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CBD-Öl bei Kopfschmerzen, chronischen Schmerzen, Entzündungen?

„Durchforstet man die einschlägigen Websiten, findet man schnell Erfahrungsberichte, in denen kopfschmerz- und migränegeplagte Nutzer von der erstaunlichen Wirkung von Ölen auf Basis von Cannabidiol schreiben. Die Realität ist allerdings ernüchternd. Vieles rund um die Substanz, die aus der Hanfpflanze gewonnen wird, ist nicht eindeutig geklärt.“
— Dr. Tobias Weigl

Von Medizinern geprüft und nach besten wissenschaftlichen Standards verfasst

Dieser Text wurde gemäß medizinischer Fachliteratur, aktuellen Leitlinien und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Quellen ansehen

Aufgrund seiner vielseitigen Wirkungsweise ist Cannabidiol-Öl (CBD-Öl) ein heißer Kandidat als Arznei für eine Reihe verschiedener Erkrankungen. Freunde des aus der Cannabispflanze gewonnenen Medikaments sehen eine Wirkung bei chronischen Schmerzen, Angststörungen, Kopfschmerzen, Entzündungen, Herzerkrankungen bis hin zu Epilepsie. Grundsätzlich gibt es aber wenig Beweise für eine Wirkung bei diesen Erkrankungen und Symptomen. Nachweisbar hilft CBD-Öl aber bei Spastiken, hervorgerufen von Multipler Sklerose, sowie weiteren neurologischen Erkrankungen.

CBD-Öl ist seit 2016 in der Apotheke als Rezeptur erhältlich. Es wird hergestellt aus der Hanfpflanze Cannabis Sativa. Cannabidiol ist eine von über 80 Substanzen, die in der Hanfpflanze enthalten sind. Auch wenn bisher keine Nebenwirkungen von CBD-Öl bekannt sind, so kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Eine Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ist daher unerlässlich.

Diese elendige Migräne! Caro ist genervt. Eigentlich hatte sie sich für den heutigen Sonntag einiges vorgenommen: Wäsche machen, ein bisschen aufräumen und später mit ihrer besten Freundin und deren Hund im nahegelegenen Wald spazieren gehen. Aber nein. Schon gestern hatte sie die altbekannte Müdigkeit und Gereiztheit bemerkt. Symptome, die auf eine neuerliche Migräneattacke weisen. Gerade heute kann sie das echt nicht gebrauchen. Missmutig schreibt sie besagter Freundin, dass sie wohl nicht wird kommen können. Diese antwortet prompt: „Hey! Das finde ich superschade. Ich habe gerade meine Mutter gefragt. Die sagt, du sollst mal CBD-Öl ausprobieren! LG!“ Caro runzelt die Stirn – CBD-Öl? Was ist das denn? Sie beginnt, sich im Netz zu informieren…

Was steckt hinter CBD-Öl?

Hinter der Abkürzung CBD verbirgt sich Cannabidiol, eines von vielen Inhaltsstoffen der weiblichen Hanfpflanze. Diese Substanzen werden in der Medizin auch Cannabinoide genannt. CBD kommt in Faserhanf im oberen Teil und in den Blüten vor. Die tatsächliche Konzentration von CBD hängt von der Pflanzensorte ab und liegt zwischen 0,2 und 2 Prozent.

Normalerweise findet sich in den meisten Pflanzen mehr THC als CBD. In speziellen Zuchtsorten ist die Menge an Cannabidiol wesentlich höher und übersteigt zum Teil die Menge von THC, des berauschenden Wirkstoffes. Insgesamt weist die Hanfpflanze über 80 verschiedene Cannabinoide auf. Die wichtigsten sind:

  • Tetrahydrocannabinol, kurz THC
  • Cannabidiol, kurz CBD
  • Cannabinol, kurz CBN
Gut zu wissen! Cannabisanbau in der EU
In der EU darf Cannabis mit einem hohen CBD-Wert als Nutzpflanze angebaut werden. Allerdings darf der Anteil der THC-Konzentration nicht mehr als 0,2 Prozent betragen.

Cannabidiol gehört zur chemischen Stoffklasse der Phenole.  Anders als beispielsweise THC ruft Cannabidiol aber keine psychische Wirkung hervor. CBD hemmt sogar die Wirkung von THC. CBD wirkt auf andere Weise in unserem Körper:

  • Verstärkt schmerzlindernd in Kombination mit THC
  • Beruhigend (‚sedativ’)
  • Entzündungshemmend
  • Antiepileptisch
  • Angstlösend
  • Antipsychotisch
  • Senkt den Augeninnendruck

Um entsprechend wirksam sein, muss die Menge ausreichend ergiebig sein.

Wie wirkt CBD?

Bisher ist in der Forschung noch nicht ausreichend geklärt, wie CBD konkret in unserem Körper wirkt. Gesichert ist, dass Cannabidiol an einigen Wirkprozessen im Körper beteiligt ist. So interagiert die Substanz mit verschiedenen Rezeptoren. Ein Rezeptor sitzt meist am Ende einer Nervenfaser und kann bestimmte Reize aufnehmen, die wiederum bestimmte Vorgänge im Körper auslösen.

  • CBD interagiert mit dem CB1-Rezeptor, welcher – wenn THC involviert ist – für die Steigerung des Appetits und für die psychischen Effekte von THC zuständig ist. CBD hemmt also demnach die Wirkung von THC an diesem Mechanismus.
  • Auf der anderen Seite aktiviert CBD den CB1-Rezeptor dahingehend, dass dieser die Entspannung der Blutgefäße aktiviert.
  • Durch die Interaktion mit dem Vanilloid-Rezeptor Typ 1 hemmt CBD Schmerzen.
  • Am Vanilloid-Rezeptor Typ 2 kann CBD die Vermehrung von Hirntumorzellen (sog. ‚Gliom-Zellen‘) hemmen. Es kommt zu einer Zellzerstörung, die der Mediziner Autophagie nennt.
  • CBD ist am Abbau von körpereigenen Cannabinoiden beteiligt. Forscher haben in Studien einen Zusammenhang mit Schizophrenie gefunden.
  • Durch die Aktivierung verschiedener Rezeptoren, so nehmen Forscher derzeit an, können Schmerzreize unterdrückt werden. Dadurch kann durch die Aktivierung des Glycin-Rezeptors sogar chronischem Schmerz vorgebeugt werden.
  • Schließlich kann CBD allein durch seine Konzentration andere Substanzen an den Rezeptoren verdrängen. Durch die Kopplung an den 5-HT1A-Rezeptor, der zur Gruppe der Serotonin-Rezeptoren gehört, kann CBD angstlösend wirken.

Exkurs: Cannabis in der Medizin

Cannabis ist seit 2017 in Deutschland als Medikament erhältlich – jeder Arzt kann es verschreiben. Allerdings dürfen nur Menschen mit sog. schwerwiegenden Erkrankungen auf Cannabis basierende Medikamente erhalten. Zur Gruppe der schwerwiegenden Erkrankungen gehören lebensbedrohliche Krankheiten oder Störungen der Gesundheit, die die Lebensqualität dauerhaft einschränken. Darüber hinaus müssen Patienten austherapiert sein. Das bedeutet, dass alle anderen Therapiewege keinen Erfolg brachten oder bringen würden.

Es gibt vier verschiedene Arten der cannabishaltigen Medikamente:

  • Getrocknete Cannabisblüten
  • Cannabisextrakte
  • Teilsynthetisch hergestellte Arzneien
  • Fertigarzneien wie Mundspray oder Öl

Die genannten Arzneien fallen in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz, da Cannabis hier als Rauschmittel eingestuft wird.

Mehr Informationen zum medizinischen Nutzen von Cannabis finden Sie in den folgenden Artikeln auf dieser Website:

Sie haben noch mehr Fragen? Dr. Tobias Weigl beantwortet alles rund um den Themenkomplex „Cannabis in der Medizin in folgendem Videobeitrag:

Anwendung von CBD-Öl

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinproduktion empfiehlt die Anwendung von CBD-Öl bei folgenden Erkrankungen:

  • Dravet-Syndrom: Die nach der französischen Kinderepileptologin Charlotte Dravet benannte Krankheit ist eine Form der frühkindlichen Epilepsie. Ursache ist ein verändertes Schaltverhalten im Gehirn, das epileptische Anfälle zur Folge hat. Bereits im ersten Lebensjahr kann das Dravet-Symptom auftreten. Es kommt dabei zu einseitigen motorischen Krampfanfällen. Konkreter Auslöser ist eine erhöhte Körpertemperatur. Je älter das Kind ist, desto größer und weitreichender sind die Anfälle. Es kann schlimmstenfalls zu Störungen der Gehirnentwicklung und der Psychomotorik kommen.
  • Lennox-Gastaut-Syndrom: Auch das Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) ist eine Form der frühkindlichen Epilepsie. Betroffene sind zwischen zwei und sieben Jahre alt. Die Symptome sind uneinheitlich und nicht generalisierbar. Allerdings haben sie eine hohe Anfallsquote, teilweise mehrmals täglich und im Schlaf. Langfristige Folgen sind hirnorganische Entwicklungsstörungen. Leider ist die Erkrankung therapieresistent, das bedeutet, dass das LGS nur schwer mit Antiepileptika behandelbar ist.
  • Multiple Sklerose: Multiple Sklerose, oder kurz MS, ist eine schwerwiegende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Durch Entzündungsherde an den Nerven (sog. Läsionen’) kommt es zur Zerstörung der Nerven. Die Symptome sind unterschiedlich. Es gibt eine Reihe von Hinweisen darauf, wie Sensibilitätsstörungen, dauerhafte schnelle Erschöpfbarkeit und Sehnervenentzündungen. Die Krankheit ist nicht heilbar. MS-Betroffene erleben damit teilweise eine enorme Einschränkung ihres Alltages durch die Erkrankung.

Haben Sie bereits CBD-Öl benutzt? Gegen welche Erkrankung oder gegen welches Symptom haben Sie die Substanz eingenommen? (Mehrfachnennungen möglich)

CBD-Öl und Kopfschmerzen

Neben den bereits genannten Erkrankungen kursieren Berichte darüber, dass CBD-Öl auch gegen eine lange Liste weiterer Krankheiten helfen soll. Gerade als Kopfschmerzmittel und Helfer bei Migräne soll CBD-Öl aufgrund seiner entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften zum Tragen kommen. Allerdings fehlen hierzu Studien, die diese Wirkung eindeutig belegen.

Exkurs: Kopfschmerzen und Migräne

Ein Jeder kennt sie: Stechen, Ziehen oder Druck in der Schädelregion bezeichnen wir verallgemeinernd als Kopfschmerzen. Mediziner sprechen von ‚Cephalgie‘. Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzen im Alltag. Es gibt verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Grob eingeteilt sind das die Folgenden:

  • Migräne: Diese Art kehrt immer wieder und tritt einseitig auf. Weitere Begleiterscheinungen sind Auren, Übelkeit und Erbrechen.
  • Spannungskopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen können sowohl episodisch als auch chronisch auftreten. Die häufigste Ursache ist Stress.
  • Clusterkopfschmerzen: Der Schmerz sitzt im Bereich der Augen und wird immer wieder als unerträglich beschrieben. Diese besonders schwere Form der Cephalgie ist auf erweiterte Blutgefäße im Gehirn zurückzuführen.

Mehr Informationen zu Kopfschmerzen in diesen Videos
Wie unterscheiden sich die Arten von Kopfschmerz im Detail? Woran erkenne ich, worunter ich leide? Was kann ich dagegen unternehmen? Wichtige Grundlagen und Wissenswertes zum Thema erklärt Dr. Tobias Weigl im Gespräch mit seinem Hospitanten in diesen Videos.

CBD-Öl bei weiteren Beschwerden

CBD-Öl soll neben Kopfschmerzen und Migräne auch bei weiteren Krankheiten hilfreich sein. Dazu gehören:

  • Angststörungen
  • Arthritis
  • Chronische Schmerzen
  • Entzündungen
  • Herzerkrankungen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Neurologische Störungen

Auch bei diesen Krankheiten ist letztendlich nicht klar, ob Arzneien, die auf Cannabidiol basieren, tatsächlich heilen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedenfalls hat bereits im November 2017 bekanntgegeben, dass sie die Nutzung von CBD-Öl zu medizinischen Zwecken nicht empfiehlt.

Worauf sollte ich achten? Neben- und Wechselwirkungen

Wie bei vielen Medikamenten müssen Sie auch bei CBD mögliche Neben- und Wechselwirkungen beachten. So kann es zu Wechselwirkungen kommen bei folgenden Arzneigruppen kommen:

  • Antimyotika, die den Cannabidiolspiegel erhöhen, wie beispielsweise Clotrimazol, Ketocenazol oder Itraconazol
  • Makrolide, die den Cannabidiolspiegel erhöhen, wie Clarithromycin
  • Lebensmittel und Pflanzen, die den Cannabidiolspiegel senken, wie Johanniskraut. Dazu gehören auch entsprechende Arzneien
  • Antikonvulsiva, die den Cannabidiolspiegel senken, wie Phenytoin, Phenobarbital und Carbamazepin
  • Antibiotika, die den Cannabidiolspiegel senken, wie Rifampicin

Es ist bisher nicht sicher, inwiefern CBD-Medikamente Nebenwirkungen mit sich bringen. Studien haben noch nicht ein vollständiges Bild liefern können. Laut einiger weniger Studien, die im Zusammenhang mit Epilepsie und psychische Krankheiten laufen, klagen Studienteilnehmer über folgende Nebenwirkungen:

  • Müdigkeit
  • Durchfall
  • Gewichtsveränderung (sowohl Verlust als auch Zunahme möglich)
  • Appetitveränderung (sowohl kein als auch gesteigerter Appetit möglich)

Neues aus der Forschung: CBD bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Cannabinoide als Therapie bei Krebs? Forscher der Queen Mary University London und der Curtin University Australien haben 2018 eine Studie vorgelegt, die genau diesen Zusammenhang nahelegt. Sie haben darin festgestellt, dass Mäuse, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden, mit einer Chemotherapie mit CBD doppelt so lange leben wie ohne. Wichtig für die Entstehung der Krebszellen ist der GPR55-Rezeptor. CBD verhindert die Aktivierung dieses Rezeptors, sodass im weiteren Verlauf die Ausbildung der Krebszellen verhindert wird. Auch wenn diese Theorie weiterer Studien bedarf, ist jetzt schon klar, dass CBD die Nebenwirkungen einer Chemotherapie hemmt. Dazu gehören:

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten Krebsarten. Betroffene haben eine Überlebensrate von 5 Prozent in fünf Jahren.

Quelle: M. Falasca u. a. (2018): GPR55 signalling promotes proliferation of pancreatic cancer cells and tumooir growth in mice, and its inhibition increases effects of gemcitabine. In: Oncogene 37.

Unser Tipp

CBD-Öl aus der Cannabis-Pflanze ist seit 2016 auf dem deutschen Markt und kann rezeptfrei erhalten werden. Es mangelt jedoch an studienbasierten Belegen. Darum bleibt festzuhalten: Die Wirkungs- und Anwendungslage ist nicht eindeutig geklärt.

Bevor Sie CBD-Öl verwenden, sollten Sie dringend Ihren behandelnden Arzt einbeziehen. Dadurch vermeiden Sie, Schaden durch Neben- und Wechselwirkungen zu nehmen.

Haben Sie bereits CBD-Öl benutzt? Welche dieser Nebenwirkungen traten bei Ihnen auf? (Mehrfachnennungen möglich.) Damit helfen Sie anderen Lesern, die Risiken einzuschätzen.

Fakten-Box CBD-Öl

Basiert auf Cannabidiol

Wird aus der Hanfpflanze Cannabis sativa gewonnen

Seit 2016 auf dem deutschen Markt erhältlich

Wenig Studien, die Neben- und Wechselwirkungen sowie konkrete Anwendung untersuchen

Wirkung

  • Verstärkt schmerzlindernd in Kombination mit THC
  • Beruhigend (sog. ‚sedativ’)
  • Entzündungshemmend
  • Antiepileptisch
  • Angstlösend
  • Antipsychotisch
  • Senkt des Augeninnendrucks (wichtig bei Glaukom)

Anwendungsfelder

  • Formen der Epilepsie
  • Spastiken im Rahmen einer Multiplen Sklerose

Studien zum Verhalten von CBD-Öl mit anderen Erkrankungen laufen

Häufige Patientenfragen

Ist CBD-Öl legal?

Dr. T. Weigl:
Ja. In Deutschland wie auch in der Schweiz ist Cannabidiol-Öl legal erhältlich. Seit 2016 sind Arzneien als nichtverschreibungspflichtige Präparate in der Apotheke erhältlich.

Übernehmen Krankenkassen die Behandlung mit CBD?

Dr. T. Weigl:
Grundsätzlich übernehmen Versicherungsträger nicht die Kosten, die bei einer cannabidiol-basierten Behandlung entstehen. Bei einigen Ausnahmen aber, wie ausgewählten schweren Erkrankungen, zahlen Krankenkassen die Therapie. Informieren Sie sich daher am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse. Weiterführende Informationen zum Thema Kostenübernahme können sie unserem Artikel Gesundheit in Deutschland: GKV, Zusatzversicherungen und individuelle Gesundheitsleistungen entnehmen.

Gibt es Cannabidiol auch in anderer Form als Öl?

Dr. T. Weigl:
Es gibt Sprays, die Sie im Mund anwenden können. Das bekannteste ist das Fertigarzneimittel Sativex, was eine Fertigarznei ist. Es enthält neben Cannabidiol allerdings auch THC, weswegen es unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Das Spray wird bei Menschen eingesetzt, die von mittelschweren bis schweren Spastiken – hervorgerufen durch Multiple Sklerose – betroffen sind.

Caro beschließt, sobald ihre Migräneattacke nachgelassen hat, sich an ihre Hausärztin zu wenden und sie auf diese Therapiemöglichkeit anzusprechen. Diese hält sich zurück, weist aber darauf hin, dass die Wirksamkeit von CBD-Öl in Zusammenhang mit Migräne einfach nicht belegt ist. Caro ist gespannt, ob es in naher Zukunft neue Ergebnisse in der Forschung geben wird. Bis dahin lässt sie die Finger von dieser Alternative.

Verwandte Themen

Haben auch Sie Erfahrungen mit CBD-Öl? Haben Sie Fragen zum Thema? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unten für den Austausch untereinander und mit uns!

Autoren: Dr. Tobias Weigl, Andrea Lorenz
Redaktion: Marek Firlej
Veröffentlicht am: 08.02.2019

Die hier beschriebenen Punkte (Krankheit, Beschwerden, Diagnostik, Therapie, Komplikationen etc.) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird genannt, was der Autor als wichtig und erwähnenswert erachtet. Ein Arztbesuch wird durch die hier genannten Informationen keinesfalls ersetzt.

Quellen:

  • Helga Blasius (2018): Cannabidiol-Produkte bald in der Apotheken-Freiwahl? In: Deutsche Apothekerzeitung. Artikel vom 10.4.2018.
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (2016): Cannabidiol. Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht vom 19.01.2016.
  • R. Ferro u. a. (2018): GPR55 signalling promotes proliferation of pancreatic cancer cells and tumour growth in mice, and its inhibition increases effects of gemcitabine. In: Oncogene 37, S. 6368–6382.
  • tg/aerzteblatt.de (2017): Wenig Evidenz für die Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin. In: aerzteblatt.de
  • Franjo Grotenhermen u. a. (2015): Cannabidiol. Ein cannabishaltiges Compendium. Inklusive veganer Back- und Kochrezepte. Nachschatten-Verlag, Solothurn.
  • Franjo Grotenhermen (2017): CBD. Ein Cannabinoid mit Potenzial. Nachtschatten Smart Books, Solothurn.
  • Kerstin Iffland u. a. (2017): An Update on Safety and Side Effetcs of Cannabidio: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. In: Cannabis Cannabinoid Research 2/1.
  • Falasca u. a.(2018): GPR55 signalling promotes proliferation of pancreatic cancer cells and tumooir growth in mice, and its inhibition increases effects of gemcitabine. In: Oncogene 37, S. 6368–6382.
  • WHO (Hg.) (2017): Cannabidiol (compound of cannabis). Online Q&A. In: who.int.
[Gesamt:12    Durchschnitt: 4.6/5]
1 Kommentar
  • Andre Brüning
    14.05.2019 19:11

    Wir haben Ihren Artikel über CBD Öl gelesen der sehr aufschlussreich ist. Wir sind jedoch der Meinung, dass es jeder selber testen sollte um seine eigenen Erfahrungen machen zu können.

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