegen vereinbart Sie einen Termin bei Ihrer Endokrinologin und sitzt einige Tage später in Dr. Fenkners Praxis.

Diagnose-Detektiv

Auch die scheint allerdings erst einmal ratlos zu sein. Während einige der Symptome auf eine mögliche Schilddrüsenerkrankung schließen lassen, passt keine Diagnose genau. Valerie hat sich in den letzten Wochen genaue Aufzeichnungen über ihre Symptome gemacht, wie Ihr Hausarzt Ihr geraten hatte. Diese Aufzeichnungen führen dann letztendlich dazu, dass Dr. Fenkner eine Reihe von Tests durchführt. „Ich muss Ihnen etwas Blut abnehmen und dann schauen wir uns Ihren Hals mal im Ultraschall an, Frau Otto.“

Die Auflösung

Schon im Ultraschallbild entwickelt Dr. Fenkner eine Theorie. „Es könnte sich um eine Hashimoto-Thyreoiditis handeln. Um sicherzugehen, müssen wir aber auf die Laborergebnisse warten.“

Eine Woche später hat Valerie es schwarz auf weiß. Die Blutwerte weisen auf Hashimoto hin. „Das ist eine Autoimmunkrankheit, bei der Ihr Immunsystem die Schilddrüse angreift. Dadurch fehlen Ihnen wichtige Hormone.“ Valerie rutscht das Herz in die Hose: „Ist das tödlich? Ich habe gehört, dass Autoimmunerkrankungen nicht heilbar sind und nie wieder weggehen.“ Dr. Fenkner kann sie beruhigen: „Auch wenn diese Krankheit nicht heilbar ist, können Sie mit Medikamenten ein fast unbeschwertes Leben führen.“ Diese Diagnose erleichtert Valerie. Auch wenn die Krankheit nicht heilbar ist, weiß sie nun wenigstens was ihr die ganzen Monate zu schaffen gemacht hat.

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

 

Autoren: Dr. Dr. Tobias Weigl, Timo Hülsmann

Lektorat: Christopher Keck

Erstellt am: 19.04.2020

Quellen

  • Barbara Bröker (2019): Grundwissen Immunologie. 4. Auflage. Springer-Verlag; Berlin.
  • Glinda S. Cooper, Berrit C. Stroehla (2003): The epidemiology of autoimmune diseases. In: Autoimmunity reviews 2/3: S. 119–125.
  • Miroslav Ferencik u. a. (2006): Kompendium der Immunologie. 2. Auflage. Springer Verlag; Wien New York.
  • Scott M. Hayter, Matthew C. Cook (2012): Updated assessment of the prevalence, spectrum and case definition of autoimmune disease. In: Autoimmunity reviews 11/10: S. 754–765.
  • Daniela Hüttemann (2019): Autoimmunerkrankungen – Pech und schlechte Gene. In: Pharmazeutische Zeitung.
  • Mathias Mäurer (2018): Autoimmunerkrankungen in der Neurologie. 2. Auflage. Springer-Verlag; Berlin.
  • Ian R. Mackay, Noel R. Rose (2014): The Autoimmune Diseases. Fifth Edition. Elsevier Publishing.
  • Huan Song u. a. (2018): Association of Stress-Related Disorders With Subsequent Autoimmune Disease. In: Journal of the American Medical Association. 319/23. S. 2388–2400.
  • Norbert Wagner u. a. (2019): Impfen bei Immundefizienz. In: Bundesgesundheitsblatt 62: S. 494–515.
  • Anthony P. Weetman (2009): Autoimmune Diseases in Endocrinology. Springer-Verlag; New York.
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