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Vitamin A – Funktion und als Nahrungsergänzungsmittel

Auf einen Blick – Vitamin A

Was ist Vitamin A?

  • fettlösliches Vitamin
  • Retinol, Retinal, Retinoat
  • Funktionen: Bestandteil des Sehpigments, Aufbau & Erhalt verschiedener Gewebetypen, Immunsystem

Wer hat ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-A-Mangel? (Auszug)

  • Patienten mit bestimmten Erkrankungen: chronische Darmerkrankungen, Mukoviszidose
  • chronische Alkoholabhängigkeit

Vitamin-A-Mangel: Symptome (Auszug)

  • Nachtblindheit
  • trockene Augen, trockene Haut, trockene Schleimhäute
  • Wachstumsstörungen

Vitamin A als Nahrungsergänzungsmittel

  • Vitamin-A-Bedarf ist bei den meisten Menschen (durch die Ernährung) gedeckt
  • zusätzliche Einnahme von Vitamin A z. B. bei bestimmten Vorerkrankungen sinnvoll

Tipps

  • Vitamin A hat eine fruchtschädigende (sog. ‚teratogene‘) Wirkung
  • Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten Vitamin A nicht supplementieren

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das über die Nahrung aufgenommen wird. Verschiedene Stoffe besitzen Vitamin-A-Aktivität, nämlich Retinol, Retinal und Retinylester. Die Funktionen von Vitamin A sind vielfältig. Es ist am Aufbau und Erhalt diverser Gewebetypen beteiligt. Außerdem ist es Bestandteil des Sehpigments und spielt eine Rolle für das Immunsystem. Bei einem Vitamin-A-Mangel äußern sich daher Symptome wie zum Beispiel Nachtblindheit, trockene Haut, Wachstumsstörungen und auch die Produktion der Spermien kann beeinträchtigt sein. Die Ausprägung der Symptome hängt natürlich davon ab, wie stark der Vitamin-A-Mangel ist. In hiesigen Regionen ist ein solcher Mangel eher selten – bestimmte Obst- und Gemüsesorten sind hervorragende Vitamin-A-Lieferanten. Außerdem werden über viele Nahrungsmittel sogenannte ‚Carotinoide‘ aufgenommen. Diese können zu Vitamin A umgewandelt werden. Nichtsdestotrotz gibt es bestimmte (Patienten-)Gruppen, die ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-A-Mangel besitzen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wer zu besagten Risikogruppen gehört. Außerdem gehen wir der Frage nach, ob eine Supplementation des Vitamins in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll ist.

Vitamin A: Funktion im Körper

Vitamin A gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Dieser Gruppe gehören auch die Vitamine E, Vitamin D und Vitamin K an. Die Gemeinsamkeit der fettlöslichen Vitamine besteht darin, dass sie im Körper gespeichert werden können. Wasserlösliche Vitamine – beispielsweise Vitamin C – können vom Körper meist nicht gespeichert werden. Eine Ausnahme stellt Vitamin B12 dar.

Der bekannteste Vertreter des Vitamin A ist Retinol. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Retinoide. Weitere Retinoide sind Retinoat und Retinal. Es handelt sich um aktive Formen von Vitamin A. Die Stoffe besitzen die gleiche Wirkung im Körper.

Die (inaktiven) Vorstufen von Vitamin A sind die sogenannten Carotinoide. Sie werden daher auch Provitamin A genannt. Ein Ihnen möglicherweise bekanntes Carotinoid ist das beta-Carotin (im Folgenden: ß-Carotin). Weitere Carotinoide sind alpha-Carotin und beta-Cryptoxanthin.

Verarbeitung im Körper

Die über die Nahrung aufgenommenen Carotinoide können zu Retinal umgewandelt werden. Danach kann Retinal zu Retinol verwandelt werden. Die beiden letztgenannten Moleküle sind eine aktive Form von Vitamin A und biologisch wirksam. Die Umwandlung von Retinal zu Retinol kann rückgängig gemacht werden – man spricht daher von einer reversiblen Reaktion. Es gibt jedoch auch eine irreversible Reaktion – diese kann nicht umgekehrt ablaufen – nämlich die Umwandlung von Retinal zu Retinoat.

Wie alle fettlöslichen Vitamine wird auch Vitamin A im Körper zunächst von den Gallensäuren gebunden. Die Aufnahme des Vitamin-A-Gallensäure-Komplexes erfolgt im (Dünn-)Darm, genauer gesagt im Zwölffingerdarm. Anschließend findet der Transport zur Leber statt. Retinoide werden im Blut über bestimmte Transporteiweiße zu den Zielzellen transportiert. Ein Vertreter dieser Transportproteine ist das sogenannte Retinolbindende Protein.

Die Ausscheidung von Vitamin A erfolgt über Urin und Galle.

Zusammengefasst besitzen folgende Stoffe Vitamin-A-Aktivität:

  • Retinol
  • Retinal
  • Retinoat

Gibt es einen Vitamin-A-Speicher?

Der Vitamin-A-Speicher befindet sich in der Leber. In bestimmten Leberzellen – man spricht von Ito-Zellen – wird die Struktur des Vitamins zur Speicherung geändert. Die Speicherform von Vitamin A bezeichnet man als Retinylester. Retinylester entstehen aus Retinol. Bei Vitamin-A-Bedarf werden die gespeicherten Retinylester wieder zu Retinol umgewandelt. Abgesehen von der Leber findet sich Vitamin A beispielsweise in den Nieren, in den Lungen und im Fettgewebe.

Gewebe

Vitamin A, insbesondere Retinoat, sorgt für den Aufbau verschiedener Gewebe, unter anderem:

  • Knochen
  • Haut
  • Bindegewebe
  • Schleimhaut

Das Vitamin trägt außerdem zum Erhalt der verschiedenen Gewebetypen bei.

Sehen

Eine weitere Funktion hat Vitamin A beim Sehen. Als sogenanntes 11-cis-Retinal ist es Bestandteil des Sehpigments der Netzhaut. Die Netzhaut ist ein Bestandteil des Auges. Sie dient der Wahrnehmung von Licht, sodass der Mensch hell von dunkel unterscheiden kann.

Regulation von Genen

Vitamin A übernimmt eine Signalfunktion bei der Herstellung von bestimmten Zellbestandteilen. Wichtig ist dies vor allem bei der embryonalen Entwicklung, unter anderem bei der Entwicklung des Nervensystems.

Schutz vor oxidativem Stress

Das Provitamin ß-Carotin hat eine sogenannte antioxidative Funktion. Diese antioxidative Wirkung ist wichtig, um oxidativem Stress entgegenzuwirken. Oxidativer Stress kann Zellschäden verursachen – er wird durch sogenannte freie Radikale ausgelöst. Diese Entstehung dieser chemischen Verbindungen wird begünstigt durch beispielsweise Sonnenstrahlung (UV-Strahlung) oder Zigarettenrauch. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass ß-Carotin teilweise auch pro-oxidative Eigenschaften besitzt, also oxidativen Stress fördert.

Immunsystem

Vitamin A wird häufig in häufig in den Zusammenhang mit dem Immunsystem gebracht. Es hat sowohl im angeborenen als auch im erworbenenImmunsystem eine Funktion: Die Retinsäure reguliert das Gleichgewicht und die Funktion verschiedener Immunzellen, zum Beispiel:

  • T-Zellen (erkennen Antigene)
  • B-Zellen (produzieren Antikörper, die an Antigene binden)
  • dendritische Zellen (präsentieren Antigene)
  • Makrophagen (sog. ‚Fresszellen‘) im Gehirn, die als Mikroglia bezeichnet werden

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Vitamin A – Altersbedingte Makuladegeneration

Die häufigste Ursache für Erblindungen bei über 65-Jährigen ist die sogenannte Makuladegeneration. Die Makula ist der Ort des schärfsten Sehens im Auge – die Degeneration im Alter führt dazu, dass die Sehschärfe abnimmt. Häufig sehen Patienten mit Makuladegeneration Gegenstände verzerrt.

Es gibt keine ursächliche Therapie für die altersbedingte Makuladegeneration (sog. ‚AMD‘). Man geht davon aus, dass oxidativer Stress eine Rolle bei Entstehung beziehungsweise Voranschreiten der AMD spielt. Die Einnahme von Antioxidantien senkt möglicherweise die Geschwindigkeit, mit der die AMD fortschreitet. Wie bereits angesprochen haben unter anderem Carotinoide (die Vorstufe von Vitamin A) diese antioxidative Wirkung – sie würden dem oxidativen Stress folglich entgegenwirken.

Vitamin A – Krebs

In einer Metaanalyse stellte sich heraus, dass Menschen, die außerordentlich viel Vitamin A über die Nahrung aufnehmen, ein niedrigeres Risiko für Lungenkrebs besitzen. Bei Rauchern, die Retinol und ß-Carotin supplementierten, erhöhte sich jedoch das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Natürliches Vorkommen von Vitamin A

Vitamin A befindet sich sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Produkten. Während pflanzliche Nahrungsmittel insbesondere die Vorstufe, das ß-Carotin, enthalten, findet sich in tierischen Nahrungsmitteln vor allem die Speicherform von Vitamin A. In Nahrungsmitteln enthaltenes Vitamin A wird zu ca. maximal 75 % vom Körper aufgenommen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über Vitamin-A- und ß-Carotin-Gehalt von diversen Lebensmitteln. Beachten Sie, dass es je nach Quelle geringe Unterschiede bezüglich des Gehaltes gibt.

LebensmittelVitamin-A-Gehalt (in µg/100 g) ca.
Apfel3
Banane3
Butter850
Kartoffeln, gekocht18
Kuhmilch >3 %40
Lachs105
Leberwurst8.300
Nudeln, gekocht6
Reis0
Thunfisch115
Tomaten40

Quelle: U. S. DEPARTMENT OF AGRICULTURE, Agricultural Research Service (2020): FoodData Central Search Results. In: fdc.nal.usda.gov.

LebensmittelVitamin-A-Gehalt (in µg/100 g) ca.
Brokkoli, roh360
Ei, gekocht10
Erdbeeren7
Grünkohl, roh5.900
Heidelbeeren30
Möhren, roh8.300
rote Paprika, roh1.600
Petersilie5.050
Spinat, roh5.630
Zitronensaft0,8

Quelle: USDA National Agricultural Library, U. S. DEPARTMENT OF AGRICULTURE (2015): USDA National Nutrient Database for Standard ReferenceRelease 28. Nutrients: Carotene, beta (µg). In: ods.od.nih.gov. 28. Oktober 2015.

Vitamin A: Tägliche Referenzwerte

Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.“ hat Schätzwerte für eine angemessene Tageszufuhr an Vitamin C veröffentlicht. Diese lauten für verschiedene Altersgruppen (und Geschlechter) wie folgt:

AlterVitamin Cin mg/Tag
Kinder und Jugendlichemännlichweiblich
1 bis unter 4 Jahre0,60,6
4 bis unter 7 Jahre0,70,7
7 bis unter 10 Jahre0,80,8
10 bis unter 13 Jahre0,90,9
13 bis unter 15 Jahre1,11,0
15 bis unter 19 Jahre1,10,9
Erwachsene
19 bis unter 25 Jahre1,00,8
25 bis unter 51 Jahre1,00,8
51 bis unter 65 Jahre1,00,8
65 Jahre und älter1,00,8
Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat1,1
Stillende Frauen1,1

* Weiterhin erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: „1 mg Retinol-Äquivalent = 6 mg all-trans-ß-Carotin = 12 mg andere Provitamin A-Carotinoide = 1 mg Retinol = 1,15 mg all-trans-Retinylacetat = 1,83 mg all-trans-Retinylpalmitat; 1 IE (Internationale Einheit) = 0,3 µg Retinol“

Gut zu wissen! Pro 100 g abgegebener Muttermilch sollten etwa 70 µg Retinol-Äquivalente zusätzlich aufgenommen werden.

Wer ist am ehesten von einem Vitamin-A-Mangel betroffen?

Anders als in vielen Entwicklungsländern ist die Vitamin-A-Versorgung in hiesigen Regionen in der Regel ausreichend. Die meisten Menschen haben durch die Nahrung eine ausreichende Vitamin-A-Zufuhr. Dennoch gibt es bestimmte Risikofaktoren wie bestimmte Erkrankungen, die zu einem erhöhten Risiko für einen Vitamin-A-Mangel führen.

Fehl-/Mangelernährung

Bei unzureichender Zufuhr von Vitamin A in Lebensmitteln, kann sich ein Vitamin-A-Mangel ausbilden. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, sich informieren, welche Nahrungsmittel Vitamin A enthalten.

Frühgeborene

Eine Risikogruppe sind Frühgeborene, also Babys, die vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Bei ihnen werden häufig niedrige Vitamin-A-Spiegel im Blut gemessen. Bei Frühgeborenen mit Vitamin-A-Mangel besteht ein erhöhtes Risiko für chronische Lungen-,Magen-Darm- und Augenerkrankungen.

Störung im ß-Carotin-Haushalt

Zur Herstellung von Vitamin A werden Carotinoide benötigt. Für die Weiterverarbeitung zu Vitamin A muss zum Beispiel besagtes ß-Carotingespalten werden. Menschen, bei denen Carotinoide nicht gespalten werden können, kann sich folglich ein Vitamin-A-Mangel ausbilden.

Zystische Fibrose/Mukoviszidose

Patienten, die an Mukoviszidose leiden, haben aufgrund ihrer Erkrankung ein erhöhtes Risiko für unzureichende Vitamin-A-Werte. Mukoviszidose-Patienten haben häufig eine gestörte Bauchspeicheldrüsenfunktion. Die Bauchspeicheldrüse (sog. ‚Pankreas‘) gibt wichtige Verdauungsenzyme ab. Bei Erkrankungen, die die Bauchspeicheldrüse betreffen, kann es zu einer gestörten Fett- und damit auch Vitamin-A-Aufnahme im Darm kommen. Man geht davon aus, dass ca. 15 – 40 % der Patienten mit Mukoviszidose einen Vitamin-A-Mangel haben. Gezielte Behandlungsmaßnahmen und eine angepasste Ernährung können einem Mangel vorbeugen.

Einnahme von Orlistat

Das Medikament Orlistat kann zu einer verminderten Aufnahme von Vitamin A führen. Orlistat ist ein Medikament, das in der Adipositas-Therapieeingesetzt wird – es hemmt die Aufnahme von Fetten.

Chronischer Durchfall (sog. ‚Diarrhoe‘)

Menschen mit chronischem Durchfall haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-A-Mangel. Über den Stuhl verlieren sie viel Vitamin A – gleichzeitig verursacht ein Vitamin-A-Mangel wiederum Diarrhoen. Durchfall kann als Symptom chronischer Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auftreten. Darüber hinaus haben Patienten mit Zöliakie ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Vitamin-A-Versorgung.

Chronische Alkoholabhängigkeit

Bei Patienten mit langfristiger Alkoholabhängigkeit kann es zu Schäden der Leber kommen. Da in bestimmten Leberzellen Vitamin A gespeichert wird, kann sich bei Leberschäden möglicherweise ein Vitamin-A-Mangel ausbilden.

Chronische Infektionen

Patienten mit chronischen Infektionen haben einen erhöhten Vitamin-A-Verbrauch. Dieser Umstand ist eine mögliche Ursache für einen Vitamin-A-Mangel.

Die Symptome: Welche Beschwerden verursacht ein Vitamin-A-Mangel?

Die folgenden Symptome können bei einem Vitamin-A-Mangel auftreten:

  • Nachtblindheit: bei Dunkelheit lässt die Sehfähigkeit nach, der Patient sieht schlechter beziehungsweise gar nichts (sog. ‚Hemeralopie‘)
  • trockene Augen (sog. ‚Xerophtalmie‘)
  • trockene Haut, Schuppenbildung
  • dünne Schleimhäute (sog. ‚Schleimhautatrophie‘)
  • Beeinträchtigung des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Veränderung der Hornhaut im Auge bis hin zur Zerstörung
  • Wachstumsstörungen
  • gestörte Spermienproduktion
  • gestörte Knochenbildung
  • Beeinträchtigung des Immunsystems, vermehrtes Auftreten von Infekten

Die Ausprägung beziehungsweise Art der Symptome hängt natürlich auch davon ab, wie lange und in welchem Ausmaß der Vitamin-A-Mangel besteht/bestand.

Was tut der Arzt? Teil 1: Die Diagnose eines Vitamin-A-Mangels

Anamnesegespräch, Körperliche Untersuchung

Jeder Arztbesuch beginnt mit einem Anamnesegespräch. Dabei stellt Ihnen der Arzt zunächst viele Fragen, unter anderem:

  • Welche körperlichen Symptome haben Sie?
  • Seit wann bestehen diese Beschwerden?
  • Nehmen Sie Medikamente ein?
  • Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel ein?
  • Haben Sie Vorerkrankungen?

Im Anschluss an das ärztliche Gespräch findet in der Regel eine körperliche Untersuchung statt.

Blutuntersuchungen

Eine Blutuntersuchung sollte unter anderem bei Symptomen wie Nachtblindheit oder Vorliegen von Risikofaktoren für einen Vitamin-A-Mangel in Betracht gezogen werden.

Im Blut können die Retinol- und Carotinoid-Werte bestimmt werden. Sie geben Aufschluss über die Vitamin-A-Versorgung des Körpers. Nichtsdestotrotz muss berücksichtigt werden, dass die Werte meist erst dann abfallen, sobald der Vitamin-A-Speicher in der Leber aufgebraucht ist.

Der Vitamin-A-Speicher kann durch einen speziellen Test beurteilt werden. Dazu wird der Retinol-Wert im Blut jeweils vor und nach Verabreichung von Vitamin A gemessen. Ein Anstieg des Retinols um mindestens 20 % zeigt eine ausreichende Vitamin-A-Versorgung des Körpers.

Der Referenzbereich für Vitamin A im Blut liegt zwischen ca. 20 µg/l und 100 µg/l. Der besagte Referenzbereich umfasst die Werte von 95 % der Menschen. Laborabhängig können sich unterschiedliche Referenzbereicheergeben.

„Um einen zuverlässigen Vitamin-A Bluttest zu erhalten, muss die Blutprobe vor Licht geschützt sein.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Fakten-Box

Vitamin A

  • fettlösliches Vitamin
  • Retinol, Retinal, Retinoat
  • Funktionen: Bestandteil des Sehpigments, Aufbau & Erhalt verschiedener Gewebetypen, Immunsystem

Vitamin-A-Mangel

  • Nachtblindheit
  • trockene Augen
  • trockene Haut, trockene Schleimhäute
  • Wachstumsstörungen

Was tut der Arzt? Teil 2: Die Behandlung eines Vitamin-A-Mangels

Ein Vitamin-A-Mangel wird mit der Verabreichung von Vitamin A therapiert. Der Arzt wird Sie zu Darreichungsformund Dosis beraten. Darüber hinaus können Vitamin-A-haltige Nahrungsmittel aufgenommen werden. Die Tabelle zu Beginn des Artikels verdeutlich Ihnen, welches Nahrungsmittel wie viel Vitamin A enthält.

Vitamin A als Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsmittel weisen einen unterschiedlich hohen Vitamin-A-Gehalt auf. Berücksichtigen Sie außerdem, dass es Vitamin-A-haltige Medikamentegibt. Bei zusätzlicher Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel kann der Tagesbedarf überschritten werden. Es empfiehlt sich daher, die Einnahme vorher mit einem Arzt zu besprechen.

Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben

Gemäß einer Liste der europäischen Kommission über gesundheitsbezogene Angaben, mit denen Nahrungsergänzungsmittel versehen sein dürfen, sind für Vitamin A folgende Angabe zulässig:

  • „Vitamin A trägt zu einem normalen Eisenstoffwechsel bei“
  • „Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Haut bei“
  • „Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei“
  • „Vitamin A trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“
  • „Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei“
  • „Vitamin A hat eine Funktion bei der Zellspezialisierung

Vitamin-A-Präparate

Vitamin-A-haltige Nahrungsergänzungsmittel sind nicht apotheken- und rezeptpflichtig. Sie sind also beispielsweise in Drogeriemärkten zu erwerben.

Man unterscheidet Präparate, die ausschließlich Vitamin A enthalten von Kombinationspräparaten, die noch weitere Vitamine oder Spurenelemente wie Zink enthalten. Achten Sie darauf, wie hoch der Vitamin-A-Gehalt Ihres Präparates ist. Der Gehalt ist nicht einheitlich, sondern unterscheidet sich von Präparat zu Präparat.

Gemäß einer EU-Richtlinie sind in EU-Ländern folgende Verbindungen als Vitamin A für Nahrungsergänzungsmittel zugelassen:

  • Retinol
  • ß-Carotin
  • Retinylpalmitat
  • Retinylacetat

Aktuelle Forschung – Vitamin-A-Supplementation nach Streptokokken-Lungenentzündung kurz nach der Geburt beugt Fortschreiten von experimentellem Asthma vor (Tiermodell)

Lungenentzündungen bei Neugeborenen, die durch das Bakterium ‚Streptococcus pneumoniae‘ verursacht wurden, gehen mit der Entwicklung von Asthma bei jungen Erwachsenen einher. In klinischen Studien stellte sich außerdem heraus, dass der Vitamin-A-Spiegel im Blut bei Kindern unter fünf Jahren aufgrund von Lungenentzündungen sinkt.

In einer aktuellen Studie beschäftigten Forscher sich – basierend auf den zuvor gewonnenen Erkenntnissen – mit der Frage, ob die Supplementation von Vitamin A bei neugeborenen Patienten mit Streptokokken-Lungenentzündung das Asthma-Risiko senken würde. Dafür wurde ein Mausmodell benutzt.

Ergebnis

Es stellte sich heraus, dass die durch Streptokokken bedingte Lungenentzündung tatsächlich zu einem Vitamin-A-Mangel führte. Bei den Mäusen, die eine Vitamin-A-Supplementation erhielten, konnte dem Fortschreiten eines experimentell verursachten Asthmas vorgebeugt werden. Dies beruhte auf einer Beeinflussung der Immunzellen.

Quelle: Yonglu Tian u. a. (2020): Vitamin A supplement after neonatal Streptococcus pneumoniae pneumonia inhibits the progression of experimental asthma by altering CD4+T cell subsets. In: Scientific Reports. 10: 4214. doi: 10.1038/s41598-020-60664-4. 6. März 2020.

Wie wird Vitamin A eingenommen?

Verzehrmenge

Gemäß Bundesinstitut für Risikobewertung sollte die zusätzliche Einnahme von Vitamin A eine Tagesdosis von 0,2 mg beziehungsweise 200 µgnicht überschreiten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät außerdem, dass Lebensmittel nicht mit Vitamin A angereichert werden sollen.

Bei einem Vitamin-A-Mangel richtet sich die Dosis nach der Ausprägung des Mangels. Ihr Arzt wird Sie über die erforderliche Menge informieren.

Darreichungsformen

Vitamin A ist unter anderem in Form von Kapseln und (öligen) Tropfen verkäuflich. Es ist wichtig, das Präparat vor Licht zu schützen. Bei gleichzeitigem Vorhandensein von Sauerstoff kann Vitamin A zerstört werden.

Haben Sie schon einmal Vitamin A als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen? Welche Erwartungen hatten Sie an das Präparat? (Mehrfachnennungen möglich)

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Nebenwirkungen

Vitamin A besitzt eine teratogene Wirkung. Teratogen bedeutet so viel wie ‚fruchtschädigend‘.

Von Vitamin-A-/Retinoid-Präparaten ist bei Schwangerschaft und bestehendem Kinderwunsch dringend abzuraten! Die Einnahme von Retinoiden kann in solchen Fällen zu Fehlbildungen – zum Beispiel des Nervensystems oder des Skeletts – beim Kind führen. Halten Sie mit Ihren Ärzten Rücksprache, welcher Zeitraum nach Absetzen der Präparate bis zur Empfängnis einzuhalten ist.

Folgende Nebenwirkungen können bei übermäßiger Vitamin-A-Zufuhr auftreten:

Bei langfristig zu hoher Vitamin-A-Zufuhr können diese Beschwerden auftreten:

  • trockene Haut, Hautjucken
  • erhöhter Hirndruck (sog. ‚intrakranieller Druck‘)
  • schwangere Frauen: körperliche Fehlbildungen beim Kind (u. a. Herz, Augen, Lungen)
  • Haarausfall
  • Schmerzen in den Gelenken
  • Koma
  • Schlafstörungen
  • herabgesetzte Knochendichte
  • erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (sog. ‚Frakturen‘)
  • Schmerzen in den Knochen
  • Appetitlosigkeit
  • Schäden der Leber, Vergrößerung der Leber
  • Vergrößerung der Milz
  • vorzeitiger Schluss der Wachstumsfuge bei Kindern

Die Einnahme von ß-Carotin zeigt keine teratogene Wirkung, da es sich um die Vorstufe von Vitamin A handelt. Bei der Einnahme von hohen ß-Carotin-Dosen ist lediglich mit einer gelblichen Färbung der Haut zu rechnen. Diese Färbung ist reversibel, das bedeutet, sie verschwindet wieder. Eine Gesamttagesdosis an ß-Carotin von bis zu ca. 15 mg gilt als sicher.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung sollte die zusätzliche Einnahme von Vitamin A eine Tagesdosis von 0,2 mg nicht überschreiten. Bei zu hohen Vitamin-A-Spiegeln spricht man von einer Vitamin-A-Hypervitaminose.

Wechselwirkungen

Insbesondere für Patienten, die eine Vielzahl an Medikamenten einnehmen, sind medikamentöse Wechselwirkungen relevant. Auch Nahrungsergänzungsmittel (wie Vitamin A) können Medikamente beeinflussen beziehungsweise mit ihnen wechselwirken.

Zu Beginn des Artikels wurde bereits die Wechselwirkung des Medikaments ‚Orlistat‘ und Vitamin A angesprochen. Orlistat senkt den Vitamin-A-Spiegel möglicherweise. Patienten, die das Medikament einnehmen, wird empfohlen, Vitamin A, ß-Carotin und die übrigen fettlöslichen Vitamine(in Absprache mit dem behandelnden Arzt) als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Außergewöhnlich hohe, möglicherweise sogar zu hohe Vitamin-A-Spiegel können durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin-A-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln und Vitamin-A-haltigen Medikamenten entstehen. An dieser Stelle seien Retinoid-Präparate zu nennen, die bei der Behandlung von Schuppenflechte (sog. ‚Psoriasis‘), Akne oder Neurodermitis eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind:

  • Acitretin
  • Adapalen
  • Alitretinoin
  • Isotretinoin
  • Tretinoin

Beachten Sie, dass es, je nachdem wie das Medikament angewandt wird (örtlich oder systemisch als Tablette), unterschiedlich hohe Vitamin-A-Spiegel im Körper gibt.

Bezüglich der Wechselwirkung von Medikamenten können und sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten. Denn: Auch nicht-verschreibungspflichtige Präparate besitzen Wechselwirkungen.

Vitamin A einnehmen?

Folgende Patientengruppen sollten eher kein Vitamin A supplementieren:

  • schwangere Frauen
  • Frauen, die einen Kinderwunsch haben und planen, schwanger zu werden
  • Frauen nach der Menopause (letzte Regelblutung), da sie ohnehin ein erhöhtes Risiko für eine verringerte Knochendichte besitzen
  • Patienten, die Vitamin-A-haltige Medikamente einnehmen
  • RaucherInnen

Fazit zu Vitamin A

Abschließend lässt sich sagen, dass Vitamin A im Körper viele Funktionen einnimmt und daher unverzichtbar ist. Der alters- und geschlechtsabhängige Tagesbedarf an Vitamin A sollte über die Ernährung gedeckt werden. Bestimmte Nahrungsmittel wie Möhren, Grünkohl und Leber haben einen besonders hohen Vitamin-A- beziehungsweise ß-Carotin-Gehalt. ß-Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Das Vitamin wird in der Leber gespeichert, der Vorrat reicht bis zu einem Jahr.

Die Supplementation in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ist in der Regel nicht erforderlich, da die meisten Menschen bei ausgewogener Ernährung mit ausreichend Vitamin A versorgt sind. Insbesondere schwangere Frauen, Frauen mit Kinderwunsch oder Frauen nach der Menopause sollten davon absehen. Auch RaucherInnen sollten vor Vitamin-A-Ergänzung mit dem Arzt Rücksprache halten – Studien zeigten ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Sinnvoll beziehungsweise notwendig kann die Supplementation bei Patienten mit bestimmten (Darm-)Erkrankungen, Mukoviszidose oder Alkoholabhängigkeit sein.

Gemäß Bundesinstitut für Risikobewertung sollte eine zusätzliche Tagesmenge von 0,2 mg beziehungsweise 200 µg in Nahrungsergänzungsmitteln nicht überschritten werden.

Häufige Patientenfragen

Meine Augen haben sich stark verschlechtert. Beim Blick in die Ferne sehe viel unschärfer als sonst. Ist es sinnvoll, Vitamin A einzunehmen?

Dr. Dr. T. Weigl
Nein. Es stimmt zwar, dass Vitamin A Bestandteil des Sehpigments ist und somit am Sehvorgang beteiligt ist – es ist jedoch kein ‚Wundermittel‘, wenn man plötzlich schlechter sieht. Hinter einer plötzlichen Sehverschlechterung können ernsthafte Ursachen stecken. Eine augenärztliche Untersuchung verschafft Klarheit.
Es kann sich jedoch ‚einfach‘ um eine Kurzsichtigkeit handeln (sog. ‚Myopie‘). Patienten mit Myopie sehen in der Ferne typischerweise schlecht und in der Nähe gut. Eine Myopie wird mit Tragen einer Sehhilfe (zum Beispiel einer Brille) behandelt. Das Supplementieren von Vitamin A hilft bei einer Myopie nicht.

Wie lange reicht mein Vitamin-A-Speicher?

Dr. Dr. T. Weigl
Es ist davon auszugehen, dass der Vitamin-A-Speicher in den Leberzellen für mehrere Monate – sogar bis zu einem Jahr – ausreichen kann.

Darf ich vor der Blutabnahme etwas essen?

Dr. Dr. T. Weigl
Nein. Für die Blutabnahme ist es wichtig, dass Sie nüchtern sind. Durch die Nahrung könnte Vitamin A aufgenommen werden und so den Retinol- beziehungsweise Carotinoid-Wert erhöhen. Sollten Sie einen Vitamin-A-Mangel haben, wird dieser möglicherweise durch das in der Nahrung enthaltene Vitamin A verdeckt. Man spricht dann von einem falsch negativen Untersuchungsergebnis.

Möhren enthalten ß-Carotin, also die Vorstufe von Vitamin A. Im Körper wird ß-Carotin zu Vitamin A umgewandelt. Da das Vitamin Bestandteil des Sehpigments ist, haben Möhren im Umkehrschluss einen ‚positiven Effekt‘ für die Augen. Aufgrund der Fettlöslichkeit kann ß-Carotin besser aufgenommen werden, wenn die Speise eine fettige (ölige) Komponente besitzt.

Typisches Patientenbeispiel

Der 20-jährige Niklas kennt nun endlich den Grund für seine immer wiederkehrenden Bauchschmerzen und Durchfälle: Er leidet an Morbus Crohn. Der Weg bis zur endgültigen Diagnose dauerte lange, es war eine Reise von Arzt zu Arzt. Eine Darmspiegelung mit Probeentnahme des Darms brachte schließlich Klarheit.

Niklas nimmt seitdem viele Medikamente ein und so langsam hat er das Gefühl, dass die ständigen Schmerzen besser werden. Dennoch hat er hin und wieder Durchfall. Außerdem bemerkt er seit einigen Tagen, dass er im Dunkeln nicht mehr so gut beziehungsweise teilweise gar nichts mehr sieht. Es fällt ihm insbesondere in der Dämmerung sehr schwer, hell von dunkel zu unterscheiden. „Komisch“, denkt er sich, „sonst habe ich doch eigentlich Adleraugen“. Außerdem fühlen sich die Augen ganz trocken an. Das Gleiche hat er auch bei seiner Haut und im Mund festgestellt.

Sein behandelnder Internist hat ihn damals darüber aufgeklärt, dass Morbus Crohn auch die Augen betreffen kann. Aus diesem Grund entschließt sich Niklas dazu, zum Augenarzt zu gehen.

Er schildert dem Arzt seine Symptome und äußert die Vermutung, dass die Sehverschlechterung vom Morbus Crohn kommt. Zunächst führt der Arzt eine Untersuchung des Auges durch. „Bei der Untersuchung des Auges konnte ich keine Veränderungen feststellen, die für Morbus Crohn typisch sind. Es kann jedoch sein, dass Sie aufgrund Ihrer Krankheit einen Vitamin-A-Mangel haben. Um dies zu überprüfen, möchte ich Ihnen morgen früh Blut abnehmen. Dazu müssen Sie nüchtern sein, Sie dürfen also nicht frühstücken.“

Bei der Blutabnahme am nächsten Tag stellt sich tatsächlich heraus, dass Niklas einen zu niedrigen Vitamin-A-Spiegel hat. Daher kommen seine Symptome wie die Nachtblindheit und die trockenen (Schleim-)Häute. Der Arzt verschreibt ihm ein Vitamin-Präparat und erklärt Ihm: „Ergänzend können Sie in der nächsten Zeit Nahrungsmittel zu sich nehmen, die besonders viel Vitamin A beziehungsweise ß-Carotin enthalten. Dazu eignen sich zum Beispiel Möhren, Spinat und Grünkohl.“

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl, Rabea Niehues
Lektorat: Nusha Chenari
Veröffentlicht am: 21.04.2020

Quellen

  • Medizinische Datenbank AMBOSS (2020): Vitamine. Das neugeborene Kind. Altersbedingte Makuladegeneration. Metabolisches Syndrom. Acne vulgaris. Psoriasis vulgaris. Atopische Dermatitis. Mineralstoffe. Spezifisches Immunsystem. Unspezifisches Immunsystem. Morbus Crohn. Störungen der Optik. In: next.amboss.com
  • Stephanie Barth (2009): BASICS – Ernährungsmedizin. 1. Auflage. Elsevier, München.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: Referenzwerte Vitamin A, ß-Carotin. In: dge.de
  • Deutsche Ophtalmologische Gesellschaft, Retinologische Gesellschaft, Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (2014): Aktuelle Stellungname zu Nahrungsergänzungsmitteln bei altersabhängiger Makuladegeneration (AMD). In: dog.org
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