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Opioid Tilidin: Welche Gefahren gibt es? Wirkung & Nebenwirkungen

Auf einen Blick – Tilidin

Was ist Tilidin?

  • schwach-wirksames Opioid
  • befindet sich auf Stufe 2 des WHO-Stufenschemas

Welche Wirkung hat Tilidin?

  • euphorisierend
  • hustenlindernd
  • schmerzlindernd
  • entspannend

Wann wird Tilidin angewendet? (Auszug)

Was sind Nebenwirkungen von Tilidin? (Auszug)

Wann darf man Tilidin nicht einnehmen?

  • Allergie gegen die Wirkstoffe Tilidin oder Naloxon
  • Drogen- bzw. Opioidabhängigkeit (Gefahr von Entzugserscheinungen)
  • Alter unter 14 Jahren
  • Vorliegen der Stoffwechselerkrankung Porphyrie

Was ist Tilidin?

Tilidin ist ein Schmerzmittel, das zur Gruppe der Opioide gehört. Als Arzneistoff wird es synthetisch hergestellt und findet Einsatz bei starken bzw. sehr starken Schmerzen. Unter Schmerztherapeuten spricht man hierbei von der 2. Stufe der medikamentösen Schmerztherapie (gemäß Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation). Im Jahr 1967 wurde es erstmals im Arzneimittelunternehmen Gödecke synthetisiert und patentiert. Heutzutage ist es als Nachahmerpräparat von verschiedenen Großfirmen auf dem Markt.

Im folgenden Beitrag geht Schmerzexperte Dr. Dr. Tobias Weigl auf die beiden Opioide Tramadol und Tilidin ein, die vor allem bei starken Schmerzen zum Einsatz kommen, und erläutert Wirkungen, Nebenwirkungen und Gefahren.

Opioide Tramadol (Tramal) & Tilidin als Medikamente bei starken Schmerzen: Wirkung & Nebenwirkungen

Wirkweise von Tilidin

Wie bereits erwähnt, besitzt Tilidin selbst kaum opioid-ähnliche, also eine schmerzstillende, Wirkung. Aus diesem Grund gilt der Wirkstoff als sogenannter Prodrug. Das heißt, dass es sich um einen inaktiven Arzneiwirkstoff handelt, der nach einer Verstoffwechselung im Körper in eine aktive, wirksame Form umgewandelt wird. Das dabei entstehende Nortilidin besitzt die gewünschte schmerzstillende Wirkung. Da eine solche Verstoffwechselung oft mit einem Verlust verbunden ist, stehen dem Körper letzten Endes lediglich 33 Prozent Nortilidin zur Verfügung. Dies ist z. B. auch der Grund dafür, dass Naloxon seine Wirkung bei einer Gabe durch den Mund beinahe vollständig verliert. Denn dann passiert der Wirkstoff zunächst die Leber (sog. ‚first-pass‘), bevor er in den Blutkreislauf gelangt. Dort wird er im Zuge der Metabolisierung (sog. ‚First-Pass-Effekt‘) vollständig inaktiviert und abgebaut. Dies vermeidet der Mediziner durch eine Verabreichung, die nicht durch den Mund erfolgt. Der First-Pass-Effekt wird dann umgangen, indem der Wirkstoff direkt in den Blutkreislauf gelangt.

„Tilidin ist ein schwach-wirksames Opioid und ein sogenanntes Prodrug. Das heißt, dass es erst in der Leber zu einer aktiven Substanz umgewandelt wird. Schwach-wirksam bedeutet aber nicht gleich ungefährlich!“ — Dr. Dr. Tobias Weigl Klick um zu Tweeten

Tilidin hat zusammengefasst folgende Wirkungen:

  • euphorisierend
  • hustenlindernd
  • schmerzlindernd
  • entspannend

Was sind die Anwendungsgebiete von Tilidin?

Mit einer Potenz von 0,16–0,19 zählt Tilidin zu den schwachen Opioiden. Eine Gabe findet meist dann statt, wenn klassische Schmerzmittel (Ibuprofen oder Diclofenac) nicht mehr die gewünschte Schmerzlinderung erzielen.

Ebenso wie Tramadol wird Tilidin überwiegend bei starken Gelenkschmerzen verwendet. Dies kann die Ursache von degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrose sein. Das Gelenk wird bei solch einer Krankheit „abgenutzt“ und es kommt im Alltag zu belastungsabhängigen Schmerzen.

Des Weiteren kommt Tilidin zum Einsatz bei:

Opioid-Epidemie in den USA
Laut einer Umfrage (mit 51.200 Teilnehmern) aus dem Jahre 2015 erhielten fast 40 % aller Amerikaner (knapp 90 Millionen Menschen) opioid­haltige Medikamente auf Rezept. Das Schlimme daran: Jeder achte Befragte gab an, das Opioid ohne Rezept eines Arztes, in größeren Men­gen oder länger als vom Arzt empfohlen einzunehmen. Das entspräche etwa 11 Millionen US-Bürgern. Von Missbrauch spricht man dann, wenn sich Patienten das Rezept von Freunden und Verwandten besorgen. Dies war in etwa 50 % der Fälle so. Als häufigsten Grund gaben die Personen Schmerzen an, knapp 10 % wollten aber „relaxen“, weitere zehn Prozent wollten „high“ werden.Quelle: Beth Han u. a. (2017): Prescription Opioid Use, Misuse, and Use Disorders in U.S. Adults: 2015 National Survey on Drug Use and Health. In: Annals of Internal Medicine 167/5, S. 293–301.

Anwendung und Dosierung

In Deutschland wird Tilidin vielfältig eingesetzt und dementsprechend gibt es verschiedene Darreichungsformen, nämlich:

  • Tropfen
  • Kapseln
  • Retardtabletten

Die Entscheidung, welche Darreichungsform am besten für den Patienten geeignet ist, wird natürlich vom verantwortlichen Arzt gefällt. So werden mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen oder dem Körper des Patienten vermieden.

Wir führen im Folgenden einmal die Dosierung für Tilidin in Kombination mit Naloxon beispielhaft auf und verwenden dafür die Angaben zu einem Präparat bestehend aus 50mg Tilidin und 4 mg Naloxon, kurz 50 mg/4 mg, in Form von Retardtabletten. Diese setzen ihre Wirkung verzögert frei.

Dosierung von 50 mg/4 mg Retardtabletten

Vorab wollen wir erwähnen, dass Sie das Präparat natürlich so einnehmen sollten, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat. Denn die Dosierung von Tilidin erfolgt immer individuell und nur der Arzt kann letztlich entscheiden, welche Menge in welchen Zeitabständen für sie die richtige ist. Abhängig von der Schmerzstärke liegt die Tagesdosis in einem Bereich zwischen 100 und 600 mg.

Wenn Sie noch nie zuvor ein Opioid genommen haben, ist es möglich, dass Ihr Arzt die Anfangsdosis auf zwei Mal täglich 50 mg setzt. Normalerweise steigt man in die Schmerzbehandlung aber mit einer Dosierung von zwei Mal täglich 100 mg ein. Die Tabletten sollten Sie in Abständen von 12 Stunden zu sich nehmen.

Je nachdem, wie gut oder schlecht das Medikament bei Ihnen wirkt, wird Ihr Arzt die Dosis stufenweise nach oben hin anpassen. Dieses Präparat eignet sich in der Regel für den Einsatz bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren, die täglich 100–200 mg Tilidin zu sich nehmen sollen.

Bei Bedarf stehen auch noch andere Wirkstärken wie 100 mg/8 mg oder 150 mg/12 mg zur Verfügung.

Achtung!
Wir haben hier lediglich Richtwerte angegeben. In Ausnahmefällen kann es sogar notwendig werden, die maximale Tagesdosis von 600 mg zu überschreiten oder die Zeitfenster zwischen den Einnahmen zu verkürzen. Dies werden Sie aber im Detail auch mit Ihrem Arzt besprechen.

Was sind die Nebenwirkungen von Tilidin?

Wir sind uns alle bewusst, dass Medikamente teilweise Leben verbessern oder gar retten können. Wir sollten uns aber auch immer der Kehrseite bewusst sein. Denn die Einnahme eines Medikaments birgt immer auch die Gefahr von Nebenwirkungen. In der Medizin existiert dahingehend der simple und daher einprägsame Leit- bzw. Merksatz: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung! Und davon ist auch Tilidin nicht verschont. Im Folgenden führen wir daher die Nebenwirkungen des Opioids auf. Da es häufig in Kombination mit Naloxon gegeben wird, ist dies in unseren Angaben berücksichtigt.

Die folgende Auflistung beinhaltet daher alle Nebenwirkungen, die Tilidin in Kombination mit Naloxon verursachen kann. Diese sind geordnet nach ihrer Häufigkeit und dementsprechend unterteilt in sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten), häufig (1 bis 10 Behandelte von 100), gelegentlich und unbekannte Häufigkeit.

Zu Beginn haben Patienten oft mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen

Die einzige sehr häufige Nebenwirkung ist:

  • bei Behandlungsbeginn: Übelkeit und Erbrechen (reduziert sich im weiteren Verlauf auf häufig, gelegentlich oder selten)

Zu den häufigen Nebenwirkungen zählen dann:

Als einzige gelegentliche Nebenwirkung gilt Schläfrigkeit.

Hinzukommen aber noch einige Nebenwirkungen, deren Häufigkeit aufgrund der Datenlage bisher nicht abzuschätzen ist. Dazu gehören:

  • Halluzinationen
  • Verwirrung
  • Zittern
  • gesteigerte Reflexbereitschaft
  • unwillkürliche, rhythmische Muskelkontraktionen
  • Probleme mit der Verdauung
  • herabgesetzte Atmung

Tilidin auf einen Blick

Das schwach-wirksame Opioid Tilidin
Wirkung

  • euphorisierend
  • hustenlindernd
  • schmerzlindernd
  • entspannend

Anwendungsgebiete

Wichtigste Nebenwirkungen

Empfohlene Dosis bezogen auf 50 mg/4 mg Retardtabletten

  • bei erstmaliger Opioid-Einnahme ist eine Anfangsdosis von zwei Mal täglich 50 mg möglich (12 Stunden zwischen den Einnahmen)
  • normale Anfangsdosis: zwei Mal täglich 100 mg (12 Stunden zwischen den Einnahmen)
  • stufenweise Erhöhung bis zum gewünschten Effekt
  • in Ausnahmefällen auch Überschreitung der Maximaldosis möglich

Darreichungsform

  • Tropfen
  • Kapseln
  • Retardtabletten

Welche Kontraindikationen und Wechselwirkungen existieren für Tilidin?

Eine Kontraindikation beschreibt einen Umstand, der es uns nicht erlaubt, ein bestimmtes Medikament einzunehmen. Zu diesen auch als Gegenanzeigen bekannten Umständen von Tilidin zählen:

  • Allergie gegen die Wirkstoffe Tilidin oder Naloxon
  • Drogen- bzw. Opioidabhängigkeit (Gefahr von Entzugserscheinungen)
  • Alter unter 14 Jahren
  • Vorliegen der Stoffwechselerkrankung Porphyrie

Neben diesen Umstände, die eine Einnahme von Tilidin streng verbieten, gibt es aber noch sogenannte Wechselwirkungen, die unbedingt auch berücksichtigt werden müssen, die Einnahme aber nicht völlig unmöglich machen. Diese führen wir im Folgenden auf.

  • Wird Tilidin zusammen mit anderen Arzneimitteln genommen, die zentral dämpfend wirken (bspw. Beruhigungs- und Narkosemittel, bestimmte Schmerzmedikamente, angstlösende Wirkstoffe, Alkohol und einige mehr) kann es zu einer verstärkten beruhigenden Wirkung und einer herabgesetzten Atmung, ggf. sogar zu Koma und Tod kommen. Wenden Sie sich also bei Atemproblemen nach der Einnahme direkt an Ihren Arzt.
  • Eine Einnahme von Tilidin in Kombination mit anderen Schmerzmitteln, die ähnlich wirken, sollte vermieden werden, da sich deren gegenseitige Beeinflussung nicht abschätzen lässt.
  • Tilidin kann in Kombination mit anderen Wirkstoffen, die den Botenstoff Serotonin beeinflussen (dazu gehören bestimmte Antidepressiva, Triptane, SSRI, SNRI, MAO-Hemmer und einige weitere), zum lebensgefährlichen Serotonin-Syndrom führen.
  • Der Wirkstoff Voriconazol (eingesetzt gegen Pilzerkrankungen) kann die Nebenwirkungen von Tilidin verstärken.
  • Tilidin kann in Kombination mit dem Blutgerinnungshemmer Phenprocoumon den Quick-Wert abfallen lassen. Dieser wird erhoben, um die Funktionalität unseres Blutgerinnungssystems zu kontrollieren.

Tilidin in Schwangerschaft und Stillzeit

Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen zum Einsatz von Tilidin während der Schwangerschaft vor, sodass generell davon abgeraten wird, das Medikament zu nehmen, wenn man schwanger ist. Im Zweifelsfall muss eine sogenannte Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Auch von einem Einsatz während der Stillzeit sollte abgesehen werden, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Muss der Wirkstoff eingenommen werden, sollten Sie sicher gehen, dass Sie vorher abstillen.

Aktuelles – verringerte Lebenserwartung durch Opioide

Weiter oben haben wir bereits die „Opioid-Epidemie“ in den USA angesprochen. Die Zahl der Todesopfer durch Opioid-Überdosen wächst in den Vereinigten Staaten ständig an. Im Oktober 2019 wurde bekanntgegeben, dass dies zu einem Rückgang der Lebenserwartung der US-amerikanischen Bevölkerung geführt hat – zum ersten Mal seit 1993. Von 2014 bis heute ist die Lebenserwartung um ganze 4 Monate gesunken.

Insgesamt starben allein durch Fentanyl im Jahr 2018 ungefähr 32.000 Menschen an einer Überdosis, Männer sind stärker betroffen als Frauen. Experten sagen, dies veranschauliche die verheerenden Auswirkungen der „Opioid-Krise“.

Zu der verkürzten Lebenserwartung haben laut CDC – das ist die Gesundheitsbehörde der USA – auch eine gestiegene Zahl Suizide sowie mehr tödliche verlaufende Alzheimer-Fälle beigetragen.

Quelle: afp/aerzteblatt.de (2019): Opioid-Krise senkt erstmals seit 1993 die Lebenserwartung in den USA.

Was sind die Gefahren einer dauerhaften Einnahme?

Bei der Betrachtung der Wirkung von Opioiden wird schnell deutlich, dass alle ein gewisses Suchtpotential besitzen. Im Verlauf der Zeit wurden 3 charakteristische Gefahren, die individuell ausgeprägt sein können, für Opioide festgehalten. Diese werden bei längerfristiger Gabe verstärkt.
Die Einteilung erfolgt in 3 verschiedenen Kategorien:

  • Toleranz (Gewöhnung)
  • Physische Abhängigkeit
  • Psychische Abhängigkeit

Toleranz (Gewöhnung)

Bei der Einnahme von Opioiden gewöhnt sich der Körper an die Wirkung und die Dosis. Das heißt, dass der Organismus insgesamt unempfindlicher gegenüber dem Wirkstoff wird. In der Folge wird die Dosis des Medikaments erhöht, damit der Arzneistoff wieder die gewünschte Wirkung erzielen kann. Allerdings verhält es sich so, dass der menschliche Organismus mit der erhöhten Dosis an sich nicht besonders gut umgehen kann. Es kann schnell zu einer Überdosis kommen, was schwere Folgen bzw. starke, unerwünschte Arzneimittelwirkungen mit sich bringen kann. Aus diesem Grund wird die Toleranzentwicklung in Bezug auf Arzneimittel als eine der größten Gefahren angesehen, da die Schmerzwahrnehmung des Patienten zwar subjektiver Natur ist, ihr aber die Dosiserhöhung gegenübersteht.

Physische bzw. körperliche Abhängigkeit

Bei physischer bzw. körperlicher Abhängigkeit kann man auch von klassischen Entzugserscheinungen sprechen, die sich in Form von Veränderungen am und im Körper zu erkennen geben. Folgende Erscheinungen sind typisch für diese Art der Abhängigkeit:

Psychische Abhängigkeit

Die psychische Abhängigkeit von Tilidin kann zum sogenannten „Craving“ führen. Dieser Begriff beschreibt das unwiderstehliche Verlangen nach dem Medikament. Körper und Geist haben sich an die Opioid-Einnahme gewöhnt und sehnen sich weiterhin danach. Die psychische Abhängigkeit besteht hierbei meist länger als die körperliche Abhängigkeit. Deshalb ist es auch meist die psychische Abhängigkeit, die Betroffene zu einem Rückfall veranlasst.

Haben Sie schon einmal Tilidin einnehmen müssen? Welche Nebenwirkungen haben sich dabei ergeben? (Mehrfachnennungen möglich) Mit Ihren Antworten helfen Sie anderen Lesern, ihre Situation besser einzuschätzen.
Gut zu wissen!
Wussten Sie schon, dass Tilidin seine Wirkung bei eingeschränkter Nieren– und Leberfunktion verlieren kann?Die Leber ist der Ort, an dem Wirkstoffe nachbearbeitet werden. Dabei werden Zwischenprodukte aus dem eigentlichen Wirkstoff hervorgebracht. Bei vielen Arzneimitteln ist es so, dass diese kaum Auswirkungen auf den Körper haben. Im Fall von Tilidin ist es aber genau das Zwischenprodukt Nortilidin, das die schmerzlindernde Wirkung erzielt. Die Bildung dieses Zwischenprodukts findet bei eingeschränkter Leberfunktion aber nicht mehr bzw. kaum noch statt.

Verwandte Substanzen/weitere Opioide

Abgesehen von Tilidin werden für die weiterführende Schmerztherapie auch andere Opioide eingesetzt. Welches Medikament eingesetzt wird, ist abhängig von der Intensität der Schmerzen, der Situation und natürlich den beschwerden. Weitere Opioide sind bspw.:

Alle besitzen eine unterschiedliche Wirkstärke sowie Wirkdauer. Die Dosierung ist natürlich nicht bei jedem Patienten gleich, da jede Person anders auf ein Medikament reagiert. Gleiches gilt für die Verträglichkeit und Resorption des Körpers. Morphin dient mit einer Therapeutischen Potenz (Wirkstärke) von 1 als Referenzwirkstoff.

Die anderen Opioide stehen im Vergleich über oder unter dieser Potenz und werden dadurch in schwach oder stark wirksame Opioide eingeteilt. Im Falle von Tilidin handelt es sich um ein schwaches Opioid, da es im Vergleich zu Morphin nur ein Fünftel bzw. ein Sechstel von dessen Potenz aufweist (siehe Tabelle).

Die Einteilung der oben genannten Opioide gestaltet sich wie folgt:

OpioidTherapeutische Potenz
Tramadol0,1
Tilidin0,16–0,19
Morphin1
Hydromorphon7,5
Fentanyl100

Exkurs aus der Natur

Weitere Möglichkeiten, Schmerzen zu lindern, können in der Natur gefunden werden. Sie stellen zwar keine direkte Alternative zu Medikamenten dar, liefern aber eine ähnliche Wirkung.

Im Folgenden werden zwei pflanzliche Alternativen, also Heilpflanzen, vorgestellt:

  • In den zentralamerikanischen Staaten, z. B. in Honduras, trifft man auf die Stechwinde. Schon vor einigen Jahrhunderten wurde in China und Indien von ihr Gebrauch gemacht. Ihre Wurzel hat die Wirkung, stechende Schmerzen zu dämpfen. Des Weiteren hat sie reinigende, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Cayennepfeffer eignet sich nicht nur als Gewürz in der Küche. Zwar wissen die meisten bereits, dass dieser dem Gericht eine scharfe Note verleiht. Doch der darin enthaltene Wirkstoff Capsaicin hat weitere vorteilhafte Auswirkungen auf den Organismus. Auf der Haut wirkt er schmerzstillend, entzündungshemmend und juckreizlindernd. Seinen Einsatz findet er bei Arthrose, Schuppenflechte und Muskelschmerzen.

Häufig gestellte Fragen

Wäre Kratom eine Alternative zu Tilidin?

Dr. T. Weigl:
In letzter Zeit hört man zunehmend von dem Mittel Kratom. Dabei handelt es sich weder um ein Opioid noch (bis jetzt) um eine Droge. Kratom hat aber eine opioid-ähnliche Wirkung, auch in Bezug auf die Schmerzreduktion. Jedoch gibt es bis jetzt nicht ausreichend Studien, die eine Wirksamkeit insbesondere gegenüber Opioiden wie Tilidin belegen. Auch sind Langzeitfolgen bis jetzt kaum bekannt. Von einem Wechsel von Tilidin zu Kratom ist daher im Regelfall abzuraten. Tun Sie dies definitiv nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

Kann Tilidin als Rauschmittel missbraucht werden?

Dr. T. Weigl:
Nein. Als Fertigarzneimittel wird Tilidin mit dem Wirkstoff Naloxon fix kombiniert. Bei Naloxon handelt es sich um einen Opioid-Gegenwirkstoff (einen sog. ‚Opioidantagonisten‘), der die Wirkung von Tilidin aufhebt, wenn es vom Körper nicht durch den Mund aufgenommen wird.

Kann ich die Dosis selbst ändern, wenn die schmerzlindernde Wirkung von Tilidin nicht ausreicht?

Dr. T. Weigl:
Wenn der Schmerz immer noch besteht, sollten Sie umgehend Kontakt zu Ihrem zuständigen Schmerztherapeuten bzw. Arzt aufnehmen. Oftmals ist nicht die Dosis die Ursache einer erfolgslosen Wirkung, sondern das Präparat selbst. Es ist wichtig, keine Selbstexperimente durchzuführen, da eine Erhöhung der Dosis zu starken Nebenwirkungen und Abhängigkeit führen kann.

Handelt es sich bei Tilidin um ein Betäubungsmittel?

Dr. T. Weigl:
Chemisch betrachtet gibt es Tilidin in zwei verschiedenen Formen. In Deutschland ist eine der Formen ein verschreibungsfähiges Betäubungsmittel. Da Tilidin meist in Kombination mit Naloxon als Arzneimittel angefertigt wird (dieser Stoff hebt die Wirkung von Tilidin auf, wenn es nicht über den Mund eingenommen wird), bedarf diese zweite Form keines Betäubungsmittelrezepts.

Was muss ich bei der Einnahme von Tilidin beachten?

Dr. T. Weigl:
Wie andere Medikamente auch, kann Tilidin starke Wechselwirkungen mit anderen Arznei- oder Wirkstoffen haben. Ein Beispiel wäre Alkohol. Dieser verstärkt die Wirkungen und Nebenwirkungen von Tilidin, was oftmals auch zu starken Schäden führen kann. Auch hier ist es ratsam, ihrem zuständigen Arzt derlei Situationen möglichst detailliert zu schildern, um bestmöglich von Tilidin Gebrauch machen zu können.

Typisches Patientenbeispiel

„Das kann doch nicht wahr sein!“, schnauzt Sina das leere Wohnzimmer an, als sie von der Couch aufsteht, um sich in der Küche einen Obstsalat zu machen. ‚Ständig nehme ich Ibuprofen, aber diese verdammte Arthrose im Knie macht mir das Leben immer noch schwer. Und auf meinen Magen schlägt das Medikament auch langsam‘, denkt sie sich, während sie an der Küchenzeile steht und einen Apfel schneidet. ‚Vielleicht wird es Zeit, das Medikament zu wechseln?‘.

Sina war jetzt bei ihrem Arzt und hat gefragt, ob sie ein anderes Medikament gegen ihre Schmerzen haben könnte. Dieser hat ihr gesagt, sie könne es mit Tilidin probieren. Das sei aber stärker als Ibuprofen und könne süchtig machen! Allerdings sollte da nichts passieren, wenn sie sich strikt an die Vorgaben des Arztes hält. – Tatsächlich nimmt sie jetzt auch einige Tage schon Tilidin und muss feststellen, dass das Knie sich zwar immer noch bemerkbar macht, sie aber viel weniger flucht. Und das ist schon ein Zeichen dafür, dass es weniger Schmerzen bereitet. Sie will jetzt erstmal schauen, ob das Medikament auch langfristig hält, was es bis jetzt verspricht. Und außerdem wird sie bloß aufpassen, nicht süchtig zu werden!

Verwandte Themen

Haben Sie Erfahrungen mit Tilidin gemacht? Möchten Sie sich bei uns über den Wirkstoff erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich mit anderen auszutauschen!

Autoren: Dr. Dr. Tobias Weigl, Schajan Salahijekta
Redaktion: Tobias Möller
Veröffentlicht am: 14.05.2018, zuletzt aktualisiert: 14.11.2019

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Quellen

  • Quelle: afp/aerzteblatt.de (2019): Opioid-Krise senkt erstmals seit 1993 die Lebenserwartung in den USA.
  • Berufsverband Deutscher Internisten e. V.: Quick-Wert. In: internisten-im-netz.de.
  • Europäisches Arzneibuch. 6. Ausgabe. Deutscher Apotheker-Verlag.
  • Beth Han u. a. (2017): Prescription Opioid Use, Misuse, and Use Disorders in U.S. Adults: 2015 National Survey on Drug Use and Health. In: Annals of Internal Medicine 167/5, S. 293–301.
  • Thomas Herdegen (2013): Kurzlehrbuch Pharmakologie und Toxikologie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  • Charly Kahle (2018): Tilidin. In: gelbe-liste.de.
  • The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage.
  • Ernst Mutschler (2013): Arzneimittelwirkungen. Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie. Wiss. Verlag-Ges., Stuttgart.
  • Ratiopharm (2018): Tilidin-ratiopharm® plus 50 mg/4 mg Retardtabletten. In: ratiopharm.de.
  • Hermann J. Roth u. a. (1998): Stereochemie und Arzneistoffe. Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft, Stuttgart.
  • Heinz Schilcher u. a. (2016): Leitfaden Phytotherapie, 4. Auflage. Elsevier Verlag/ Urban & Fischer Verlag, München.
  • Eberhard Volger, Benno Brinkhaus (2017): Kursbuch Naturheilverfahren für die ärztliche Weiterbildung, 2. Auflage. Elsevier Verlag, Urban & Fischer Verlag, München.
[Gesamt:93    Durchschnitt: 3.9/5]
33 Antworten
  • Ceto
    17.10.2018 00:53

    finde Tilidin wirkt besser als Tramadol gefühlt sind 200mg Tramadol =100/8Tilidin Naloxon von der Therapeutischen Potenz. Mein Ortophäde hatt mir 20 Tilidin aufgeschrieben doch mein Hausarzt schreibt es ungerne auf er verschrieb mir Tramadol mit dem habe ich immer noch schmerzen dadurch werfe ich alles durcheinander Diclofenak ,Metamizol usw ich denke das ist nicht Sinn und zweck er meinte ich solle etwas Geduld haben bis die Medikamente wirken nach einer erfolglosen injektion von Lidocain in meinem Bandschebenwirbel da ich einen Anulusriss habe. Hatt Tilidin eine höheren Suchtfaktor oder Tramadol ?mittlerweile würdeich gerne eine Abhängigkeit gegen Schmezfreiheit eintauschen.Aber mal schauen vielleicht wirkt das tramadol noch

  • Greta
    22.10.2018 19:40

    Ich bekomme für meine Kieferschmerzen (Nervenschmerzen aber kein Trigeminus) Gabapentin 2400mg was mir ca 95% der Schmerzen nimmt. Ab und zu habe ich leichte kieferschmerzen, die die Konzentration stören aber nicht unfassbar schlimm sind oder so, da schmiere ich mir Emla Salbe auf die Partien und das hilft super. bin ich mal selber drauf gekommen 😀 wenn es aber doll ist kann ich Valoron N nehmen. ich nehme dann exakt 34 Tropfen. Mit mehr werde ich benommen, weniger stillen den Schmerz nicht. Ich nehme das dann evtl 1-2 mal am Tag, maximal 2 mal im Monat. Aber die Tage die sonst durch die Scherzen versaut wären und an denen ich nicht in der Lage wäre zuarbeiten sind dadurch hinfällig. Ich liebe meine Medikamente, nehme sie verantwortungsvoll und habe den besten Arzt der Welt. (weiblich, 32, 54kg, 165 klein).

  • Patricia Nowak
    07.11.2018 21:48

    TILIDIN ist das erste Schmerzmittel was mir wirklich Erleichterung verschafft. Aufgrund meiner Depressionen nehme ich Antidepressiva (fluoxetin) seit 20 Jahren und kann deshalb meine Migräne (mind. 14 Tage im Monat) nicht mit Tristanen oder TRAMAL behandeln

    Ich habe zig Schmerzmittel miteinander kombiniert und kann laut Arztaussage froh sein, dass meine Nieren noch funktionieren

    Mein Magen hat unter der Einnahme von ASS und Kombipräparaten wie Thomapyrin sehr gelitten; Blutungen standen an der Tagesordnung

    mit Tilidin kann ich halbwegs meinen Alltag überstehen

    Aber ich merke natürlich auch die Nebenwirkungen: Benommenheit, Schwindel; vermehrtes Schwitzen

    Ich bin 100% erwerbsunfähig und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit Tilidin kein Auto fahren könnte da sich mein Reaktionsvermögen verändert hat

    Es hilft mir sehr gut – im Vergleich zu meinen herkömmlichen Schmerzmitteln – aber es beeinflusst die Lebensqualität auf andere Weise: verlangsamtes Reaktionsvermögen, Schwindel bzw Gleichgewichtsstörungen

    • Astra
      05.03.2019 23:02

      Tilidin nehme ich gegen Arthrose und Gelenkschmerzen. Sehr gutes Medikament. Ich bin nicht benommen, eher munter aber dennoch beruhigt und endlich fähig auch anstrengende Hausarbeiten erledigen zu können. Auch laut Beipackzettel nicht so bedenklich. Nehme 100 mg 1 x Tag, wenn ich rausgehen muß oder Arbeiten erledige. Manchmal nehme ich nichts oder zerteile Tablette für geringere Dosis. Habe gemerkt, dass es auch gegen mein Asthma hift. Was soll man auch machen mit 60 Jahren und Schmerzen hat. Trotzdem gehe ich sehr vorsichtig damit um.

      Andere herkömmliche Schmerzmittel haben nie geholfen und gehen nur auf den Magen (Ibuprofen, Metamizol), und sind giftig und bedenklich laut Beipackzettel. Diese Warnhinweise schrecken schon ab.

      • hansi
        11.03.2019 05:54

        Ich habe mehr als 5 Jahre Tilidin bekommen und genommen. Meine Rheuma- und Arthrose-Schmerzen hat es nicht reduziert. Im Januar habe ich kalt entzogen. Meine Schmerzen waren sofort weg. Meine Schwellungen in den Händen sind stark zurückgegangen. (Ich kann sogar meinen Ehering wieder tragen) Allerdings habe ich aktuell starke Bauchschmerzen und bin agressiv wie ein Ultra. Ich möchte nicht mit mir zusammenleben. Ich hoffe, dass geht bald vorbei.

  • Claudia
    07.12.2018 15:06

    ich nehme wegen meiner starken Depressionen und Angstzuständen seit 15 Jahren 20mg Escitalopram ein. Außerdem habe ich eine Fibromyalgie und einen cervikalen Bandscheibenprolaps. Handelsübliche Schmerzmittel und auch Novalgin helfen mir nicht. Jetzt habe ich von meinem Hausarzt Tilidin 50/4 Retard bekommen und habe angst diese einzunehmen, da es vielleicht zu einem Serotoninsyndrom kommen kann. Hat jemand Erfahrung, ob diese Kombination gefährlich ist?

    • Dr. Tobias Weigl
      07.12.2018 15:19

      Hallo Claudia, vielen Dank für Deinen Kommentar. Hast du deinem Arzt das mitgeteilt? Das „Gute“ ist, dass das Tilidin ein Retard Medikament ist also nicht Alles auf einmal abgegeben wird. Wichtig ist, dass du auf mögliche Nebenwirkungen achtest. Diese Kombination ist aber nicht ungewöhnlich. Tilidin ist kein Arzneistoff mit (starker) serotonerger Wirkung.
      Viele Grüße
      Dr. T. Weigl

  • Günter Jestädt
    26.12.2018 10:41

    Vor 2 Wochen habe ich ein neues linkes Knie bekommen. Seit Freitag , 21.12. bin ich zu Hause. Als Schmerzmittel hat man mir Tilidin mitgegeben. Je 1 Retardtablette morgens und abends.
    Folge: Schlaflosigkeit u. sehr kurzfristiger Haarndrang.
    Als Sportler habe ich Erfahrungen mit Ibuprofen 600. Ich hoffe dadurch die aufgeführten Unzulänglichkeiten kompensieren zu können.
    Wie lange wirkt Tilidin nach??
    MfG
    Günter Jestâdt

    • Dr. Tobias Weigl
      27.12.2018 10:38

      Hallo Herr Jestädt, JA diese Nebenwirkungen können auftreten. Wichtig ist es, das Tilidin NICHT abrupt sondern „ausschleichend“ abzusetzen also langsam die Dosierung zu reduzieren.
      Ibu 600 ist eine Alternative jedoch bei längerer Einnahme mit dem Magen aufpassen – daher post-operativ das Tilidin gar nicht so schlecht. In den nächsten Tagen ist es ein Spagath zwischen wenn möglich weniger Schmerzmittel aber gleichzeitig auch sollen die Schmerzen „gut erträglich“ sein. Der Spruch „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ ist hier fehl am Platz und total unsinnig.
      Ich wünsche Ihnen gute Besserung und A&O wird sein kontinuierliche, situationsangepasste Reha bzw. Physio. Viele Grüße
      Dr. T. Weigl

  • Kerstin
    28.12.2018 14:17

    Ich nehme seit 5 Monaten Tilidin 50mg/4 mg Retardtabletten 1x morgens und abends wegen eines Trümmerbruches im Sprunggelenk, Schien- und Wadenbein. Es hilft gegen die Schmerzen, macht mich aber benommen und duselig und ich kann kaum etwas essen.
    Zudem habe ich Schlafprobleme und muss ständig auf die Toilette.

    Zudem habe ich das Gefühl, dass es meine Depression extrem verstärkt.

    Wie kann ich das Medikament am besten ausschleichen?

    • P.Ermler
      20.06.2019 18:38

      Ich nehme Tilidin seit 1 Woche….habe extreme Schmerzen in allen Gelenken.
      Das Med. hilft mir etwas, aber nicht bis zur Schmerzfreiheit.
      Ich nehme 2 x täglich 100 mg.Vorher Diclo ,Novalgin und para……Diese halfen nicht. Nach einer Blutuntersu hung hat man hohe Entzündungswerte gefunden….aber nichts was auf Rheume odet ähnl. hinweist.
      Warte nun auf weitere Untersuchungen….bis dahin mit Tiiidin

  • Kerstin
    28.12.2018 14:41

    Ich nehme seit 5 Monaten 2 x täglich Tilidin 50mg/4mg Retardtabletten.

    Wie schleiche ich das Tilidin am besten aus?

    • Dr. Tobias Weigl
      28.12.2018 15:24

      Hallo Kerstin, UNBEDINGT mit Ihrem Arzt besprechen und NICHT eigenmächtig ausschleichen. Gibt es eine Alternative? Nehmen Sie noch andere Medis zB Antidepressiva?
      Also bitte vorab mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen und danach gemäß seiner/ ihrer Anweisung ausschleichen.
      Viele Grüße
      Dr. T. Weigl

    • Jan
      03.01.2019 05:54

      Ich habe von 3 mal 100/8 es langsam ausgeschlichen wichtig ist das wenn Man es machen sollte nicht in retardierter Form macht mein Arzt hat mich nicht verstanden und gesagt ich solle es einfach weg lassen was mich nach 2 Tagen wieder zur gleichen Dosis wie vorher gebracht hat
      Ich habe die Tablette geteilt in 2 Stücke dann morgens 1 1/2 retard genommen Mittag und abends jeweils und habe meinem Körper 7 Tage Zeit gegeben sich daran zu gewöhnen dann nochmal das gleiche in den nächsten 7 Tagen dann habe ich die Tabletten geviertelt und morgens eine 3/4 mittags und abends wieder 7 Tage Zeit geben damit keine größeren Entzugserscheinungen eintreten dann gab es nur noch morgens und abends 1 Tablette wieder 7 Tage gewartet dann nur noch ne 3/4 etc bis ich schließlich bei 0 war

      • Dr. Tobias Weigl
        03.01.2019 12:21

        Vielen Dank für Ihren Kommentar und Hinweis. Definitiv ausschleichen, da haben Sie vollkommen Recht. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute. Viele Grüße
        Dr. T. Weigl

      • Josef Heller
        05.04.2019 04:54

        Ich habe seit 25 Jahre Restless Legs (bin 78J) und nehme seit ca. 6 Jahren Tilidin in Tropfenform weil vorher keine andere Schmerzmittel geholfen haben, seit 2 Jahren hat Tilidin nicht mehr die gewünschte Wirkung erreicht, dafür bekam ich Oxycodon , anfangs 5mg/2,5mg , als die Wirkung nachließ wurde vor einem Jahr auf 10mg/5mg erhöht, Einnahme täglich (17:00 Uhr) 1 Tablette, jedoch hielt die Wirkung keine 24 Stunden, ich musste bei bedarf noch Tilidin Tropfen dazu nehmen, ca. 2x a 5 Tropfen damit komme ich einigermaßen gut zurecht, Nebenwirkungen sind , Müdigkeit, antriebslos und das sexual verlangen ist stark zurückgegangen, Autofahren ist kein problem, problem ist der Arzt darf nur ein Schmerzmittel verschreiben.

  • Hermann Eiche
    31.12.2018 10:40

    Guten Tag, es schreibt Hermann, ich muss seit einer Halssxhlagader Op.Tillidin 50 mg.nehmen.Es ist einen innerliche grosse Einblutung verblieben,die mich abschnürt und die sich nichtauflöst.Was kann kann ich dagegen tun?

  • Big K
    02.01.2019 18:28

    Bin im Herbst vom Dach gefallen und im Hohlkreuz gelandet… ganz miese Stauchung und Gleitwirbel bekommen… Die ersten 2 Wochen Palexia 50 mg für Morgens uns Abends eingenommen, welche aber erst nach den ersten 3-4 Tagen überhaupt gewirkt haben…

    Da ich nach 2 Wochen wieder Arbeiten wollte und dafür über 1 Stunde Autofahren muss, habe ich meinem Arzt um eine Runterstufung der Schmerzmittel gebeten. Mir war ein Medikament, wofür man ein BTM-Rezept benötigt, einfach nicht geheuer…Weil ich nach einem Rippenbruch vor ca.10 Jahren schon mal Tramadol bekommen habe, fragte ich danach…

    Mein Arzt sagte irgendwas davon, das Tramadol irgendwie mit Rezeptoren gegeneinander arbeitet ??? Ich habe zwar nichts verstanden, aber dann Tilidin 50/4 verschrieben bekommen…

    Morgens eine und abends eine… tja was soll ich sagen ? Für mich ein absolutes Wundermittel !
    Ich habe keinerlei Nebenwirkungen, kein Schwindel, Müdigkeit, Essstörungen oder ähnliches…Einzig alleine die Darmtätigkeit lässt ein wenig nach, was sich aber mit einem täglichen Actimel oder eine Buttermilch gut bewältigen lässt 🙂

    Leider rutscht mein Gleitwirbel trotz Krankengymnastik nicht wieder zurück… ich nehme jetzt aber morgens uns abends nur noch eine halbe Tablette und komme damit (fast) Schmerzfrei über die Runden…

    Habe einem ebenfalls schmerzgeplagten Freund davon erzählt, aber sein Arzt verweigert ihm dieses Medikament…Er nimmt täglich 4-5 Ibo 600 und 2 x Diclac, was ihm die Magenwände zerfetzt…

    Habe ich einfach nur Glück gehabt bei der Arztwahl ? oder ist Tilidin so schädlich, das man lieber blutige Magenwände in kauf nimmt ?
    mfg. Karsten

    Ich bin 53 Jahre alt, 178 cm gross und habe 112 KG

    • Mico
      06.03.2019 17:51

      Mir wurde bisher einmal Tilidin 100 verschrieben und einmal 50.

      War beides mal im selben Krankenhaus wegen Lendenwirbel stauchung. Also ich weiß das mein Hausarzt z.B mir ausreden sie zu nehmen wegen der erhöhten Suchtgefahr.

  • canan bendas
    03.01.2019 01:26

    canan

    ich nehme un unterbrochen das tillidin 100 mg bin 2018 ein op hinter mir (banscheibe L5) hinter mir bin nicht besser geworden ich bin jetzt an das medikamet abhängich ohne das kann ich etwas machen noch nachts schkafen ich höre fremde stimme bekomme angst bei schlaf .jetzt habe in kutzen efahren das ich schwanger bin kann das gefärlich sein an baby .

    • Dr. Tobias Weigl
      03.01.2019 12:23

      Hallo, vielen Dank für den Kommentar. Sie sollten sich definitiv zeitnah einmal mit Ihrem Arzt treffen und darüber sprechen. Auch über nicht-medikamentöse Alternativen gerade aufgrund der Schwangerschaft. Viele Grüße
      Dr. T. Weigl

  • Ronny Gepel
    27.01.2019 19:15

    Hallo, ich hatte 1998 einen schweren Verkehrsunfall. Hier habe ich letztendlich chronische Schmerzen zurückbehalten und dagegen bin ich von einer Scherztherapeutin mit Tilidin eingestellt worden. Ich nehme Retardtabletten und habe zwei Formen, einmal 150/12 und einmal 50/4. Diese kann ich miteinander kombinieren und ich komme bestens klar damit. Eigentlich bin ich auf 3 mal täglich 150/12 eingestellt – zur Zeit nehme ich (allerdings schon recht lange) 2 mal täglich 200/16. Ich bin so gut wie komplett schmerzfrei. Habe auch mit Nebenwirkungen relativ wenig Probleme. Lediglich gelegentliches Schwitzen und hin und wieder etwas Müdigkeit. Allerdings hatte ich schon immer ein recht ausgeprägtes Schlafbedürfnis, so dass ich auch dmit sehr gut zurecht komme. Bei Bedarf nehme ich ein oder zwei 50/4 Tabletten zusätzlich. Dann allerdings verzögere ich meine Standarteinnahmezeit. Wie gesagt, ich denke, dass ich sehr gut eingestellt bin. Nehme die Tabletten inzwischen nun schon seit knapp 20 Jahren, lasse regelmässig Blut- und Leberwerte kontrollieren – die im Übrigen immer entsprechend in Ordnung sind – und hoffe, dass dies auch so bleibt. Nun habe ich in verschiedenen Foren von Entzügen gelesen – darüber hatte ich auch schon einmal nachgedacht. Aber, welche Alternative habe ich denn dann, um die chronischen Schmerzen loszuwerden? Warum sollte ich an meiner Situation überhaupt etwas ändern, wenn ich so jetzt sehr gut zurechtkomme? Hab ich eine falsche Einstellung zu dem Thema? Ich kann einfach nicht verstehen, wie in verschiedenen Foren Tilidin so verteufelt wird. Mein Einnahme hat sich generell nicht erhöht und ich halte meinen durchschnittlichen „Konsum“ konstant.

  • WH
    01.02.2019 12:18

    Wie kommen Sie darauf, dass Tilidin kein BtM sei ??? Schnellwirksame Formen wie Lösungen oder nichtretardierte Formen unterliegen sehr wohl dem BtM-Gesetz.

  • SyHa
    05.02.2019 21:17

    Hallo,
    meine Mutter nimmt seit fünf Jahren Tilidin gegen die Schmerzen nach einer Gürtelrose. Lange Zeit hat sie wohl nach Bedarf dosiert und deshalb auch sehr, sehr viel geschlafen. Nun ist sie seit zwei Monaten im Pflegeheim und die Medikamente werden kontrolliert gegeben (2x Tilidin 150 und 3x täglich Novalgin 30 Tropfen), nun ist sie sehr viel wacher aber klagt ständig über Schmerzen, dort wo eben die Gürtelrose war. Inzwischen frage ich mich, ob diese Medikation überhaupt die richtige ist oder ob es etwas anderes gibt, dass ihr u. U. viel besser helfen könnte.
    Danke für Ihre Antwort.

  • Manuel
    10.02.2019 08:23

    Halli Hallo,
    hat es dich zu einen anderen Menschen gemacht? Ich kann gern meine Geschichte zum Tilidin schildern. Tut mir leid das ich die Jahre nicht mehr so weiß, weil Tilidin leider ein roter Faden war. Ich hab Morbus Crohne und leider auch einen sehr starken Verlauf. Deswegen hat sich mein Hausartzt gedacht er tut mir was gutes, und gibt mir halt mal Tilidin. Jop am Anfang war es auch was gutes. Nach der ersten Einnahme hatte ich absolut 0 Schmerzen , und der Teufel Tilidin hatte mich gepackt. In mir war so ein Gefühl, das ich alles schaffe und das ich unschlagbar bin. Ja klar ist Tilidin ein Super Medikament, aber mit der Zeit frisst es deine Persönlichkeit, und spuckt ein Arschloch aus. Natürlich haben die 2 x 50 mg nicht mehr gereicht und ich war schnell bei bis zu 1000 mg am Tag. Also 10 Tabletten pro Tag. Hier hörte der Spaß auf, und mein altes ich ( Der junge lebensfrohe glückliche Mann ) wurde weggepackt, und ich wurde ein depressiver, aggressiver antriebsloser Zombie. Schon bald halfen auch die 1000 mg nicht mehr ( schon lange ging es nicht mehr darum Schmerzlos zu sein, oder dieses geile Gefühl in mir zu haben.Es ging eigentlich nur darum zu Funktionieren. Meinen Alltag meistern zu können. Es hat alles drunter gelitten, denn wie soll man seiner Frau erklären das man nicht mehr der Mensch ist den Sie einst lieben gelernt hat. Hier haben einige geschrieben das Sie die Tabletten teilen , um des Wirkstoff zu halbieren etc. Tilidin in Tablettenform ist so gemacht das es sich nur langsam auflöst, und den Wirkstoff langsam abzugeben. Wisst Ihr was passiert wenn man die Tabletten teilt? Ihr zerstört die Retardschicht. Somit wird der Wirkstoff sofort, und nicht kontinuierlich abgegeben. Was eine Sucht schneller entstehen lässt. Irgendwann , als die Kracke Tilidin mich immer mehr und mehr in seinen Bann gezogen hat, und selbst jede Minute im Büro zu viel für mich war, hab ich entschieden den Teufel los zu werden. Ich hab teilweise nur 1 Woche mit einer 100 er Packung a 100 mg gereicht. Ich hab körperlich abgebaut. Ich hab viel Kraftsport gemacht, und hatte einen Super Körper. Danach war ich dünn zittrig Blaß…. Ich war ein Scherbenhaufen meiner selbst. Jetzt zum Entzug. Da ich so schnell wie möglich davon Weg kommen wollte, hab ich mich für einen kalten Entzug entschieden. Ich hab meine Familie, meine Frau und meinen Arzt darüber informiert. Alle waren verständnisvoll, und wollten mir helfen. Da wir ein Haus gekauft haben musste ich während des Entzugs auch arbeiten gehen. Ein Entzug davon ist die Hölle. Ihr könnt nicht Schlafen, Essen . Alles ist zu anstrengend. Alles zu viel. Ihr zitiert, schwitzt seid innerlich unruhig ja sogar depressiv. Das alles für rund 10 Tage. Diese 10 Tage waren die Hölle. Sie haben mich geprägt. Aber jetzt bin ich wieder der alte . Glücklich, unternehmungslustig…
    Einfach wieder der der ich davor war. Meine persönliche Meinung ist das ich nie wieder in diesen Sumpf gezogen werden will!

  • Anna
    14.02.2019 19:03

    Offensichtlich haben hier viele SchreiberInnen Erfahrung mit Tilidin, deshalb möchte ich eine Frage stellen.
    Ich habe gestern von meinem neuen Orthopäden Tilidin Al comp 50/4 mg verschrieben bekommen und weiß inzwischen, dass dies die Einschleich-Dosierung ist.
    Mit welcher Zeit muss man ungefähr rechnen, bis Tilidin eine schmerzreduzierende Wirkung zeigt?
    Heute morgen um 08:00 h die erste Tilidin geschluckt, bislang aber noch keinerlei positive Wirkung in Sicht allerdings auch keine negative. Bin ich zu ungeduldig, weil die Wirkung evtl. erst nach mehrmaliger Einnahme einsetzt? Und wenn ja, was mache ich bis dahin? Mit den momentanen Schmerzen kann ich weder Zirkeltraining machen noch komme ich schmerzfrei auf mein Fahrrad-Ergometer.
    Bisher habe ich Diclo genommen, die nach längerer Einnahmephase (in den letzten 2 Jahren wegen Achillessehnentzündungen, BSV und Probleme mit Hüftarthrose) nun auch nicht mehr so sehr schnell wirkten, aber zumindest schon gegen Mittag wenn ich sie morgens eingenommen hatte.
    Ich habe auch nach wie vor keine offensichtlichen Probleme mit Diclo obwohl ich keinen Magenschutz nehme, da ich damit erst recht Magenprobleme bekomme (Übelkeit, Appetitlosigkeit). Und bei meiner Internistin werde ich engmaschig überprüft was die Organe und Laborwerte betrifft. Trotzdem habe ich inzwischen massive Bedenken, Diclo weiter zu nehmen.
    Meinen Röntgentermin LWS mit ISG beidseitig und des rechten Hüftgelenks habe ich am 27.02., Besprechung ist dann am darauf folgenden Tag, dann weiß ich zumindest was Sache ist und es kann mit entsprechenden Behandlungen darauf reagiert werden, aber bis dahin muss das Leben ja irgendwie möglichst schmerzarm weiter gehen.

  • Christoph
    03.03.2019 21:26

    Patricia willst du ein Leben lang Schmerzmittel schlucken.? Suche Hilfe bei Gott unserem Herrn Jesus Christus. Bete täglich den Rosenkranz bitte Maria Dir zu helfen. Ich selbst wurde 2009 von einer unheilbaren Krankheit in Lourdes Frankreich geheilt.
    Mit herzlichen Grüßen
    Ein Freund

  • Jenny
    08.03.2019 18:40

    Kann ich auch nur bei Schmerzspitzen Tilidin retard einnehmen ( 1-2 mal im Monat )? Dann muss ich ja auch nicht abdosieren oder? Habe Tilidin 50mg retard. Vielen Dank!
    Mit herzlichen Grüßen
    Jenny

  • Wolfgang
    29.04.2019 03:01

    Wegen eines Muskelriss in der Schulter wurde ich Anfang Dezember Operiert . Nach 3 Tagen entlassen .Die Schmerzen zu Hause waren die Hölle.Habe die Üblichen Tabletten Iboprofen bekommen ,die aber keine Linderung gebracht haben. Mein HA hat mir Tilidin verschrieben . Die haben mir sehr geholfen.Jetzt sind es über 4 Monate und seit Gestern habe ich keine Tablette mehr genommen.Übrigens die Tabletten habe ich vor dem Schlafen genommen . Meistens 23.30 Uhr oder etwas später. Dann konnte ich bis 5 /6 Uhr ohne Schmerzen durchschlafen . Gestern bin ich ca. 5 Uhr wach geworden und dachte mir “ jetzt brauchst Du auch keine nehmen“. Bin dann noch mal eingeschlafen. Heute Nacht auch keine Schmerzen dafür kann ich jetzt nicht schlafen. Ob ich wohl nur eine halbe nehme oder versuchen soll ohneTablette auszukommen ? Falls die Schlafstörung bleibt , kann ich es mit Schlaftabletten probieren oder versuchen gänzlich ohne Tabletten auszukommen ? Andere Nebenwirkung hatte ich nicht. Höchstens beim Aufstehen , einen sehr trockenen Mund.Über eine Antwort würde ich mich freuen.

  • Harry C.
    08.05.2019 06:21

    Hallo Herr Dr. Weigl,

    inwiefern ist eine gleichzeitige Behandlung von Tilidin (derzeit 50/4 abends) und Duloxetin (30mg, noch nicht damit angefangen) vertretbar?
    Hintergrund sind starke durch MS ausgelöste Schmerzen, die seit 15 Jahren mit Gabapentin erfolgreich behandelt worden sind. Nun reicht leider das Gabapentin trotz hoher Dosis (bis zu 3600mg/tägl.) nicht mehr aus.
    Eine Erhöhung von Tilidin auf 2×50/4 führt schon direkt zu erschwertem Atmen bzw. Atrmdepression, vermehrtem Schwindel und Miktionsbeschwerden. Längerfristig befürchte ich hierbei auch die für die Opioide bekannte Toleranzentwicklung.
    Ich wäre auch über Ideen zu anderen Alternativen dankbar.

    Viele Grüße
    Harry C.

    • Dr. Tobias Weigl
      08.05.2019 21:21

      Hallo, haben Sie bereits einmal Pregabalin (= Lyrica) ausprobiert? Das wäre eine typische Alternative zu Gabapentin.
      Tilidin + Duloxetin kann man zusammen einnehmen, nicht ungewöhnlich.
      Viele Grüße
      DoktorWeigl

  • Panib
    19.05.2019 06:26

    Habe drei Bandscheibenvorfälle und laufe mit stärksten Schmerzen im rechten Gesäß und Bein wie der Klöckner von Notre Dame, Quasimido, wenn der nicht beim kürzlichen Brand gar ums Leben gekommen ist 😉. NovaminSulfon rel. hoch dosiert und Diclo waren ziemlich wirkungslos. Wollte weg vom Diclo. Jetzt 3x 1000 mg NovaminSulfon und 2x Tilidin/Naloxon 50 mg/die. Ab und zu laufe ich jetzt halbwegs gerade und mit reduziertem Jammern.
    Bin immer etwas benommen im Kopf, habe heftiges Augenbrennen und beobachte nervigen Harndrang. Das Tilidin scheint aber tatsächlich ein wenig stimmungsaufhellend zu wirken.

  • Richard
    30.06.2019 12:45

    Hallo Herr Dr. Weigel,

    ich habe eine Frage zur analgetischen Potenz von Tilidin retard.
    Welche analgetische Potenz hat eine 50mg Tilidin retard? 0,1 oder 0,2?

    Vielen Dank für ihre Mühe sie haben mir mit ihren Beiträgen schon viel geholfen!

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