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Chemotherapie zur Krebsbehandlung – Wirkung und Ablauf

Chemotherapie auf einen Blick

  • Behandlung von Krebserkrankungen mit bestimmten Medikamenten
  • eine der grundlegenden Therapieformen gegen Krebs

Wann wird eine Chemotherapie eingesetzt?

  • hängt u. a. von der Krebsart und der Gesamtlage des Patienten ab
  • als kurative Therapie, bei der der Krebs geheilt werden soll
  • als palliative Therapie, bei der die Beschwerden gelindert und/oder die Lebenszeit verlängert werden soll

Welche Medikamente werden bei einer Chemotherapie eingesetzt?

  • sog. ‚Zytostatika‘, die in die Zellteilung bzw. in das Zellwachstum eingreifen
  • es gibt mehrere verschiedene Wirkstoffklassen
  • häufig werden unterschiedliche Zytostatika kombiniert, um besser zu wirken

Wie läuft eine Chemotherapie ab?

  • Medikamente werden meist über eine Infusion gegeben
  • mehrere Zyklen, in denen sich Erholungspausen und Behandlungsphasen abwechseln
  • häufig über mehrere Monate

Was sind Nebenwirkungen einer Chemotherapie? (Auszug)

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Haarausfall
  • Erschöpfung

Chemotherapie – bei diesem Wort haben viele Menschen vermutlich Krebserkrankte mit ausgefallenen Haaren vor Augen. Trotz aller Nebenwirkungen ist die Chemotherapie jedoch eine der wichtigsten Behandlungsmethoden von Krebserkrankungen, die schon zahlreiche Leben gerettet hat. Bei einer Chemotherapie werden bestimmte Zytostatika genannte Medikamente gegeben, die den Tumor eliminieren oder zumindest schwächen sollen. In vielen Fällen wird die Chemotherapie mit anderen Behandlungsformen wie der Strahlentherapie kombiniert, um den Behandlungserfolg zu verbessern. Doch wie läuft überhaupt eine Chemotherapie ab und wie wird entschieden, ob eine Chemotherapie sinnvoll ist? Ist sie immer das beste Mittel zur Krebsbehandlung? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Artikel.

Waren Sie an Krebs erkrankt und wurden mit einer Chemotherapie behandelt? Oder kennen Sie Menschen, die dieses Prozedere erlebt haben? Informieren Sie sich im folgenden Artikel gerne weiter und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und anderen Lesern im Kommentarbereich unter dem Artikel.

Was ist eine Chemotherapie?

Die Chemotherapie ist eine der wichtigsten Methoden zur Behandlung von Krebs. Die bösartigen Tumoren werden bei einer Chemotherapie mit spezifischen Medikamenten, den sogenannten Zytostatika (manchmal auch Chemotherapeutika genannt), behandelt. Diese Medikamente greifen ins das Zellwachstum bzw. in die Zellteilung ein. Dadurch verhindern oder beeinträchtigen sie die Fähigkeit der Krebszellen, sich zu teilen und zu vermehren. Eine Chemotherapie kann als alleinige Maßnahme zur Krebsbehandlung eingesetzt werden, aber auch mit anderen Methoden wie der Operation und Strahlentherapie kombiniert werden.

„Sie haben Krebs.“ Eine solche Diagnose zu bekommen, fürchten vermutlich alle Menschen. Im Grunde ist uns allen klar, dass Krebs eine ernstzunehmende Erkrankung ist, die leider immer wieder zum Tod führt. Doch was genau ist eigentlich Krebs? Wie entsteht er? Ist er erblich? Welche Wirkung haben Zytostatika? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Videobeitrag von Dr. Dr. Tobias Weigl.

Wissen Sie wie Krebs entsteht & sich ausbreitet? Was ist Krebs & was ein Tumor? Risikofaktoren Krebs

Wie genau wirkt eine Chemotherapie?

Die Medikamente, die bei einer Chemotherapie eingesetzt werden, sind in mehrere verschiedene Wirkstoffklassen eingeteilt, die jeweils anders ihre Wirkung entfalten. Wichtige Wirkstoffklassen sind:

  • Alkylanzien
  • Antimetaboliten
  • Taxane und andere Mitosehemmer
  • Topoisomerase-Hemmer
  • zytostatisch wirkende Antibiotika

Unabhängig von diesen Klassifizierungen hemmen Zytostatika im Allgemeinen die Teilung und Vermehrung der Tumorzellen. Damit fördern sie ein Absterben dieser Zellen, da sich gerade Tumorzellen besonders oft und schnell teilen. Allerdings wirken Zytostatika systemisch. Das bedeutet, dass sie auf den ganzen Körper und eben nicht gezielt wirken. Daher greifen die Medikamente auch in den Teilungs- und Wachstumsprozess gesunder Zellen ein. Vor allem betroffen sind Zellen, die sich häufig teilen und vermehren, etwa Haarwurzelzellen.

Genau wie Bakterien bei Antibiotika (z.B. Penicillin, Cephalosporine) können Krebszellen allerdings gegenüber Zytostatika eine Resistenz entwickeln, was den Behandlungserfolg deutlich einschränken kann.

Möchten Sie mehr über Resistenzentwicklungen oder Wirkstoffklassen von Zytostatika erfahren? Dann lesen Sie gerne unseren Artikel zum Thema: “Zytostatika – Wie wirken Chemotherapie-Medikamente bei Krebs, Rheuma? Nebenwirkungen wie Übelkeit & Haarausfall.

Wirkstoffkombination zur effektiven Krebsbehandlung

In vielen Fällen wird die Chemotherapie als sog. Polychemotherapie durchgeführt. Das bedeutet, dass bei der Behandlung mehrere verschiedene Wirkstoffe miteinander kombiniert werden. Das hat entscheidende Vorteile: Zum einen kann die Resistenzentwicklung der Tumorzellen verzögert werden. Zum anderen wird die Wirkung der Therapie ohne eine gefährliche Steigerung der Toxizität verstärkt. Die Wirkstoffe können bzw. müssen dann aus unterschiedlichen Gründen entweder nacheinander (sog. ‚konsekutive Kombinationstherapie‘) oder zusammen (sog. ‚gleichzeitige Kombinationstherapie‘) gegeben werden.

Kann man vorher abschätzen, ob der Tumor auf die Medikamente anspricht?

In erster Linie ziehen die Ärzte klinische Studien zu Rate. Die Daten, die dort über die Wirksamkeit des Medikaments erhoben wurden, erlauben es den Ärzten, anhand vergleichbarer Situationen den Behandlungserfolg abzuschätzen. Hierfür werden innerhalb medizinischer Leitlinien Behandlungsempfehlungen formuliert, an denen sich Ärzte orientieren.

Zudem wird bereits seit einiger Zeit an sog. Chemosensitivitäts-Tests geforscht. Hierbei werden Proben von Krebszellen in einer Zellkultur probehalber mit Chemotherapeutika behandelt, um deren Wirksamkeit zu testen. Das Problem ist allerdings, dass unter Laborbedingungen die Komplexität des menschlichen Körpers nicht abgebildet werden kann. Ein Erfolg im Labor bedeutet somit nicht, dass das Medikament bei einem Menschen die gleiche Wirkung erzielt. Bei einigen Krebsformen können Tumormarker Hinweise auf die Wirksamkeit eines Medikaments geben.

Was sind die Nebenwirkungen einer Chemotherapie?

Leider bleiben bei der hohen Wirksamkeit der Chemotherapie Nebenwirkungen nicht aus. Durch ihre systemische Wirkung greifen die Medikamente nicht nur gezielt Tumorzellen an, sondern ebenfalls gesunde Zellen. Wie stark die Nebenwirkungen sind, ist von Patient zu Patient verschieden und hängt von der individuellen Situation und den eingesetzten Medikamenten ab. Wichtige Nebenwirkungen, die rasch mit Beginn der Therapie einsetzen, sind:

Nebenwirkungen, die erst mit einiger Verzögerung auftreten, sind z. B. Haarausfall, Müdigkeit, Erschöpfung und Funktionsstörungen der Lunge oder Leber. Wichtig ist zudem, dass Sie infolge der Chemotherapie anfälliger für Infektionen sind.

Neben diesen kurz- und mittelfristig auftauchenden Nebenwirkungen können Zytostatika zusätzlich Schädigungen verursachen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Dazu zählen etwa Sehstörungen infolge von Nervenschädigungen, Unfruchtbarkeit, verfrühte Wechseljahre oder allgemein Schädigungen von Herz, Nieren, Leber und Gehirn. Aufgrund dieser möglichen Langzeitfolgen ist es äußerst wichtig, dass Sie Ihre Nachsorgetermine wahrnehmen.

Rund 60–90 % der Patienten, die an Krebs erkranken, leiden im Verlauf unter Tumorschmerzen. Das Problem nimmt weiter zu, bekommt aber gleichzeitig kaum Aufmerksamkeit, was auch daran liegt, dass viele Krebspatienten ihre Schmerzen kaum adäquat äußern. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Dann schauen Sie sich gerne folgenden Videobeitrag von Dr. Dr. Tobias Weigl an.

Tumorschmerzen: Tut Krebs weh? Ursachen, Typen & Umgang mit Krebsschmerzen | Palliativmedizin

Wie wird entschieden, ob eine Chemotherapie sinnvoll ist?

Eine Chemotherapie ist nicht pauschal das Mittel der Wahl bei der Krebsbehandlung. Ob ein Einsatz von Zytostatika sinnvoll ist, hängt von mehreren verschiedenen Faktoren ab:

  • Lässt sich die betreffende Krebsart gut mit einer Chemotherapie behandeln?
  • Welches Krebsstadium liegt vor?
  • Was soll mit der Chemotherapie bewirkt werden? Eine vollständige Heilung (sog. ‚kurative Therapie‘) oder eine Linderung der Symptome und ggf. eine Verlängerung der Lebenszeit (sog. ‚palliative Therapie‘)?
  • Welche Vor- und Nachteile hat die Behandlung für den jeweiligen Patienten?

Arzt und Patient müssen daher genau abwägen, inwiefern die Belastungen der Chemotherapie zumutbar sind.

Und was passiert, wenn die Chemotherapie nicht mehr wirkt?

Wenn trotz Chemotherapie der Tumor weiter fortschreitet, muss das nicht das Ende der Behandlung bedeuten. Es gibt ggf. Möglichkeiten, ein anderes Medikament einzusetzen. Andere Chemotherapeutika haben andere Wirkweisen, die an bestimmten Stellen der Zellteilung bzw. des Zellwachstums des Tumors ansetzen. Zudem kann überlegt werden, ob nicht mehrere Therapiemöglichkeiten miteinander kombiniert werden könnten, falls dies nicht ohnehin schon getan wurde.

Wieso wird eine Chemotherapie mit anderen Methoden kombiniert?

Ärzte versprechen sich davon, dass kombinierte Therapiemethoden stärker gegen den Tumor wirken. Bei den meisten Krebsarten werden solche Kombinationstherapien als Standard verwendet. Das liegt neben einer verbesserten Wirkung auch daran, dass die wenigsten Krebsarten alleine durch eine Chemotherapie behandelt werden können. Wichtig ist der Einsatz der Zytostatika besonders nach einer Operation, bei der der Tumor durch einen chirurgischen Eingriff entfernt wird, oder nach einer Strahlentherapie. Ärzte sprechen in diesem Fall von einer adjuvanten Chemotherapie: Nach der Hauptbehandlung soll auf diese Weise sichergestellt werden, dass noch übrig gebliebene Tumorzellen ebenfalls zerstört werden. Die umgekehrte Variante ist die neoadjuvante Chemotherapie: Dann werden Zytostatika gegeben, um vor einer Operation die Tumorgröße zu verringern (sog. ‚Downstaging‘). Dadurch sollen sich die Chancen verbessern, sämtliche Tumorbestandteile bei dem Eingriff entfernen zu können.

Welche Behandlungsmethoden werden gemeinsam mit einer Chemotherapie eingesetzt?

Behandlungsmethoden, die mit einer Chemotherapie kombiniert werden können, sind:

  • Strahlentherapie: Ärzte sprechen bei einer kombinierten Krebsbehandlung von Chemo- und Strahlentherapie von einer ‚Radiochemotherapie‘. Beide Therapiemethoden können nacheinander, aber auch gleichzeitig angewendet werden. Der Vorteil besteht darin, dass Tumorzellen, die bereits durch die Chemotherapie attackiert worden sind, anfälliger für eine Bestrahlung sind.
  • Zielgerichtete Therapie: Die sogenannten zielgerichteten Therapien richten sich spezifisch gegen bestimmte Tumoreigenschaften, die für das Krebszellenwachstum verantwortlich sind. Sie werden meistens dann eingesetzt, wenn die Krebserkrankung bereits fortgeschritten ist. Heilen lässt sich die Erkrankung damit im Regelfall leider nicht, jedoch kann die zielgerichtete Therapie verhindern, dass die Krankheit weiter voranschreitet und somit die Überlebenszeit Betroffener verlängern.
  • Immuntherapie: Bei einer Immuntherapie soll das körpereigene Immunsystem die Krebszellen identifizieren und angreifen. Sog. Immunchemotherapien werden allerdings meistens noch in Studien experimentell erprobt.
  • Antihormontherapie: Bei bestimmten Krebserkrankungen, bei denen Hormone eine wichtige Rolle spielen (z. B. Brust- oder Prostatakrebs), können Medikamente verwendet werden, die in die Hormonwirkung oder -produktion eingreifen: Entweder stoppen sie die Hormonproduktion oder blockieren die Wirkung der Hormone auf die Krebszellen. Um die Wirksamkeit zu steigern, kann zusätzlich eine Chemotherapie angezeigt sein.

Wurde ihre Krebserkrankung mit einer Chemotherapie behandelt? Wenn ja, mit welchen anderen Behandlungsmöglichkeiten wurde die Chemotherapie kombiniert? Mit Ihrer Teilnahme an dieser Umfrage helfen Sie anderen Lesern, ihre Symptome besser einschätzen zu können und geben uns wertvolles Feedback für die weitere Gestaltung unseres Informationsangebots.

Wie ist der Ablauf einer Chemotherapie?

Die Medikamente erhalten Sie in sog. Chemotherapiezyklen. Die Zyklen bestehen auf der einen Seite aus Tagen, an denen Sie die entsprechenden Medikamente bekommen und auf der anderen Seite aus Erholungspausen. Die Pausen erstrecken sich meist über 2–4 Wochen. Aber warum ist eine solche Pause überhaupt vonnöten? Das liegt daran, dass sich die gesunden Zellen, die von den Zytostatika ebenfalls attackiert werden, von den Zellgiften erholen müssen. Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, dass sich normales Gewebe im Vergleich zu Tumorzellen schneller erholt.

„Die Chemotherapie ist eine Säule der Krebsbehandlung und wird oftmals mit anderen Therapiemöglichkeiten kombiniert.“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Üblicherweise umfasst eine Chemotherapie mehrere Zyklen, die sich insgesamt über einige Monate erstrecken. Bei einer Polychemotherapie erhalten Sie die Medikamente in einer bestimmten Reihenfolge, entweder an einem oder an mehreren Tagen. Wie genau die Zyklen strukturiert sind, hängt u. a. von der Patientensituation, den eingesetzten Medikamenten und der Krebsart ab.

Weniger Gefäßreizungen dank Port

In den meisten Fällen werden Zytostatika als Infusion verabreicht. So gelangt das Arzneimittel in den Blutkreislauf und somit in den ganzen Körper. Heutzutage wird in einer kleinen Operation ein Portkatheter gesetzt. Dieser Port ist eine kleine, aus Kunststoff oder Metall bestehende Kammer und wird mit einer großen Vene verbunden. Über eine spezielle Nadel können die Ärzte die Infusion nun in den Port laufen lassen. Das hat besonders den Vorteil, dass das Risiko von Gefäßreizungen sinkt, die oft mit einer Chemotherapie einhergehen.

Der oftmals auftretenden Übelkeit kann mit sogenannten Antiemetika wie Metoclopramid vorgebeugt werden. Zusätzlich werden die Blutwerte kontrolliert, da eine Chemotherapie auch die Blutbildung beeinträchtigt. Die meisten Patienten können heute ambulant behandelt werden und nach der Medikamentengabe wieder nach Hause zurückkehren. Bei Hochdosis-Chemotherapien, z. B. bei Leukämie, verabreicht der Arzt die Medikamente während eines Klinikaufenthalts über einige Tage verteilt. Betroffene werden dafür in ein Einzelzimmer mit speziellen Hygienevorschriften gebracht, da nach der Therapie eine hohe Infektionsgefahr besteht und Sie geschützt werden.

Gibt es unterschiedliche Anwendungsformen der Chemotherapie?

Wie bereits erwähnt, werden die Zytostatika meistens als Infusion gegeben. Je nach Krebsart und Gesamtsituation des Patienten gibt es aber auch andere Möglichkeiten. Normalerweise haben Zytostatika eine systemische, sich also auf den ganzen Körper ausdehnende Wirkung. Es existieren jedoch Behandlungsformen, die gezielter auf eine bestimmte Körperregion oder auf ein betroffenes Organ wirken. Dann spricht man von einer regionalen Chemotherapie (RCT). Dazu gehören z. B.:

  • Zytostatikasalbe: Einige Zytostatika können als Salbe an den entsprechenden Stellen aufgetragen werden. Die Anwendung beschränkt sich dabei auf das sog. Basalzellkarzinom, eine Form von Hautkrebs.
  • intrathekale Chemotherapie: Diese Form spielt bspw. bei einem Hirntumor eine Rolle. Aufgrund der sog. Blut-Hirn-Schranke können viele Chemotherapeutika das Gehirn nicht erreichen. Damit eine Behandlung trotzdem möglich ist, werden die Arzneimittel in den Rückenmarkskanal gespritzt. Auf diese Weise gelangen die Wirkstoffe über das Nervenwasser ins Gehirn.
  • intraarterielle Chemotherapie: Hierbei wird das Arzneimittel gezielt in das Blutgefäß eingeleitet, das den Tumor mit Blut versorgt. Zum einen soll damit der restliche Körper weniger mit den Zytostatika in Berührung kommen, zum anderen soll der Tumor gezielt mit einer höchstmöglichen Dosis attackiert werden. Hierfür muss ein Katheter gelegt werden. Sie stellen sich sicher die Frage, wieso diese Therapieform nicht allgemein angewendet wird. Das Problem dabei ist, dass bei vielen Tumoren die Blutgefäße nicht derart angesteuert und vom übrigen Körper “abgetrennt” werden können, um gezielt den Tumor zu attackieren. Daher kommt diese Behandlungsart nur bei wenigen Krebsformen und nur unter bestimmten Voraussetzungen in Frage. Eine Krebsart, bei der diese Methode möglicherweise verwendet werden kann, ist Leberkrebs.

Was sollte ich vor einer Chemotherapie beachten?

Im Vorfeld, aber auch während der Chemotherapie, sollten Sie sich über einige Dinge Gedanken machen:

  • Welche Nebenwirkungen werden vermutlich auftreten? Sprechen Sie ihren Arzt ruhig gezielt darauf an. Das Ausmaß der Nebenwirkungen variiert von Patient zu Patient.
  • Möchten Sie noch Kinder haben? Es ist möglich, dass die Behandlung die Keimzellen schädigt. Lassen Sie sich beraten, ob und inwiefern die Fruchtbarkeit erhalten werden kann.
  • Sind ihre Zähne gesund? Eine Chemotherapie kann die Mundschleimhaut beschädigen. Aufgrund des ohnehin durch die Behandlung geschwächten Immunsystems sollten Sie – falls dies zeitlich möglich ist – etwaige Zahn- oder auch Zahnfleischerkrankungen vor der Chemotherapie behandeln lassen.
  • Wer unterstützt mich im Haushalt und/oder bei der Kinderbetreuung? Es ist durchaus möglich, dass Sie körperlich vorläufig nur eingeschränkt sind oder derlei Aufgaben gar nicht mehr übernehmen können.
  • Rauchen Sie? Das sollten Sie während der Therapie möglichst nicht tun. Raucher haben eine schlechtere Durchblutung, weswegen die Wirkung der Zytostatika möglicherweise beeinträchtigt wird. Auf Alkohol sollten Sie ebenso verzichten.
  • Wie komme ich zur Behandlung? Im Optimalfall ist bereits vor Behandlungsbeginn klar, wie Sie zur Klinik/Praxis kommen. Falls Freunde oder Familie dies nicht übernehmen können, gibt es die Möglichkeit eines Krankentransports. Hierbei sollten Sie ihre Krankenkasse kontaktieren, inwieweit diese die Kosten hierfür übernehmen kann.
  • Habe ich alle relevanten Impfungen? Vor Behandlungsbeginn ist es ratsam, dass Sie ihren Impfstatus prüfen lassen und ggf. einige Impfungen nachholen oder auffrischen.

Was passiert nach der Chemotherapie?

Nach der Chemotherapie werden Sie sich in regelmäßigen Abständen Nachsorgeuntersuchungen unterziehen müssen. Dadurch soll überprüft werden, ob die Behandlung einerseits erfolgreich war, andererseits können erneut heranwachsende Tumoren frühzeitig erkannt und behandelt werden. Zudem können mögliche Langzeitfolgen der Chemotherapie entsprechend diagnostiziert und therapiert werden. Wie oft Betroffene regelmäßige Nachsorgetermine wahrnehmen müssen, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • individueller Krankheitsverlauf
  • allgemeine Lebenssituation des Patienten
  • aufgetretene und auftretende Nebenwirkungen
  • Spätfolgen der Erkrankung und der Chemotherapie

Als grobe Richtlinie soll die Nachsorge so lange fortgeführt werden, wie der Patient noch mit den Folgen der Therapie und der Erkrankung zu kämpfen hat und bis das Rückfallrisiko erheblich gesunken ist. Meist werden als Faustformel 5 Jahre angegeben, pauschale Vorgaben für alle Krebspatienten existieren aber nicht. Der Nachsorgeplan wird zugeschnitten auf die jeweilige Patientensituation.

Wer kümmert sich um die Nachsorge?

Es wird empfohlen, sich bereits während der Behandlung mit der Organisation der Nachsorge auseinanderzusetzen. Aufgrund der Belastung der Chemotherapie ist es wichtig, dass Sie als Patient Familienmitglieder, Freunde o. Ä. dabei haben, die Sie bei der Planung und späteren Durchführung unterstützen.

Die Nachsorge kann in der Klinik, in der Sie behandelt werden, durchgeführt werden. Möglich ist aber auch, dass ein Facharzt oder gleich mehrere Fachärzte die Nachsorge übernehmen oder dass ein Teil der Untersuchungen in der Klinik und ein anderer Teil von Fachärtzen durchgeführt wird. In diesem Fall ist es wichtig, dass die Abstimmung zwischen den beteiligten Kräften gut funktioniert, damit die Nachsorge reibungslos ablaufen kann. Bedenken Sie, dass Sie möglicherweise längere Fahrzeiten einplanen müssen. Klären Sie am besten im Vorfeld ab, ob und in welcher Höhe ihre Krankenkasse anfallende Fahrtkosten übernimmt, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Der Arzt wird mit Ihnen ein ausführliches Gespräch führen und Sie zu ihrer aktuellen Gesundheits- und Lebenslage befragen. Wir empfehlen, dass Sie sich im Vorfeld eines Termins überlegen, ob Sie Fragen o. Ä. haben, und diese schriftlich festhalten. So stellen Sie sicher, dass Sie nichts Wichtiges vergessen.

Nach dem Gespräch werden – je nach Untersuchungsplan oder akuten Beschwerden – einige körperliche Untersuchungen durchgeführt. Dazu können u. a. radiologische Untersuchungen oder eine Blutabnahme gehören.

Fakten-Box – Chemotherapie

Die Chemotherapie ist ein grundlegender Bestandteil der Behandlung von Krebs, der bei dieser Behandlungsform mit sogenannten Zytostatika bekämpft wird
Anwendung

  • hängt u. a. von der Krebsart und der Gesamtlage des Patienten ab
  • als kurative Therapie, bei der der Krebs geheilt werden soll
  • als palliative Therapie, bei der die Beschwerden gelindert und/oder die Lebenszeit verlängert werden soll

Ablauf

  • Medikamente werden meistens über eine Infusion gegeben
  • mehrere Zyklen, in denen sich Erholungspausen und Behandlungsphasen abwechseln
  • Zyklen hängen u. a. von den Medikamenten ab
  • Zyklen erstrecken sich oft über einige Monate

Nachsorge

  • dient der Überwachung des Patienten, ob der Tumor bspw. wiederkehrt
  • eine engmaschigere Nachsorge findet meist über 5 Jahre lang statt
  • soll auch Beschwerden u. Ä. infolge der Chemotherapie behandeln

Wichtige Nebenwirkungen

Dosierung der Medikamente

  • hängt von den eingesetzten Medikamenten ab
  • berechnet anhand einer Formel von Gewicht und Körpergröße
  • oft Kombinationstherapie
  • hängt auch vom allgemeinen Gesundheitszustand ab

Darreichungsform der Medikamente

  • oft Infusion
  • seltener Tabletten
  • als Salbe (bisher nur bei einer bestimmten Form von Hautkrebs)

Aktuelle Forschung – Können Chemotherapien Blutkrebs verursachen?

Chemotherapien können Leukämie auslösen. Das ist das Ergebnis einer Analyse von US-Krebsregistern, die in der Fachzeitschrift JAMA Oncology veröffentlicht worden ist. Die Auswertung der Register hat ergeben, dass bei fast allen soliden Tumoren eine Behandlung mit Zytostatika das Risiko erhöht, an Leukämie zu erkranken.

Lindsay Morton vom US-National Cancer Institute hat hierfür Daten des US-Krebsregisters SEER für die Jahre 2000–2013 ausgewertet. Von den rund 700.000 Erwachsenen, die ihren Tumor mehr als ein Jahr überlebten, waren bis zum Jahr 2014 1.619 von einer therapiebedingten myeloischen Leukämie (kurz AML) bzw. von einem myelodysplastischen Syndrom (kurz MDS) betroffen. Drei Viertel der AML/MDS-Fälle traten innerhalb der ersten 5 Jahre nach Beendigung der Chemotherapie auf.

Genaue Zusammenhänge noch unklar

Bei einigen Krebsarten, z. B. Magen– oder Hodenkrebs, sank das Erkrankungsrisiko. Bei 15 von 23 Krebsarten blieb die Wahrscheinlichkeit einer Leukämie-Erkrankung allerdings deutlich erhöht. Am höchsten war das Erkrankungsrisiko infolge einer Chemotherapie von Knochenkrebs, gefolgt von Weichteil- und Hodenkrebs. Die einzige Krebsart, die ein solch erhöhtes Risiko nicht vorweisen konnte, war Darmkrebs. Morton vermutet, dass dies u. a. damit zusammenhänge, dass die zumeist älteren Patienten aus anderen Gründen sterben, bevor sie überhaupt an AML oder MDS erkranken. Allgemein sind die Überlebenschancen bei einer therapiebedingten AML oder MDS sehr gering: Von 1.619 Patienten mit Blutkrebs haben nur 349 überlebt. Die mittlere Überlebenszeit betrug lediglich 7 Monate.

Die Entstehung des AML und des MDS, die eine mögliche Vorstufe der Leukämie darstellen, ist auf Zellklone zurückzuführen. Diese Klone können unter Strahleneinwirkung, krebserregenden Substanzen oder auch durch puren Zufall im Knochenmark gebildet werden. Ein möglicher Auslöser ist neben der Strahlentherapie die Chemotherapie. Welche Chemotherapien die registrierten Patienten, die an MDS/AML erkrankten, genau bekamen, konnte Morton anhand der Daten nicht ermitteln. Sie konnte allerdings feststellen, dass der Einsatz sog. leukämogener Substanzen – Platin-Präparate, Alkylanzien, Topoisomerase-II-Inhibitoren – deutlich angestiegen ist: Zwischen 2000 und 2013 ist der Anteil dieser Substanzen bei der Krebsbehandlung um rund 30 % gestiegen. Die genauen Zusammenhänge müssen aber noch mit weiteren Studien ergründet werden.

Quelle: Lindsay M. Morton u. a. (2019): Association of Chemotherapy for Solid Tumors With Development of Therapy-Related Myelodysplastic Syndrome or Acute Myeloid Leukemia in the Modern Era. In: JAMA Oncology 5/3, S. 318–325.

Häufige Patientenfragen

Ist Krebs ansteckend?

Dr. Dr. T. Weigl
Gesunde Menschen müssen sich nicht vor Krebskranken „fürchten“: Tumorzellen werden im Normalfall vom Körper nicht ausgeschieden. Selbst, wenn dies geschehen sollte, sind die Zellen bereits tot oder nicht überlebensfähig. Und in dem seltenen Fall, dass Krebszellen z. B. in den Mund oder sogar in den Blutkreislauf eines gesunden Menschen gelangen, ist die Erkrankungsgefahr äußerst gering. Unser Immunsystem erkennt diese fremden Zellen und vernichtet sie. In der Regel sind also selbst sexuelle Handlungen problemlos möglich. Es gibt zwar einige wenige Tumorarten, an denen bspw. Viren beteiligt sind, etwa Leberkrebs. Wichtig ist aber, hier zu unterscheiden: Wenn überhaupt, dann wird nur der Erreger übertragen – nie aber die Krebserkrankung selbst.

Wie muss ich mich während einer Chemotherapie ernähren?

Dr. Dr. T. Weigl
Prinzipiell dürfen Sie essen, was Sie möchten, solange mögliche Begleiterkrankungen dies zulassen. Eine gesunde Ernährung kann sich aber bis zu einem gewissen Grad positiv auf die Krebserkrankung und den Behandlungsverlauf auswirken. Wichtig: Eine Wirksamkeit von ‚Krebsfasten‘ oder einer ‚Krebsdiät‘ ist nicht nachgewiesen. Es wird sogar eher davon abgeraten, da möglicherweise sonst eine Mangelernährung droht, da Patienten angesichts von Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen schon Gewicht verlieren.

Kann ich mit Krebs noch Sport treiben?

Dr. Dr. T. Weigl
Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, sondern hängt von der individuellen Situation des Patienten ab. Immer sollte zunächst Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden, ob und in welchem Umfang Bewegung möglich ist. Allgemein lässt sich aber sagen, dass die Lebensqualität mit Sport steigt: Bewegung kann das sog. Fatigue-Syndrom, also die häufigen Erschöpfungszustände bei Krebserkrankten, verbessern. Zudem haben Studien nachgewiesen, dass sich Sport positiv auf die psychische Situation von Krebspatienten auswirkt. Infolge des Krebses aufgetretene Depressionen konnten so bspw. etwas gelindert werden. Hinzukommt, dass sich Patienten durch den Sport ein Stückchen „Normalität zurückerobern“ können. Auf jeden Fall aber muss jegliche sportliche Betätigung vorher abgesprochen werden. Denn auch wenn Sport sicherlich gut ist: Die Krankheit, die Behandlung und der Alltag kosten ohnehin schon viel Kraft.

Gut zu wissen!
Bei einigen Krebsarten wie bspw. Darmkrebs kann Sport das Erkrankungsrisiko senken. Auch bei Brustkrebs sehen Forscher einen Zusammenhang. Für viele andere Krebserkrankungen wie Lungenkrebs oder Blasenkrebs fehlen allerdings noch belastbare Daten, um genaue Aussagen machen zu können.

Muss ich nüchtern zur Chemotherapie kommen?

Dr. Dr. T. Weigl
Das ist meistens nicht erforderlich. Eine der wichtigsten akuten Nebenwirkungen von Zytostatika ist Übelkeit, die bei nüchternem Magen verstärkt werden kann. Gibt es keine anders lautenden ärztlichen Vorgaben, können Sie durchaus vor der Therapiesitzung etwas essen – auf allzu mächtige Lebensmittel sollten Sie aber eher verzichten. Wichtig ist allerdings, dass Sie viel trinken.

Wie lange dauert eine Chemotherapie?

Dr. Dr. T. Weigl
Die Therapiezyklen erstrecken sich in aller Regel über mehrere Monate, bei denen sich entsprechend Ruhe- und Behandlungsphasen abwechseln. Wie lange eine Chemotherapie dauert, hängt u. a. von den Medikamenten, aber auch von der Patientensituation ab. So kann z. B. Methotrexat wöchentlich über 29 Wochen via Infusion gegeben werden. Der Erfolg wird nach rund 8–10 Wochen per Bildgebung überprüft.

Typisches Patientenbeispiel

Manfred ist sichtlich angespannt: Seit einigen Tagen muss er oft auf die Toilette, aber immer kommen nur einige Tropfen raus. „Das ist echt nervig. Immer muss ich aufs Klo, die Kollegen lachen schon in der Firma. ‚Mädchenblase‘. Blöder Mist.” Ein paar Schlucke Wasser und schon geht es wieder los: Manfred stampft verbittert zur Toilette. Als er dann pinkelt, erschreckt er sich: Sein Urin sieht ganz komisch aus, so rötlich, eher schon braun. Blass verlässt er das Badezimmer und kehrt in die Küche zurück. „Alles gut bei dir?”, fragt ihn seine Tochter Christina. Er berichtet der Medizinstudentin, dass sein Urin komisch verfärbt sei. „Puh, Papa, damit sollten wir aber zum Arzt. Das hört sich nicht so gut an. Ich weiß, du magst Ärzte nicht so gerne, aber das können wir so nicht lassen.”

Wenige Wochen später: Bei Manfred wurde ein Blasentumor festgestellt, der für die Verfärbungen verantwortlich war. Mit einer Operation wurde der Tumor entfernt, jetzt steht eine Chemotherapie an. „Wieso brauchen wir das noch? Ich dachte, der Tumor wäre entfernt worden?”, fragt Manfred etwas aufgebracht. „Damit gehen wir sicher, dass der Tumor auch wirklich besiegt wird. Es ist nämlich möglich, dass kleinste Reste nicht entfernt oder übersehen wurden, die mit einer Chemotherapie gut bekämpft werden können”, antwortet sein Arzt ruhig. Er klärt Manfred über die Nebenwirkungen auf und gibt sich optimistisch, dass alles gut klappen wird. In den nächsten Wochen und Monaten muss Manfred nun regelmäßig in die Klinik, wo ihm ein Zytostatikum gegeben wird. Und die ersten Zwischenüberprüfungen sehen gut aus: Manfred scheint den Krebs zu überstehen – ohne dass er erneut auftritt.

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Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.  

Autor: Dr. Dr. Tobias Weigl und Sebastian Mittelberg
Lektorat: Tobias Möller
Datum: 01.10.2019

Quellen

  • Klaus Aktories u. a. (Hg.) (2017): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie. 12. Auflage. Elsevier, München.
  • Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Medizinische Fachgesellschaften e. V., Stiftung Deutsche Krebshilfe (Hg.) (2018): Patientenleitlinie – Supportive Therapie. Vorbeugung und Behandlung von Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung. In: krebshilfe.de.
  • Monika Engelhardt u. a. (Hg.) (2017): Das Blaue Buch. Chemotherapie-Manual Hämatologie und Onkologie. 6. Auflage. Springer-Verlag, Heidelberg.
  • Gerd Herold u. a. (2016): Innere Medizin. Eigenverlag, Köln.
  • Katrin von Kieseritzky (2014): Die Chemotherapie. In: krebsgesellschaft.de.
  • krebsinformationsdienst.de (2019): Chemotherapie-Medikamente. Wirkstoffe und Nebenwirkungen.
  • krebsinformationsdienst.de (Hg.) (2018): Bewegung und Sport bei Krebs.
  • krebsinformationsdienst.de (Hg.) (2019): Wie läuft eine Chemotherapie ab?
  • Ernst Mutschler u. a. (2013): Mutschler Arzneimittelwirkungen. 10. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft GmbH, Stuttgart.
  • Lindsay M. Morton u. a. (2019): Association of Chemotherapy for Solid Tumors With Development of Therapy-Related Myelodysplastic Syndrome or Acute Myeloid Leukemia in the Modern Era. In: JAMA Oncology 5/3, S. 318–325.
  • rme/aerzteblatt.de (2018): Chemotherapie steigert bei den meisten Tumoren das Blutkrebsrisiko.
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