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Natrium: Natriummangel durch zu viel Schwitzen, Durchfall, Nierenprobleme?

Auf einen Blick – Natrium

Was ist Natrium?

  • Stoff, der natürlicherweise meist in Salz gebunden in Lebensmitteln vorkommt
  • Wird im Körper für verschiedene Prozesse benötigt (Wasserhaushalt, Elektrolythaushalt)
  • Ermöglicht die Weiterleitung von Reizen zwischen Zellen
  • Aufnahme erfolgt über die Nahrung, Ausscheidung über Schweiß und Urin
  • Mangel durch Erkrankungen möglich

Wer bekommt Natriummangel?

  • Ein Natriummangel tritt nicht aufgrund einer Fehlernährung auf
  • Das Risiko einer Hyponatriämie steigt mit der Einnahme bestimmter Medikamente (Diuretika, Antidepressiva) sowie bei einigen Erkrankungen (bspw. der Niere)

Symptome (Auszug)

  • Verwirrtheit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bluthochdruck (sog. ‚Hypotonie‘)
  • Herzrhythmusstörungen (sog. ‚Tachykardie‘)
  • Krämpfe
  • Bewusstseinsverlust bis hin zum Koma

Behandlung (Auszug)

  • Sukzessives Anheben der Natriumkonzentration im Blutserum durch die langsame Gabe von Kochsalz, um Komplikationen zu vermeiden
  • Parallel erfolgt die Behandlung der Ursache

Tipps
Ein Natriummangel kann in der Regel nicht durch eine Fehlernährung ausgelöst werden. Allerdings sollten Sie dennoch darauf achten, wie viel Natrium/Kochsalz Sie zu sich nehmen. Bei dauerhafter Überschreitung der empfohlenen Tagesmengen droht ein Natriumüberschuss.

„Eine Hyponatriämie ist die häufigste Elektrolytstörung. Sie ist schwierig zu diagnostizieren, denn die Beschwerden sind vielfältig. Einen Natriummangel sollten Sie nicht unterschätzen: Er kann lebensgefährlich sein!“— Dr. Dr. Tobias Weigl

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Natrium ist ein wichtiges Element, das wir über die Nahrung aufnehmen. Wir brauchen es für eine ganze Reihe lebenswichtiger Prozesse: So ist Natrium relevant für die Reizweiterleitung von Zellen, Teil der Knochenstrukturen und grundlegend für das Blutvolumen. Ein schwerer Natriummangel (sog. ‚Hyponatriämie‘) kann deswegen lebensgefährlich sein. Meist basiert er auf einer Fehlregulation des Wasserhaushaltes. Ein Natriummangel kann jedoch auch durch andere Erkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente hervorgerufen werden. Die Therapie erfolgt deswegen zweigleisig: die Erhöhung der Natriumkonzentration im Blut und die Behandlung der zugrundeliegenden Ursache.

Was ist Natrium?

Natrium gehört zur Elementgruppe der sog. Alkalimetallen. Damit ist es chemisch „verwandt“ mit Kalium. Es kommt in der Natur als weiches, silberglänzendes Metall vor. Natrium ist sehr reaktionsfreudig, was bedeutet, dass es sehr schnell mit anderen Elementen reagiert und chemische Strukturen aufbaut. Häufig liegt es in Salzen wie Natriumchlorid (NaCl), dem handelsüblichen Kochsalz, vor.

Natrium, abgekürzt auch Na, kommt in unserem Körper als positiv geladenes Ion vor (Na+). Insgesamt weisen wir ca. 1,38 g Natrium pro Kilogramm Körpergewicht auf. Der Großteil befindet sich außerhalb der Zellen (sog. ‚Extrazellularraum‘) und davon wiederum 40 Prozent in den Knochen. Die normale Natriumkonzentration im Blutserum des Gesunden liegt zwischen 135 und 150 mmol/L. Über den Urin werden im Laufe eines Tages normalerweise zwischen 120 und 220 mmol Natrium ausgeschieden.

Funktionen von Natrium

Natrium hat viele Aufgaben in unserem Organismus. Es spielt eine wesentliche Rolle in der Regulation des Blutvolumens. Entscheidend ist hierbei seine Beteiligung an Wasser- und Elektrolythaushalt als Schlüsselelement. Auf diese Weise trägt es ebenfalls zur Versorgung unseres Körpers mit Nährstoffen und Sauerstoff bei. Darüber hinaus ist Natrium dadurch, dass es vor allem in der Flüssigkeit außerhalb der Zellen (sog. ‚extrazellulär‘) vorhanden ist, auch für das zelluläre Volumen zuständig. Ist viel Natrium im Blutserum, verschiebt sich das Flüssigkeitsgleichgewicht. Wasser strömt von innen nach außen und die Körperzellen schrumpfen. Andersrum kommt es zu einem Anschwellen, also einer Vergrößerung der Zellen, wenn zu wenig Natrium im Blut ist. Natrium gelangt über einen komplexen chemischen Prozess, an dem unter anderem Kalium beteiligt ist, in den Extrazellularraum. Die Regulation des Natriumspiegels erfolgt über Hormone wie Aldosteron.

Gut zu wissen!
Der Natriumgehalt in der extrazellulären Flüssigkeit dient als Indikator für Zustand des Wasserhaushaltes des Körpers.

Ebenfalls gemeinsam mit Kalium ist Natrium dafür verantwortlich, das Membranpotenzial ein jeder Zellen aufrecht zu erhalten: Das Membranpotenzial beschreibt die Differenz der elektrischen Spannung zwischen Zellinnerem und dem Extrazellularraum. Dies ist unter anderem zur Weiterleitung von Reizen und damit Informationen wichtig. Über diesen Weg können Muskelkontraktionen oder die Herzfunktion sicher gestellt werden.
Schließlich ist Natrium auch ein wesentlicher Baustein der Knochen und nimmt Einfluss auf den Stoffwechsel.

Zusammengefasst ist Natrium an mehreren Prozessen im Körper unmittelbar beteiligt. Es ist essentiell für die Regulation von:

  • Wasserhaushalt
  • Säure-Base-Haushalt
  • Blutdruck

Aufnahme und Ausscheidung

Da Natrium ein chemisches Element ist welches der Körper nicht bilden kann, sind wir auf die Aufnahme über Nahrung angewiesen sind. Der Natriumgehalt ist vor allem in den Lebensmitteln hoch, welche viel Speisesalz enthalten. Ein Gramm Kochsalz enthält 400 mg Natrium. In der Lebensmittelindustrie wird Natrium aus folgenden Gründen eingesetzt:

  • Verbesserung des Geschmacks (bspw. als Natriumglutamat)
  • Konservierung

Unverarbeitete, auf Pflanzen basierende Nahrungsmittel enthalten normalerweise nur wenig Natrium.
Unser Körper scheidet Natrium über den Urin aus. Dies wird mittels verschiedener Stoffe, unter anderem Aldosteron, geregelt. Einen weiteren Teil verlieren wir durch das Schwitzen. Je nach der Schweißrate, Trainingszustand und Salzzufuhr, kann der Natriumverlust über den Schweiß erheblich variieren.
Um die Funktionen unseres Körpers aufrecht zu erhalten, müssen wir mindestens 550 mg Natrium pro Tag zu uns nehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt seit 2017 eine Tagesmenge von 1.500 mg Natrium pro Tag. Bedingt durch den hohen Salzkonsum in unserer Gesellschaft, liegen wir jedoch meist deutlich über dieser Empfehlung.

Exkurs: Kalium und Kaliummangel

Kalium ist, ebenso wie Natrium, ein wichtiges Element, das die Funktionsweise unseres Körpers sicherstellt. Das im Körper als positiv geladenes Ion auftretende Kalium ist für mehrere Prozesse grundlegend: die Weiterleitung von Nerven- und Muskelreizen, die Regulation des Blutdrucks und pH-Wertes sowie die Bildung von Eiweißen. Wesentlich ist auch die Unterstützung der Herz- und Muskelfunktionen. Kalium findet sich größtenteils innerhalb der Zellen, also intrazellulär. Seine Konzentration beträgt dort zwischen 140 und 160 mmol/L. Nur ein kleiner Teil des Kaliums befindet sich in der Flüssigkeit außerhalb der Zellen. Auch Kalium können wir, wie so viele Elemente, nicht eigenständig herstellen, sondern nehmen es über unsere Nahrung auf. Wir finden größere Mengen in frischem Obst, Fleischwaren, Kartoffeln, bestimmten Nusssorten sowie Roggen- und Dinkelmehl. Die Ausscheidung erfolgt, ähnlich wie bei Natrium, über Schweiß und Urin. Wesentlich hierfür ist die Funktion der Niere. Normalerweise enthält unser Körper insgesamt um die 130 Gramm Kalium.

Ein Kaliummangel ist aufgrund der herausragenden Rolle des Elements für unseren Organismus gefährlich. Hervorgerufen wird dieser vor allem über Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall. Weitere Ursachen können bestimmte Lebensumstände (Intervallfasten, Alkoholmissbrauch, zu hoher Salzkonsum, zu wenig Flüssigkeit) sowie Krankheiten (Diabetes mellitus, Bulimie, chronische Nierenerkrankungen) und Medikamente wie z. B. Abführmittel sein. Zu den wesentlichen Symptomen gehören Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Was bei einem Kaliummangel passiert, wie dieser diagnostiziert und therapiert wird und ob Nahrungsergänzungsmittel präventive Abhilfe schaffen können, erfahren Sie in den folgenden beiden Artikeln auf unserer Seite:

Natrium ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Körpers – Muskelkontraktionen oder Blutfluss wären ohne das Alkalimetall undenkbar. In folgendem Video-Beitrag erklärt Dr. Dr. Tobias Weigl, was Natrium ist und wie es genau in unserem Körper wirkt:

Natriummangel durch Hitze, Schwitzen & zuviel Flüßigkeit – Gefahren durch zu wenig Natrium

Was ist Natriummangel?

Ein Natriummangel wird vom Fachmediziner auch als Hyponatriämie bezeichnet. Das bedeutet, dass sich im Blutserum deutlich niedrigere Werte für Natrium finden, als es für einen gesunden Erwachsenen die Norm ist. In der extrazellulären Flüssigkeit befindet dann häufig zu viel Wasser. Ursachen für eine Hyponatriämie sind unter anderem starkes Schwitzen, Entzündungen des Magen-Darm-Trakts oder eine Überdosis harntreibender Medikamente wie des Diuretikums Furosemid. Die Ursachen lassen sich dahingehend ordnen, ob es zu einem tatsächlichen Natriumverlust kommt oder nicht. In den meisten Fällen ist nicht der faktische Mangel an Natrium das Problem, sondern ein Überschuss an Flüssigkeit (sog. ‚Hypervolämie‘) und damit ein Ungleichgewicht im Wasserhaushalt. Der Begriff des Natriummangels ist demnach irreführend, da die im Körper vorhandene Menge nur verdünnt wird, nicht aber verloren geht. Im Gegensatz dazu steht ein Verlust von Natrium gemeinsam mit dem Verlust von Körperwasser (sog. ‚Hypovolämie‘).

Ursachen einer hypervolämischen Hyponatriämie

Ursachen einer hypovolämischen Hyponatriämie

Darüber hinaus gibt es noch weitere Mischformen, die bspw. durch Medikamente wie ACE-Hemmer oder Sulfonylharnstoffe ausgelöst werden. Auch Psychosen sowie Angst- oder Stressreaktionen können einen Natriummangel nach sich ziehen.

Bei 40 Prozent der Patienten ist die Ursache hormonell bedingt

Neben der bereits besprochenen Ursachen spielt das Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) eine wesentliche Rolle. Bekannt ist es auch als Schwartz-Bartter-Syndrom. Hier liegt ein Problem des Hormonhaushalts vor: Der Körper schüttet ein Zuviel am sog. antidiuretischen Hormon, kurz: ADH, aus. ADH dient der Regulation des Wasserhaushalts. Seine Ausschüttung bewirkt, dass weniger Urin über die Niere ausgeschieden wird. Beim SIADH schüttet der dafür zuständige Teil unseres Gehirns, der sog. Hypothalamus, grundsätzlich zu viel ADH aus. Die Folge ist, dass der Körper nicht genug Urin abgibt. Die Flüssigkeit bleibt im Körper und es kommt zu einer Verschiebung der Wasserverhältnisse.

Gut zu wissen!
Mediziner unterscheiden bei Hyponatriämie nach einem weiteren Kriterium: der zeitlichen Dauer. Besteht sie länger als 48 Stunden, sprechen Ärzte von einem chronischen Natriummangel. Allerdings ist in vielen Fällen nicht klar, ob es sich um einen akuten oder chronischen Mangel handelt. Aus diesem Grund wird der Großteil der Fälle wie eine chronische Hyponatriämie behandelt.

Die Symptome: Welche Beschwerden verursacht ein Natriummangel?

Ein Natriummangel kann ernsthafte Folgen für Ihren Organismus haben. Wie bereits angeführt, spielt Natrium bei mehreren lebenswichtigen Prozessen eine tragende Rolle. Woran erkennen Sie also einen Mangel?

Folgende Symptome deuten darauf hin:

Die genannten Symptome treten nicht immer auf und hängen von der Schwere des Mangels ab. So sprechen Mediziner bei den erstgenannten Symptomen (Verwirrtheit, Appetitlosigkeit, Übelkeit) von einer leichten Hyponatriämie. Das gemessene Blutserum weist eine Natriumkonzentration leicht unter den Normalwerten (also zwischen 130 und 135 mmol/L) auf. Eine mittlere oder moderate Erkrankung geht mit Serumwerte von 125 bis 129 mmol/L einher. Alles unter 125 mmol/L wird als schwere Hyponatriämie klassifiziert.

Besondere Komplikation: Hirnödem

Besonders gefährlich ist bei einer akuten Hyponatriämie die Entwicklung eines akuten Hirnödems. Durch den schnellen Abfall der Natriumkonzentration außerhalb der Zellen kommt es zu einem Ungleichgewicht der Flüssigkeiten. Wasser strömt aus dem Extrazellularraum in die Zellen – auch im Hirn. Dadurch schwellen die Hirnzellen an und es kommt zu einem Ödem. Aufgrund ihrer anatomischen Einbettung in derbe Hirnhäute und Schädelknochen können die geschwollenen Zellen in keine Richtung ausweichen und der Hirndruck steigt an. Dies ist eine absolute Notfallsituation! Durch das Abdrücken der das Hirn versorgenden Gefäße kann es unbehandelt zum Hirntod kommen.

Hatten auch Sie bereits einen nachgewiesenen Natriummangel? Welche der folgenden Beschwerden haben auch Sie erlebt? Sie können mehrere Auswahlmöglichkeiten ankreuzen. Damit helfen Sie anderen Leserinnen und Leser, ihre Symptome besser einzuschätzen!

Wer ist davon betroffen?

Grundsätzlich kann jeder unter einem Natriummangel leiden. Allerdings gibt es einige Risikofaktoren, die einen Natriummangel wahrscheinlicher machen. Gerade bestimmte Medikamente können die Verminderung des Natriumspiegels unmittelbar bedingen. Neben den bereits erwähnten harntreibenden Medikamenten, den Diuretika, sind nach Studien von 2016 auch Antidepressiva sowie Antipsychotika riskant. Antidepressiva wie Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (englisch: Serotonin reuptake inhibitors, SRI) verfünffachen das Risiko einer Hyponatriämie. Weitere risikobehaftete Medikamente sind Antikonvulsiva (zur Behandlung epileptischer Erkrankungen), Schmerzmittel sowie Zytostatika (Chemotherapeutika). Weitere Risikofaktoren sind die folgenden:

  • höheres Alter
  • Hypoglykämie, also Unterzuckerung
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Reflux (vor allem Refluxösophagitis)
  • Infekte der Harnwege

Eine Natriumvergiftung ist auch möglich

Auch das Gegenteil eines Natriummangels ist möglich. Ein Überschuss an Natrium (sog. ‚Hypernatriämie‘) kann primär durch eine Überfunktion der Nebennierenrinde ausgelöst werden. Konkrete Krankheitsbilder sind primärer oder sekundärer Hyperaldosteronismus – also ein Überschuss des Hormons Aldosteron – sowie das Cushing-Syndrom. Auch eine medizinisch notwendige zu hohe Dosis von Steroidhormonen oder ein Wassermangel können einen Natriumüberschuss zur Folge haben. Ebenfalls sind Ernährungsfehler als mögliche Ursachen zu betrachten.

Symptome eines Überschusses

Ist der Natriumspiegel dauerhaft zu hoch, kann es zur Zellschrumpfung kommen. Den Zellen wird Wasser entzogen um die hohe Konzentration an Natrium in der extrazellulären Flüssigkeit auszugleichen. Gegebenenfalls bilden sich Ödeme. Die Flüssigkeitsverschiebung im Gehirn hat Verwirrtheit zur Folge. Weitere, dauerhafte Folgen sind:

  • Bluthochdruck (sog. ‚Hypertonie‘)
  • Motorische Unruhe sowie eine Übererregbarkeit der Muskel
  • Durst
  • Ruhelosigkeit
  • Austrocknung der Haut und der Schleimhäute
  • Krampfanfälle
  • Fieber

In schwerwiegenden Fällen kann es zu Atem- und Herzrhythmusstörungen kommen, die unbehandelt zum Tod führen. Der ausgelöste Bluthochdruck ist längerfristig ebenfalls problematisch, da er die Voraussetzung weiterer Erkrankungen im Herz-Kreislauf-System ist.

Betroffen sind besonders Ältere

Eine Hypernatriämie betrifft vor allem Menschen, die ihren Durst nur noch eingeschränkt oder gar nicht wahrnehmen können. Konkret sind dies ältere Personen sowie Menschen mit geistiger Behinderung. Das beinhaltet auch diejenigen, die nicht in der Lage sind, eigenständig Wasser oder Flüssigkeit aufzunehmen: pflegebedürftige Menschen, Kinder oder Personen unter künstlicher Beatmung.

Was tut der Arzt? – Teil 1: Die Diagnose von Natriummangel

Bei einem Verdacht oder bei entsprechenden Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser wird zunächst das Patientengespräch (sog. ‚Anamnese‘) mit Ihnen suchen. Darin wird er Sie nach Informationen zu Ihrem Zustand, Ihrer allgemeinen Gesundheit und relevanten Vorerkrankungen befragen. Auch Ihre Gewohnheiten in Sachen Ernährung sowie akute Krankheiten und deren Behandlungen können wichtig für die Diagnose sein. Sie können sich im Vorfeld bereits über diese Themen Gedanken machen und evtl. Hinweise oder Informationen niederschreiben. Auf diese Weise unterstützen Sie die Diagnose-Findung!

Körperliche Untersuchung

Im weiteren Schritt erfolgt die körperliche Untersuchung. Diese zielt darauf ab, Beschwerden ausfindig zu machen. Es wird überprüft, ob Ihre Schleimhäute trocken oder feucht-glänzend sind. Ebenfalls einen Hinweis bildet der Spannungszustand der Haut, der sog. ‚Hautturgor‘. Dafür nimmt Ihr Arzt die Haut am Handrücken zwischen Daumen und Zeigefinger und erzeugt damit eine Falte. Ist diese nach dem Loslassen noch vorhanden, ist der Turgor verringert. Der Körper ist zu trocken (sog. ‚Exsikkose‘). Dies deutet darauf hin, dass der Wasserhaushalt aus den Fugen geraten ist. Ebenfalls abgetastet wird die Bauchspeicheldrüse.

Untersuchung von Blut und Urin

Letztendlich am sichersten zur Feststellung, ob ein Natriummangel vorliegt, ist die Blutentnahme mit anschließender Untersuchung der Probe im Labor. Hilfreiche Parameter zur Bestimmung der Ursache ist neben der Natriumkonzentration im Serum auch der Blutzucker, die Serumosmolalität sowie der Hämatokrit. Als Hämatokrit bezeichnet man den Volumenanteil von Zellen im Blut. Ist der Wert niedrig, ist das Verhältnis von Flüssigkeit zu Blutzellen zugunsten der Flüssigkeit verschoben.

Wichtig für die Diagnostik ist auch eine Urinprobe, die ebenso labortechnisch untersucht wird. Da die Urinwerte starken Schwankungen unterlegen sind, werden vor allem zwei Parameter gemessen:

  • Harnosmolalität
  • Urin-Natriumkonzentration

Die Osmolalität beschreibt die Konzentration osmotisch wirksamer – also die Wasserverteilung beeinflussender – gelöster Teilchen in einer Flüssigkeit, bezogen auf ein Kilogramm Lösungsmittel. Die Urinosmolalität kann Hinweise auf die konkreten Ursachen eines Natriummagels liefern. Der Referenzwert eines Gesunden liegt bei 450–600 mosmol/kg. Liegt sie bei unter 100 mosmol/kg, ist im Körper zu viel Wasser enthalten. Dies ist wie oben bereits beschrieben die häufigste Ursache einer Hyponatriämie. Bei einer Harnosmolalität über 100 mosmol/kg, ist eine Bestimmung des Urin-Natriums sinnvoll, um den Auslöser des Natriummangels zu erfahren.

Feindiagnostik über das Urin-Natrium

Liegt die Natriumkonzentration im Urin bei über 30 mmol/L, sind häufig gastrointestinale Probleme wie Erbrechen und Durchfall, eine chronische Niereninsuffizienz oder die Einnahme von Diuretika die Ursache. Ein möglicher Auslöser kann auch eine primäre Nebennierenrindeninsuffizienz sein. In all diesen Fällen ist ein Flüssigkeitsmangel, also eine Hypovolämie, zu beobachten. Ist der Wasserhaushalt hingegen nicht verringert, liegt häufig das Schwartz-Bartter-Syndrom vor.

Bei einer Urin-Natriumkonzentration von unter 30 mmol/L, ist häufig das Blutvolumen in den Arterien erniedrigt. Abhängig vom allgemeinen Flüssigkeitszustand des Körpers können hier Insuffizienzen von Herz oder Leber (bei zu viel Körperwasser) oder Probleme des Magen-Darm-Trakts (bei Hypovolämie) ursächlich sein.

Eine Urinprobe ist bei manchen Untersuchungen unabdinglich

Eine Urinprobe ist bei manchen Untersuchungen unabdinglich

Fakten-Box

Natrium (Na) – Alkalimetall

  • Kommt natürlicherweise meist in Kochsalz gebunden in Lebensmitteln vor
  • Die Aufnahme erfolgt über die Nahrung
  • Der Körper benötigt es für viele lebenswichtige Prozesse (Wasserhaushalt, Elektrolythaushalt)
  • Ermöglicht die Weiterleitung von Reizen zwischen Zellen
  • Wird über Schweiß und Urin ausgeschieden
  • Ein Mangel wird durch Erkrankungen hervorgerufen

Mögliche Symptome eines Mangels

  • Verwirrtheit
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bluthochdruck (sog. ‚Hypotonie‘)
  • Herzrhythmusstörungen (z. B. eine sog. ‚Tachykardie‘)
  • Krämpfe
  • Gewichtsverlust
  • Bewusstseinsverlust bis hin zum Koma

Was tut der Arzt? – Teil 2: Die Behandlung eines Natriummangels

Ist die Diagnose gesichert, stellt sich als nächstes die Frage der Therapie. Die konkreten Maßnahmen hängen von der Ursache des Natriummangels ab. Parallel sollte die Anhebung der Natriumkonzentration angegangen werden. Die Normalisierung der Konzentration kann über die Gabe von Natrium erreicht werden. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen:

  • Verstärkt natriumreiche Lebensmittel konsumieren
  • Zurückgreifen auf Sportgetränke, die gesondert Natrium enthalten
  • Infusionen
  • Einnahme harntreibender Medikamente (sog. ‚Diuretika‘)
  • Verminderung der Flüssigkeitsaufnahme

Eine Steigerung des Natriumspiegels sollte nicht überstürzt erfolgen. Die Gabe einer isotonen Kochsalzlösung, die von gleicher Osmolarität wie das Blutplasma ist, reicht meist aus. Die insgesamt zu verabreichende Menge kann mithilfe spezieller Formeln berechnet werden. In insgesamt 12 Stunden verabreicht der behandelnde Arzt die Hälfte des zuvor berechneten benötigten Volumens. Alle vier Stunden wird überprüft, ob das Vorgehen so funktioniert. Auf diese Weise ist eine kontrollierte Normalisierung der Natriumkonzentration möglich.

Je nach Ursache arbeiten Ärzte mit einer verminderten Flüssigkeitsaufnahme, um die Menge an Wasser im Körper auf diese Weise zu reduzieren. Dies wird bspw. beim Schwart-Bartter-Syndrom so gehandhabt: Als Patient dürfen Sie dann nicht mehr als 1,5 Liter täglich zu sich nehmen – dauerhaft. Kombiniert wird dies mit niedrig dosierten Schleifendiuretika und Kochsalztabletten. In der Leitlinie von 2014 wird die zusätzliche Gabe von Harnstoff angeraten. Harnstoff ist ebenfalls zentral für die Regulation des Wasserhaushaltes. Er verstärkt die Ausscheidung von Wasser.

Was passiert bei einem Notfall?

Kommt es zu schweren Symptomen wie Krämpfen, Bewusstseinsverlust oder einem Hirnödem ist eine schnelle, kontrollierte Steigerung des Natriumspiegels nötig. Bei solchen Notfallpatienten liegt die das Serumnatrium bei unter 110 mmol/L. Um die Konzentration anzuheben geben Ärzte eine dreiprozentige Kochsalzlösung in engmaschiger Kontrolle. Dabei ist eine stündliche Steigerung der Natriumkonzentration um maximal 1 mmol/L nicht zu überschreiten! Das Maximum ist eine Steigerung um 5 mmol/L in den ersten 1–5 Stunden. Sobald sich die Symptomatik bessert, muss die Gabe der hypertonen (also stärker als das Blutplasma osmotisch aktiven) Kochsalzlösung sofort gestoppt werden. Auch wenn keine Besserung eintritt, darf die Notfalltherapie nicht längerfristig beibehalten werden. Der Natriumanstieg wird dabei erst im halbstündlichen, dann in min. stündlichem Abstand kontrolliert.

Im Anschluss kann mit einer isotonen NaCl-Lösung (0,9-prozentig) weitergearbeitet werden. In den folgenden 24 Stunden wird so ein vorsichtiger Anstieg um 6 mmol/L bis maximal 8 mmol/L angestrebt, bis die Konzentration bei 130 mmol/L liegt.

Eine überstürzte Natriumgabe kann das Hirn schädigen!

Eine Gefahr bei zu schneller Steigerung des Serumnatriums birgt das osmotische Demyelinisierungssyndrom. Hier sind die Isolationsschichten (sog. ‚Myelinscheiden‘) der Nervenzellen des Gehirns betroffen. Durch die zu schnelle Erhöhung der Osmolarität des Blutes wird den Myelinscheiden Wasser entzogen, was diese zerstört. Meist treten die Symptome erst Tage nach der Therapie auf und umfassen Persönlichkeitsveränderungen bis hin zum Koma. Das Risiko solch einer Komplikation steigt, wenn eine schwere Hyponatriämie länger als zwei Tage andauert oder die Natriumkonzentration zu schnell steigt (mehr als 12 mmol/L in 24 Stunden).

Aktuelle Forschung – Vorsicht bei Protonenpumpenhemmern

Protonenpumpenhemmer, auch PPI, sind Medikamente, die sich in Deutschland seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen. Sie werden vor allem bei Erkrankungen des Magens eingesetzt, bspw. Reflux oder Gastritis. Viele Betroffene sprechen von einer guten Verträglichkeit, weswegen Ärzte die PPI häufig verordnen. Eine Analyse der Datenbank FEARS aus dem Jahr 2019 hat nun ergeben, dass PPI-Nutzer überdurchschnittlich häufig an Nierenerkrankungen leiden und Elektrolytstörungen wie beispielsweise eine Hyponatriämie entwickeln. FEARS ist die Datenbank, in der die US-Arzneimittelbehörde Meldungen über Medikamentennebenwirkungen sammelt.

Gut verträglich heißt nicht harmlos

Die Untersuchung erfolgte durch ein Forschungsteam der Skaggs School of Pharmacy and Pharmaceutical Sciences in San Diego/USA. Die Analyse der verschiedenen Patientendaten hat ergeben, dass gerade die Medikation mit PPI die Funktionsweise der Niere einschränkt. Beispielsweise sind akute Nierenschäden 28,4-mal häufiger. Auch chronische Nierenerkrankungen, die eine Dialyse erfordern, sind 35,5-mal häufiger. Neben der erhöhten Wahrscheinlichkeit eine Hyponatriämie zu entwickeln, sind auch weitere Störungen des Elektrolythaushaltes gehäuft aufgetreten; vor allem ein Mangel an Magnesium und Calcium. Trotz dieser Beobachtung ist es schwierig, von einer wirklichen Kausalität zu sprechen.

Problematisch ist, dass die FEARS-Datenbank nur die Informationen (schwer) kranker Personen enthält. Fraglich ist, wie es sich in der Gesamtbevölkerung verhält. Allerdings passen die Ergebnisse zu einer weiteren Studie, die andere US-amerikanische Mediziner bereits 2017 in der Fachzeitschrift Kidney International veröffentlicht haben. Auch sie haben ein erhöhtes Risiko des chronischen Nierenversagens in einem Rahmen von fünf Jahren bei PPI-Patienten feststellen können. Sicherlich werden zur Einordnung und Sicherung der Ergebnisse weitere Studien nötig sein.

Quelle: Ruben Abaygan et al. (2019): Analyses of postmarketing safety data for protonpump inhibitors reveals increased propensity for renal injury, electrolyte abnormalities, and nephrolithiasis. In: Scientific Reports 9 (2019).

Häufige Patientenfragen

Wie viel mg Natrium sollte ich am Tag zu mir nehmen?

Dr. Dr. T. Weigl
Grundsätzlich gilt, dass Sie mindestens 550 mg Natrium täglich über die Nahrung aufnehmen sollten. Allerdings verändert sich der Bedarf gemessen daran, wie viel man beispielsweise schwitzt, ob man krank ist und welches Alter man hat. Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, wie viel Natrium Sie im Durchschnitt zu sich nehmen sollten:

Alter Natrium in mg pro Tag
0 bis drei Monate 130
Vier bis elf Monate 200
Eins bis drei Jahre 400
Vier bis sechs Jahre 500
Sieben bis neun Jahre 750
10 bis 12 Jahre 1.100
Ab 13 bis 15 Jahre 1.400
Ab 15 Jahren 1.500
Im Übrigen liegt die tatsächliche Natriumzufuhr viel höher, als die von der DGE empfohlene Tagesmenge. Eine Studie ergab, dass unsere Natriumzufuhr sogar zu hoch ist. So nehmen Frauen zwischen 18 und 79 Jahren im Schnitt 3.310 mg Natrium am Tag auf, bei Männern in derselben Altersspanne sind es 3.940 mg am Tag.

Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Natrium?

Dr. Dr. T. Weigl
Natrium finden wir als eigenständige Komponente in Lebensmitteln, die verarbeitet wurden, also bspw. in Brot, Käse oder Wurstwaren. Es kommt aber grundsätzlich in Natriumchlorid, also Speisesalz, in den meisten Lebensmitteln vor. Kochsalz wird gerne von der Lebensmittelindustrie eingesetzt, da es den Geschmack formt und konservierend wirkt.

Muss ein Natriummangel behandelt werden?

Dr. Dr. T. Weigl
Unbedingt! Gerade Fälle, die über eine leichte Hyponatriämie (Natriumserum unter 130 mmol/L) hinaus gehen, werden grundsätzlich als medizinischer Notfall behandelt. Die Erklärung liegt in den möglichen Hirnschäden, die durch einen Natriummangel entstehen können (bspw. Hirnödem). Abgesehen davon kann es zu weiteren, längerfristigen Komplikationen wie Osteoporose und Knochenbrüchen kommen: Natrium ist auch wesentlicher Teil der Knochenstrukturen. Eine unbehandelte Hyponatriämie kann ferner Erkrankungen wie eine Herzinsuffizienz oder Lungenentzündung negativ beeinflussen und etwaige Prognosen verschlechtern. Eine Behandlung ist deswegen immer angeraten!

Was sind Osmose, Osmolalität und Osmolarität?

Dr. Dr. T. Weigl
Die viel gefallenen Begriffe der Osmolarität bzw. Osmolalität beschreiben die osmotischen Eigenschaften einer Flüssigkeit. Als Osmose bezeichnet man die Verschiebung von Wasser durch eine halbdurchlässige Membran, die zwei Flüssigkeiten verschiedener Konzentrationen voneinander trennt. Da die gelösten Teilchen (z. B. Ionen wie Na+ oder Cl) in den Flüssigkeiten nicht durch die Membran können, fließt stattdessen das Wasser von einer Seite zur anderen, bis die Konzentrationen ausgeglichen sind. Dadurch können sich die Volumina stark verändern.

Die Osmolalität beschreibt die Konzentration der sich in einer Flüssigkeit befindlichen osmotisch aktiven Teilchen bezogen auf 1 kg des Lösungsmittels. Im Kontrast dazu bezieht sich bei der Osmolarität die Konzentration der osmotisch wirksamen Teilchen auf 1 L Flüssigkeit. Die Begriffe unterscheiden sich also nur in ihrer Bezugsgröße von Masse bzw. Volumen. Für das Blutserum sind diese relevanten Teilchen Natrium, Kalium, Harnstoff sowie Traubenzucker (sog. ‚Glucose‘). In der Regel sind die Konzentrationen in allen Flüssigkeiten des Körpers unterschiedlich hoch. Die Messung des Blutplasmas und dessen Osmolalität bzw. Osmolarität kann wertvolle Hinweise auf die Vorgänge im Körper bieten: Sind sie nicht in ihrem normalen Rahmen, können Störungen im Wasserhaushalt vorliegen. Auch bei intensivmedizinischen Behandlungen kann es zu Abweichungen kommen.

Typisches Patientenbeispiel

„Marion, alles in Ordnung?“ Besorgt betrachtet Michael seine 75-jährige Schwiegermutter. Schon den ganzen Tag ist diese abwesend und kann den Gesprächen nur mühsam folgen. Langsam blinzelt diese: „Ich weiß nicht… ich habe schon länger Kopfschmerzen.“ Auch ihr Mittagessen ist unberührt. „Hast du keinen Hunger?“ Marion schüttelt den Kopf: „Mir ist nicht gut.“ Michael tauscht einen Blick mit seiner Frau Thea aus. Sie beschließen, kein Risiko einzugehen und ins Krankenhaus zu fahren. Dort wird klar, dass Marion einen Natriummangel hat. Die behandelnde Ärztin erklärt Thea und Michael, dass das bei älteren Personen häufiger vorkommt. „Auch nimmt Ihre Mutter ein harntreibendes Medikament gegen den Bluthochdruck, was den Mangel bedingen kann“ Glücklicherweise ist der Mangel nur wenig ausgeprägt. Dennoch entscheidet die Ärztin, dass Marion für einen Tag stationär aufgenommen wird. Auch sollte gemeinsam mit Marions Hausarzt eine alternative Therapie für den Bluthochdruck gefunden werden. „Damit sich das nicht wiederholt oder schlimmer – chronisch – wird.“

Verwandte Themen

Haben Sie Erfahrungen mit Natrium bzw. Natriummangel? Möchten Sie sich bei uns weiter über Natrium erkundigen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten, um von Ihren Erfahrungen zu berichten und sich untereinander auszutauschen!

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Autoren: Dr. Tobias Weigl, Andrea Lorenz
Lektorat: Arlen-Celina Lücke
Veröffentlicht: 30.08.2019 zuletzt aktualisiert: 30.08.2019

Quellen

  • Ruben Abaygan et al. (2019): Analyses of postmarketing safety data for protonpump inhibitors reveals increased propensity for renal injury, electrolyte abnormalities, and nephrolithiasis. In: Scientific Reports 9 (2019).
  • Tony Antoniou et al. (2017): Proton pump inhibitors and the risk of acute kidney injury in oder patients: a population-based cohort study. In: CMAJ Open 3/2 (2017).
  • Catharina Bullmann (2016): Hyponatriämie. In: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
  • Deutsches Ärzteblatt (2019): PPI: Studie findet Hinweise auf Nierenschädigungen und Elektrolytstörungen.
  • Deutsches Ärzteblatt (2017): Protonen-Pumpen-Inhibitoren können den Nieren schaden.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2017): Referenzwerte. Natrium.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2016): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Natrium.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2017): DGE aktualisiert die Referenzwerte für Natrium, Chlorid und Kalium.
  • Jürgen Hallbach (2006): Klinische Chemie und Hämatologie für den Einstieg. 2., überarbeitete Auflage. Georg Thieme-Verlag, Stuttgart.
  • Wolfgang Hartig (2004): Ernährungs- und Infusionstherapie. Standards für Klinik, Intensivstation und Ambulanz. 8., vollständig neu überarbeitete Auflage. Georg Thieme-Verlag, Stuttgart.
  • Frank Herfurth und Bernhard Lenze (2014): Ganzheitliche Ernährungsberatung. Ein Nachschlagewerk. Books on Demand, Norderstedt.
  • Ulrich Kuhlmann et al. (20): Nephrologie. Pathophysiologie – Klinik – Nierenersatzverfahren. 5., überarbeitete und erweiterte Auflage. Georg Thieme-Verlag, Stuttgart.
  • Klaus Leitzmann et al. (2003): Ernährung in Prävention und Therapie. Ein Lehrbuch. 2., überarbeitete Auflage. Hippokrates-Verlag, Stuttgart.
  • Sven-David Müller und Katrin Raschke (2004): Das Kalorien-Nährwert-Lexikon. 2., überarbeitete Auflage. Schlütersche-Verlag, Hannover.
  • Achim Quante (2017): Häufige Ursachen Hyponatriämien. In: Dtsch Arztebl Int 2017; 114(16): 289; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0289a.
  • Peter Schauder und Günter Ollenschläger (2006): Ernährungsmedizin. Prävention und Therapie. 3. Auflage. Urban & Fischer-Verlag, München/Jena.
  • Hubert Schneemann, Lloyd Yee Young, Mary Anne Koda-Kimble (2001): Angewandte Arzneimitteltherapie. Klinisch-Pharmazeutische Betreuung in Fallbeispielen. Springer-Verlag, Heidelberg/Berlin.
  • Walter Siegenthalers (2005): Differenzialdiagnose. Innere Krankheiten – vom Symptom zur Diagnose. 19., vollständig neu bearbeitete Auflage. Georg Thieme-Verlag, Stuttgart.
  • Falk Wünsche (2017): Natrium und Wasser im Ungleichgewicht. In: Pharmazeutische Zeitung 49 (2017).
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