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Cannabis als Medikament und Medizin auf Rezept

Cannabis als Medizin auf Rezept – für viele Betroffene eine Hoffnung, doch die wissenschaftliche Evidenz ist bisher nicht ausreichend vorhanden.
— Dr. Tobias Weigl


Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Cannabis und seine Wirkstoffe

Bei Cannabis handelt es sich um eine Pflanze, welche zur Familie der Hanfgewächse gehört. Er ist auch unter den Namen Hanf bekannt. Seine Bestandteile können für verschiedene Zwecke genutzt werden (z. B. Speiseöl aus den Samen). Am bekanntesten ist jedoch seine Verwendung als Rauschmittel und als Medikament.

Die Inhaltsstoffe werden als Cannabinoide bezeichnet. Diese sind für die Wirkungen im Körper des Menschen verantwortlich. Bei Medikamenten verwendet man überwiegend die Inhaltsstoffe THC (Tetrahydrocannabinol) und CBDCannabidiol), welche in der Hanfpflanze vorhanden sind. Diese Wirkungen und auch die Wirksamkeit als Arzneimittel werden in den weiteren Rubriken näher erläutert.

Als Rauschmittel werden die Blüten und Blätter der weiblichen Hanfpflanze genutzt, welche durch Trocknen (in diesem Falle Verbrennen) ihre gewünschte Wirkung im Körper freisetzen. Das Produkt ist Marihuana oder im alltäglichen Sprachgebrauch Gras bzw. Weed genannt. Ebenso kann der extrahierte Harz genutzt werden, um ein weiteres Produkt herzustellen, nämlich Haschisch. Diese Drogen sind in Deutschland illegal, werden aber dennoch von vielen Menschen konsumiert, weshalb sie zu den meist verwendeten illegalen Drogen gehören.

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Wirkung von Cannabis bzw. des Wirkstoffs

Cannabis selbst, sprich die Hanfpflanze, besitzt keine Wirkung. Die Wirkung entsteht erst durch den Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol), welches in der Pflanze enthalten ist. THC gehört zur Gruppe der Cannabinoide. Ein weiterer Inhaltsstoff der Hanfpflanze ist das Cannabinoid CBD (Cannabidiol).

Die genannten Cannabinoide werden überwiegend in Arzneimittel eingesetzt, um so eine therapeutisch vorteilhafte Wirkung zu erzielen. Im Körper des Menschen wirken sie:

  • schmerzlindernd (‚analgetisch‘)
  • entzündungshemmend (‚antiphlogistisch‘)
  • muskelrelaxierend
  • appetitfördernd
  • gegen Übelkeit (‚antiemetisch‘)

Der medizinische Einsatz dient zur Erzielung dieser Punkte.
Weitere Inhaltsstoffe der Hanfpflanze erklärt unser Artikel „Cannabis aus pharmakologischer Sicht“ detailliert.

Im folgenden Video erklärt Dr. T. Weigl Cannabis als Medizin auf Rezept.

 

Rechtliche Grundlage zu Cannabis und Eigenanbau

Cannabis fällt unter dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Das bedeutet der Anbau bzw. die Herstellung, aber auch das Beschaffen und das Verkaufen von Cannabis an Dritte ist strafbar und illegal. In Deutschland ist das Konsumieren selbst jedoch nicht strafbar, da es rechtlich als „Selbstschädigung“ zählt. Jedoch kann eine Führerscheindatei-Eintragung erfolgen, da das Fahren unter Einfluss von psychotroper Wirkstoffe zur Fahruntüchtigkeit führen kann. Je nach Fall und THC-Metabolit-Werten im Blut kann es Geldstrafen oder den Entzug des Führerscheins geben.

Eine Genehmigung zum Anbau für wissenschaftliche Zwecke oder Zwecke im öffentlichen Interesse kann erteilt werden. Diese Genehmigung kann jedoch nur vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (sog. BfArM) verordnet werden.
Der Erwerb von Cannabisblüten konnte von Patienten bis März 2017 bei der Bundesopiumstelle vom BfArM beantragt werden. Dies ging aber auch nur, wenn der Patient darlegen konnte, dass andere Therapien keine gewünschte Wirkung erzielten – der Patient musste sozusagen „austherapiert“ sein. Unter ärztlicher Begleitung konnte eine solche Selbsttherapie erfolgen, wenn dem Antrag ebenfalls die Stellungnahme des Arztes beigefügt war.

Seit März 2017 gibt es jedoch ein neues Gesetz: Cannabis als Medizin auf Rezept. Dieses sieht vor, dass Patienten Cannabis per Rezept in der Apotheke erhalten können. Je nach Fall können Krankenkassen die Kosten dafür tragen. Das wichtigste hierbei ist, dass nun die Ärzte entscheiden können ob die Therapie mit Cannabis für den Patienten als sinnvoll und vorteilhaft erscheint oder nicht.

Cannabis als Medikament und seine Einsatzbereiche

Cannabishaltige Arzneimittel können seit März 2017 von den Ärzten verordnet werden. Dies gilt für Patienten mit „schwerwiegende Erkrankungen“ – die Patienten müssen nicht „austherapiert“ sein. Als „schwerwiegende Erkrankung“ gilt eine lebensbedrohliche Krankheit oder eine Störung der Gesundheit, welche zur Einschränkung der Lebensqualität auf Dauer führt. Dies ist typischerweise bei chronischen Erkrankungen der Fall.

Info: Was bedeutet austherapiert?
Austherapiert bedeutet, dass andere alternative Therapien zu keinem Erfolg führen konnten und eine Cannabistherapie vom Arzt als sinnvoll bewertet wird.

Variationen von cannabishaltigen Medikamenten

Cannabishaltige Arzneimittel können in 4 verschiedenen Variationen erhalten werden.

  • Getrocknete Cannabisblüten
    Verschiedene Cannabis Sorten, welche unterschiedliche Gehälter an THC und CBD enthalten. Hier kann es auf Grund der Ernte zu erheblichen Unterschieden an den Gehältern aber auch der Qualität kommen. Die Inhaltsstoffe können inhaliert (über Vaporisatoren) werden, sollten aber nicht als Tee zubereitet werden, da sie an Effizienz verlieren. Ebenfalls ist das Verbacken der Inhaltsstoffe möglich, jedoch leidet die genaue Dosierung hierrunter. Von einer Inhalation durch Verbrennung, beispielsweise in Form eines Joints, findet keine Empfehlung statt, da hierbei Gesundheitsschäden entstehen können.
  • Cannabisextrakte
    Hierbei handelt es sich um ölige Cannabisharze in Form einer Lösung, welche peroral aufgenommen werden können. Der Wirkstoff der dabei eingesetzt wird ist Dronabinol bzw. wie üblich genannt THC (sog. Tetrahydrocannabinol). Wichtig hierbei ist, dass diese Lösung nicht zum Verdampfen und anschließender Inhalation geeignet ist.
  • Dronabinol- und Nabilonhaltige Rezepturarzneimittel
    Dronabinol ist eine teilsynthetisch hergestellte Substanz, welche THC strukturidentisch ist. Nabilon hingegen ist vollsynthetisch hergestellt und ebenfalls ein Abkömmling von THC. Die Formen der Rezepturarznei können hier ethanolische Lösungen, Kapseln oder ölige Tropfen sein.
  • Fertigarzneimittel
    Eines der bekanntesten ist z.B. das Mundspray, welches den Namen Sativex trägt. Das Fertigpräparat enthält eine Pflanzenextrakt Mischung an THC und CBD mit standardisiertem Gehalt. Dieses findet Einsatz bei der Symptomverbesserung von Spastiken durch Multiple Sklerose.

Medizinische Einsatzgebiete von Cannabis

Aufgrund von fehlender Evidenz wurde vom Gesetzgeber keine explizite Indikation vorgegeben. Dennoch stehen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die folgenden Gebiete für den Einsatz von Cannabis als Arzneimittel zur Verfügung:

  • Behandlung chronischer Schmerzen bzw. neuropathischen Schmerzen
  • Spastik bei Multipler Sklerose
  • Gegen Erbrechen und Übelkeit durch Zytostatika
  • Appetitlosigkeit bzw. Kachexie
  • Psychische Erkrankung, z.B. Depression oder Schizophrenie
  • Tourette-Syndrom
  • Erkrankung des Darms, z.B. chronische Entzündung
  • Epilepsie

In diesem Video geht Schmerzexperte Dr. Tobias Weigl auf 4 häufige Patientenfragen zum Thema Cannabis ein:

Mögliche Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen lassen sich in zwei Blöcken aufteilen:

  1. Herz-/Kreislauf betreffend:
  2. Psyche/Psychosomatik betreffend:
    • Müdigkeit
    • Euphorie
    • Angst
    • Störungen der Psyche
    • Halluzinationen

Weitere Nebenwirkungen, die auftreten können, sind ebenfalls gerötete Augen und Mundtrockenheit.

Mögliche Kontraindikationen beziehen sich meistens auf Patienten, welche

  • eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Cannabinoiden besitzen,
  • an schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden,
  • an schwere Erkrankungen der Psyche leiden oder
  • Herz-/Kreislauf-Probleme besitzen.

 

Wichtig:
Die wissenschaftlichen Belege für die verschiedenen Indikationen, Wirkungen, Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind noch nicht ausreichend, weshalb die Behandlung mit cannabishaltigen Arzneimittel mit Vorsicht und Bedacht gewählt werden muss. Mehr Studien v. a. auch Vergleichsstudien, sind notwendig.

 

Teil 2 der Frage-und-Antwort-Reihe zum Thema Cannabis als Medizin auf Rezept.

 

Pharmakologie und Toxikologie von Cannabis

Wie oben bereits erwähnt wird der Wirkstoff Dronabinol (THC, Tetrahydrocannabinol) in Arzneimittel verwendet. Dronabinol kann wie andere Cannabinoide auch, das endocannabinoide System im menschlichen Körper stimulieren. Je nach Dosis können verschiedene Wirkungen erzielt werden:

  • 5 mg: Steigerung des Appetits
  • 10–15 mg: Schmerzdämpfung (sog. ‚Analgesie‘), Muskelentspannung, Beruhigung (sog. ‚Sedierung‘) und psychoaktive Stimulation
  • 20–30 mg: gegen Übelkeit und Brechreiz (sog. ‚Antiemetikum‘)

Über die Toxizität von Cannabis kann nichts Genaues gesagt werden, da die ermittelten Werte von Mensch zu Mensch stark variieren und sich nicht verlässlich hochrechnen lassen. Selbst Schätzungen führen bei verschiedenen Studien zu unterschiedlichen Werten. Die Problematik hier ist ebenfalls, dass über den Darm ungefähr 6% der peroral zugenommenen Menge an THC, tatsächlich auch dem Körper zur Verfügung steht. Inhalativ, d. h. über die Lunge jedoch sind es schon ca. 20%. Diese Werte variieren jedoch von Individuum zu Individuum, weshalb sie nicht unbedingt einem Normwert, sondern eher einem „Richtwert“ entsprechen.

In Studien konnte aber dennoch gezeigt werden, dass es unmöglich ist, an einer Cannabis-Überdosis zu sterben. Das eigentliche Problem hier war, dass die erforderliche Cannabismenge viel zu hoch wäre, um sie innerhalb der gewünschten Zeit zu konsumieren und somit eine Dosis mit tödlicher Wirkung zu erzielen.

Wussten Sie schon?

  1. Wussten Sie schon, dass Cannabis als Arzneimittel ebenfalls missbraucht werden könnte? Dies liegt daran, dass Cannabis überwiegend in den meisten Ländern als Rauschmittel verwendet wird, um eine beruhigende und entspannende Wirkung (High-Gefühl) zu erzielen. Aus diesem Grund ist die Regelung des Betäubungsmittelgesetzes auf Cannabis von großem Vorteil, um einen etwaigen Missbrauch der Droge zu verhindern bzw. zu vermindern.
  2. Wussten Sie schon, dass die Krankenkassen die Kosten der cannabishaltigen Medikamente übernehmen können? Wichtig hier ist, dass für die erste Verordnung eine Genehmigung durch die zuständige Krankenkasse des Patienten erteilt werden muss. Damit der Prozess schnell durchgeführt werden kann und Patienten nicht lange warten müssen, muss die Krankenkasse spätestens 3 Wochen nach Antragsstellung seine Entscheidung fällen.
  3. Wussten Sie schon, dass Cannabis mehr als 113 verschiedene Inhaltsstoffe in sich trägt? Sie zählen genau wie THC und CBD zu den Cannabinoiden. Es wurde aber zusätzlich festgestellt, dass einige bestimmte Pflanzen ebenfalls Inhaltsstoffe enthalten, welche wie die Cannabinoide funktionieren (sog. ‚Cannabinoidmimetika‘).

Verwandte Themen

Haben Sie Erfahrungen mit der medizinischen Wirkung von Cannabis? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich mit anderen auszutauschen!

Autor: Dr. Tobias Weigl
Redaktion: Marek Firlej
Veröffentlicht am: 18.04.2018, zuletzt aktualisiert: 15.09.2018

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Quellen

  • Betäubungsmittelgesetz – BtMG.
  • Bundesärztekammer (Hg.) (2017): FAQ-Liste zum Einsatz von Cannabis in der Medizin.
  • Franjo Grotenhermen (Hg.) (2004): Cannabis und Cannabinoide. Pharmakologie, Toxikologie und therapeutisches Potential. Huber, Bern.
  • Didier M. Lambert (Hrsg.): Cannabinoids in Nature and Medicine. Helvetica Chimica Acta, Zürich 2009.
  • T. T. Lee, B. B. Gorzalka (2015): Evidence for a Role of Adolescent Endocannabinoid Signaling in Regulating HPA Axis Stress Responsivity and Emotional Behavior Development. In: International review of neurobiology 125.
  • Martin Mücke u. a. (2018): Cannabis-based medicines for chronic neuropathic pain in adults. In: Cochrane Database of Systematic Reviews 7:3.
  • National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine (Hg.) (2017): The health effects of cannabis and cannabinoids: The current state of evidence and recommendations for research. National Academies Press, Washington, DC.
  • Victor R. Preedy (Hg.): Handbook of Cannabis and Related Pathologies. Biology, Pharmacology, Diagnosis, and Treatment. Elsevier, New York.
  • E. B. Russo (2016): Beyond Cannabis: Plants and the Endocannabinoid System. In: Trends in pharmacological sciences 37.
[Gesamt:2    Durchschnitt: 5/5]
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  • Paula Uhlmann
    16.03.2019 10:56

    Hallo ieber Dr. Weigl, vielen Dank für Ihre Arbeit auch auf YouTube, Instagram und Twitter. Diesen Blogbeitrag habe ich aufmerksam gelesen und finde ihn sehr hilfreich und informativ.
    Kurz zu meiner Geschichte – ich (48, w) habe sertopositive rheumatoidie Arthritis (hochpositiv) und auch wahrscheinlich Polyneuropathie. Die rheumatoide Arthritis wird seit ca. 1 Jahr mit anfangs reichlich Kortison und seit Sommer 2018 mit 14 tägigen Kevzara-Injektionen behandelt (MTX vertrug ich nicht). Geschwollene Gelenke habe ich nicht mehr, Kortison wird reduziert. Leider habe ich seit Jahren Schmerzen in Händen und Füßen bei jedem Griff und jedem Schritt, die offenbar nicht vom Rheuma herrühren, denn daran hat sich nichts geändert. Die Fußgelenke sind wie „Gummi“ und instabil, ich laufe „wie auf Eiern“, habe Angst zu fallen und festhalten fällt aber durch die Handgelenksinstabilität auch schwer, daher vermutet meine Hausärztin Polyneuropathie und hat mich zum Neurologen überwiesen. Ich habe (nach einem Tag telefonieren), einen Termin im Juli bekommen, erstmal für die NLG-Messung. Die meisten (guten) Neurologen hier der Region nehmen gar keine Patienten mehr an. Ich bin trotz allem noch vollberufstätig und will das auch bleiben. Ich habe auch Angst, dass mir dann wieder mehr Kortison verschrieben wird. Haben Sie einen Rat?
    Könnte CBD helfen, wenigstens die Schmerzen zu lindern?
    Ich rauche nicht und trinke gelegentlich in Gesellschaften mal ein Glas Wein oder Sekt. Ich versuche auch weiterhin regelmäßig zu schwimmen (alles andere kann ich nicht mehr wegen der Schmerzen). Leider steigt mein Gewicht auch durch den Bewegungsmangel und best. auch wegen dem Kortison. Manchmal habe ich keinen Lebensmut mehr.

    • Dr. Tobias Weigl
      16.03.2019 19:36

      Hallo Frau Uhlmann, vielen Dank für Ihre Nachricht und auch das Lob. Hmm, die Frage ist schwer zu beantworten. Man weiß es letztlich nicht. Aber auch CBD ist definitiv kein Wundermittel und die Erfahrung zeigt dann doch eher, dass gerade bei RA und Polyneuropathie CBD auch oft nicht hilft.
      Ja, sehr wahrscheinlich ist, dass Sie wieder Kortison bekommen.
      Letztlich müssen Sie das mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Es gibt auch Alternativen zu MTX – das wäre m.E. die richtige Behandlungsstrategie. Wenn Sie MTX nicht vertragen dann Alternativen…
      Viele Grüße und ich wünsche Ihnen Alles Gute.
      Dr. T. Weigl

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